|
>Ist die Vorraussetzung korrekt, dass die Resonanzfrequenz
>der Primärspule plus Kondensator die gleiche
>Resonanzfrequenz haben muss wie die große sekundärspule
>mit der Kapazität über die Luft?
Nö, der Primärkreis ist in Resonanz, der Sekundärkreis lose
angekoppelt, in dem soll nur induziert werden. Würdest Du auch nicht
hinkriegen, die Kapazitäten sind ja sowas von minimal, da verstimmen
die kleinsten Veränderungen der Umgebung Deinen Schwingkreis völlig.
>Vorrausgesetzt diese Annahme ist korrekt, ist mein errechnetes Ergebnis
>von ca 85 pF realistisch bei einer kleinen Kugel (1cm Durchmesser),
>welche sich 1m entfernt von der Masse (Boden) befindet?
Nee, nicht wirklich. 1m ist schon reichlich weit weg, eine Kugel mit
d=1cm hat gegenüber der als unendlich weit entfernt angenommenen Erde
eine Kapazität von...
E(r) = Q/(4*pi*epsilon*r^2) ;
U(r) = int[+inf,r] [E(r) dr] = Q/(4*pi*epsilon*r) = 0,56pF.
Wenn Du Deine 1cm-Kugel also nicht nur mit der Tischplatte in 1m
Abstand konfrontieren würdest, sondern sogar allseitig mit einer
leitenden geerdeten Kugel im Abstand 1m umgeben, würdest Du die
Kapazität um den Faktor 1,005 (Kugelkondensator,
4*pi*epsilon*[(1m*0,005m)/(1m-0.005m)]) steigern.
Was immer Du da also gerechnet haben magst, wir haben anscheinend eine
unterschiedliche Auffassung von der Grösse eines Farad ;)
Der Aufbau ansich wird übrigens eine grössere Kapazität
einbringen als
die Kugel, also rechne nicht gross rum, bau auf und poste einen Link
auf das Foto, auf dem Du mit den Blitzen spielst.
|