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Martin wrote:
>>
>> das nächste Problem wird dann bei den Fusionskraftwerken
>> mit dem Lithium sein, das bis dann durch die Handy-
>> Akkus verballert sein wird.
>>
> Wird es von dort eigentlich irgendwie zurückgewonnen? Im Gegensatz
zur
> Fusion zerstören die Akkus das Li ja nicht. Wenn es derzeit nicht
> zurückgewonnen wird, dann sollte man sich zumindest merken, wo man
die
> alten Akkus deponiert hat.
Lithium ist mit 65 ppm Massenanteil an der Erdkruste
ein seltenes Metall. Naja, so wie Kupfer und Nickel auch.
Konzentrierte Lagerstätten sind aber selten.
Wie wir bei der Bleidiskussion gesehen haben, gibt
es noch nicht so ganz überall auf der Welt Batterie-
recycling. Ob die Gewinnung aus Müllbergen möglich ist,
keine Ahnung. Andererseits würde für die Fusionskraft
auch viel Li benötigt und es ergibt sich ein ähnliches
Problem wie beim Uran. Im Moment liefern die KKWs weltweit
nur einen einstelligen Prozentbeitrag zur Primär Energie.
Will man in grösserem Umfang (d.h. vernünftigem Umfang)
fossile Energieträger substituieren, bräuchte man mehrere
Tausend Fusionskraftwerke. Der Jahresbedarf an Lithium
wäre "nur" etwa 300 kg pro Kraftwerk, aber bei der
Anzahl und geschätzten 100 Jahren bis zur nächsten
Technologie wird es doch eng.
--
mfg Rolf Bombach
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