Hallo Thomas,
>>Kommt darauf an, ob die beiden Kopfhoererkabel als Dipol angeschaltet
>>wurden. Bei denen, die ich betrachtet hatte, war das nicht der Fall.
>>
>>Wenn nicht: Kabel am Radio ein paar mal durch einen 43er Ringkern
drehen
>>und auf der Radioseite einen Antennendraht anschliessen. Wenn das Kabel
>>selbst als Antenne dienen soll, dann den Kern in etwa bei einer
>>Viertelwellenlaenge (UKW ca. 75cm) setzen. Bleibt allerdings die Frage,
>>was die andere Seite des Dipols darstellen soll. Wenn das Ding in der
>>Hosentasche sitzt, koppelt der Koerper ja wenigstens noch ein bisschen
>>an. Wenn es aber auf dem Tisch liegt, wird das nichts.
>
>
> 9 Wdg des Audiokabels nach 75 cm auf einen etwas kleineren Ferrit-Ringkern
> ergeben erstmal keinen hörbaren Unterschied, teste ich aber nochmal,
wenn
> der leicht störende Rechner aus ist.
>
Muss aber auch das richtige Material sein. Bei uns Fair-Rite #43,
koennte bei Euch anders heissen. Neun Windungen als Luftspule sollten
aber schon etwas bewirken. Doch nicht mit Stoernebel.
> Eisenpulverkern hab ich keinen übrig, fertige Spulen sind mir lieber.
>
Eisenpulver nehme ich meist nur bei Schwingkreisen. Wenns etwas teurer
sein darf :-)
>
>
>>Wenn doch als Dipol: Audiokabel aufspalten, je einen Kern am Radio,
dann
>>Dipol auf der Radioseite anschliessen.
>
>
> So probiere ich das auch mal.
> Spulen hab ich hier einige liegen, sogar ein kleines Teil mit
> 3 zusammengeklebten Kernchen mit je einer Spule.
> Mal sehen, was passiert, wenn ich das direkt an den Klinkenstecker
löte.
>
Anloeten?
> Als Antenne muß erstmal ein Draht herhalten, vielleicht bringt auch
die
> schon ewig ungenutzte Dachboden-Fernseh-Antenne was.
>
Sollte sie schon. Worst case stopft sie den kleinen Empfaenger zu.
>
>
>>>Könnte vielleicht zusätzlich ein Antennenverstärker
für Autoradios
>>>was bringen, auch wenn ich kaum Ahnung von Antennen habe?
>>>
>>Der Empfaenger koennte dann aufgrund einiger starker Signale zustopfen.
>>Manchmal scheint es mir, als ob heute viele Ingenieure nicht wissen,
wie
>>man das Wort Dynamikbereich schreibt oder was es bedeutet :-(
>
> Aber es könnte auch klappen, falls der Empfänger doch
einigermaßen gut
> sein sollte?
>
Koennte, aber ich wuerde mir nicht viel Hoffnung machen. Von der
heutigen "Jux-Elektronik" bin ich nicht so begeistert. Mein 30 Jahre
altes Taschentransistorradio funktioniert besser als die mir bisher
begeneten modernen Stoepseldinger. Und gegen den 50-jaehrigen
Sachsenwerk hat noch gar kein anderes Radio angestunken ;-)
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com