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PostPosted: 2006-11-24 08:30:11
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Joined: 2006-11-24 08:30:11
Hi,

Kann man technisch einen "üblichen"
Mikroprozessor auch mit z.B. 0,1 Hz takten,
um z.B. ohne debuggen per Hand herauszufinden,
wieviele Takte eine bestimmte Rechnung,
Reaktion auf Interupt o.Ä. benötigt?

MfG,

Markus


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PostPosted: 2006-11-24 07:39:01
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Joined: 2006-11-24 07:39:01
"Markus" <warenhandel@gmx.de>:

> Mikroprozessor auch mit z.B. 0,1 Hz takten,

Die meisten Mikrocontroller schon. Schau doch mal ins Datenblatt.

M.
--
Bitte auf mwnews2@pentax.boerde.de antworten.


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PostPosted: 2006-11-24 09:14:38
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Joined: 2006-11-24 09:14:38
On Fri, 24 Nov 2006 08:30:11 +0100, Markus <warenhandel@gmx.de> wrote:

> Kann man technisch einen "üblichen"
> Mikroprozessor auch mit z.B. 0,1 Hz takten,
> um z.B. ohne debuggen per Hand herauszufinden,
> wieviele Takte eine bestimmte Rechnung,
> Reaktion auf Interupt o.Ä. benötigt?
>
Hallo,

nur die sogenannten vollstatischen die keinerlei dynamische
Speicherelemente intern verwenden. Da müsste dann für die Frequenz
die
Angabe 0 bis x MHz im Datenblatt stehen, wenn da aber z.B. 2 bis 40 MHz
steht kannst Du Dich unter 2 MHz auf nichts verlassen. Es gibt noch andere
Gründe, früher brauchten die ICs noch -5 V von extern um das Substrat

negativ vorzuspannen, heute wird diese Spannung mit einer Ladungspumpe
intern erzeugt, wenn die Pumpe aber mit dem (runtergeteilten) Takt
versorgt wird ist auch eine Mindestfrequenz erforderlich. Wenn intern ein
schnellerer Takt durch Frequenzvervielfachung erzeugt wird kann auch ein
zu langsamer externer Takt zum Versagen führen.

Bye


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PostPosted: 2006-11-24 20:10:06
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Joined: 2006-11-24 20:10:06
"Markus" schrieb
>
> Kann man technisch einen "üblichen"
> Mikroprozessor auch mit z.B. 0,1 Hz takten,
> um z.B. ohne debuggen per Hand herauszufinden,
> wieviele Takte eine bestimmte Rechnung,
> Reaktion auf Interupt o.Ä. benötigt?
>

Theoretisch bei "statischen" Mikros schon.

Zum Messen der Ausführungszeit von "Rechnungen",
(gemeint sind wohl Befehlssequenzen) ist die
Methode Unsinn. Startest du dein Programm schon
mit 0,1Hz Takt bist du evtl schon zu Staub zerfallen bis
bis deine Rechnung an die Reihe kommt. Und den Takt über
Portpins und Multiplexer umschalten wirst du nicht sauber
hin bekommen. Machs einfach wie die anderen auch -
Übersetze deine Rechnung in Assemblecode und schau im
Datenblatt wieviel Zyklen jeder Befehl dann braucht -
Addiere alles zusammen und multipliziere mit der
Ausführungzeit eines Prozessorzyklus.

Gruß

Hans-Georg


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PostPosted: 2006-11-24 20:40:42
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Joined: 2006-11-24 20:40:42
"Hans-Georg Lehnard"

>> Kann man technisch einen "üblichen"
>> Mikroprozessor auch mit z.B. 0,1 Hz takten,
>> um z.B. ohne debuggen per Hand herauszufinden,
>> wieviele Takte eine bestimmte Rechnung,
>> Reaktion auf Interupt o.Ä. benötigt?

> Theoretisch bei "statischen" Mikros schon.

> Zum Messen der Ausführungszeit von "Rechnungen",
> (gemeint sind wohl Befehlssequenzen) ist die
> Methode Unsinn. Startest du dein Programm schon
> mit 0,1Hz Takt bist du evtl schon zu Staub zerfallen bis
> bis deine Rechnung an die Reihe kommt. Und den Takt über
> Portpins und Multiplexer umschalten wirst du nicht sauber
> hin bekommen. Machs einfach wie die anderen auch -
> Übersetze deine Rechnung in Assemblecode und schau im
> Datenblatt wieviel Zyklen jeder Befehl dann braucht -
> Addiere alles zusammen und multipliziere mit der
> Ausführungzeit eines Prozessorzyklus.

Das ist dann aber nur eine Schätzung, weil manche
Assemblercodes parallel (zyklisch versetzt) laufen
können und manche nicht. Dann muss man genau
wissen, welche Assemblercodes mit welchen
"überlappen" können und ehrlich gesagt, das würde
ich nicht hinkriegen. Auch nicht mit dem besten Datenblatt.

Man kann ja z.B. nen 40 kHz Takt mit nem 4060 oder NE555 erzeugen
und den dann für den Code den man testen möchte abklemmen das sollte
ja wohl gehen, sofern der Oszillator nicht innerhalb der CPU ist.

Mir ging es weiterhin auch noch darum, ob man es mit einem VDO
hinbekommen kann, dass man die Frequenz senkt, wenn die
CPU weniger rechnen muss. Das müsste ja theoretisch gehen,
weil der stromverbrauch ja geringfügig bei "sinnvoller"
CPU aktivität steigt. Macht die CPU immer das gleiche (Warteschleife)
singt der Stromverbrauch. Also müsste man damit doch
über einen VDO die Frequenz regeln können um strom
zu sparen... naja war nur so ein Gedanke...


MfG,

Markus


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PostPosted: 2006-11-24 20:44:55
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Joined: 2006-11-24 20:44:55
> singt der Stromverbrauch. Also müsste man damit doch
> über einen VDO die Frequenz regeln können um strom
> zu sparen... naja war nur so ein Gedanke...

oder natürlich per Code über einen Analogen output.
Ist die Frage was am leichtesten relisierbar ist.
Kennt jemand VDOs mit denen man auch um die 11 MHz
hinbekommt?


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PostPosted: 2006-11-24 20:59:45
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Joined: 2006-11-24 20:59:45
Markus schrieb:
>> singt der Stromverbrauch. Also müsste man damit doch
>> über einen VDO die Frequenz regeln können um strom
>> zu sparen... naja war nur so ein Gedanke...

Meinst du VCO -> voltage controlled oszillator ?


>
> oder natürlich per Code über einen Analogen output.
> Ist die Frage was am leichtesten relisierbar ist.
> Kennt jemand VDOs mit denen man auch um die 11 MHz
> hinbekommt?


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PostPosted: 2006-11-24 21:29:05
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Joined: 2006-11-24 21:29:05
"Andreas Ruetten"

>>> singt der Stromverbrauch. Also müsste man damit doch
>>> über einen VDO die Frequenz regeln können um strom
>>> zu sparen... naja war nur so ein Gedanke...

> Meinst du VCO -> voltage controlled oszillator ?

Ja. Ich kannte das bisher nur als VDO voltage dependant osc.
Deine Variante scheint aber gebräuchlicher zu sein.

>> oder natürlich per Code über einen Analogen output.
>> Ist die Frage was am leichtesten relisierbar ist.
>> Kennt jemand VDOs mit denen man auch um die 11 MHz
>> hinbekommt?

MfG,

Markus


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