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Martin Klaiber wrote:
> Uwe Hercksen <hercksen@mew.uni-erlangen.de> wrote:
>
>>Phil schrieb:
>
>
>>>In meinem E-Bass sind mal wieder alle Schalter und Potis kratzig
>>>geworden. Hab jetzt die Faxen dicke: Wer stellt die ultimativen
heavy
>>>duty Schalter und Potis her, die nie wieder kaputt gehen,
insbesondere
>>>nicht durch häufige Betätigung und Korrosion, selbst wenn
wenn man sie
>>>ein paar Jahrzehnte in der Brandungzone eines säurehaltigen
Salzmeeres
>>>mit gelegentlichem Geysirbeschuß einsetzte?
>
>
>>wenn es solche Teile gäbe, wären sie Dir erheblich zu teuer
und würden
>>nicht reinpassen.
>>Elektromechanik hat Verschleiss und begrenzte Lebensdauer.
>
>
> Schon richtig, aber was in solchen E-Bässen und E-Gitarren verbaut
> wird, ist oft wirklich Mist für teures Geld. Die Potis haben zwar
> eine Metallkappe zur Abschirmung aber staubdicht sind sie nicht. Und
> die Schalter sind meistens völlig offen.
>
Hallo Phil!
Also nachdem in meinem Yamaha Reciever die Volume-Potis nach 10 Jahren
reichlicher Benutzung reichlich kratzten weil sie zu oft und
Bass/Treble/Fader Aussetzer produzierten, weil sie zu selten benutzt
wurden, habe ich sie gegen ALPS Keramik Potis ausgetauscht. Voll
gekapselte natürlich. Das ist war sehr teurer Aufwand, weil die damals
etwa 30DM/Stk gekostet haben, aber das ist nun weitere 15 Jahre her und
es kratzt nix.
In einem später gebauten Akku-Preamp habe ich diese ALPS Teile erneut
verwendet, diesmal die Version mit Motorantrieb. Der Preamp wurde nie in
ein Gehäuse eingebaut, weil eine komplette Dolby-Anlage das Teil
überflüssig machte, bevor es fertig war. Inzwischen habe ich das Teil
doch am Laufen. Nach 5 Jahren in einem dunklen kalten nicht ganz
trockenen Keller mußte ich die Platine vollständig reinigen, einige
Bauteile mit korrodierten Kontakten sogar austauschen, die Potis aber
liefen auf Anhieb.
Gruß,
Ulrich
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