Hallo Markus,
>
> Mir liegt hier ein älteres analogmultimeter vor
> mit den Messbereichen DC 10V bei 20,3 KOhm
> und DC 50V bei 100kOhm. Den Messwiderstand des
> MM hab ich mit nem anderen Digital-MM gemessen.
>
> Jetzt möchte ich gerne dieses Multimeter
> ins Auto an die 12V bzw. 14,4 V anschließen.
>
> Technisch gesehen soll das Multimeter
> bei realen 14,4V dann 10V anzeigen.
>
> Nun gehe ich mal davon aus dass ein Analog-MM
> Stromgesteuert ist. Sprich bei realen 14,4V muss
> der gleiche Strom fließen wie vorher bei den 10V
> Sehe ich das soweit richtig?
>
De-fakto ja. Bis auf aktive Varianten. Roehrenvoltmeter koennen zum
Beispiel einen immens hohen Eingangswiderstand aufweisen und das
Instrument sitzt dann z.B. zwischen den Kathoden der Doppeltriode. Wo
selbiges natuerlich wieder stromgesteuert ist, aber das merkt man am
Eingang nicht.
Dann gibt es noch Exoten wie Spiegelgalvanometer, doch die sieht man
wohl nur im Physikunterricht.
> Dann sähe die Rechnung wohl so aus:
> I=U/R=10V/20,3kOhm = 0,4926 mA
>
> Das ganze dann mit
> R=U/I=14,4V/0,4926mA = 29,232 kOhm.
>
> Also müsste man 29,232 kOhm - 20,3 kOhm also 8,9 kOhm
> in Serie hängen.
>
> Klappt das so?
>
> Nehmen wir an ich würde 10k nehmen weil sonst kein
> passender Widerstand daist.
>
> Wäre dann Vollausschlag mit folgender Formel berechnet?
> U=R*I0,3kOhm*0,4926mA = 14,926 V
>
Koennte man wohl von ausgehen :-)
Ich dachte, Du haettest mal E-Technik studiert. Wurde das alles nicht im
ersten Semester behandelt? SCNR ...
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Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com