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PostPosted: 2003-11-25 19:37:49
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Joined: 2003-11-25 19:37:49
Hallo Leute,

ich wollte mir kurz mal einen Programmieradapter f


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PostPosted: 2003-11-25 19:55:52
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Joined: 2003-11-25 19:55:52
Meines Wissens sind die Ausgänge am Parallelport
als Open-Collector mit Pull-Up an intern +5V ausgeführt.
Wohl eben genau aus Deiner Problematik heraus. Somit kannst
Du Dir die Widerstände sparen. Die brauchst Du vielleicht
als Pull-Up/Down, falls der Programmieradapter Spannung hat,
aber nicht an den PC angeschlossen ist... soll ja etwas
professioneller werden ;-)

Grüße

Christian


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PostPosted: 2003-11-25 20:18:25
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Joined: 2003-11-25 20:18:25
Hallo Leute,

ich habe nun einige App-Notes und Handhabungshinweise der Hersteller durc=
hgelesen.
Es scheint nun so zu sein, dass bei HC-Eing


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PostPosted: 2003-11-25 21:21:46
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Joined: 2003-11-25 21:21:46
Hallo Markus,

bei all diesen CMOS bzw. deren "Derivaten" HCT und was es sonst noch
so
gibt, entstehen beim Herstellungsprozess an den Eingängen Dioden z.B. auch
zum Anschluß der Betriebsspannung. Sie werden oft als ESD-Schutzdioden
ausgegeben, sind aber eigentlich nur Beiwerk der Chipherstellung.

Liegt nun am Eingang ein "1"-Pegel an, ohne daß die
Betriebsspannung
vorhanden ist, so versorgt sich das Bauteil über den Eingang mit srom so
gut
es halt geht. Mit dem Erfolg, daß das Bauteil entweder zerstört wird
(EOS-Schaden) oder sich irgendwie "aufhängt" und sich mit der
richtigen
Betriebsspannung dann icht mehr betätigen lässt ("latch
up").

Deshalb bei diesen Typen: Erst Betriebsspannung und dann die
Eingangssignale.

Gruß
Klaus


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PostPosted: 2003-11-25 21:45:39
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Joined: 2003-11-25 21:45:39
On Tue, 25 Nov 2003 20:18:25 +0100, Marcus Woletz
<mwoletz.mitspam@online.de> wrote:

Hi!

>Vermutlich hat auch die in vielen Adaptern verwendete Diode in Reihe zu Vcc
>den Zweck, einen Stromfluss über die Eingänge, die internen
Schutzdioden
>und somit über Vcc gegen Gnd zu vermeiden. Ist das so korrekt?
>Diese Diode würde ich gerne einsparen, um keine Probleme mit
Pegelanpassungen
>zu haben.

Heehee, die wollte ich auch mal einsparen. Was meinst Du, wie blöd ich
geschaut hab, als mein AVR plötzlich so ganz ohne Betriebsspannung zu
rappeln begann :-)
Ganz recht, der hat sich einfach aus dem Programmierinterface
versorgt. Vom Druckerport über die Dioden im HC auf die
Betriebsspannung und dann ab in den AVR. Mit relativ wenig Peripherie
hatte der etwas über 3V.

Insofern schützt die Diode den HC durchaus vor zu großem Stromfluss
durch die internen Dioden - denn wo soll der Strom schon hin, wenn
nicht durch den VCC-Pin raus und durch den AVR gegen GND. Die Ausgänge
des HC werden ja nicht groß belastet.

Gruß,
Michael.


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PostPosted: 2003-11-25 21:16:58
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Joined: 2003-11-25 21:16:58
Marcus Woletz <mwoletz.mitspam@online.de> schrieb im Beitrag
<3FC3A17D.1020001@online.de>...

> Das hieße dann ja, dass ich den Programmieradapter nicht ohne
> Versorgungsspannung betreiben darf, wenn die parallele Schnittstelle
> und/oder der AVR bereits angeschlossen ist und dort bereits ein
> oder mehrere "High"-Signal anliegen, denn dann wäre ja
> Ue (ca. 4,5V) mit Sicherheit größer als Vcc (0V).

Voellig richtig.
Daher sind richtige Interfaces zwischen Geraeten, die aus sein
koennen, auch mit Open Collector Ausgaengen ausgefuehrt:
5V --+ +-- 5V
R R
Ausgang --(----+--Eingang
|
Eingang --+-------Ausgang

Da klappt alles, ohne Querstroeme.

> Ich möchte nun jedoch kein Gerät bauen nach dem Motto "wird
schon
> gut gehen", sondern so, dass die verwendeten Bauteile innerhalb
> der Spezifikation betrieben werden.

Bei Druckerport-Ausgaengen (die TTL sind) kann man dennoch CMOS
anschliessen, weil ein TTL nur ca. 2.4mA aus HI liefert, und so
viel halten die Schutzdioden aus. Dann fliesst der Strom aus VCC
raus und in den AVR rein.

Man muss halt wissen warum die 0.5V Grenze gilt. Nur weil in
echt der STROM begrenzt ist, der ueber die Schutzdioden fliessen
darf, bevor der CHip in den Latch-Up geht.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read Art of Electronics Horowitz/Hill before you ask.
Lese Hohe Schule der Elektronik 1+2 bevor du fragst.


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PostPosted: 2003-11-25 23:28:28
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Joined: 2003-11-25 23:28:28
Marcus Woletz wrote:

Meine Vorredner haben alles zu den Physikalischen Grundlagen gesagt, was
zu sagen ist. Trotzdem gilt aus der Erfahrung heraus ( Eliche PUMPs am
Par-Port, diverse Programmer und Simulatoren am PPort) dass es immer
wieder einen ParPort zerlegt, wenn man nicht aufpasst und an der
falschen Stelle spart.
Die Wahrscheinlichkeit der Zerstörung ist übrigens direkt
proportional
zum Preis den Notbeooks * Reparaturzeit * Reparaturkosten.

Nimm bitte 100R oder 200R Widerstände zwischen die Datenleitungen zum
PPort. Damit ist der Fall abgedeckt, dass mal ein Notbeook mit 3.3V
Parport ( Ja, die gibt es öfter als man denkt, genauso wie die 5V
Serial-Ports) drann hängt und die eventuell aus der Zielschaltung
versorgte Adapterplatine versucht den PP-Ort Controller zu speisen und
diesen per Latchup zerstört.
Ein weiterer Vorteil dieses R ist, dass ein ParPort beim Start von z.B.
Win alles mögliche macht um herauszufiden, ob da ein Gerät dran
hängt,
das erkannt werden will. Niemand garantiert Dir, dass dabei nicht ein
Paar von Dir als Eingänge gedachte Pinne als Ausgänge verwendet
werden.
Das rummst dann und auch mit deutlich mehr als 20mA, wenn nicht
wenigstens eine Seite aufgepaßt hat.

Dazu kommt ein PullUp an jeden Port der das ganze bei OC-Ausgängen erst
wieder betriebsfähig macht.

Diese Konstruktion scheint aufwändig, ist aber dank DIL und SIL
Widerständen einfach zu konstruieren. Sie erspart Dir die Diode und
trotzdem reicht der fließende Reststrom um einen gemächlich
laufenden
AVR zum Leben zu erwecken :-)

Gruß,

Ulrich


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PostPosted: 2003-11-26 19:11:33
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Joined: 2003-11-26 19:11:33
Hallo Leute,

zuerst einmal herzlichen Dank f


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