Marcus Woletz <mwoletz.mitspam@online.de> schrieb im Beitrag
<3FC3A17D.1020001@online.de>...
> Das hieße dann ja, dass ich den Programmieradapter nicht ohne
> Versorgungsspannung betreiben darf, wenn die parallele Schnittstelle
> und/oder der AVR bereits angeschlossen ist und dort bereits ein
> oder mehrere "High"-Signal anliegen, denn dann wäre ja
> Ue (ca. 4,5V) mit Sicherheit größer als Vcc (0V).
Voellig richtig.
Daher sind richtige Interfaces zwischen Geraeten, die aus sein
koennen, auch mit Open Collector Ausgaengen ausgefuehrt:
5V --+ +-- 5V
R R
Ausgang --(----+--Eingang
|
Eingang --+-------Ausgang
Da klappt alles, ohne Querstroeme.
> Ich möchte nun jedoch kein Gerät bauen nach dem Motto "wird
schon
> gut gehen", sondern so, dass die verwendeten Bauteile innerhalb
> der Spezifikation betrieben werden.
Bei Druckerport-Ausgaengen (die TTL sind) kann man dennoch CMOS
anschliessen, weil ein TTL nur ca. 2.4mA aus HI liefert, und so
viel halten die Schutzdioden aus. Dann fliesst der Strom aus VCC
raus und in den AVR rein.
Man muss halt wissen warum die 0.5V Grenze gilt. Nur weil in
echt der STROM begrenzt ist, der ueber die Schutzdioden fliessen
darf, bevor der CHip in den Latch-Up geht.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
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