Hallo Andreas,
Wie Florian und Michael schrieben, wird das in Deutschland von
Hilfsorganisationen angeboten. Inbegriffen ist normalerweise eine
Zentrale, die dann die angegebenen Personen benachrichtigt. Es gibt auch
die Moeglichkeit, dass von der Organisation jemand den hinterlegten
Hausschluessel nimmt und nach dem rechten sieht. Diese Variante kostet
mehr, ist aber wichtig bei Personen, die etwa nach einem schweren Sturz
unansprechbar oder bewusstlos sind.
Die billigste Variante kostet, glaube ich, etwas unter 20 Euro pro Monat
und der Satz ist bei Euch irgendwie ueber die Kassen festgelegt.
Hier in USA funktioniert das gut. Wir waren mal auf der Liste der
Anzurufenden, als ein fast 80-jaehriger Nachbar noch zu Hause lebte. Der
Notsender hatte die Groesse eines Autoschluessels und konnte als
Armband, Umhaenger oder in der Tasche getragen werden. Der
Hilfsbeduerftige musste bei dieser Anlage nicht aus dem Sessel oder Bett
(was er ohnehin nicht mehr allein schaffte), sondern es war eine
Freisprechanlage vorhanden. Ich wuerde alles tun, damit ein solcher
Beduerftiger so eine Anlage bekommt, bevor es zu einem schweren Sturz
oder anderen Komplikationen kommt. Das Problem sind oft nicht die
Kosten, sondern die Akzeptanz (...aber sowas brauche ich doch nicht...)
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com