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Am Fri, 14 Jan 2005 20:51:56 +0100 schrieb Matthias Kemker
<matthias.kemker@gmx.de>:
> Danke für deine Antwort!
>
>> > Ich habe hier eine 125W HQL, aus den Datenblättern konnte
ich
>> entnehmen,
>> > daß
>> > man hier
>> > ein 10µF Kondensator zur Blindstromkompensation parallel
schalten
> sollte.
>> >
>> > Nun meine Frage, was einen Typ sollte man verwenden? MKP?
>> > Und welche Spannung? 250V oder 400V?
>>
>> Ich nehme an, die Lampe arbeitet mit einem induktiven
Vorschaltgerät
>> (Drossel). Sie funktioniert dann natürlich auch ohne Kondensator.
Der
>> induktive Blindstrom fällt bei einer Lampe auch nicht ins
Gewicht. Erst
> wenn
>> viele solche Lampen betrieben werden, muß man den induktiven
Blindstrom
>> durch Kondensatoren kompensieren, um die Belastung des Stromnetzes zu
>> reduzieren und Leitungsquerschnitte zu sparen.
>
> Ja, es handelt sich um solche Lampen. Ich habe vor sie mit einem
> Stromerzeuger zu
> betreiben. Ich war daher der Meinung das es Sinn macht den cos phi
> "anzuheben".
> Denn etwas bei 0,5 ist ja nicht gerade viel...
Am kleinen Stromerzeuger macht das schon Sinn, es ist ja eine im Vergleich
zum Generator große Last (im Gegensatz zu einer einzelnen Lampe im
öffentlichen Netz).
>>
>> Kompensationskondensatoren sind in der Regel MP Kondensatoren
>> (Metall-Papier) im Alubecher, diese heilen sich im Fehlerfall selbst.
>> Sie
>> müssen für 230 V Wechselspannung gebaut sein, mit Reserven
also i.d.R.
>> für
>> 250 oder 300 V Wechselspannung.
>
> Wo ist denn der Unterschied zwischen MP und MKP? Oder ist MP eine
ältere
> Bezeichnung?
>
Das Papier im MP ist iA ölgetränkt, damit ist das Dielektrikum
robuster
als die Kunststofffolie im MKP, die Metallfolie ist auch robuster als die
dünne aufgedampfte Schicht im MKP.
--
Martin
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