Michael Rübig <michaely@bigfoot.de> wrote:
> Hi,
>> Mir ist klar was die Bedeutung von flink bis traege ist. Was das
>> sogenannte Schaltvermoegen ist, verstehe ich nicht und habe dazu
>> bisher nichts gefunden.
> IMHO gibt das an, bei welchem Überstrom die Sicherung noch sicher
> abschalten kann. Kann die Spannungsquelle deutlich mehr Strom liefern,
> als im Schaltvermögen angegeben, bleibt ein Lichtbogen stehen und die
> Sicherung kann nicht abschalten. Sicherungen mit hohem Schaltvermögen
> sind mit Sand oder ähnlichem gefüllt, welcher den Lichtbogen
löschen
> kann. Aber auch da gibts Grenzen.
Wenn es um den Lichtbogen geht, muesste es dann aber nicht zwei Werte,
einen fuer Gleich- und einen fuer Wechselstrom geben, weil bei
Gleichstrom der Lichtbogen, wenn einmal gezuendet, erhalten bleibt?
Bei Wechselstrom unterbricht er bei den Sinusnulldurchgaengen, ausser
bei wesentlich hoeherem Strom weil dieser dazu fuehrt, dass das Gas
waehrend des Nulldurchgangs genuegend lange heiss und deshalb
ionisiert bleibt.
Offenbar gibt es, wenn man das Datenblatt von Schurter anschaut, auch
einen Zudammenhang von Traege und Flink. Flinke Sicherungen scheinen
ein hoeheres Schaltvermoegen zu haben. Vielleicht weil eine flinke
Sicherung weniger Metall enthaelt und so weniger davon zur Ionisation
beitragen kann...?
> Ich hatte mal ein gutes PDF von einem Hersteller, Littlefuse oder
Wickmann.
Habe das soeben von einem andern Poster gesehen und werde das erst mal
lesen. Ich danke hier gleich beiden.
Gruss
Thomas
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