Wolfgang Draxinger schrieb:
> 2 Fragen:
>
> 1. Ist Dir klar, dass deine Höhenreguliereung per Masse auf
> Platine und Kontakt über Fräßkopf das Prinzip des
> Rastertunnelmikroskops nutzt (Z-Piezo wird so gefahren, dass ein
> konstanter Tunnelstrom fließt, die Spannung des Piezos wird A/D
> gewandelt und ist das eigentliche Nutzsignal.
Ich weiss nicht ob man das wirklich vergleichen kann. Meiner Meinung
nach wäre der Vergleich eher richtig wenn ich in einem Arbeitsgang
abtasten und fräsen würde. Ich habe mir zwar zuerst überlegt ob
eine
solche Lösung in Frage kommt, aus zweierlei Gründen hab ich es dann
aber
gelassen:
1. Wenn ich dummerweise die gleichen Koordinaten zwei mal anfahre fehlt
mir an der Stelle meine Massefläche (wurde ja schon weggefräst).
2. Durch das Fräsen umherfliegende Kupferspäne würden ev. schon
vor der
eigentlichen Nullhöhe einen Kontakt zur Masse herstellen. -> falsche
Nullhöhe.
Mein System braucht 2 Arbeitsschritte. Im ersten wird die Platine
gescannt ,eine Rastergröße von 1x1cm hat sich hier als recht
brauchbar
erwiesen, danach wird für die gescannten Bereiche eine korrigierte
Nullhöhe berechnet auf der sich der Fräser dann bewegt (Erst Regelung
zur Messwertgewinnung danach reine Steuerung).
>
> 2. Was für ein Laser-Distanzsensor ist das genau?
Ein Omron Z4M. Datenblatt:
http://www.europe.omron.com/DE de/cor/iab/home/product catalog/Advanced
Sensors/Laser/auto Z4M.asp#
Das Ding wird hin und wieder bei ebay angeboten. Funktionieren sollte
aber auch ein Produkt von
www.micro-epsilon.de
Ich habe mir
> mal vor einer Zeit einen 3D Scanner mit einem Linienlaser +
> Kamaeraschrägsicht gebaut, aber prinzipbedingt konnte der
> bestimmte Formen nicht erfassen, z.B. die Oberlippe in einem
> Gesicht(-sabdruck aus Gips), weil die Nase die Sicht verdeckt.
>
Interessant! Dazu würde ich gerne mehr erfahren.
> Mit einem solchen linear tastenden Lasersensor könnte ich endlich
> auch mal diese Sachen einscannen.
>
Gruesse
Hans