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Topic: FPGA mit µC Takten

 Post subject: FPGA mit µC Takten
Posted: 2003-12-05 06:07:22 

Replies: 7
Views: 1767


Moin Moin,

Ich arbeite mich gerade in die Welt der FPGA`s ein. Und zwar will ich
Meßdaten über einen AD Wandler wandeln und mit mit dem FPGA
bearbeiten. (Mittelwert, usw.).

Nur leider treten jetzt schon am Anfang des Projektes tausende kleiner
Probleme auf.

Ich habe um überhaupt erstmal Fuß zu fassen ein einfaches Toggle-FF
in
den FPGA programmiert mit dem ich eine an den Clock Eingang des FPGA´s
angelegte Frequenz halbieren kann. So jetzt kommt der kritische Punkt.
Wenn ich nun an den Clock-Port des FPGA`s eine von einem
Frequenzgenerator erzeugte Frequenz anlegte dann läuft das System
100%ig. Sobalt ich aber mit einem Mikrocontroller eine Frequenz
erzeuge funktioniert das System nicht mehr !!!
Die Frequenz ist ungefähr 10Hz, also Pulsweiten von ca. 200ms, sowohl
beim Frequenzgenerator als auch beim Mikrocontroller erzeuge ich 5V
Signale.

Ich weiß absolut nicht mehr weiter !!

Danke im vorraus ...
Grüße Robert

Topic: FPGA mit µC Takten

 Post subject: FPGA mit µC Takten
Posted: 2003-12-06 02:38:04 

Replies: 7
Views: 1767


Bertram Geiger <badnews geiger@aon.at> wrote in message
news:<3fd0e413$0$24020$91cee783@newsreader02.highway.telekom.at>...
> Robert Brehm wrote:
>
> > Moin Moin,
> >
> > Ich arbeite mich gerade in die Welt der FPGA`s ein. Und zwar will ich
> > Meßdaten über einen AD Wandler wandeln und mit mit dem
FPGA
> > bearbeiten. (Mittelwert, usw.).
> >
> > Nur leider treten jetzt schon am Anfang des Projektes tausende
kleiner
> > Probleme auf.
> >
> > Ich habe um überhaupt erstmal Fuß zu fassen ein einfaches
Toggle-FF in
> > den FPGA programmiert mit dem ich eine an den Clock Eingang des
FPGA´s
> > angelegte Frequenz halbieren kann. So jetzt kommt der kritische
Punkt.
> > Wenn ich nun an den Clock-Port des FPGA`s eine von einem
> > Frequenzgenerator erzeugte Frequenz anlegte dann läuft das
System
> > 100%ig. Sobalt ich aber mit einem Mikrocontroller eine Frequenz
> > erzeuge funktioniert das System nicht mehr !!!
> > Die Frequenz ist ungefähr 10Hz, also Pulsweiten von ca. 200ms,
sowohl
> > beim Frequenzgenerator als auch beim Mikrocontroller erzeuge ich 5V
> > Signale.
> >
>
> FPGA sind verdammt schnell, viel schneller als dein Oszi und ein Auge ;-)
> Meist liegen solche Effekte am Aufbau, d.h. unzureichende
masseführungen
> oder Einstreuungen in die Verbindung zwischen uP und FPGA.
> Also:
> 1. Stützkondensatoren konsequent einsetzen !
> 2. DSeine Signale sind ja wirklich langsam, also gib einen kleinen C
> direkt parallel zum FPGA Input, ev. auch einen kleinen R in Serie zum uP
> Ausgang. klein ist natürlich relativ, da kannst du ein wenig spielen.

> Wenn du zu langsam wirst, kann das durch die zu flachen Anstiegszeiten
> aber auch das Gegenteil auslösen, da hilft auch ein Schmitt Trigger
> direkt am FPGA weiter. Wie gesagt für die Experimentalphase, bei
einem
> brauchbaren layout sollte sowas nicht mehr auftreten.
> 3. andere Variante: bau dir einen kleinen Taktgenerator (z.B. Schmitt
> trigger Inverter + R + C oder den uP Takt) und synchronisiere alle
> Eingangssignale mittels D-FF, dann bist du ebenfalls clean.
>
> viel Erfolg, Bertram


Hi ,

...Bertram
Habe die Varianten 1+2 probiert. Jetzt tut sich am FPGA Ausgang (dort
wo eigentlich die halbierte Freq. anliegen sollte) etwas, aber immer
noch nicht perfekt. es sieht so aus als würde der FPGA nicht jeden
Puls erkennen und so kommt ein undefinierbarer Müll heraus.

Ich wäre Dir sehr verbunden wenn Du mir die Variante drei nochmal
etwas genauer erklären könntest, und muß ich wenn ich den AD
Wandler
in der Erprobungsphase an den FPGA hänge mit ähnlichen Problemen
rechnen ???

Ich würde den AD Wandler mit Hilfe einer Lochrasterplatine
verschalten, und diese Platine mit einem Flachbandkabel mit dem FPGA
verbinden. Auch würde ich die Daten mittels µC vom ADC auslesen und
über UART oder LCD ausgeben. Das auslesen dürfte dann aber keine
Probleme bereiten ( ? ! ). Wenn ich das auslesen über I²C oder SPI
Bus
vornehme würde ich dann auch Probleme bekommen ?

Sorry für die tausend Fragen ...

Schöne Grüße

Robert

Topic: µC Puls nicht i.O.

 Post subject: µC Puls nicht i.O.
Posted: 2003-12-11 08:17:41 

Replies: 7
Views: 709


Moin,

Erstmal ,Danke an alle die mir vor ein paar Tagen mit meinem FPGA
Problem geholfen haben.

Aber im Prinzip bin ich nocht nicht viel weiter, es ist ein neues
Problem aufgetreten.

Ich will ja mit einem µC einen Takt für einen FPGA erzeugen. Dieser
Takt soll aber vorher mit Hilfe eins Schmitt-Tríggers
"gesäubert"
werden. Theoretisch super, praktisch habe ich aber folgendes Problem.

Sobald ich den Takt(ca. 1ms) des µC an den Schmitt-Trigger lege, wird
dieser um ca. 1V angehoben und am Ausgang des Schmitt-Triggers messe
ich nichts.
Ich benutzte als µC einen AVR -> AT90S8515.
Die Sache ist jetzt die, sobald ich einen anderen µC,und zwar einen
PIC 16F872, an den Schmitt-Trigger lege dann funktioniert es. Genauso
funktioniert es mit einem Frequenzgenerator.

Kommisch ist auch das ich bei einem relativ langsamen Puls von 1ms bei
dem AVR Controller eine total langsam abfallende Flanke des Pulses
habe, auch ca. 1ms (sieht aus wie entladekurve von einem C). Und
natürlich das der Puls um 1V angehoben wird.

Ich vermute das mir dieses Phänomen auch Probleme am FPGA gemacht hat,
weil ein AVR doch eigentlich schon einen recht guten "sauberen" TAkt
erzeugt.

Vielleicht µC defkt !? ... Wäre dankbar für jeden
Ratschlag/Idee ...

Grüße ...
Robert

Topic: Habs ...

 Post subject: Habs ...
Posted: 2003-12-11 23:57:13 

Replies: 3
Views: 2432


Hi,

Danke, manchmal sitzt man wirklich Studnenlang vor einem Problem und
sieht es nicht...

Man schreibt eine Message ins Formun schläft eine Nacht darüber,
steht
auf und inerhalb von 5 Minuten hat man das Problem gelöst.

Peinlich,Peinlich für einen angehenden Ingenieur ... aber es war die
Initialisierung habe den Port als Eingang und nicht als Ausgang
definiert !

Danke...

Schöne Grüße
Robert
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