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Topic: S: Tipps für stromsparende Kleinstschaltung

 Post subject: S: Tipps für stromsparende Kleinstschaltung
Posted: 2003-12-05 21:50:58 

Replies: 10
Views: 1095


Hallo!

Eine kleine Schaltung mit folgender Funktionalität möchte ich
realisieren:
Es gibt zwei Phototransistoren A, B (oder Dioden oder LDRs) als
Signaleingänge und eine LED als Signalausgang.
Fällt auf B Licht ein (typischer Weise der Schein Taschenlampe aus
einigen Metern Entfernung), soll der Ausgang für ein paar Sekunden auf
high gehen, die LED also leuchten. Wozu A? Klar, Licht auf B soll C nur
schalten, falls auf A *kein* Licht fällt - der Reflex auf einfallendes
Licht soll also nur bei Dunkelheit funktionieren.
Haha, wird jetzt vielleicht der ein oder andere denken das läßt sich

mit einem Gatter-IC und einem Opamp machen. Klar, aber die Schaltung
soll mit Batterien (gern ein paar Mignons) betrieben werden und damit
lange funktionieren (Monate), also nur minimal Strom aufnehmen.
Ausserdem sollen die Bauteile billig und gut verfügbar sein. Die LED
wird nur selten leuchten, sodass deren Strom vernachlässigt werden kann.
Komme ich da mit CMOS-Gatter, stromsparendem Opamp sinnvoll weiter?
Licht auf A soll gerade keine weiteren Ströme verursachen.
Grüße
Elfi

Topic: S: Tipps für stromsparende Kleinstschaltung

 Post subject: S: Tipps für stromsparende Kleinstschaltung
Posted: 2003-12-06 11:55:55 

Replies: 10
Views: 1095


MaWin wrote:
> Elfi Blomberg <elfi.blomberg@otelo-online.de> schrieb im Beitrag
<3fd0efdb$0$19725$9b622d9e@news.freenet.de>...
>
>>Fällt auf B Licht ein (typischer Weise der Schein Taschenlampe aus

>>einigen Metern Entfernung), soll der Ausgang für ein paar Sekunden
auf
>>high gehen, die LED also leuchten. Wozu A? Klar, Licht auf B soll C nur

>>schalten, falls auf A *kein* Licht fällt - der Reflex auf
einfallendes
>>Licht soll also nur bei Dunkelheit funktionieren.
>
>
> Wenn unbeleuchtet echt keinerlei Licht bedeutet, ist das sehr
> einfach, aber dafuer ist die Aufgabenstellung zu unpraezise.
Ja, unbeleuchtet mein so dunkel, wie es des Nachts draussen ist (fern
der Strassenlaterne).

> Mann kann bei Photodioden mit dem in Sperrichtung durchgelassenen
> Strom, mit der erzeugten Spannung, oder mit dem durch die Spannung
> erzeugten Strom arbeiten. Das haengt von Schnelligkeit und
> Lichtbereich ab. Man kann mit OpAmps oder Schmitt-Triggern
> detektieren, ein ICL7665 braucht nun auch nicht so viel Strom,
> letztlich haengt die benoetigte Stromaufnahme bloss von der
> Geschwindigkeit ab, mit der die Schaltung reagieren soll.
Mit einer Ansprechzeit von 1/10[s] wäre ich gewiss im grünen Bereich.
Elfi

Topic: S: Tipps für stromsparende Kleinstschaltung

 Post subject: S: Tipps für stromsparende Kleinstschaltung
Posted: 2003-12-06 12:00:17 

Replies: 10
Views: 1095


Heiko Nocon wrote:
> Die beste Lösung wäre, die Lichtempfänger gleich zur
Stromversorgung
> einzusetzen. Sprich: Empfänger A ist eine Photozelle, die
tagsüber aus
> dem Tageslicht die Energie gewinnt, die nachts zum Betrieb von
Empfänger
> B und C benötigt wird.
Hallo Heiko,
in die Richtung hatte ich auch schon gedacht, mir dann aber überlegt,
dass die Solarzelle für optimale Energiegewinnung irgendwie nach oben
ausgerichtet sein müßte, sich dann aber Schnee oder Laub darauf
absetzen
könnten. Wird sie nach unten oder wohin auch immer ausgerichtet,
würde
es zur Schaltung aber noch ausreichen. Oder ich nehme eine etwas
größere
Zelle und montier sie senkrecht.
Was bietet sich zum Speichern der gewonnenen Energie an? Ausreichend
großen Goldcap oder NiCd? Schätze mal, dass die Selbstentladung bei
NiCd
größer ist.

Elfi

Topic: S: Reparaturtipp Technics SL-PG440A CD-Player

 Post subject: S: Reparaturtipp Technics SL-PG440A CD-Player
Posted: 2004-02-12 12:08:12 

Replies: 9
Views: 1788


Hallo,
habe meinen etwas eingestaubten CD-Player wieder hervor geholt, aber nun
macht er Ärger. Offenbar ist das Ausgangssignal auf line-out zu stark
und übersteuert den Verstärker. Das hat der früher (gleicher
Verstärker,
meinetwegen gleiche CDs) nicht getan.
Der CD-Player bietet die Möglichkeit, das Ausgangssignal um bis zu 10dB
abzusenken. Das hilft einigermaßen, muß dann aber jedes Mal nach
Einschalten erneut vorgenommen werden.
Alternativ habe ich den Verstärker an den sep. Eingang des Tapedecks
angeschlossen und das Signal mit der Aufnahmeaussteuerung (wohinter sich
vermutlich nur zwei Spannungsteiler verstecken ;-) abgeschwächt. Bingo,
auch jetzt sind die unangenehmen Begleitgeräusche weg.
Also habe ich den CD-Player mal aufgemacht, um so ein paar einfache
Sachen nachzusehen, Dioden etc. Hinter dem Gleichrichter gibt es
klassisch zwei Ladeelkos für die neg./ pos. Spannung. Im neg. Teil
steckt ein 1000er, im pos. ein 2200er. Austausch hat nicht geholfen
(dachte, dass die vielleicht ausgetrocknet seien).
Auf dem Board steht an zwei Drahtbrücken sogar +/- 8V dran,
tatsächlich
sind es aber +9.1/ -9.6V. Konnte als Spannungsregler nur einen LM2940
entdecken, der offensichtlich für die +5V zuständig ist.

Für mich sieht es zunächst so aus, als sei das Ausgangssignal des
CD-Players stärker geworden. (Oder der Eingang des Verstärkers
empfindlicher, aber dann wären vielleicht auch Probleme mit anderen
Komponenten zu erwarten?)
Der interne Kopfhörerverstärker wird nicht übersteuert. Hm,
könnten die
Elkos im Verstärkerteil zum line-out hin das Problem verursachen?
Hm, hat jemand eine Idee, in welche Richtung in mal schauen könnte?
Elfi

Topic: S: Reparaturtipp Technics SL-PG440A CD-Player

 Post subject: S: Reparaturtipp Technics SL-PG440A CD-Player
Posted: 2004-02-12 22:55:55 

Replies: 9
Views: 1788


Axel Schwenke wrote:
> Elfi Blomberg <elfi.blomberg@otelo-online.de> wrote:
>
>
>>habe meinen etwas eingestaubten CD-Player wieder hervor geholt, aber
nun
>>macht er Ärger. Offenbar ist das Ausgangssignal auf line-out zu
stark
>>und übersteuert den Verstärker. Das hat der früher
(gleicher Verstärker,
>>meinetwegen gleiche CDs) nicht getan.
>
>
> Und du bist sicher, daß du den CD-Player am gleichen Eingang des
> Verstärkers wie vorher betreibst? Nicht zufällig am
"Phono"-Eingang?

Mensch, ich bin doch ne Frau, da bekomme ich das gerade so noch richtig
hin! Naja, fragen kann Mann ja mal. Nix für ungut.

>>Für mich sieht es zunächst so aus, als sei das Ausgangssignal
des
>>CD-Players stärker geworden. (Oder der Eingang des
Verstärkers
>>empfindlicher, aber dann wären vielleicht auch Probleme mit
anderen
>>Komponenten zu erwarten?)
>
> Und? Hast du das mal getestet?
Okay, das war schwammig formuliert. Ja, das habe ich natürlich
ausgetestet.

> Natürlich können auch Koppel-Elkos (obwohl Elkos im Signalweg
recht
> verpönt sind) austrocknen. Allerdings hat man dann meist geringeren
> Pegel und vor allem eine Klangverschiebung (Bässe schwach). Denkbar
> wäre eine Arbeitspunktverschiebung von Verstärkerstufen aufgrund
> defekter Elkos. Oder der kaputte Elko sitzt in der Gegenkopplung,
> das würde dann den höheren Pegel erklären.
>
> Apropos, sind eigentlich beide Stereokanäle gleichermaßen
betroffen?

Subjektiv würde ich sagen, dass das Problem auf dem rechten Kanal
größer
ist.

Elfi

Topic: S: Reparaturtipp Technics SL-PG440A CD-Player

 Post subject: S: Reparaturtipp Technics SL-PG440A CD-Player
Posted: 2004-02-12 22:58:55 

Replies: 9
Views: 1788


MaWin wrote:
> Ein Oszilloskop wuerde dir helfen, dann siehst du ob das Signal
> in Ordnung ist (ca. +1V bis -1V) oder an einer Seite abgeschnitten
> wird,
Naja, am line-out wird es zumindest nicht abgeschnitten, denn dann würde
es mit Spannungsteiler ja auch nicht besser, oder?
Aber die Sache mit dem Oszi ist schon eingeleitet, dauert nur etwas und
ich hatte auf eine Idee gehofft, die mich schneller weiter bringt.

> und demnach ob dein CD-Player oder Verstaerker Schuld ist.
> Probehalber Signal mal mit der Soundkarte des PC aufnehmen und
> ansehen ?
Gute Idee :-)

> Vielleicht war es doch bloss der Plattenspielereingang.
Ach, siehe Antwort im anderen Posting.
Elfi
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