Wolf-Ruediger Juergens schrieb
> Hallo,
> Ich möchte eine Reihe von Omron latching Relais (G6H) an einen
ATMega8
> anschließen. Diese Relais behalten ja ihren letzten Zustand bei wenn
die
> Betriebspannung abgeschaltet wird. Wenn ich jetzt aber die Spannung
> wieder zuschalte, wie versetzte ich die Relais wieder in einen
> definierten Zustand? Dazu kann ich per google und auch auf den Seiten
> von Omron nichts finden.
>
> Danke für Antworten
> Wolf
Ja,
sowas suche ich auch.
Vielleicht müßte das Relais über eine Brückenschaltung
gespannt werden.
Post subject: Wie sichert man ein Voltmeter am Shunt ab?
Posted: 2007-02-04 15:42:30
Replies: 9 Views: 1635
MaWin schrieb
[...]
> Vorwiderstand, denn der Eingang ist hochohmig (10MOhm) so das 100k
> in Reihe nichts am Messwert aendert, abewr den Strom in das Modul im
> Fehlerfall auf ungefaehrliche Werte begrenzt
>
>
> |
> +--100k--|+
> Shunt | Modul
> +--------|-
> |
Also ohne Diode zur Spannungskappung?
> Achtung: Das Modul braucht potentialgetrennte 9V, siehe Beitrag
> von Tristan direkt vorher.
Ich glaube, ich nehme dafür speziell ausgelegte fertige Anzeigen.
Post subject: Wie sichert man ein Voltmeter am Shunt ab?
Posted: 2007-02-04 16:43:34
Replies: 9 Views: 1635
Markus Haastert schrieb
[...]
> Ein Kurzschluß in den Messleitungen würde mir mehr sorgen
machen als ein
> Wackelkontakt am Shunt. Wenn die Messleitungen direkt am Shunt
> angeschlossen sind (und nicht an den Zuleitungen) müsste ja der Shunt
in
> der Mitte durchbrechen, damit an ihm die volle Batteriespannung
abfällt.
> Wenn nur die Zuleitung am Shunt abreißt, dann fließt halt kein
Strom mehr
> durch den Shunt, aber deswegen liegt über dem Shunt noch lange keine
> Betriebsspannung an.
> Aber was gegen den Kurzschluß zu tun ist, hat MaWin ja schon
geschrieben,
> gegen den Wackelkontakt hilft das allerdings nicht. Alternative wäre
eine
> Sicherung.
Gegen einen Wackelkontakt hilft feindrähtige Zuleitung.
Bist jetzt dachte ich an die Leitung selbst als Shunt. Aber bei 10# sind das
immer noch etwas unter 3m Leitung - Nö, mal sehen was sonst noch geht.
Post subject: Wie sichert man ein Voltmeter am Shunt ab?
Posted: 2007-02-06 18:53:48
Replies: 9 Views: 1635
ulbi schrieb
> Da das DVM am sehr niederohmigen Shunt angeschlossen ist kann ja nichts
> passiern, außer der Shunt würde durchbrennen, dann liegt am DVM
die volle
> Batteriespannung an.
Der Shunt wird wohl eine bifilare Leitung von ab ca. 1,5#.
Das sollte wohl reichen um *keinen* Kompaß zu irritieren.
Ich meine Aderbruch oder halt Korrosion durch Seewasser an den Klemmen.
> Den Shunt sollte man in die Minusleitung einschleifen da kann durch einen
> Masseschluß nichts passieren da er auf dem selben Potential liegt.
Ja, mal sehen. Das schlimmste sind immer diese popligen Kleinteile, die ich
natürlich alle nicht auf Lager habe.
Post subject: warum müssen Leitungen abgeschlossen werd en?
Posted: 2007-02-06 19:58:00
Replies: 30 Views: 56
Martin Hinterdobler schrieb
> Hallo NG,
>
> ich habe schon öfters darüber gerätselt - kann mir das
jemand mal ganz
> grundsätzlich erklären?
>
> Wie ist die Theorie dahinter? Evtl. hat jemand einen Link für mich...
Das hat etwas mit *Leistungsanpassung* zu tun und gehört zur
Nachrichtentechnik.
Leistungsanpassung beim Gleichstrom existiert wenn der
Generatorwiderstand = dem Lastwiderstand ist.
Das ist genau der Punkt bei dem die *maximale* Leistung aus einer
Spannungsquelle entnommen wird, mehr geht nicht, nur weniger.
Bei Wechselstrom ist es im Prinzip genau so.
Kann der Empfänger nicht die komplette Leistung aufnehmen, was meinst Du,
wo
bleibt der Rest, die Differenz zur max. abgegebenen Leistung?
Der Rest wird als Echo refektiert.
Michael Schlegel schrieb
> Hallo,
>
> ich will einen Drehstrommotor temporär mittels Steinmetzschaltung an
> normalen einphasigen 230V betreiben. Schaltung und Dimensionierung des
> Kondensators ist klar. Was mich jedoch wundert: Am Klemmbrett des Motors
> sind die Leitung für eine Spule des Motors deutlich dünner als
für die
> anderen Beiden. Einfach nur Schlamperei oder ein spezieller Motortyp? Der
> ohmsche Widerstand ist für alle 3 Spulen etwa gleich.
Tja,
das Scheint der Anschluß für den Kondensator zu sein und der darf
nur
kurzzeitig zum Anlaufen angelegt werden.
Dieter Wiedmann schrieb
> Peter Thoms schrieb:
>
>> das Scheint der Anschluß für den Kondensator zu sein und
der darf nur
>> kurzzeitig zum Anlaufen angelegt werden.
>
> [ ] Du hast Ahnung von Elektromotoren.
Das will ich überhaupt nicht bestreiten.
Aber meine Pumpenwicklung war mit 70µF/kW völlig überfordert.
Und: Der unleserliche Originalkondensator war in der Bauform erheblich
kleiner.
Thomas Tom Malkus" schrieb
> Peter Thoms meinte:
>>
>> das Scheint der Anschluß für den Kondensator zu sein und
der darf nur
>> kurzzeitig zum Anlaufen angelegt werden.
>
> Das verwechselt Du jetzt mit der Steinmetzschaltung mit zusätzlichem
> Anlaufkondensator. Der soll bei erreichen der Nenndrehzahl getrennt
> werden und dient nur einer Erhöhung des Drehmomentes im Anlaufmoment.
> Da in einer Wicklung des Motors dann auch ein höherer Strom
fließt,
> muss der Anlaufkondensator wieder raus, da die Wicklung sich sonst
> zu sehr erwärmt.
>
> 73 de Tom
Tja,
aber im Motor selbst war kein Kondensator und außen nur ein wesentlich
kleiner als 70µF/kW.
Dieter Wiedmann schrieb
[...]
> Weils kein Drehstrommotor war, sondern ein Kondensatormotor, ganz anders
> gewickelt, eben eine Haupt- und eine Hilfswicklung. Der Motor des OP hat
> aber *drei* Wicklungen, und ist laut Typenschild ein Drehstrommotor.
Tja,
das wars.
Das Mißgeschick ist zwar schon weit über zehn Jahre her, piekte mich
aber
immer noch.
Wär ich doch beim einfachen +/- 20A Shunt vom "C" geblieben.
Aber nein: Bei Xbax gabs LTS25 günstg und das im vorteilhaften Dreierpack,
obwohl ich nur ein Stück davon bräuchte.
Bei 0A liegt an diesem Messwandler die halbe Betriebsspannung, also 2,5 von
5V am Ausgang an.
Und nun, wie bekomme ich den Meßausgang vom Stromwandler LTS25 auf das
Digitalvoltmeter DPM951 simpel abgestimmt, d.h. 2,5V am Messausgang soll das
Voltmeter mit 0V erkennen?
Joerg schrieb
[...]
> Da muesstest Du das Datenblatt ganz genau studieren. Manche koennen das.
> Wenn der Common Mode Bereich nicht spezifiziert ist, dann hilft der
> Schaltplan und das Datenblatt des DVM Chip Herstellers weiter.
>
> Ich hatte so etwas einmal mit einem DVM gemacht. IIRC ein SP200 von Lascar
> Electronics, aber deren Web Site ist derzeit kaputt. Ich glaube, ich
> musste dabei den COM Anschluss unbeschaltet lassen, weil das DVM an der
> gleichen Versorgung hing.
Vielen Dank erstmal im Vorweg Jörg,
wenns Morgen dann nicht klappen sollte, dann beschwere ich mich über
Deinen
unverbindlichen Rat.
Joerg schrieb
[...]
>> So, <schluck> wo ist meine Lupe ...
>>
>
> schluck = Gerstenkaltschale? Da muessen wir noch 5-6 Stuendchen warten,
> ist noch Nachmittag hier. Aber dann gibt es ein leckeres Stout.
Nein, das steht für geteiltes Deutschland.
Das was ich Zuhause brauche liegt aufm Boot und das was ich aufm Boot
brauche liegt Zuhause. Der ganz normale Wahnsinn halt kurz vor dem
Saisonbeginn.
Post subject: warum gehen Bleigel-Akkus in USVs so schnell kaput?
Posted: 2007-04-14 08:16:22
Replies: 24 Views: 1526
gUnther nanonüm schrieb
[...]
>
> Zusätzliche Lüfter sind nur für die Elektronik hilfreich,
aber erst ab
> 1000Watt Wirkleistung (nicht VA) Dauerpower werden die schonmal verwendet.
> Hatte mal eine Schweizer UPS mit 3000 Watt auf Rollen, 30kg schwerer Trafo
> und ein 16cm-Pabst-Lüfter im Zylinderkühlkörper, da hat der
Lüfter
> vermutlich 10kg Alu gespart. Die Batterien waren in der "Etage
tiefer" und
> ungelüftet. Die Schweizer hätten das sicher nicht ohne Grund so
gebaut.
Das kann ich so nicht bestätigen,
eher reihenweise das Gegenteil: Die Wärme in einer USV kommt auch vom
Trafo.
Sitzt der Akku neben dem hitzigen Trafo und im Wärmestau, sinkt die
Gasungs-Spannung derart, dass die konstant eingestellte Ladespannung für
den
Akku tötlich wirkt.
Mit Lüftungsschlitzen, getrennt für Zuluft und Abluft, passiert das
nicht.
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