>Außer Japan, das,
>wie ich bereits erwähnte, bereits jetzt startklar ist.
Ich frag mich bloss wieso. Immerhin werden dort z.B Batterien einfach
in den Muell geworfen.
Aber dafuer recyceln sie wenigstens ihre Dose. Das ist die
Einnahmequelle der Leute die auf der Strasse leben und den Muell
durchsuchen. Die klopfen die Dosen dann platt und verkaufen sie
weiter. Ist so aehnlich wie Steine klopfen im Mittelalter.
Post subject: Re: Multi Media Card als Massenspeicher
Posted: 2003-06-29 21:58:19
Replies: 11 Views: 1476
Joerg Schneide <JSchneide@t-online.de> wrote:
>"primitiv", also ohne Standard-Dateisystem. Eher linear in Form
einer verketteten
>Liste von Datensätzen (am Anfang eines Datensatzes steht jeweils ein
Zeiger auf den Nächsten o.ä.).
Es ist dann intelligenter auf der Karte eine grosse Datei abzulegen
und die Daten in ihre Sektoren zu schreiben.
>Auswertung soll später am PC erfolgen.
>Nun werden einem an jeder Ecke n-in one Card-Reader nachgeworfen,
>können diese Teile (und die Software) die MMCs auch "Roh"
auslesen?
Das koennte vom Reader abhaengen. Aber zumindest mit dem ZIO von
Reichelt ist es moeglich mit debug im Dosfenster einzelne Sektoren der
Karte zu lesen.
>Kennt jemand Lieferanten für MMC-Slots (Print-(THT oder SMD) oder
sonstige
>Montage?
>wie lange kann ein Bussystem oder eine Datenleitung überhaupt werden?
Von
Beliebtes Thema, haben wir hier schon oefters diskutiert...
>RS232 habe ich was in Erinnerung, daß die maximale Länge auch
von der
>Baudrate abhängig ist.
Ja, das gilt mehr oder weniger bei jedem Bussystem.
>Ich möchte zwei Controller (MSP430) über ca. 10 Meter
miteinander
>verbinden. Kann ich die Übertragungssicherheit dadurch erhöhen,
daß ich zum
> einen die Übertragungsrate langsam ablaufen lasse und zum anderen
die
>beiden Pull-Widerstände mit deutlich unter 10 kOhm (was noch
zulässig ist)
>dimensioniere?
Grundsaetzlich schon. Beachte aber bitte soetwas wie Stoereinstrahlung
und ausserdem kommst du langsam in Gegenden wo man mal ueber
Potentialtrennung nachdenken koennte.
Dann liess dir doch mal ein Datenblatt ueber einen beliebigen
Bustreiber durch und was die Hersteller da so an Gedanken ueber
Stoerfestigkeit/Ueberspannung verschwenden und ueberleg mal ob I2C da
mithalten kann. .-)
Post subject: Wer hat Tipp für uC-Lösung?
Posted: 2003-07-06 07:49:21
Replies: 9 Views: 1475
Klaus Hirschelmann <k.hirschelmann@mainz.netsurf.de> wrote:
>Gibt es dennoch Lösungsmöglichkeiten?
Raff dich auf und lern C. Ich programmiere zwar selbst gerne Assembler
aber fuer dickere Sachen ist C angesagt und ausserdem extrem
verbreitet. Mit Basic wuerde ich keine Zeit mehr verschwenden.
>10%: Optik durch Ausblasen mit Luft aus der dose reinigen
>10%: Schubstange des Kopfschlittens neu einfetten
>50%: Laser Pickup tauschen
>30%: wegschmeissen
Bei meinem Sony habe ich das Ausgangssignal der Optik von 30% des
Sollwertes wider auf 80% steigern koennen indem ich die Linse mit
Isoprop geputzt habe. Und bei mir wird nicht geraucht.
>ich möchte eine Schaltung bauen, die es möglich macht, mehrere
>Festplatten an einem IDE-Bus abwechselnd zu verwenden. Die
Das was du verwenden moechtest heisst SCSI. IDE ist billigster Scheiss
wo man immer am Abgrund wandert. Selbst wenn du so eine Schaltung
haettest die perfekt waere so wuerde sie wahrscheinlich nicht mehr
funktionieren weil du zuviel Kable dran stecken haettest.
>Kann man das mittels Cable Select verwirklichen, oder brauche ich dazu
>viele :-( Busschalter?
Klar, bring das mal ans laufen und berichte in ein paar Jahren wie
einfach es war. :-)
Wenn du schon das Zeug verwenden moechtest dann steck dir einfach
einen zusaetzlichen IDE-Controller in das System.
>Mal eine sehr bekloppte Idee von mir, für die mich jeder schlagen
würde:
Die Idee ist so bekloppt das es dafuer bereits eine Spezialloesung
gibt. <BG> Nennt sich dann IDE-USB Adapter. Halte ich aber nur fuer
wirschaftlich vernuenftig wenn man es fuer eine Platte haben will.
Ansonsten gibt es wohl auch Loesungen wo man auf einer Seite mehrere
IDE Platten anschliessen kann und auf der anderen Seite ein SCSI
Anschluss ist.
Wer schon immer mal alles ueber Operationsverstaerker wissen wollte
kann hier ein kostenloses 400 Seitenbuch darueber runterladen das IMHO
qualitativ mit AoE mithalten kann.
>A propos C: "Millionen fliegen können nicht irren."
>C ist zur Zeit eben Mode, ob es eine "gute" Sprache ist, sei mal
>dahingestellt...
Zur Zeit? Ich wuerde mal sagen das diese Sprache mittlerweile die
groesste Konstanz und Haltbarkeit hat. Irgendwelche anderen Sprachen
werden immer mal kurz Mode und verschwinden dann wieder.
Lachen muss ich z.B immer ueber den alle 1-2 Jahren stattfindenden
Smalltalk Artikel in der Ct bevor wieder alles im Tiefschlaf versinkt.
Rafael Deliano <Rafael Deliano@t-online.de> wrote:
>fertig wird, denn es gibt ja genug. Heute darf der einzelne C-Coder
>wohl eher auf 10 Stunden Tag und Samstagsschicht machen, weil kein
>Geld mehr da ist ganze Rudel von Programmierern zu beschäftigen.
Post subject: Re: Transistor aus Autokran: woher nehmen?
Posted: 2003-07-24 20:57:48
Replies: 6 Views: 215
Markus Bart <markus.bart@gmx.de> wrote:
>Der Kran ist ein "ADK 70" vom "Maschinenbau
Babelsberg",
>die Beschriftung vom Transistor kann ich grad nicht organi-
>sieren, weil der Kran momentan im hohen Norden steht, ich
Das solltest du aber da dies am wichtigesten.
>http://www1.conrad.de/IMS Docs/B1/B16C953EA447A98DE10000000A010251.JPG
>Also ne Metallplatte, zwei Löcher zum Festschrauben, oben
>ne Kappe drauf und unten stehen zwei Beine raus.
Das nennt man TO3. Es gibt vermutlich tausende von unterschiedlichen
Transistoren in diesem Gehaeuse. Und mindestens fuenfzig verschiedene
wirst du als Ersatztypen verwenden koennen.
>maschinen liefern nur historisches zu diesem doch schon
>betagten Arbeitsgerät.
Du brauchst wirklich nur zu wissen was auf dem Transi steht. Es waer
aber vielleicht nicht schlecht wenn jemand mit Ahnung mal ein Blick
auf die Kiste wirft um dafuer zu sorgen das die Teile nicht immer
kaputt gehen. Ich schaetze mal entweder stimmt die Kuehlung nicht oder
irgendwas ist mit den Schutzdioden fuer die Ventile passiert.
Post subject: M16C - Wie oft ist der Flash beschreibbar?
Posted: 2003-07-25 15:46:31
Replies: 20 Views: 1409
Michael Dreschmann <michaeldre@gmx.de> wrote:
>ich möchte in meinem nächsten Projekt (auf Anraten dieser NG)
gerne
>einen M16C Mikrocontroller verwenden. Vorzugsweise den M 30624 FGAFP,
Jau, der ist goil. :-)
>Nun habe ich mir mal ein Datenblatt runtergeladen und darin steht,
>dass der Flashspeicher nur 100 mal beschreibbar wäre.
Kommt mir auch relativ wenig vor. Aber du solltest noch etwas anderes
bedenken. Der Hersteller garantiert dir ja auch 10 oder mehr Jahre
Haltbarkeit. Selbst wenn er wirklich nur 100 mal beschreibbar ist, so
kannst du den ganz locker ein paar Tausendmal beschreiben. Bloss sind
die Daten dann halt keine 10 Jahre sondern nur noch 1 Jahr oder so
haltbar. Fuer einen Prototyp kein Problem die verkauft man ja nicht. :-)
Post subject: Re: 3.5" Diskettenlaufwerk an 8051?
Posted: 2003-07-25 15:57:39
Replies: 24 Views: 948
Michael Koch <astro.electronic@t-online.de> wrote:
>ich möchte ein 3.5" Diskettenlaufwerk an einen 8051 (oder
>schnelleren Kompatiblen) anschliessen. Die Hardware ist kein
>grosses Problem wenn man z.B. eine billige PC-Karte dafür
>missbraucht.
Na dann viel Glueck. :-]
>Aber wie kommt man an den Source-Code? Hat das schon mal
>jemand auf 8051 programmiert?
Ich glaub nicht. Die werden sich alle die Kugel gegeben haben.
>Es geht im wesentlichen darum, eine Datei im DOS-Format auf
>eine leere (aber bereits formatierte) Diskette zu schreiben.
Auch noch das Filesystem. Das wird ja immer besser. <BG>
Es gab in der Ct mal einen Artikel wie man an einem Apple][+ ein
8Zoll Laufwerk anschliesst. Und das bereits mit einem sehr modernen
(damals) Controller (IMHO WD297???) 8Zoll und 5 1/4/3.5 ist ziemlich
aehnlich. Solltest du also mal lesen.
Die CPU ist da BESTENS beschaeftigt. Du musst diesen Controllern
naemlich nicht einen Datenblock liefern und den Rest machen die dann
schon (vgl: CF,MMC,SM) sondern die Bytes wirklich einzeln und schnell
genug ranschaffen.
DAnn willst du noch ein Dateisystem nutzen. Du brauchst dafuer, selbst
fuer das schreiben einzelner Blocks, mehr Ram als ein MCS51 hat. Dann
sind defekte Sektoren auf eine Diskette keine Seltenheit. Du musst
dich also wirklich auch darum kuemmern!
Sowas wuerde ich mir freiwillig nicht antun. Benutze lieber eine
aktuelle Speicherkarte.
>Vorsicht. Der Floppycontroller ist das letzte Gerät im PC, das den
alten
>ISA-DMA-Controller braucht. In Deiner Schaltung wird DMA wohl einen
deutlich
>erhöhten Aufwand bedeuten.
Naja, unbedingt brauchen wuerde ein moderne PC den DMA dafuer wohl
nicht. Das ist wohl eher eine Frage der kompatibilitaet.
Aber man darf natuerlich fragen wieso das beim PC mit 4.77Mhz so
gemacht wurde. Und die Antwort ist wohl das er sonst nicht schnell
genug war. Von daher wuerde ich den Source der das nur mit einem MCS51
macht gerne mal sehen.
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