wer kennt einen Händler der ein umfangreiches Sortiment an
Reduzierhülsen hat? Ich meine solche Hülsen die verwendet
werden wenn der Wellendurchmesser kleiner ist als die
Bohrung in der Nabe. Zum Beispiel um Drehknöpfe auf
Poti-Wellen zu befestigen. Im konkreten Fall suche ich eine
Hülse 5mm/8mm. Bereits durchsucht:
Mädler: (nix)
GHW: (nix)
Conrad: (wenig Auswahl)
RS: (wenig Auswahl)
Farnell: (nix)
Bürklin: (wenig)
Schuricht: (nur 6mm/4mm)
SDP/SI in USA: alle Grössen sofort ab Lager lieferbar, egal
ob metrisch oder zöllig. Es ist unglaublich, aber diese
Firma scheint weltweit das beste Sortiment an metrischen
Bauteilen zu haben. Insbesondere auch Zahnräder in allen
denkbaren Ausführungen, alles sofort ab Lager. Nachteil:
teure Teile + Versand + Zoll.
Post subject: Winkelencoder, spezielle Auswertung gesucht
Posted: 2003-07-01 07:58:06
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Hallo,
ich suche ein Messgerät um das Signal von einem
Winkelencoder auszuwerten. Der Encoder liefert ein
Quadratur-Signal (zwei TTL Signale).
Der Encoder dreht sich mit (fast) konstanter
Geschwindigkeit, aber gegenüber einem Bezugssystem mit
gleichmässiger Winkelgeschwindigkeit eilt der Drehwinkel
manchmal etwas vor oder nach.
Diese Phasenverschiebung möchte ich als Diagramm über der
Zeit darstellen. Die mittlere Drehgechwindigkeit ist genau
bekannt.
Mit einem "Time Interval Analyzer", z.B. HP5371A, kann man
zumindest schon mal die Frequenz über der Zeit darstellen.
Davon müsste man dann aber noch die mittlere Frequenz
subtrahieren und dann integrieren, um die Phasenverschiebung
zu erhalten.
Gibt es so ein Messgerät fertig zu kaufen, oder ist
Selbstbau angesagt?
Post subject: Winkelencoder, spezielle Auswertung gesucht
Posted: 2003-07-01 08:52:52
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Hallo
> Gibt es einen Grund, warum Du ein Standalone-Meßgerät
benötigst?
ich vergass zu erwähnen dass ich die Phasenverschiebung wenn
möglich in Echtzeit sehen möchte, und nicht erst dann wenn
die Aufzeichnung abgeschlossen ist (das kann einige Minuten
dauern).
> Ansonsten sollte sich das mit einem PC (gerne auch älter), ein paar
> Zeilen Code und Standard-Tools (z.B. Gnuplot) recht einfach machen
> lassen.
"Gnuplot" sagt mir (noch) nichts, danach muss ich mal
suchen. Über welche Schnittstelle kommen die Daten in den PC
rein?
Post subject: Winkelencoder, spezielle Auswertung gesucht
Posted: 2003-07-01 09:13:30
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Hallo Oliver,
> Gute Oszis mit "Analogrechner" ala LeCroy kann man so
> programmieren, dass die das auswerten. Die Jitter Messung
> ist davon nicht soweit weg.
> Wahrscheinlich könnte man auch einen guten Universalzähler
> wie den HP53131/2 dazu bringen, das auszumessen, eine
> Phasenmessung beherscht das Teil. Allerdings sollte man
> ein Referenzsignal vorliegen haben (Generator).
Referenzsignal per Generator wäre kein Problem.
Aber das funktioniert nur, solange die Phasenverschiebung
kleiner als +-180 Grad ist. Diese Voraussetzung trifft in
meinem konkreten Fall leider nicht zu.
Und der Zähler hat vermutlich keinen analogen Ausgang um den
Phasenwinkel über längere Zeit aufzuzeichen.
> Der TMS320LF2407 kostet ca. $10 und liefert die Daten dann
> per integrierter serieller Schnittstelle, CAN oder SPI frei Haus.
> Nur die Entwicklung ist dann eben *deutlich* aufwendiger.
Zu aufwendig :-( dann wäre es einfacher es auf einem
Mikrocontroller zu programmieren. Die Frequenz vom Encoder
ist nicht gross ( <10 Hz).
Post subject: Winkelencoder, spezielle Auswertung gesucht
Posted: 2003-07-02 08:26:27
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Hallo Dirk,
> Du schriebst von einem Winkelencoder. Die üblichen, von denen ich
> jetzt ausgegangen bin, haben 2 Ausgangsleitungen, bei der z.B. die 2
> Leitung die gleichen Impulse wie die 1. Leitung nur um + oder -90°
> Phasenverschoben (je nach Drehrichtung) abgeben. Die Kodierung ist
> also ein Maß für die Drehrichtung und die Frequenz ein
Maß für die
> Geschwindigkeit.
> Da Du geschrieben hast, das die Geschwindigkeit relativ konstant ist,
> bin ich davon ausgegangen, dass sich die Drehrichtung nicht ändert.
> Du brauchst also keine 2 Leitungen, weil Du die Drehrichtung nicht
> änderst, sondern nur eine Leitung, die Dir auch die
> Geschwindigkeitsinformation liefert.
Soweit ist alles korrekt.
> Wenn Du dieses Signal nun integrierst (im einfachsten Fall 2
> Widerstände, Kondensator, Diode (weil Tastverhältnis=const))
erhälst
> Du eine analoge Spannung als Maß der Geschwindigkeit.
Das verstehe ich nicht. Wie soll die Schaltung aussehen?
> Subtrahierst Du im Oszi (Differenzmessung) das genau so integrierte
> Referenzsignal erhälst Du als Ergebnis die Abweichung, die Du
über den
> Bildschirm rollen lassen und somit in Echtzeit sehen kannst..
Ich möchte aber nicht die Geschwindigkeits-Differenz sehen
sondern die Winkel-Differenz.
> Das ganze ist aber nicht überagend genau (dafür einfach),
weshalb ich
> die Controller-Lösung noch vorgeschlagen habe.
Post subject: Winkelencoder, spezielle Auswertung gesucht
Posted: 2003-07-04 09:56:21
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Hallo Lars,
> Ich hätte vermutet, du setzt dich ein paar Tage hin und
> schreibst eine neue Software für deine Steuerung, die die
Encodersignale
> inklusive Drehrichtung mal eben ausweret und für eine Goto-Steuerung
> berücksichtigt?
technisch gesehen ist es natürlich gar kein Problem diese
Messung auf einem Mikrocontroller zu programmieren. Ist aber
ein paar Tage Arbeit. Und bevor man das macht, fragt man
besser erst mal nach ob es nicht schon ein fertiges
Messgerät dafür gibt.
Das scheint aber nicht der Fall zu sein, also wird jetzt
selber programmiert.
> Leider ist das Auslese Lock Bit gesetzt.
> Gibt es eine Möglichkeit den AVR dennoch auszulesen?
Es gibt da so ein paar Tricks um lesegeschützte Speicher
auszulesen. Irgendwann habe ich mal eine Webseite gesehen wo
die Tricks beschrieben waren, habe mir aber leider die
Adresse nicht gemerkt.
Wenn ich mich richtig erinnere ging das mit leichter Über-
oder Unterspannung am VCC Pin in Verbindung mit sehr kurzen
Impulsen auf irgendein anderes Pin, ich glaube es war Reset.
> ... aber Aufgrund des Umstandes, daß nur 24 Bytes für Variablen
zur Verfügung stehen, ...
Das DCF77 Signal hat doch nur 59 Bits, also sollten
eigentlich 8 Byte genügen, dazu noch ein paar Variablen für
Schleifenzähler u.s.w.
Wo ist das Problem?
Infrarot-Temperatursensoren werden offensichtlich immer
billiger und werden schon in Fieberthermometern, Toaster und
Föhns eingebaut.
Andererseits habe ich aber die Sensoren als einzelnes
Bauteil noch nicht für unter 200 EURO gefunden.
Da 2D-Infrarotkameras unerschwinglich teuer sind, liegt die
Idee nahe ca. 20 von diesen Sensoren nebeneinander zu
montieren und damit eine Baugruppe abzuscannen, um heisse
Stellen zu finden. Natürlich muss der "Sichtbereich" der
Sensoren möglichst eng sein.
Ein Microconroller digitalisiert die Signale, ermittelt
Minimum und Maximum, und skaliert die Messwerte
entsprechend, um dann 20 LEDs analog anzusteuern.
Absolute Genauigkeit spielt bei den Sensoren keine Rolle,
weil man die Sensoren zur Kalibrierung auf eine gleichmässig
temperierte Referenzfläche richten kann. Gleiche Temperatur
bei allen 20 Sensoren ist sichergestellt, was die Sache
vereinfacht.
Aber wo gibt es billige IR Sensoren ( < 20 EURO/Stück)?
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