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Viewing profile - Martin Laabs <98malaab@gmx.de>

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Martin Laabs <98malaab@gmx.de>
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Topic: Kosmos Electronic Digital

 Post subject: Kosmos Electronic Digital
Posted: 2003-12-23 22:20:38 

Replies: 59
Views: 510


Am Tue, 23 Dec 2003 16:32:10 +0100 hat Rolf Bombach
<rolfnospambombach@bluewin.ch> geschrieben:

> Sabine Wolf wrote:

[...]

Das erste,
> dass ich da rausgefunden habe (der Baukasten hat doch
> was genützt) war, dass wenn manchmal eins von 17 Kontrolllämpen
> aufleuchtet, nicht ein FF hängt, sondern 17 Lämpchen kaputt
> sind :-).

Moment. Wie kann eine (von 17) Lampe leuchten wenn alle 17 defekt sind?

Tschüss
Martin L.

Topic: Reichelt Labornetzger&auml;t

 Post subject: Reichelt Labornetzger&auml;t
Posted: 2003-12-29 10:08:11 

Replies: 15
Views: 2092


Am 29 Dec 2003 01:37:32 GMT hat MaWin <me@privacy.net> geschrieben:

> Markus Haastert <MHaastert@gmx.de> schrieb im Beitrag
<bsn81t$rbg$00$1@news.t-online.com>...


> Merkwuerdigerweise haben die meisten Problemstellen keinerlei Kostengrund.
> Haette man es besser gemacht, waere das NT genau so billig herzustellen,
> aber vielleicht teurer zu verkaufen.

Sag mal MaWin. Im Bereich Netzteil und Schaltnetzteil scheinst
du besonder viel zu wissen. Woher bekommt man dieses Wissen.
Eher durch lesen, durch selber konstruieren, reparieren oder
durch Schaltpläne lesen?

Tschüss
Martin L.

Topic: Astabieler Multivibrator

 Post subject: Astabieler Multivibrator
Posted: 2003-12-22 19:30:23 

Replies: 12
Views: 2451


Am Mon, 22 Dec 2003 15:58:29 +0100 hat Axel Schwenke
<schwenke@jobpilot.de> geschrieben:

> 98malaab@gmx.de (Martin Laabs) wrote:

>> So schaut das Ding aus. Und es mag nicht schwingen.
>
> Zuviel Basisstrom. Mach die 500 Ohm Widerstände größer.
Alternativ
> das Teilerverhältnis 10K/8K größer. In Reihe zu dem 8K
gehört noch
> eine Diode, um U be der beiden PNP zu kompensieren.

Nene. Das habe ich so ausgerechnet das es passt. Aber ist natürlich
besser noch ne Diode zu nehmen weil es dann Temperaturunabhängiger
wird.
Aber warum schwingt es nicht bei zu viel Basisstrom? Der Kondensator
wird doch trotzdem geladen und dann umgepolt. Ich erkenne den
Grund nicht.
Und das der Kondensator noch Induktiv wirkt glaub ich auch nicht
weil es in der Simulation, mit idealen Bauteilen, auch
nicht geklappt hat.

Tschüss
Martin L.

Topic: Astabieler Multivibrator

 Post subject: Astabieler Multivibrator
Posted: 2003-12-22 20:19:06 

Replies: 12
Views: 2451


Am Mon, 22 Dec 2003 11:19:38 +0100 hat Helmut Sennewald
<HelmutSennewald@t-online.de> geschrieben:

> Mach disese Widerstände so klein, daÃź 30mA durch
die Last flieÃźen.
> Dann gehts!

Ich habe keine Last. Meine Last ist der Widerstand. Und in
meinem Verständniss der Schaltung (Habe ich vorhin gepostet)
ist der Wert der Widerstände fast egal. Aber ich vermute das
das nicht ganz stimmt.

Also hier nochmal die Schaltung mit Bezeichnern:


.------o---------o----------o------.
| |500 |8k |500 |
.--------| .-. .- .-. |
| | | | | | | | |
| .-. | | | | | | .-.
| 1k | | - - - | |+ 1k
| | | | | | | |
| - >|T3 | T4|< -
+ | | |-------o--------| |
|12V | /| +---)-----+ | |
--- + | | |10k | | .----o
- | | | .- | | | |
| o------)----- | | |1nF | | |
| | | ||C1 | | ||| | | |/
| T1 |----+-||+ - +||--+-)--| T2
| <| ||| | ||C2 | |>
| | 1nF-----)------------+ |
--------o----------------o-----------------

created by Andy´s ASCII-Circuit v1.24.140803 Beta www.tech-chat.de

Wenn T1 gesperrt ist und T2 niderohmig ist läd sich C1
über die
Konstantstromquelle (T3) auf.
Das macht er so lange bis die Spannung 0.7V erreicht hat.
Ãśber C2 liegen in diesem Moment 12V-Ube an. Wird T1 nun
leitend liegt der Anschluss von C2 auf Massepotential und
an der Basis von T2 kann man -(12+Ube) messen. Jetzt wird
C2 mit 10mA aufgeladen bis er wieder 0.7V erreicht hat und
es beginnt von neuem.


Durch die 1k Widerstände ist nur die Ladekurve
für die Kondensatoren bestimmt. Damit die Kondensatoren
die Betriebsspannung in einem Zyklus erhalten
muss aber nur 1/freq=5*r*c gelten. Die Schaltung
ist 40kHz ausgelegt so das selbst R=2.5k reichen würde.

Entweder ich habe die Schaltung nicht gründlich genug
analysiert oder es steckt ein enormer Denkfehler dahiner.

Danke
Martin Laabs

Topic: Astabieler Multivibrator

 Post subject: Astabieler Multivibrator
Posted: 2003-12-22 22:46:55 

Replies: 12
Views: 2451


Am Mon, 22 Dec 2003 22:15:57 +0100 hat Helmut Sennewald
<HelmutSennewald@t-online.de> geschrieben:

> "Martin Laabs" <98malaab@gmx.de> wrote in message
> news:opr0ljx4zaor2fvh@news.individual.net...
>> Am Mon, 22 Dec 2003 11:19:38 +0100 hat Helmut Sennewald
> <HelmutSennewald@t-online.de> geschrieben:


> Genau so ist es. Speziell wenn man wie in deinem Beispiel so hohe
> Basisströme benutzt. Da mußte ich ziemlich lange
experimentieren bis ich
> darauf kam, daß das mit einem 2N3904 nichts wird.

Ich mag aber nicht unbedingt experimentieren sondern verstehen
und ausrechnen.


> Deine Schaltung wird schwingen wenn du 220Ohm statt 1k verwendest.
> Zusätzlich ist der Transistortyp noch wichtig wenn man so hoch in der
> Frequenz
> will und mit so hohen Strömen arbeitet.

Bei 220 Ohm habe ich aber eine sehr hohen "Ruhestrom".
Im Moment habe ich, im Schaltplan falsch, 10nF mit
10mA. Natürlich könnte ich auch 1nF mit 1mA laden
um auf meine Frequenz zu kommen. Nur möchte ich
+-2kHz bei +-0.25V und da spielen die Bauteiltoleranzen
bei 1mA für 1nF nicht mehr mit. (Bzw. sind die Bauteile
dann nicht mehr in meiner Bastelkiste. Und 5
Potis mag ich auch nicht in meiner Schaltung haben)

Auf meinem Steckbrett verwende ich BC-338 und BC-328.

> Der 2n2222 oder 2N2219 kann
> funktionieren. Mit 2nF auf jeden Fall und mit 1nF mit Startpuls. Siehe
> LTSPICE
> Simulation. Mit BC107 oder 2N3904 ging es in beiden Fällen gar nicht.
> Probiers mal aus und berichte.

Es ist ja nicht so das ich die Schaltung zum Laufen bewegen
möchte. (Natürlich auch) sondern das ich verstehen und berechnen
möchte wann diese Schaltung anfängt zu schwingen und warum
sie nicht mehr schwingt.

> Irgendwie bin ich inzwischen davon überzeugt, daß diese
"klassische"
> Oszillatorschaltung Müll ist. Jede Schaltung mit Komparator mit
Hysterese
> ist
> da erste Sahne dagegen, z.B. TLC555, NE555 oder diskret.

Ja. Es geht sicherlich besser. Aber im Moment haben es mir die
Oszillatoren angetahn weil ich überzeugt davon bin das
man dabei ne Menge lernen kann.

Tschüss
Martin L.

Topic: Astabieler Multivibrator

 Post subject: Astabieler Multivibrator
Posted: 2003-12-23 22:18:31 

Replies: 12
Views: 2451


Am 21 Dec 2003 22:02:13 GMT hat Martin Laabs <98malaab@gmx.de>
geschrieben:

> Hallo,

[VCO]

> Das klappt auch hervorragend solange der Strom nicht
> zu hoch wird. Bei 1mA und 1nF klappt es prima. Bei
> 10mA hingegen schwingt es nicht.

Also ich antworte mir jetzt mal selber weil ich den Fehler
gerade eben doch selbst gefunden habe.
Es sind wirklich die Kollektorwiderstände die zu groß
bemessen sind.
Ich muss mich beim ausrechnene irgendwie verrechnet haben
und war der Meinung 10nF sind über 1k in 1/(80kHz) aufgelade
was sie ja bei 40kHz Taktfrequenz müssten.

Ich habe gerade die gesammte Schaltung nachgerechnet und da
ist es mir aufgefallen. Es müssten also Widerstände <240 Ohm
rein was mir überhaupt nicht gefällt. Ich werde die Schaltung
also eher mit 1nF Kondensatoren und 1mA betreiben.

Der Tipp mit den Ube > 12V war auch sehr hilfreich. Ich wollte
es ja erst nicht glauben das die Breakdownvoltage so niedrig ist
aber als ich ins Datenblatt geschaut hatte war ich überzeugt.
(Das Datenblatt, die Bibel). Die Schaltung funktioniert
auf jeden Fall auch so, aber ich werde mich wohl auf 5V beschränken.
Auch wenn ich noch nicht so richtig weis wie ich ohne viel
Bauteile aus 12V 5V machen soll. (Nein, Linearregler will ich
nicht verwenden. Wird wohl eher eine Z-Diode und ein Transistor
werden.) Alternativ schalte ich wirklich zwei Dioden vor die
Basen.
Ich werde morgen überlegen in wie fern es die Schaltung beeinflusst.
Warscheinlich werde ich bei der Frequenzberechnung statt 0.7V 1.4V von der
Versogungsspannung abziehen.

Vielen Dank an alle die mir geholfen habe mir selbst zu helfen
und ein schönes Weihnachten

Martin Laabs

Topic: Bios Baustein f&uuml;r PC-Mainboard kaputt

 Post subject: Bios Baustein f&uuml;r PC-Mainboard kaputt
Posted: 2003-12-25 13:50:15 

Replies: 22
Views: 2343


Am Thu, 25 Dec 2003 12:59:50 +0100 hat Gerrit Heitsch
<gerrit@laosinh.s.bawue.de> geschrieben:

> Marc Keller wrote:

> Kann mir jemand mal erklaeren wieso im PC-Bereich das Flashen so
> eine wackelige Angelegenheit ist? Ich darf das fast taeglich bei
> Boards, PCI-Karten und Festplatten auf non-x86-Servern machen
> und da ist es noch nicht einmal danebengegangen.

Es wird wohl daran liegen das noch viele PCs keine Failureflash-
Möglichkeit haben. (Also einmal falsch und schon muss man es
in einem Gerät machen)

Ausserdem sind viele Anwender bei der Auswahl des richtigen Image
nicht so sicher und spielen eben mal das falsche auf.

Wenn man sowas täglich macht ist das kein Problem. Aber wenn der
durchschnittliche Anwender nicht mehr weis was DOS ist und dann
eine Bootdiskette erstellt muss er strikt nach Anleitung gehen die
u.U. nicht Fehlerfrei ist.

Tschüss
Martin L.

Topic: Genormter externer 5/12V Anschluss?

 Post subject: Genormter externer 5/12V Anschluss?
Posted: 2003-12-24 20:25:50 

Replies: 50
Views: 1791


Am 24 Dec 2003 14:10:45 GMT hat Markus Schaub <usenet@markus-schaub.de>
geschrieben:

> Am Tue, 23 Dec 2003 17:39:12 +0100 schrieb Wolfgang Gerber:

> Würdest du dich bitte etwas mäßigen, bevor du hier weiter
rumplärrst? Du
> bist auf meinen Einwand kein bißchen eingegangen.

Moment. Er scheint ja im Service o.ä. zu arbeiten. Auch wenn du meinst
es sei Theoretisch nicht möglich würde ich eher auf die praktischen
Erfahrungen bauen.

> Erstens bezog ich mich auf deinen "Programmabsturz". Ein
Programmabsturz
> unter einem ordentlichem Betriebssystem kann keinen Einfluß auf
das
> Netzteil haben.

Warum nicht? Du schreibst selber das die Stromaufnahme um mehr als
10A schwankt. Und ein Progammabsturz kann wohl den Prozessor in
verschiedene Modi versetzen.

> Zweitens antwortest du auf den Programmabsturz mit Staubsaugern. Was hat
das
> eine mit dem anderen zu tun? Ein PC stürzt beim Einschalten von
größeren
> Verbrauchern nur ab, wenn du ein schrottiges Netzteil hast und/oder eine
> schrottige E-Installation in deinem Haus.

So viel wie ich mitbekommen hat waren hier auch eher HF-Störungen gemeint.
Und wenn neben deinem PC ein großer Elektromotor anläuft werden u.a.
die
stakren Magnetfelder sicherlich einen Einfluss auf die Elektronik haben.

> Wenn du trotzdem einen größeren
> Spannungsabfall im Netz hast, dann fängt ein gutes Netzteil das
für kurze
> Zeit besser ab, als dein popeliges Steckernetzteil, was du hier
propagierst.

Was zu beweisen wäre.

> Wie denn bitte? Was verstehst du unter "größeren"
Verbrauchern?

Ich glaube du hast was von LCD-Display etc. geschrieben.
Ich kann mir weiterhin vorstellen das sich PC-Komponenten an
gewisse Standards halten müssen. Die Geräte die du integrieren
willst machen das aber u.U. nicht.

> Tatsache ist: Ein PC-Netzteil ist dafür gemacht, die
Einschaltströme
> verschiedener Geräte zu verkraften, auch im Betrieb. Bevor du das
nächste
> mal deine Inkompetenz hier verbreitest, lies (und viel wichtiger denk)
> nochmal nach.

Wer sollte sich doch gleich in der Wortwahl zügeln?
Wie dem auch sei. Vorallen der Einwand der galvanischen Trennung
die durch Stecknetzteile gegeben ist würde mich skeptisch machen.

Tschüss
Martin L.

Topic: =?Windows-1252?elektronisch regelbare Stromquelle - welche Ansätze?

 Post subject: =?Windows-1252?elektronisch regelbare Stromquelle - welche Ansätze?
Posted: 2003-12-25 13:46:39 

Replies: 26
Views: 2357


Am Thu, 25 Dec 2003 13:34:35 +0100 hat Dieter Wiedmann
<Dieter.Wiedmann@t-online.de> geschrieben:

> Bernd Maier schrieb:

>> Diskreter Aufbau wäre mir wegen des Lerneffekts lieber, aber nur,
wenn der
>> Aufwand noch vertretbar ist.
>
> *Wirklich* diskret wirst du nicht wollen, wer baut schon noch einen
> Opamp aus Einzeltransistoren.


Warum nicht? Da der Strom beim Laden von Akkus ja nicht auf 1% genau sein
muss würde ich es (so ich genug Portpins frei habe) mit einem R-Netzwerk
als D/A Wandler probieren. (256 Stufen werden doch bestimmt reichen, oder)
Damit dann diskret einen Treiber und Leistungstransistor ansteuern.

Wenn man dann noch zwei umschaltbare Spannungen hat wird man Verluste
<1W (bei 1.2V/Zelle) bekommen.

Tschüss
Martin L.

Topic: =?Windows-1252?elektronisch regelbare Stromquelle - welche Ansätze?

 Post subject: =?Windows-1252?elektronisch regelbare Stromquelle - welche Ansätze?
Posted: 2003-12-26 11:53:30 

Replies: 26
Views: 2357


Am Thu, 25 Dec 2003 19:49:41 +0100 hat Bernd Maier <gagalus@directbox.com>
geschrieben:

>
> "Martin Laabs" schrieb:
>

>> Damit dann diskret einen Treiber und Leistungstransistor ansteuern.

> Was für einen Transi nehme ich denn am besten?
> Irgendeinen FET (mit ausreichender Leistung natürlich) aus
der Bastelkiste,
> oder muss ich noch irgendwas beachten?

Ich habe sowas noch nie gebaut ... also meine Vorschläge nicht
allzuernst nehmen.

Ich würde es in etwa so basteln:

.---------.
| | VCC
.-. +--o
| | |
~ | | .-.
| -| |-+ - | |
| | | | |
| | | -
| | |/ |
|-| |-o------| |
| | |> |
uC | | | |<
| | o----------|
|-| |-+ | |
| | | |
| | .-.
| | | | Akku
|-| |- | | Akku
~ - Akku
| Akku
GND Akku
|
===
GND
created by Andy´s ASCII-Circuit v1.24.140803 Beta www.tech-chat.de

Aber evt. noch mit ein oder zwei umschaltbaren Spannungsquellen,
so vorhanden.
Man sollte das dann auch noch Temperaturkompensieren. Aber wenn
du was lernen möchtest sicher besser als einfache einen Opamp
in Standardschaltung mit Shunt nachgebaut.

Tschüss
Martin L.

Topic: =?Windows-1252?elektronisch regelbare Stromquelle - welche Ansätze?

 Post subject: =?Windows-1252?elektronisch regelbare Stromquelle - welche Ansätze?
Posted: 2003-12-26 17:10:45 

Replies: 26
Views: 2357


Am Fri, 26 Dec 2003 15:20:19 +0100 hat Dieter Wiedmann
<Dieter.Wiedmann@t-online.de> geschrieben:

> Bernd Maier schrieb:

>> Wäre es sinnvoll, einen FET einzusetzten?
>
> Überhaupt nicht, die Thresholdspannung ist zu hoch und zu stark
> temperaturabhängig.

Nicht nur das. Die Fertigungstoleranzen von Fets sind
wesentlich größer als die von Bipolartransistoren.
Wenn du einen Fet verwenden wolltest müsstest du sicher
noch eine Rückkopplung einplanen.
Und ich meine ein bipolarer ist auch eine bessere
Stromquelle als ein Fet. Aber das sagt mir nur mein Bauch.

Tschüss
Martin L.

Topic: =?Windows-1252?elektronisch regelbare Stromquelle - welche Ansätze?

 Post subject: =?Windows-1252?elektronisch regelbare Stromquelle - welche Ansätze?
Posted: 2003-12-27 19:31:07 

Replies: 26
Views: 2357


Am 27 Dec 2003 16:41:04 GMT hat MaWin <me@privacy.net> geschrieben:

> Dieter Wiedmann <Dieter.Wiedmann@t-online.de> schrieb im Beitrag
<3FEC2616.AB48858@t-online.de>...
>>
>> Ehr so (dann funktionierts auch):
>>
> Fuer Akkus mit maximal einer Zelle und 0.67A Ladestrom.
>
> Bei 2A wuerde man schon 8 Watt in Waerme verballern.

Von was gehst du denn gerade aus? Ich kenne die Kennlinie von
NiCd Akkus nicht (und Google bringt nur Müll) aber du gehst von
4V Regelreserve aus (wenn der Ladestrom wirklich 2A beträgt.)
was ja nicht sein muss.

Aber ich behaupte mal die Spannung über den Akku
wird nicht über 2V steigen wenn er geladen wird.

Macht einen Verlust (bei 0.9V Akkuspannung und 3V Versorgungsspannung) von
1.4W bei deinen 670mA Ladestrom. Gegen Ladeende sinkt der dann noch
unweseltlich auf 1.2W. Macht, schön betrachtet, so einen Wirkungsgrad
von 60%.
Ganz naiv betrachtet braucht man ja nur eine Versorgungspannung
von 2.7 (Wenn Umax(akku) 2V beträgt). Und schon ist der Wirkungsgrad
bei fast 70%.
Würde der OP jetzt noch einen MosFet anstatt eines Bipolaren
Transistos benutzen (was natürlich die Konstruktion erschweren
würde) hätte man gar einen Wirkungsgrad von 80%. Und wenn man
dann noch zwei Umschaltbare Spannungsquellen verwendete schlägt
man (fast) jeden Schaltregler.

Ganz anders sieht es natürlich aus wenn die Spannung über den Akku
wärend des Ladens wesentlich größer wird. Also sag mal was,
Mawin.

Tschüss
Martin L.

Topic: =?Windows-1252?elektronisch regelbare Stromquelle - welche Ansätze?

 Post subject: =?Windows-1252?elektronisch regelbare Stromquelle - welche Ansätze?
Posted: 2003-12-27 22:44:10 

Replies: 26
Views: 2357


Am 27 Dec 2003 19:14:38 GMT hat MaWin <me@privacy.net> geschrieben:

> Martin Laabs <98malaab@gmx.de> schrieb im Beitrag
<opr0uq15eqor2fvh@news.individual.net>...
>>
>> Aber ich behaupte mal die Spannung über den Akku
>> wird nicht über 2V steigen wenn er geladen wird.
>>
> Ich gehe von Spannung am Akku von unter 2V bei 2A aus,
> Dieters Schaltung erlaubt gar nur 1.8V (was fuer 0.66A auch reicht).
> Deine erlaubt (an 5V) zwar mehr, geht aber so nicht.

Ja, sicher nicht. Aber ich habe sie ja auch nicht zum nachbauen
gemacht sondern eher um meine Idee zu verdeutlichen.
Wenn man den Akku wirklich mit 2A laden möchte muss man so
oder so die Spannung am Akku messen. Und wenn man die Spannung
misst kann man auch gleich noch den Strom messen, das macht den
Kohl auch nicht mehr fett.
Damit kann man denn auch einen Mosfet als Steuerung benutzen
und so den Strom konstant halten. (Wobei ich dann statt des 2R Netzwerkes
wohl eher PWM benutzen würde weil es feinere Abstufungen erlaubt)

Evt. kann der OP ja mal schreiben wie genau er es braucht und ob
es wirklich ein Ladegerät für eine (!) NiMh Zelle werden soll.
Oder ob er doch lieber mehr laden möchte.

Dann wäre es ja noch interessant was dem OP alles vorgegeben ist, z.B. ob
er sich einen Trafo auswählen kann der einen Ausgang von 2V hat.

Ansonsten wollte ich mir auch schon immer mal ein kleines Akku-Ladegerät
basteln mit dem man die Zellen auch am Computer bilanzieren kann.
Aber erst mal müssen die anderen Projekte fertig werden ..

Tschüss
Martin L.

Topic: =?Windows-1252?elektronisch regelbare Stromquelle - welche Ansätze?

 Post subject: =?Windows-1252?elektronisch regelbare Stromquelle - welche Ansätze?
Posted: 2003-12-28 00:41:29 

Replies: 26
Views: 2357


Am Sat, 27 Dec 2003 23:43:23 +0100 hat Bernd Maier <gagalus@directbox.com>
geschrieben:

> "Martin Laabs" schrieb:

> Wie gesagt habe ich kein Ozi zur Hand. Also entweder müsste ich PWM
> vermeiden oder mir die Schaltung aus irgendeiner AppNote klauen und
> hoffen, dass sie korrekt funktioniert.

Ich meinte das eher als digital-analog Wandler. Also PWM glätten
und (mit einer Pufferstufe) zum Treiben des MosFets verwenden.

> Das Gerät sollte eher zum experimentieren und lernen dienen, daher
würde
> eine Zelle schon reichen. Jedenfalls wollte ich keine Akkus in
> Serienschaltung laden.

Was willst du denn alles lernen?

> Eigentlich wollte ich erstmal ein ATX-Schaltnetzteil verwenden. Also 5V
mit
> Leistung satt.

Dann wird es aber wohl oder übel auf einen Schaltregler hinauslaufen.
Denn bei 5V hast du 3.8V Spannungsabfall. Macht bei 2A fast
8W Verlustleistung. (30% Wirkungsgrad ..)

Evt. hast du ja ein Labornetzteil mit dem du dir erst einmal eine
Spannungsversorgung simulieren kannst. (1.5V?)
(Ich grübel immer noch wie ich so lange ohne Labornetzteil auskommen
konnte.
Ich glaube ein Widerstandssortiment und ein Labornetzteil sowie ein
Experimentierbrett ist das absolute Minimum um was richtiges zu lernen)


Ich habe bei Schaltnetzteilen absolut keine Ahnung ... und deswegen mag ich
sie auch nicht. Aber wenn ich dann irgendwann in AoE angekommen bin oder
es wirklich mal braucht werde ich evt. der absolute Fan von ihnen.

Evt. kann MaWin ja mal was zum Thema: DC-DC Wandler (disrekt?), ohne
Oszi, bauen sagen.

Tschüss
Martin L.

PS: Warum will eigentlich jeder, für jede kleine Schaltung (Blinklicht),
einen uC
benutzen? (Nein. Ladegerät macht schon Sinn, ist mir nur so in den Kopf
gekommen)

Topic: =?Windows-1252?elektronisch regelbare Stromquelle - welche Ansätze?

 Post subject: =?Windows-1252?elektronisch regelbare Stromquelle - welche Ansätze?
Posted: 2003-12-29 09:33:53 

Replies: 26
Views: 2357


Am Mon, 29 Dec 2003 00:35:28 +0100 hat Bernd Maier <gagalus@directbox.com>
geschrieben:

> "Martin Laabs" <98malaab@gmx.de> schrieb:

> Ich hab gerade festgestellt, dass die ATX-Teile auch 3,3 Volt liefern
> können. Dadurch würde sich die Verlustleistung auf ca. 4 Watt
reduzieren.
> Das sollte erstmal reichen.

Ja, wenn es af 3.3V genug Strom liefert wäre das prima.

>
> Eine andere Möglichkeit wäre vielleicht die 1,7V zwischen +5 und
+3,3
> abzugreifen, aber damit würde ich vermutlich das Netzteil schrotten?

Ich glaube nicht weil sie ja galvanisch getrennt sein sollten, oder?
Also ich bin sowieso nicht der Fan von ATX-Netzteilen als Stromversorgung
von irgendwas anderem. Aber du kannst es ja mal mit einem großen
Widerstand
asprobieren.

> Ausserdem hätte ich ja am Leistungstransistor noch ca. 0,7V
Spannungsabfall,
> so dass 1,7V schon zu wenig wären.

Am Leistungstransistor eher mehr als .7V (1-1.2V). Und am Darlington im
Zweifelsfall
wesentlich mehr als 1.4V.
Aber wenn man eh den Strom und die Spannung misst kann man gleich einen
Mosfet benutzen und so eine Rückkopplung realisieren.


Tschüss
Martin L.
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