Post subject: einfaches Problem mit ohmschen Gesetz
Posted: 2003-12-26 09:23:17
Replies: 73 Views: 523
Steffen Burr wrote:
>
> Hallo zusammen!
>
> Ich habe ein eigentlich simples Problem.
Und ich habe eine bissl späte Reaktion, habe aber vorher nicht
reingeschaut.
Dein Problem ist keines. Der Heizfaden einer Lampe hat bei dem großen
Temperaturunterschied natürlich einen ganz ordentlichen
Widerstandunterschied. Deine Lampendaten gelten für die brennende Lampe,
gemessen hast Du mit Sicherheit die kalte.
Beispiel:
Ich verwende für Physikversuche in der Optik Kugellampen 30 Watt 6 Volt.
Das sind also theoretische 5 A. Die Netzgeräte schalten bei 8 A
elektronisch ab.
Es ist nicht möglich, die Lampen einfach einzuschalten. Der
Einschaltstrom liegt über 8 A. Man muß die Spannung langsam
hochdrehen.
Klären kannst Du das ganz einfach, indem Du den Strom mit einem
Speicheroszillographen oder notfalls einem schnellen Transientenrecorder
mißt. Wirst dich bei manchen Lampen wundern. Dein Beispiel war noch
recht zahm!
Ich habe gerade eine 100 Watt-Lampe kalt gemessen: 48 Ohm! Das
entspräche einem Strom von 4,8 A bei 230 Volt und einer Leistung von
1100 Watt ...
Sind halt keine konstanten Widerstände. Der Beiwert alpha für den
spezifischen Widerstand liegt z.B. für Wolfram bei 0,0046 1/Grad Celsius
(Cu: 0.0039).
MfG
P.Pr.
> Ich habe Widerstand, sowie Spannung um eine einfache Glühlampe zu
betreiben.
> Spannung: 12V
> Widerstand: 76,8 Ohm
> Nach dem Ohmschen Gesetz: I = U / R
> bekomme ich einen Strom von ca. 156 mA
>
> Wenn ich nun mein Messgerät einschleife zeigt mir dieses jedoch 0,02
A an.
> Dass sich der Widerstand verändert beim erzitzen ist mir bekannt,
aber so
> eine Auswirkung dürfte das eigentlich nicht haben. Ist nun mein
Messgeärt
> futsch oder hab ich einen Denkfehler ?!?
>
> Danke
Post subject: einfaches Problem mit ohmschen Gesetz
Posted: 2003-12-26 10:07:51
Replies: 73 Views: 523
Ottmar Ohlemacher wrote:
>
> Der Fehler des OP ist, das er mit seinem Ohmmeter den Drahtwiderstand
> des Birnchens bei 20°C misst. Wenn er aber das Birnchen mit 12V
> betreibt, das hat der Glühwendel von vielleicht 800...1500°C (?).
Geh mal fast auf das Doppelte! Bei Deinem Wert hast Du nahezu schon eine
"Rotlichtlampe". Ich mache sowas manchmal absichtlich, wenn ich eine
Glühbirne als Heizung für Chemiekolben verwende (starke Lampe mit
Unterspannung).
Die genaue Gradzahl weiß ich nicht, aber bereits vor dem Krieg lag diese
bei 2200 -2500 Grad, bei den kurzlebigen (2 Stunden) Nitraphotlampen für
Photozwecke noch höher, an die 3000 Grad, um eine höhere
Farbtemperatur
zu erzielen.
Höher liegt sie auch bei den PKW-Lampen, die aber nur noch zwischen 50
und 100 Stunden Betriebszeit haben (ausgelegt übrigens für 14 Volt!).
>
> Und der Glühwendel hat nun mal bei 1000°C einen ganz anderen
ohmschen
> Widerstand als bei Zimmertemperatur.
Theoretisch kömnte man die Temperatur ausrechnen, mittels des
alpha-Wertes. Ich bin aber fast sicher, daß dieser über den gesamten
Bereich ebenfalls nicht ganz konstant ist.
Außerdem ist das mit Arbeit verbunden, und die hasse ich!
Post subject: einfaches Problem mit ohmschen Gesetz
Posted: 2003-12-26 15:04:49
Replies: 73 Views: 523
Lars Mueller wrote:
>
> Peter Prucker wrote:
>
> >
> > Höher liegt sie auch bei den PKW-Lampen, die aber nur noch
zwischen 50
> > und 100 Stunden Betriebszeit haben (ausgelegt übrigens für
14 Volt!).
>
> Was ist daran jetzt so verwunderlich, daß man es mit "!"
betonen muß?
> Die Typische Betriebsspannung beim PKW während der Fahrt ist doch
14
> Volt. Auf was sonst sollte also eine PKW-Lampe ausgelegt sein?
Hi, Lqars!
Schmeiß mal nen Blick auf die Lämpchen. Steht drauf 12 Volt!
Schmeiß nen Blick in Rechenbücher für Kfz-ler. Alle rechnen sie
mit 12
Volt.
Schmeiß nen Blick in die Prüfungsaufgaben des Kfz-Gewerbes - alle
werden
mit 12 Volt gerechnet. Wer richtig rechnet, ist falsch dran.
Ich kann nichts dafür, ich greife das schon seit über 30 Jahren an.
Langsam komme ich mir schon verarscht vor.
Was dem Normalmenschen logisch erscheint, ist es für den Fachmann noch
lange nicht. Ich glaube aber eher, da schreibt jeder Autor wieder von
jedem ab.
Post subject: einfaches Problem mit ohmschen Gesetz
Posted: 2003-12-27 00:00:28
Replies: 73 Views: 523
Lars Mueller wrote:
Themaabweichung!!
> Thomas Rehm wrote:
>
> > Dein Begehr wurde erhört: Die neue
"42-Volt-Bordnetzspannung" in der
> > kommenden Fahrzeuggeneration sind echte 42 Volt aus (nach heutiger
> > Nomenklatur) 36V-Bleiakkus.
Fein! Aber die Prüfungsaufgaben werden immer noch von anno Tobak sein!
Quantitativen Versuch kann ich keinen vorführen, da unglaubwürdig.
> Wobei ich mich wirklich frage, ob ich 42 Volt haben will! Praktisch alle
> meine Geräte funktionieren mit 13 oder 230 V. Ich will nicht noch
eine
> Spannung von 42 V bereithalten müssen, die noch dazu bei
Berührung
> unangenehm werden kann.
Das letztere stört weniger. Mir reicht es andererseits schon, wenn bei
einem Unfall die Wagentür klemmt, der Betterieanschluß hinüber
ist, die
Fensterheber nur elektrisch gehen und das Auto zu brennen anfängt.
Die 42 Volt werden aber spätestens bei der elektrischen Ventilsteuerung
benötigt. Gerüchte sprechen von einem Leistungsbedarf von mehreren
Kilowatt.
Wenn andererseits bei einem Karren heutzutage etwas Elektrisches
kaputtgeht, kann ich auch als Fachmann ohne Ersatzteillager nichts mehr
anfangen. Und die Elektronik geht gerne kaputt, wobei man nach 10 Jahren
fast schon keine Ersatzteile mehr bekommt. Beipiel:
Eim BMW M 1 mußte auf Vergaser umgerüstet werden, weil es keine
Elektronik zur Motorsteuerung mehr gab.
Meine Adler hingegen von 1957 mit mechanischer Regelung geht immer noch
einwandfrei.
Post subject: einfaches Problem mit ohmschen Gesetz
Posted: 2003-12-27 00:39:38
Replies: 73 Views: 523
Lars Mueller wrote:
> Der Fachmann weiß, daß es sich nicht um 12 V Maximalspannung
handelt,
> wenn von 12 V die Rede ist. Wer eines dieser 12V-Festspannungsnetzteile
> kauft, weiß daß da ca. 13,2 V heraus kommen. Wer einen 12
V-Bleiakku
> kauft, weiß, daß 12 V nicht die Ladespannung ist etc.
Natürlich muß das
> Zeug im Entladefall noch funktionieren und da sind es - oh Wunder - ca.
> 12 V.
Im PKW gibt es eigentlich nur einen wichtigen Entladefall: den Anlasser,
und der ist für niedrigere Spannung konzipiert.
Du wolltest aber nur wissen, warum ich die 14 Volt betone: Weil die
ganze Republik ihren Kfz-Mechanikern das Falsche rechnen läßt. Und
weil
jemand ein Problem bekommt, wenn er mit dem ohm´schen Gesetz oder mit
der Leistungsformel die Kfz-Elektrik ran will. Ich will Dich da nicht
mit letztlich naiven Prüfungsaufgaben langweilen.
Bei Glühbirnen mit ihrer Temperatur von an die 2500 Grad äußert
sich die
von Dir unten erwähnte Toleranz ganz schnell in weniger Betriebsdauer.
Bei Motoren wäre Unterspannung gefährlicher. Wenn Du mal in ein Netz
kommst, bei dem die 117 Volt-Spannung wegen Unsymetrien gelegentlich auf
180 Volt ansteigt und dann wieder auf 50 sinkt, hat Du am mächsten Tag
gar nichts mehr, was noch geht.
Mehrfach persönlich erlebt in Riad, 1979.
> Das müßte man Fachmännern eigentlich nicht weiter
erklären. Akku wird
> geladen: Bis ca. 14V, Akku wird entladen: 12 V können unterschritten
> werden. Schreibt man halt 12 V drauf, damit man nicht bei einem Gerät
> die Entladespannung und beim anderen Gerät plötzlich die
Ladespannung
> als Normwert angibt. Hast du einen besseren Vorschlag?
Bei einem PKW sollte man als Bordspannung diejenige angeben, die
tatsächlich im Betrieb vorhanden ist. Und die ist eben heute im Mittel
14 Volt. Beim Generator stehen ja auch 14 Volt drauf.
Früher lag sie übrigens etwas höher, weil man den Akku
möglichst bis zur
Ladeschlußspannung ausreizte. Ich habe bei mir im Sommer bei
Gleichstrommaschinen stets eine niedrigere Ladespannung eingestellt,
weil die mit der Batterietemperatur wechselt.
Post subject: einfaches Problem mit ohmschen Gesetz
Posted: 2003-12-27 16:20:07
Replies: 73 Views: 523
Rolf Bombach wrote:
> > Schmeiß mal nen Blick auf die Lämpchen. Steht drauf 12
Volt!
> > Schmeiß nen Blick in Rechenbücher für Kfz-ler. Alle
rechnen sie mit 12
> > Volt.
>
> Ich denk, bei der Lampe kommt dann nur 12V an; Verluste in
> Leitung, Schalter, Sicherung (eher selten) usw. Bei stehendem
> Motor, also "echten" 12V an der Batterie, sind die Schein-
> werferlampen schon ziemlich gelblich.
>
Na, wenn der Karren schon so alt ist. :))
Sonst gilt: Zulässiger Spannungsverlust vom Lichtschalter bis
Scheinwerfer 0,3 Volt.
Post subject: einfaches Problem mit ohmschen Gesetz
Posted: 2003-12-27 18:36:20
Replies: 73 Views: 523
Joachim Riehn wrote:
>
> Peter Prucker schrieb:
> > Theoretisch kömnte man die Temperatur [der Gluehwendel]
> > ausrechnen, mittels des alpha-Wertes.
> > Außerdem ist das mit Arbeit verbunden, und die hasse ich!
>
> Ein bisschen Kopfrechnen braucht man immer, sonst wird man
> staendig uebers Ohr gehauen.
> Temperatur-Koeffizient von Wolfram (bei 0...100 grad):
> alpha = 4.5 (in 10**-3/grad)
>
> Wenn man grob extrapoliert, dann macht das bei
> 1000 grad Differenz den Faktor 4.5 . Na ja :
> ein grober Ueberschlag halt.
Habe ich aber nicht gemeint. Ich dachte an die Berechnung der
Temperatur.
Wenn z.B. der Widerstand bei 20 Gräten Temperatur 48 Ohm ist und der
spez. Widerstand sowie der Alpha-Wert bekannt sind, lässt sich über
die
offizielle Leistungsaufnahme von 100 Watt erst der Widerstand bei
Solltemperatur uznd damit die Temperatur berechnen, natürlich mit den
üblichen Herstellertoleranzen. Wenn man nicht gerade über ein
hochwertiges Pyrometer verfügt, kann man den Wert auch nicht besser
messen (BTW: Suche Ersatzlämpchen für den alten Siemens-Pyrographen).
Manchmal mache ich es ähnlich, wenn ich wissen will, wie warm ein Trafo
im Inneren wird. In dem Bereich ist alpha für Cu recht konstant. Die
Schätzung über die Außentemperatur hingegen ist großer
Mistikack!
Manchmal hätte man aber lieber Kurven als nichtkonstante
"Konstanten"!
Post subject: OT: Gibt es das Buckel-S in "dass" noch?
Posted: 2004-10-08 23:52:31
Replies: 150 Views: 1576
Ralf Kusmierz wrote:
> >> Warum laesst man die Sprache und Schrift nicht langsam
weiterentwickeln?
> > Weil es ein Dorn im Auge der Oberen war, daß hier ein Bereich
des täglichen
> > Lebens so vollkommen abseits ihrer Einflußnahme stand.
>
> Das ist so nicht richtig. Die haben sich von ein paar Fanatikern einen
> Floh ins Ohr setzen lassen und haben jetzt das Problem, den Fehler
> nicht ohne Gesichtsverlust korrigieren zu können. Aber Köpfe (mE
die
> richtigen) sind doch schon gerollt: die "gemeinsame Kommission"
haben
> sie in die Wüste geschickt, sie hat ja auch zu lächerlich
gewirkt.
Hat denn keiner Mitleid mit den Verlagen?
Jahrelang wurden in den Schulen die alten Latein- und Rechenbücher
benutzt. Für die war schon die erste Reform ein Segen und würde es
noch
einmal sein!
Natürlich gibt es bei uns keine Seilschaften zwischen Bild und den
Verlagen, auch nicht andere. Werde mich hüten, sowas zu denken.
kennt jemand Hersteller von kleinen Hochvoltwandlern, die z.B. aus
handelsüblichen Batterien bis 9 Volt eine kleine Anodenspannung von 60
bis 120 Volt fabrizieren können? Als Stromstärke genügen 5 - 10
mA. In
der Regel werden oft nur 2 mA gebraucht.
Ich kannte bis jetzt nur advance-hivolt, die aber anscheinend vom Markt
verschwunden sind. Die Homepage ist nicht mehr erreichbar
(www.advance-hivolt.com). Deren Geräte waren insoweit Spitze, als die
Ausgangsspannung nur von der Eingangsspannung abhing, z.B. 0 - 24 Volt
ein = 0 - 300 Volt aus.
Hintergrund:
Bau einer kleinen "Anodenbatterie" zum Testen von uralten
Batterieempfängern auf Radioflohmärkten. Ideal wäre
natürlich, wenn die
Sekundärspannung noch galvanisch getrennt wäre. Aber das wird wohl
ein
Traum bleiben.
Uwe Hercksen wrote:
>
> Peter Prucker schrieb:
> >
> > kennt jemand Hersteller von kleinen Hochvoltwandlern, die z.B. aus
> > handelsüblichen Batterien bis 9 Volt eine kleine Anodenspannung
von 60
> > bis 120 Volt fabrizieren können? Als Stromstärke
genügen 5 - 10 mA. In
> > der Regel werden oft nur 2 mA gebraucht.
> >
> Hallo,
>
> das ist der Strom der 60 bis 120 V, nicht wahr?
> Dann sind das aber maximal 133 mA aus der 9 V Batterie, immerhin 1,2 W.
Unter Berücksichtigung des Wirkungsgrades evtl. noch mehr. Leider gibt
es die größeren quadratischen 9-Volt-Batterien nicht mehr. Aber 2
Flachbatterien packen das leicht. ich brauche die Dinger ja auch noch
für den Heizstrom, der bis zu 200 mA betragen kann. Im übrigen ist
die
Nutzungszeit jeweils sehr kurz.
Habe erst gestern wieder mal ein 2-Röhren Audion mit KC-Röhren
getestet.
Ca. 1,5 mA Anodenstrom!
(Da ich noch in alten Kategorien denke und Detektorem etc. sammle, sind
die Flachbatterien wie auch die 3-Volt-Duplex für mich noch Standard)
Martin Lenz wrote:
> > Hintergrund:
> > Bau einer kleinen "Anodenbatterie" zum Testen von uralten
> > Batterieempfängern auf Radioflohmärkten. Ideal wäre
natürlich, wenn die
> > Sekundärspannung noch galvanisch getrennt wäre. Aber das
wird wohl ein
> > Traum bleiben.
> >
> Für diese Anwendung würde ich ein paar 9V Blöcke in Serie
schalten, die
> Abstufung ist dann zwar auf 9V beschränkt, aber das sollte
verkraftbar
> sein. Die Dinger kosten beim Aldi ca. 1,50, ein Wandler wird nicht viel
> billiger sein - OK 10 9V Blöcke sind ev. etwas größer als
einer + Wandler,
> aber vielleicht macht das ja nix.
> --
> Martin
So´n Ding habe ich, sogar in der Außenform einer alten Anode mit
Abgriffen.
Aber immer, wenn ich es wieder mal brauche, sind die Batterien leer oder
schwach, und ich muß wieder alle ersetzen. Dauert zu lang!
Außerdem habe ich festgestellt, daß die Kontakte manchmal
schwächeln.
Und das ist eine verdammte Sucherei, wenn´s gerade mal pressiert. Immer
mit Arbeit verbunden (und damit versaut man sich den ganzen Tag).
Nö, ein Modul muß her. Ich weiß daß es solche gibt, z.B.
bei der Fa.
Emco in USA, aber wo kriege ich es hier her?
Matthias Heinrichs wrote:
>
> Peter Prucker wrote:
> > kennt jemand Hersteller von kleinen Hochvoltwandlern, die z.B. aus
> > handelsüblichen Batterien bis 9 Volt eine kleine Anodenspannung
von 60
> > bis 120 Volt fabrizieren können? Als Stromstärke
genügen 5 - 10 mA. In
> > der Regel werden oft nur 2 mA gebraucht.
>
> Selberbauen kommt auch in Frage? Das ist mittels PWM-Controller und
> simplem Boost-Wandler (Reicht für diesen Strom und bescheidenen
> Ansprüchen an den Wirkungsgrad völlig aus) nämlich in einer
1/2 Stunde
> aufgebaut. Bei Linear gab es mal eine AN die genau das beschrieben hat
> (Controller, n-Kanal MOSFET+Spule+Diode+Ausgangsfilter+2
> feedback-Widerstände, mehr nicht). Finde ich leider gerade nicht
mehr.
Jano!
Vor 40 Jahren habe ich sowas noch selbst berechnet und gestrickt, da war
mir nichts zu blöd.
Heute möchte ich mich auf das eigentliche Interesse beschränken, man
verzettelt sich sonst. Ich verlange ja auch nicht von einem Mechaniker,
da0 er sich seine Drehbank selbst bastelt (hatte ich damals auch schon
gemacht) oder von einem Radiohändler, daß er sein (früher
übliches)
Röhrenprüfgerät selbst schnitzt.
Nur wo es gar nicht anders geht, muß man auch selbst Hilfsmittel bauen.
Hier reicht es mir schon, wenn ich die negativen Gittervorspannungen in
das Gerät mit einbringen muß. Aber das gibt es in tragbarer Form
eben
doch nicht fertig.
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