ich arbeite zur Zeit an einer Messschaltung die mehrer 16Bit ADC
enthält. Aufgrund einer hohen Anzahl an Kanälen habe ich mir den
ADS8364 als Wandler ausgesucht. Da die ganze Schaltung aufgrund von
technischen Einschränkungen (industrial Firewire) nur mit 8kHz
abtasten soll stehe ich jetzt vor der Aufgabe ein Filter (am besten
Bessel) mit hoher Ordnung (=>4) zu suchen um Aliasing zu verhindern.
Leider finde ich kein IC das einen aktiven kontinuierlichen Filter
enthält welchen man ohne riesige Widerstände (>2MOhm) auf cut
off
Frequenzen von 800Hz einstellen kann. Nun stellt sich mir die Frage
ob man vieleicht Switched Capactior Filter für solch eine Aufgabe
nehmen könnte. Leider fehlt mir die Erfahrung um die Werte in den
Datasheets dieser Filter wirklich richtig zu verstehen. Also, hier nun
meine Frage an euch. Ist es möglich wenigstens eine 14Bit (16 Bit)
Auflösung mit einem Switched Capacitor Filter hinzubekommen der auch
noch DC accurate sein muß? (Wie z.B. der LTC 1065 von linear?) Oder
gibt es andere Alternativen?? Hat jemand evtl. eine Schaltung von euch
in der ihr so einen Filter mit OpAmps realisiert habt?
Thomas Rehm <Th.Rehm@T-Online.de> wrote in message
news:<3FF9ABA0.1B7D@T-Online.de>...
> Switched-Capacitor-Filter arbeiten analog, aber natürlich
zeitdiskret.
> Daher sollte es reichen, den im Datenblatt angegebenen Störabstand
> mit dem Dynamikbereich des ADCs zu vergleichen.
> Faustformel: ADC-Auflösung in Bit * 6dB + 2dB ergibt den nötigen
> Störabstand des Vorfilters (wenn dieses eine Rauschamplitude in der
> Größe der ADC-Quantisierung einbringen darf).
Nun ja, der ADS8364 ist kein besonders "genauer" 16 Bit Wandler. Der
hat selbst
ein S/N + THD von ca. 81dB. Dafür sind aber auch 6 Wandler in einem
Package.
Kann man aufgrund dieses Wertes z.B. den SC Filter LTC1065 nehmen? Der
hat immerhin S/N + THD von 87 dB? Zusätzliche Bits muß man dann
halt
durch Mittelwertbildung gewinnen.
Nebenbei: Was bedeutet die Spurious Dynamic Range?
> > Zusätzliche Bits muß man dann halt durch Mittelwertbildung
gewinnen.
> Das funktioniert nur bei Gauß´schem Rauschen gut. Die
Störungen bei
> switched capacitor filters bestehen aber auch aus Transienten bzw.
> Störspitzen.
Dann ist wohl ein Medianfilter die bessere Wahl?? Oder sind andere
Verfahren möglich?
"Martin Schönegg" <martin.schoenegg#und hier ist klar was
hinkommt#@arcor.de> wrote in message news:<btgn0f$7ll$1@online.de>...
> zum Thema Aliasing muss man zuallererst wissen, welches Signal
tatsächlich
> da sein kann. Es gibt Situationen, wo z.B. die Signal und
Störbandbreite
> schon von Natur aus bandbegrenzt sind. Da tuts dann natürlich ein
> einfacheres Filter. Eine andere Lösung ist natürlich, die
Abtastrate höher
> zu wählen, als die die im Endeffekt gebraucht wird und danach digital
zu
> filtern. Da Du ohnehin Intelligenz im Frontend hast (industrial Firewire
> hört sich danach an) gehe ich davon aus, dass der Aufwand eines
schnelleren
> Wandlers mit anschließender digitaler Datenreduktion die
preiswertere und in
> jedem Fall kleinere und tolerantere Lösung sein wird. Wenn es z.B.
nicht
Logisch, doch leider interpretier der DSP der an die Schaltung
angeschlossen ist das ganze FW Protokoll (Ist nicht auf meinem Mist
gewachsen). D.h. bin ich mir nicht sicher ob ich die Werte schneller
als 8kHz auslesen kann, da es sich um ca. 32 Worte handelt. Das muss
man ausprobieren ;-( Deswegen bin ich auch so hinter SC Filtern her,
da diese über einen Takt parametrierbar sind.
> unbedingt auf absolute Amplitudenwerte dafür aber auf gute
Auflösung geht,
> könnte ein (billiger) Codec mit 48 kS oder 96 kS mit das Leben
schön einfach
> machen. Ein Aliasingfilter mit Eckfrequenz >= 800 Hz, welches bei 48
kHz
> entsprechende Dämpfung bringt sollte nicht mehr so kritisch sein, vor
allem
> aber billig und superklein. Der Rest sollte ein Prozessor, der Firewire
> kann, nebenbei erledigen können.
Nun ja, ich hoffe das du recht hast. Aber die Entscheidung den ADS8364
zu nehmen ist schon gefallen. Der kann (wenns geht) ganze
250kSamples/sec auf 6 Kanälen parallel Sampeln. Hat halt den Nachteil
das er recht ungenau ist (für ein 16 Bit Wandler). Wie in den oberen
Posting bereits beschrieben hat dieser Wandler eine S/N+THD von 81dB
und damit eine relative Auflösung von ca. 13 Bit.
;-(
> Viel Erfolg im neuen Jahr
dito!
> Martin
>
> > CU,
> > Chris
>
> P.S. gerne, wann kommst Du mich besuchen, oder sieht man sich mit
Netmeeting
> irgendwo?
kann es zu Problemen führen wenn man zwei Transceiver mit Bus-Holdern an
einen Bus anschliesst der sowieso schon mit BH ausgestattet ist.
(DSP Evaluation Board)
habe (wahrscheinlich neblöde) Frage. Ich habe da so ein
AD Wandler (ADS8364) vorliegen der im Datenblatt für seine Digitalen
Ausgänge
(CMOS) ein Strom von 100uA bei Uh=BVCC-0.2 sourcen kann. Da dieser
Wandler
Bus Holder umschalten soll, müsste er natürlich kurzzeitig ein um den
Faktor
5 höhere Strom sourcen. Macht das Probleme? Kann mir bitte auch jemand
ungefähr schreiben, wie wohl die Kennlinie dieser Ausgänge aussehen
müsste
für eine niedrigere Ausgangsspannung als BVCC-0.2 (Andere markante
Punkte sind
im Datasheet nicht angegeben). Wenns jemand weiß würde mich auch
die
Flankensteilheit solcher Ausgänge interressieren.
ich arbeite zur Zeit an einer Platine, die das DSK TMS320C6711
um eine USB 2.0 Schnittstelle erweitert. Mit dieser können grosse
Messreihen vom Speicher des DSKs an einen PC versandt werden (nicht
echtzeit).
Die Platine und die Software ist soweit fertig und funktioniert
eigentlich einwandfrei. Wäre da nicht ein Kollege auf die Idee
gekommen das ganze System (DSK, USB und A/D Platinen) an einen
Frequenzumrichter anzuschliessen.
Sobald dieser nämlich eingeschaltet wird, bricht die USB 2.0
Verbindung zusammen ;-) Ist eigentlich nicht verwunderlich, da der
Frequenzumrichter und das System die gleiche Masse teilen. Jetzt
möchte ich aber verhindern, dass isolierende Verstärker etc..
verwendet werden. Und siehe da, wenn ich das USB 2.0 Kabel meiner
Kamera mit Ferrit verwende, bricht die Verbindung nicht mehr ab.
Warum??? Ferrit blocken HF Störungen auf Geräteseite und PC seite ab.
Kommt der Verbindungsabbruch durch die hochfrequenten Anteile der PWM
zustande?
Wie kann ich verhindern ein Ferrit zu benutzen, da diese eigentlich
nicht USB 2.0 konform sind? Das Shield des USB 2.0 Kabel liegt auf
Geräteseite über einem 4n7 Kondensator parallel mit einem 1MOhm
Widerstand auf der Masse des Systems.
Weiß jemand von euch Rat?
Danke im vorraus!
MfG,
Christian Gröling
P.S: Ich weiß das USB 2.0 für sowas eigentlich nicht verwendet wird
;-)
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