Post subject: SMA-Buchse mit Isolierscheiben gesucht
Posted: 2004-01-14 12:37:28
Replies: 2 Views: 914
Hallo NG,
ich bin auf der Suche nach SMA-Buchsen, die Isoliert montiert werden
können.
Alternativ natürlich auch die nackten Isolierbuchsen.
Der Antennen-Verbinder (WLAN) soll in ein Alu-Gehäuse, muss aber vom
Gehäuse
isoliert sein, da sonst die Gerätemasse auf dem Gehäuse liegt.
Bei Telegärtner find ich nur isolierte SMB und Isolierhülsen für
BNC und
TNC,
bei anderen (Augat, Randall etc.) find ich überhaupt nix...
Irgendwer mit einer Idee?? (Hallo Herr Bartels...)
> Ich suche für einen Einsatzfall, wo schnelle Signale verarbeitet
> werden sollen, eine Kleinsteuerung oder einen Industrie PC.
<eigenwerb>www.sorcus.com</eigenwerb>
Post subject: Erfahrungen mit OrCAD, Import von Mentor-Files
Posted: 2004-01-28 12:37:01
Replies: 7 Views: 2160
Hallo Karsten,
> wir planen den Einkauf der Designsoftware OrCAD 10.0.
> Arbeitet ihr professionell mit diesem Werkzeug? Wie sind Eure
> Erfahrungen mit diesem Programm, könnt ihr es empfehlen oder ratet
ihr
> zu einer anderen Software (bitte kein Mentor, ist zu teuer :-( )?
Ich habe früher mit Orcad Capture, Layout und Express gearbeitet (bis
9.1 oder so). Also die Tool-Kommunikation ist nicht sehr berauschend,
die Bibliotheken gehen so, aber viele neuere BE muss man halt wie immer
selber definieren (zumindest die Footprints sind aber sehr umfangreich).
Leider wurde dann das Web-Portal für Online-Bauteil Recherche auf
Kostenpflichtig umgestellt und ist nach Übernahme durch Cadence wohl
eingestampft worden.
Express wurde ebenfalls ersatzlos gestrichen und der geneigte Anwender
durfte sich ein anderes Produkt aus dem Cadence-Sortiment aussuchen
(natürlich "geringfügig" Teurer und ohne
Cross-Update-Möglichkeit...).
> Gibt es einen Weg mit OrCAD Mentor-Daten zu bearbeiten?
hmmm, Orcad=Cadence und die sind der letzte ernsthafte Konkurent
von Mentor...
Also alleine die EDIF-Schnittstelle von Capture (bis 9.x) war rechter
Murks. Export nach EDIF, Import von EDIF und voilà: Nur noch als
Grafik bearbeitbar... Und das, wo viele interne Datenformate EDIF
verwenden. Aber so ist es halt mit Im- und Exportfiltern,
die sind selten Invers anwendbar...
Aber zum Testen gibt es ja die Demo-CDs (oder als 174MB Download),
bei denen man die meisten Funktionen ausprobieren kann und bei
Überschreitung der Komplexität kann man dann halt nicht mehr
abspeichern. Aber um mal einen Stromlaufplan oder ein Layout zu
importieren und die Ergebnisse zu Beurteilen reicht es immerhin aus.
ich hab die vorigen Threads auch gelesen, aber das hier muss jetzt
wohl doch in einen neuen...
> Habe mein VHDL-Buch leider auf Arbeit liegen und stehe momentan etwas
> auf dem Schlauch. Das Problem: Ich möchte den Ausgangswert von
für alle Vergesslichen... Das (IMHO) einzig brauchbare Buch auf Deutsch
(Autoren sind ehemaligen Kollegen, aber trotzdem) gibt es unter http://www.itiv.uni-karlsruhe.de/opencms/opencms/de/study/lectures/vhdl
download.html
als PDF zum Download. Ansonsten VHDL-Cookbook.
> Das zweite Problem:
> Ich nutze gerade das Xilinx Webpack 4.2 WP3. Naja, genau genommen bin
> ich immer noch dabei, mich einzuarbeiten. Also, im CPLD ist noch ein
> bissl Luft, und so denke ich mir, vielleicht verzichte ich aufs
> optimale interne Routing und lege mir dafür lieber die I/O-Pins so,
> wie ich sie von außen am liebsten hätte. Nur wo kann ich das
vorgeben?
Für CPLDs aller Hersteller liebe ich Log/IC. Die Sprache ist ähnlich
Abel, aber das Programm unterstützt ziemlich viele PLDs und CPLDs.
Die Unterstützung für FPGAs und VHDL war nie sehr weit
vorangeschritten
und seit es die Firma ISDATA nicht mehr gibt, hat der ehemalige Besitzer
(Jetzt Prof. an der Uni Kaiserslautern) das Programm zum freien Downoad
auf www.logic2.de gestellt. Mal anschauen!
unn tschuess
Bernhard Spitzer
--
Wer Schreibfehler findet darf sie behalten!
Post subject: Leuchtstoffröhren dimmen - Lebensdauer?
Posted: 2004-02-05 09:28:10
Replies: 4 Views: 2101
Hallo *.*,
>> bei meiner Internetrecherche wurde ich nicht fündig, welche
>> Technologie verwendet wird, um die Leuchtstoffröhren bei der
>> Hintergrundbeleuchtung eines Bildschirmes zu dimmen.
Mal im Datenblatt eines Displays oder eines CCFL-Inverter-ICs
suchen... z.B. Microsemi, TI, Maxim
> Die CCFLs haben keinen Heizfaden, es kann daher auch keiner
> durchbrennen. Die Hersteller geben normal eine Zeit an, nach der die
> Helligkeit auf zB 50% abgesunken ist. Betrieben werden sie über den
> Inverter, der aus 12V die Hochspannung macht (Zündung mit bis zu 110V
Da fehlt noch eine Zehnerpotenz... Je nach Röhrenlänge, Durchmesser
und Umgebungstemperatur kann die Zündspannung auch locker über 1500V
liegen. Die Brennspannung liegt bei grösseren Röhren zwischen 500V
und
800V - also Finger weg...
Für tragbare Geräte ist die Versorgungsspannung moderner Inverter ICs
bereits auf 3,3-5V runter.
> oder so) im Betrieb ist die Spannung sicher deutlich kleiner. Gedimmt
> werden sie in aller Regel, indem die Betriebsspannung für den
Inverter
Bei billigsten Invertern vielleicht. Ansonsten eher über PWM.
MaWin wrote:
> Markus Gronotte <lliillii@gmx.net> schrieb im Beitrag
> <bvr94c$v302i$1@ID-167429.news.uni-berlin.de>...
>>
>> Für ein tragbares Gerät benötige ich Motoren, die
möglichst einen
>> Durchmesser haben, der kleiner als 2mm ist. Also möglichst klein.
>> Hat evtl. jemand Adressen oder Tips, wie ich an solche komme?
>>
> Faulhaber/Mikrotechnik Mainz hat zumindest 1997 einen Motor mit 1.9mm
> Durchmesser gebaut. Deren Drehzahl ist fuer Vibra mit >1000000upm
> allerdings etwas hoch. Jedoch gibt es Getriebe dafuer.
Hallo MaWin,
das ist allerdings ein 3-Phasen Synchronmotor. Damit wird der OP wenig
freude haben. Und der Stückpreis von ca. 300Eur wird sich auch nicht
unbedingt lohnen...
Es gibt auch noch die Smoovys von RMB, allerdings auch die sind Drehstrom-
Motoren. Hier gibt es die Teile aber mitsamt Ansteuerung (PIC und 3 Halb-
brücken) bei C* (nebenbei bemerkt wesentlich billiger als die Einzel-
stücke von RMB!!) Anwendungen zu bestaunen unter http://diwww.epfl.ch/lami/mirobots/smoovy.html
Die Virbationsmotoren (als Gleichstrommotor) gibt es mit Durchmessern
ab 3,5mm z.B. von Sicoh, Epson oder Mabuchi. Die Beschaffung in
Einzelstücken (heist hier <1000) ist meist ein Problem. Ich hatte mal
bei Epson nach 10.000 Stück gefragt, wurde aber nur auf den grauen
Markt verwiesen. Alles unter 10Mio Stück ist bei Teilen aus dem Handy-
bereich Hühnerfutter...
>> Anzeigen). Gibt es eigentlich mehrere Möglichkeiten, eine
galvanische
>> Trennung zu erzeugen?
> Eine andere Möglichkeit wäre Motor (Primärseite) und
Generator
> (Sekundärseite) mechanisch gekoppelt. Ist aber wohl zu aufwändig
> gegenüber Transfo.
Wurde vor der Einführung von Frequenzumrichtern auch genutzt,
um Wechselspannung mit veränderlicher Frequenz zu erzeugen...
Asynchronmotor mit Synchronmotor gekoppelt.
Jaaa, damals.
unn tschuess
Bernhard
Post subject: =?ISO-8859-15?Bestückung von Kleinserien
Posted: 2004-02-20 13:33:15
Replies: 21 Views: 395
Hallo NG,
> Und bei gemischter Bestückung ist i.A. günstiger, sowohl THT als
auch
> SMD von der gleichen Seite zu bestücken, denn SMD per Welle zu
löten
> bringt viele Einschränkungen mit sich und ist bei manchen
SMD-Gehäusen
> gar nicht möglich. Also besser die Prozeßschritte sauber
trennen: erst
> SMD per Reflow, später THT mit Welle.
soweit full ACK.
> Bei beidseitig SMD und dann auch noch THT dazu gibt es drei
> Möglichkeiten:
> a) den THT-Kram manuell löten (falls es nicht zu viel ist);
> b) THR (through hole reflow) Technik verwenden.
> c) nur Hühnerfutter auf die Lötseite, das auch mit der Welle
> gelötet werden kann.
und d) den THT-Kram ao platzieren, dass der SMD-Kram in getrennten
Bereichen liegt, der dann vor der Wellenlötung abgedeckt wird.
Diese Vorrichtungen kosten aber auch einige 100Eur, sollten daher
auf kleine Bereiche begrenzt werden.
Post subject: Folienbuchse für Folienkabel gesucht
Posted: 2004-02-23 09:24:57
Replies: 3 Views: 1503
Hallo Ralf,
> suche für ein 21pol. Folienkabel einen Bezug für dazupassende
Buchsen,
> ersatzweiße eine Möglichkeit, die Teile lötfrei zu
verdrahten.
> Rastermaß sieht wie 1,27mm aus.
schau mal bei W&P www.wppro.com z.B. http://www.wppro.com/prod/l/5510/d5510prod.html
FPC-Buchse mit 1,25mm Raster
Hi NG,
ist ja Karneval/Fasching/oderwasdiepappnasenauchimmerdazusagen...
Daher auch mein Senf:
> Kurz: Vergiß die Idee. Die Kohle willst du bestimmt nicht
abdrücken
> für ein "Kunstobjekt". (BTW: Was manche Leute so für
Kunst halten
> erstaunt mich immer wieder)
Kunst kommt von können und nicht von wollen - sonst würds ja Wulst
heissen...
tschuessle und ein leckeres Katerfrühstück
Bernhard
nach den anderen Beiträgen (und viel schmunzeln) muss ich jetzt auch
meine Tastatur malträtieren...
> Netterweise gibts hier eine Seite, die zeigt, wie man die Kamera
> zerlegen kann: http://www.eosdoc.com/manuals/body/1000FN/1000FN++/
Gibts auch eine Seite, wo steht, wie man den Bausatz wieder
zusammensetzt...
> Nun suche ich eine passende Buchse, die ich irgendwo noch in die
> Kamera frickeln könnte. 2pol reicht. 2,5mm Klinke könnte
vielleicht
> mit Müh und Not gerade so passen (müsste ich mal ausprobieren),
aber
> so das dolle Vertrauen hab ich in Klinke allgemein nicht.
> Hat jemand eine bessere Idee?
M8 Sensor-Steckverbinder von Hirschmann. Industrietauglich, IP67 (o.k.
die Kamera ists nicht..) Die Einbau-Stecker gibts in 3- und 4-Polig,
Kabel ist gleich angespritzt, die Kabelbuchsen gibts mit Schraub- oder
Schnellverschluss mit angespritztem Kabel in 2 oder 5m (dann entfällt auch
die Lötproblematik in den Steckern) länge. Schau mal im
Bürklin-Katalog.
Bei Unrat hab ich die Dinger auch schon gesehen, aber zum üblichen
Preisaufschlag...
Für die High-Ender darfs dann auch mal ein LEMO EGG.00.303.CLV sein,
aber bei dem Preis für einen Stecker kaufst Du dir besser eine andere
Kamera...
tschuessle
Bernhard
--
Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten!
> Ein Freund von mir möchte einen DC-Motor (12V) regeln. Vorhanden ist
ein
> dSpace-System, aus dem eine Spannung kommt, die den Motor regelt.
^^^^^^ Na dSpace bietet doch auch Module mit PWM-Ausgang an....
> Jetzt ist ein Leistungsverstärker nötig, er möchte ca. 50A
schaffen.
Da verbietet sich aber eine lineare Ansteuerung! Sonst hat Du bei kleiner
Drehzahlvorgabe (am Motor nur noch wenige Volt) im Blockierfall schnell
mal 0,5kW Verlustleistung in der Ansteuerung...
> Meiner Recherche nach schaffen die gängigen Motortreiber-ICs
wesentlich
> weniger - was macht man da am besten?
> Selbst eine Schaltung mit Leistungs-OPV aufbauen?
Wenns wirklich linear sein soll... Alter HiFi-Brücken Verstärker und
die
Kondensatoren am Eingang rauslöten.
> Am besten wäre natürlich eine 1-IC-Lösung ;-), es soll wenn
möglich sehr
> einfach bleiben.
Aber jetzt mal im Ernst. dSpace ist ja nicht gerade Aldi-Klasse. Da sollte
das Budget auch noch eine kleine Motorsteuerung hergeben.
Ich hab mal eine 4-Quadrantensteuerung für DC-Motoren mit einem HIP4081
(Harris) und 4 Leistungs-FETs (irgendwas von IR) aufgebaut. Konnte prima
mit PWM angesteuert werden, und die Drehrichtung ist dann auch einstellbar.
Aktuell findet man vielleicht auch was besseres, insbesondere der HIP4081
hat so seine Macken.
Als "Primitiv"-Lösung kannst Du mit einem Oszillator, einem
Komparator und
einem UND-Gatter einen PWM-Generator aufbauen und an den Ausgang einen
N-Kanal
FET mit passender Power - und die Freilaufdiode nicht vergessen. Aber auf
geeignete Treiberleistung zu Ansteuerung des Gates schauen. Schon bei
einigen
kHz Taktfrequenz erhält man auch sehr kurze Pulse bei der PWM-Ansteuerung,
so
dass dann zum sauberen Einschalten des FETs ein gehöriger Gate-Strom
benötigt
wird. (Auch hier sind geeignete MOSFET-Treiber die richtige Wahl.)
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