In article <bdrp0b$h7p$2@sol.freiberg-net.de>,
holm@pegasus.freiberg-net.de (Holm Tiffe) writes:
|> Wen interessiert es in NL ob ein Auto einen Kat hat oder nicht?
|> Niemanden, die zahlen faktisch die selbe Steuer, aber Deutschland ist ja
|> die Leitkultur (war das nicht mal ein Unwort des Jahres xxxx?)
|> In Polen, Tschechien, Russland interessiert sowas keine Sau.
Das ist ja nun doch ein ausgemacht schlechtes Beispiel, denn gerade der
Kat macht Sinn -- das hat man im "Land der 60%" sogar schon ein
Jahrzehnt
früher erkannt (und auch das Blei wesentlich früher aus dem Sprit
verbannt).
Daß in Deutschland hingegen alles über die Steuer direkt am
Verbraucher
geregelt wird und dies eventuell nicht die fairste, wohl aber effektivste
(und nebenbei für die Staatsfinanzen gewinnbringenste) Methode ist,
darüber
können wir gerne diskutieren.
Seit ich allerdings meinen Wohnsitz in die USA verlegt habe und sehe, was
hier (nicht) abgeht, gerade weil Energie spottbillig ist, mag ich zumindest
einen erzieherischen Vorteil in der übermäßigen
Energiebesteuerung nach
deutschem Vorbild sehen. Zumindest baut man in D keine "schnell und
billig"
Wohnhäuser, die dann rund um die Uhr mit 10ct/kWh in einem für
Menschen
tolerablen Temperaturbereich gehalten werden. Auch der schiere Gedanke daran,
daß das neue Auto mehr als 10l/100km verbraucht, sorgt für ein
gewisses
Ziehen in der Magengrube.
In den USA herrscht eher ein umgekehrtes Bild, da saufen die tollen neuen SUVs
mehr als mein 25 Jahre altes 6.6l-Oldsmobile -- und dessen Verbrauch liegt so
zwischen 18 und 25l/100km (was gemessen am Umstand, daß dieses Fahrzeug
mit
seinen Ausmaßen eher einer tektonischen Platte gleicht, gar nicht mal so
viel ist -- ein moderner BMW740iL, der sich daneben fast wie ein Kleinwagen
ausnimmt, bringt es auch nicht wesentlich unter 15l).
|> Ich könnte Amerika für die Nichtratifizierung des Kyoto
Protokolls
|> auch in den Hintern treten, wegen dieser unglaublichen Arroganz,
|> Es würde Ihrer Wirtschaft schaden, unserer scheinbar nicht...
Die gleiche Argumentation wurde von der deutschen Wirtschaft in den 80ern
vorgebracht, als -- mit auch als Reaktion auf das jedermann begreifliche
Waldsterben -- strengere Normen durchgesetzt wurden. Geschadet haben ihr andere
Sachen...
|> Ich weiß jetzt nicht wieviel Prozent der Weltbevölkreung die
USA ausmachen,
|> aber ich weiß das sie 60% des CO2 Ausstoßes hinkriegen.
Die USA haben gegenwärtig um die 270-280 Mio Einwohner.
In article <3f01a6e0.15213984@news.cis.dfn.de>,
hbruns@gmx.de (Holger Bruns) writes:
|> Mir geht durch den Sinn, daß in den USA durchaus Häuser aus
Mauerwerk
|> gebaut werden, sogar Beton kennen sie als Baustoff, und Mörtel und
|> Zement sind ihnen auch nicht unbedingt fremd. Es hängt wohl wirklich
|> davon ab, wo du wohnst und wieviel du zahlen willst.
Es hängt in erster Linie von letzterem ab. Und da die Entscheidung an
Parametern wie "wieviele Zimmer und wieviel Grund für mein Geld"
hängt,
werden die Häuser alle billigst gebaut.
Wenn Du Dir selbst Dein Haus maßschneiderst, dann kannst Du
natürlich
auf andere Baustoffe ausweichen -- immer wieder ein gerne genommenes Thema
auf "Home&Garden TV". Von der Stange gibts aber nur Schrott.
|> Wärme- und Kälteisolierung müßte sich ähnlich
wie beim
|> Dachausbau mit Glasfasermatten lösen lassen.
Wobei es in diesen Ausbauräumen dann auch ungleich wärmer wird als in
den
gemauerten Räumen.
|> Also tragende Teile aus
|> Holzbalken, Außenwände aus Holzplatten oder
Bretterkonstruktionen, damit
|> es schöner aussieht. Innenausbau mit Rigips.
Exakt so. Geht bis zu 5 Etagen... Holzrahmen, außen Sperrholz drauf,
innen
Rigips und als Isolierung nimmt man Steinwolle o.ä. Das Sperrholz wird
dann
mit der Textur der Wahl überzogen.
|> So mancher deutscher Häuslebauer würde neidisch werden.
Nicht, wenn er die langfristigen Renovierungskosten sieht, die Probleme mit
Termiten und "Carpenter Ants", die generelle Anfälligkeit gegen
das Eindringen
von Ungeziefer jedweder Art sowie die ganz normalen Betriebskosten.
Unterm Strich kommt vermutlich der gleiche Betrag raus, bei der
Billiglösung
blutet man nur über einen längeren Zeitraum.
|> Man könnte natürlich auch BMW importieren (es gibt in D
hergestellte BMW
|> für den US-Markt), die keinesfalls Benzinsäufer sein
müssen.
Sicher, aber das wäre teurer. Wie beim Haus -- unterm Strich kommt die
gleiche
Summe raus, aber im einen Fall ist die Anschaffung günstiger.
|> Es wäre in den US außerdem möglich, benzinsparende
japanische Kleinwagen
|> zu fahren.
Ja, aber genau das will man offenbar nicht. Ein Auto hat in erster Linie
GROSS zu sein, GROSSEN Hubraum zu haben und tierisch viele Pferdestärken.
...die es dann auch braucht, um den ganzen Firlefanz am Leben zu erhalten,
ohne daß der Motor spürbare Fahrleistungseinbußen offenbart.
Daß man auch große Limousinen bauen kann, die dann auch nach
deutschem
Verständnis sparsame Motoren haben, zeigt Toyota.
Die sind aber nicht so cool wie ein Pickup oder ein SUV.
|> Genauso, ich denke da an unsere Waschmaschinendiskussion, ist es jedem
|> Amerikaner möglich, bei Karstadt online die neue WaMa für 550
Euro zu
|> ordern.
Ja, die kostet aber das doppelte der 08/15 Agitatormaschine.
|> Also, in einem Wort: Unsere amerikanischen Freunde zwingt niemand zum
|> Verschwenden von Energie und kostbaren Ressourcen. Wenn sie es aus
|> Gründen der Bequemlichkeit dennoch tun, sollten sie mal nachdenken.
Wenn ich mir die hiesige Werbung so ansehe, habe ich manchmal den Eindruck,
man kann hier nur noch über die Schiene "ich gebe Dir die Ware
umsonst,
bezahl mich einfach irgendwann im Laufe der nächsten 4-5 Jahre"
Sachen an
den Mann bringen.
Das führt dann automatisch zur "aber das Ding da ist billiger"
Überlegung
beim Käufer.
Daß "billig" dann durchaus auch die negative Bedeutung
impliziert, merkt man
erst später -- und dann ist es billiger, den alten Schund durch neuen zu
ersetzen.
|> Ich repariere lieber, bevor ich
|> wegwerfe und ärgere mich massiv, wenn eine Reparatur gar nicht erst
|> geht. Dabei denke ich gerade an Mobiltelefone von Nokia und deren
|> Sollbruchstellen. Aber das ist jetzt ein anderes Thema.
Gerne genommen auch bedampfte Plastikkabel, von denen sich nach n Jahren die
Metallisierung löst und somit eigentlich funktionsfähige Geräte
zu
Sondermüll werden...
In article <3f01db50.6075422@news.cis.dfn.de>,
hbruns@gmx.de (Holger Bruns) writes:
|> Dann gehen Holzhäuser eben nur in kälteren Gegenden, also
Höhenlagen wie
|> in Colorado oder in der Nähe der kanadischen Grenze sowie in
klimatisch
|> nicht so extremen Lagen in Alaska. Dort könnten sie sich ja ein
Vorbild
|> an skandinavischen Holzbauten nehmen, die werden auch in Mitteleuropa
|> gerne genommen.
Oh, wenn das Holz druckimprägniert wäre, könnte man es
vermutlich auch
andernorten verwenden. Das, was hier jedoch üblicherweise verbaut wird,
sieht
-- wie Gerrit das schon bestätigt hat -- ziemlich nach 08/15
"Tischlerlatte"
aus dem Baumarkt aus.
|> Eine billige Art, zu einem gemauerten Reihenhaus zu kommen, gibt es in D
|> bei Firmen wie der Interhomes. Dort geht es idR so: Fundament und Decken
|> aus Beton. Außenwände aus Kalksandstein, was um die 30 bis 60
cm dick.
|> Tragende Wände im Inneren ebenfalls aus Kalksandstein. Innenausbau
im
|> Obergeschoß mit Ytong. Decken im Obergeschoß aus Rigips.
Dachstuhl aus
|> Holz, Dachpfannen aus Beton. Kostete vor 30 Jahren runde 120000 Mark und
|> steht bis heute.
...und der Dachstuhl geht hier sogar noch billiger, weil man nur Steckerl statt
richtigen Dachträgern nimmt, weil das Dach selbst nur eine dicke Lage
Sperrholz
mit aufgenagelten Dachpappe-"Ziegeln" ist.
Als ich neulich mir mal das Dach von innen bekuckte, war mir klar, wieso die
einen Heidenrespekt vor jedem bißchen Schneelast haben. Mit 5x10cm
Hölzchen ist
kein Staat zu machen.
|> Das wichtigste am amerikanischen Auto ist doch wohl die Klimaanlage.
Auch, aber mittlerweile nicht nur. Das familienfreundliche Auto von heute
ist komplett über Elektromotoren auf die jeweiligen Bedürfnisse
einstellbar
und hat zur allgemeinen Unterhaltun CD-Wechsler, DVD-Spieler und mindestens
zwei
Monitore an Bord. Surround Sound inklusive.
|> Die Maschine mit dem Waschprügel ist in den USA genauso teuer wie
die
|> Trommelmaschine in Europa. Trommelmaschinen können sie sich, wenn
sie
|> wollen, online bestellen, aus allen Teilen der Welt.
Die Lieferkosten möcht ich nicht sehen :)
Ich habe mir neulich einen Synthesizer aus CA schicken lassen, das waren
lässige $50. Und nein, es war keine analoge 197x Schrankwand.
In article <3F01DAF3.D073218F@laosinh.s.bawue.de>,
Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> writes:
|> Vor allem wenn man sich ansieht, wie diese Holzrahmen gebaut
|> werden. Jeder deutsche Zimmermann wuerde den heiligen Zorn
|> kriegen.
...wenn ihn nicht gleich der Schlag trifft.
|> Naja, wer mit unbehandeltem Holz baut muss sich nicht wundern, wenn
|> einige Insektenarten das Haus dann als Futter betrachten. Des weiteren
|> waere noch die Abwesenheit eines brauchbaren Kellers zu bemerken.
Oh, der wäre hier sogar vorhanden, weil Hanggrundstück. Ist
allerdings billigst
gemauert, d.h. der elektrische Luft*ent*feuchter ist zwingend, weil sonst ein
Schimmelbefall den Keller unbrauchbar macht.
|> Ich habe 3 Jahre dort gelebt und einen solchen Kleinwagen gefahren.
|> Mit Absicht. Die Spritkosten fielen damit gar nicht mehr auf.
Ich frage mich, ob man mit z.B. einem Smart hier nicht unter die
Mindestabnahmemenge fällt :)
|> Inzwischen schon 4 Jahre? Icb kenne das noch als no payments until
|> <1 Jahr spaeter>.
Depends. Aber "no down payment" und dann über n Jahre 0% APR ist
durchaus die
Regel. Natürlich mit den üblichen Einschränkungen.
Für Barzahler gibts dafür saftige Rabatte.
|> > Gerne genommen auch bedampfte Plastikkabel, von denen sich nach n
Jahren die
|> > Metallisierung löst und somit eigentlich funktionsfähige
Geräte zu
|> > Sondermüll werden...
|>
|> Oh? Wo findet man sowas?
In article <bdq6nl$vajn1$1@ID-120530.news.dfncis.de>,
"Tobias Bremer" <tobias.bremer@planet-interkom.de> writes:
|> Aber was kann ich dafür wenn Du Dich für weniger als den
Standard
|> entscheidest.
Seit wann ist ActiveX ein Webstandard? Seit wann FrontPage, das seit jeher
immer wirklich alles dazu getan hat, daß Seiten vernünftig nur mit
IE zu
betreten sind?
Wieso braucht man unbedingt Java und Javascript für eine vernünftige
Seitennavigation?
Darüberhinaus: Wo ist der Zusatznutzen für den Seiten*besucher* wenn
man
allerlei Firlefanz verwendet?
Ein Beispiel, wie man aus einer ehemals brauchbaren Seite einen unbrauchbaren
Mist macht, präsentiert elpro ja derzeit. Aber dafür geht dem
Webdesigner
sicher einer ab ob seiner Javascript-Soße.
|> Dein System hat sicherlich seine Vorzüge dann erfreu Dich halt
daran.;-)
|> Es ist nun einmal leider so das man es nicht jedem Recht machen kann.
Oh, das ist ganz einfach: Man beschränkt sich auf HTML. Damit machst Du es
jedem
recht außer vielleicht Deinem Ego, das gern eine "tolle" Seite
sähe. Dann
solltest Du Dir aber die Frage stellen, ob Du die Seite nun für Dich
machst, um
Dir zu beweisen, daß Du mit FrontPage eine Seite zusammenklicken kannst,
oder
für alle anderen, die Deine Seite besuchen, weil sie da ggf. etwas
interessieren könnte.
Oder etwas bösartiger ausgedrückt:
Wenn man nichts wesentliches zu präsentieren hat, greift man
natürlich zu
Blendwerk. Drum erfreuen sich Animationen bei den Marketingleuten so
großer
Beliebtheit.
Post subject: Rechtslage Datenblätter von älteren ICs veröffentlichen
Posted: 2003-07-07 03:45:14
Replies: 73 Views: 616
In article <beaato$vka$06$1@news.t-online.com>,
Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de> writes:
|> Also wie sieht das denn aus? Ich meine, Datenblätter werden ja dazu
|> erstellt, dass sie unter die Leute gebracht werden, oder? Eigentlich
|> sollten die Firmen doch dankbar sein, dass ihre Informationen
|> kostenlos angeboten werden, oder? Leider habe ich schon oft
|> gegenteiliges gehört (einstweilige Verfügung, Drohung mit Klage
und
|> der ganze Mist).
Mir ist es bei der Suche nach älteren Bauteilen mittlerweile schon
passiert, daß mich Hersteller auf die Anfrage nach obsoleten Bauteilen
auf Partminer verwiesen haben mit der Begründung, daß sie selbst
diese
alten Sachen gar nicht mehr hätten.
Wie allerdings die rechtliche Absicherung von Partminer -- die
darüberhinaus ja auch schon einen unverschämten Monatsbeitrag
für den
Zugriff auf die obsolete database verlangen -- ausschaut, weiß ich nicht.
Post subject: Rechtslage Datenblätter von älteren ICs veröffentlichen
Posted: 2003-07-10 18:26:17
Replies: 73 Views: 616
In article <bejpje$lv5$1@wsc10.lrz-muenchen.de>,
acher@in.tum.de (Georg Acher) writes:
|> In article <bejnpq$6gd$06$1@news.t-online.com>,
|> Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de> writes:
|>
|> |> Da fällt mir noch der Aufdruck eines Bügeleisens ein, das
ich mir in
|> |> den USA gekauft habe:
|> |>
|> |> Caution! May be hot when plugged in!
|>
|> Oder das Alu-Klebeband von RS mit einem Hinweis in der Rolle:
|>
|> "Do not use for insulation purposes"
Das beste finde ich nach wie vor den Warnhinweis auf
Heißgetränkebechern:
"Caution -- Content is hot!"
Eigentlich fehlt nur noch der offizielle DHMO-Sticker :)
Post subject: =?iso-8859-15?Handy-Geräusche in den Lautsprechern
Posted: 2003-07-22 15:45:18
Replies: 21 Views: 603
In article <3f1cc1f3.1270178@news.cis.dfn.de>,
hbruns@gmx.de (Holger Bruns) writes:
|> Würdest du das "Handy" davo abseits positionieren,
wäre es bereits
|> anders - mal abgesehen davon, daß ich das Ding lieber als
Mobiltelefon
|> bezeichne, oder wenn es denn Englisch sein soll, als "cell
phone" oder
|> "cellular phone". Das korrekte Wort ist aber in Teutonenbirnen
nicht
|> reinzukriegen.
Muß man auch nicht mehr... Das "Handy" wandert wie auch die
Apostroph-S
Verwirrung langsam in den US-Sprachgebrauch.
In article <ciarhv00o97sp6cdkulfa8qg7c5c2q88so@4ax.com>,
Dirk Ruth <d.ruth@expressnet.info> writes:
|> Meine Schwester arbeitet bei der BARMER und kennt sich da ein bischen
|> aus. Sie meinte, dass im Moment irgendeine Gärtnerversicherung (hab
|> den Namen vergessen) die günsigste GKK wäre. Diese liegt 3%
unter den
|> Beiträgen der AOK. Ich weiß nicht, ob Gärtner
(können aber alle dort
|> Mitglied werden) weniger chronisch krank werden. ich denke aber, das
|> 3% schon ein gewaltiger Betrag sind.
11,5% in toto, wenn ich mich recht entsinne. Und das meiste Geld fließt
in
den RSA.
Dann gibts noch so Kinken, daß die BKK Mobil Oil dazu *gezwungen* wurde,
die Beiträge anzuheben, weil der zuständigen Bundesstelle nicht
einsichtig
war, wie der niedrige Beitrag von 11,3% kostendeckend sein kann.
|> Irgendwie ist es wurscht, ob der Beitrag nun auf 15% geht, oder bei
|> 13,5% bleibt und ich 300,-EUR im Jahr dazu bezahlen muß.
13,5% sieht aber auf den ersten Blick besser aus.
Wieso nicht ein Modell wie bei den PKV: Hohe Beiträge für den, der
frei
von jedem Selbstbehalt sein will, niedrige für den, der Selbstbehalt bis
z.B.
1000EUR/Jahr für tolerabel erachtet. Damit wäre sichergestellt,
daß etwaige
Operationen nicht teuer aus eigener Tasche bezahlt werden müssen, der
Kleinkram jedoch wird selbst bestritten und hält so die Beiträge
niedrig.
|> Da gab es doch letztens mal so einen Beitrag im 2.
|> Es ging um einen minimal invasiven Eingriff, den eine Frau selber
|> bezahlen mußte, weil die AOK das nicht bezahlen wollte. Die Frau
war
|> durch diesen Eingriff nur sehr kurz im Krankenhaus und die Belastungen
|> waren nur minimal. Einen vollen Eingriff zum fünfachen Preis
hätte die
|> AOK aber bezahlt, weil das zu ihren Leistungen gehört.
In article <3F1E6361.1EEEF86E@t-online.de>,
Carsten Kurz <audiovisual@t-online.de> writes:
|> > wieso spezielle "Alters-"Krankenversicherungen für
Deutsche mit Wohnsitz im
|> > Ausland (ich denke da z.B. an den "Expat Retired" Tarif
des BDAE) bei
|>
|> Jede Versicherung ist statistisch fundiert. Überleg mal, welche
|> Statistik auf Deutsche mit Wohnsitz im Ausland zutrifft.
Dafür sind da auch weniger Mitglieder zu bewerkstelligen. Ich glaube
nicht,
daß der "Spätauswanderer" unbedingt gesünder ist als
der Daheimgebliebene oder
ein geringeres Krebs-, Herzinfarktrisiko oder einfach Blinddarmentzündung
hat.
Den einzigen Unterschied sehe ich ggf. in der Motivation. Jemand, der es auf
sich nimmt, seine Existenz komplett woandershin zu verlagern, wird auch nicht
wegen dem in diesem Thread vielzitierten Schnupfen zum Arzt rennen, sondern
sich einfach Olynth im Drug Store greifen.
Ich habe hier ausdrücklich den "Expat Retired" zitiert. Nicht
einen der
"ich bin nur für 5 Jahre drüben"-Tarife, die nochmal
deutlich billiger sind.
Falls Dein Argument also in die Richtung "die jungdynamischen Akademiker
kommen
alle zurück, wenn sie alt werden, und liegen dem Sozialstaat hier auf der
Tasche" geht...
In article <3F1E673D.468EE180@t-online.de>,
Carsten Kurz <audiovisual@t-online.de> writes:
|> Rainer Buchty schrieb:
|> >
|> > In article <ciarhv00o97sp6cdkulfa8qg7c5c2q88so@4ax.com>,
|> > Dirk Ruth <d.ruth@expressnet.info> writes:
|> > |> Meine Schwester arbeitet bei der BARMER und kennt sich da ein
bischen
|> > |> aus. Sie meinte, dass im Moment irgendeine
Gärtnerversicherung (hab
|> > |> den Namen vergessen) die günsigste GKK wäre. Diese
liegt 3% unter den
|> > |> Beiträgen der AOK. Ich weiß nicht, ob Gärtner
(können aber alle dort
|>
|> Hast Du dir mal die Tariflöhne für Gärtnereien und
Gartenbau angeschaut?
|> Im Übrigen nochmal: Versicherungstarife sind Ausdruck von
|> Risikostatistiken. Natürlich macht sich sowas für
Gärtnereien und
|> Gartenbau auch bemerkbar.
Du hast das Zitat zwar fälschlicherweise mir zugeordnet, aber ich antworte
trotzdem:
Seit 199x stehen die ganzen berufsspezifischen Krankenkassen und BKKs
doch weitgehend jedem offen. Würden mehr Leute sich die für sie
besten Tarife
rauspicken (im Zeitalter des Internets nun wirklich kein Thema mehr), dann
würde auch die Risikostatistik sich gleichverteilen...
Aber natürlich betreiben kleinere Krankenkassen keine sündhaft teure
Fernsehwerbung oder schalten seitenweise Werbung in Illustrierten -- gerade im
Falle der AOK finde ich das immer wieder amüsant bis ärgerlich.
Und so haben die kleinen, günstigen G/BKKs eben weiterhin den Vorteil, nur
engagierte Mitglieder zu bekommen -- oder solche, die noch unter die alte
Statistik fallen.
In article <3F253009.DF027B68@t-online.de>,
Rafael Deliano <Rafael Deliano@t-online.de> writes:
|> D.h. der C64 hat grössere Rechenleistung als PC mit
|> Pentium weil er schneller booted.
Als vertiefende Lektüre zum Thema "Warum ein C64 besser als ein PC
ist",
empfehle ich die Beiträge von Matthew Montchalin in comp.sys.cbm :)
Post subject: Re: Ab wann ist man wirklich zu alt?
Posted: 2003-07-25 00:39:00
Replies: 16 Views: 1673
In article <3F1FEC0B.B757D852@gmx.de>,
Joogn Oppermann <jospam@gmx.de> writes:
|> 2. Um an den Stellen zu sitzen an denen es nicht mehr so viel zu tun
gibt.
|> (welcher Trottel arbeitet bitte gerne freiwillig 50-60h die Woche? Nur
weil das
|> Managment nix gebacken kriegt und das Handy immer "ereichbar"
sein muß?)
Oh, das passiert ggf. automatisch, weil man als Berufsanfänger der Aussage
glauben schenkt, daß der Passus "die Höhe des Gehalts
rechtfertigt anfallende
Überstunden" eigentlich nur so ne Floskel ist.
Tatsächlich wird damit aus einer 40h automatisch eine 50h-Woche.
Ebenfalls nicht mehr tolerieren werde ich "Floskeln" wie "darf
mit
artverwandten Arbeiten im Sinne der Geschäftsleitung betraut werden"
ohne
genauere Einschränkung. Da wird man ansonsten blitzschnell vom FAE zum FSE
mutiert.
Da kam die vereinbarte 3-monatige Probezeit damals gerade recht.
Post subject: Re: Ab wann ist man wirklich zu alt?
Posted: 2003-07-25 23:39:03
Replies: 16 Views: 1673
In article <3F21899C.A921182C@t-online.de>,
Rafael Deliano <Rafael Deliano@t-online.de> writes:
|> > FSE: Field Sales Engineer
|> Knochenjob, lohnt sich aber glaube ich meist finanziell. Wenn das
|> Produkt nicht eben so mies ist, daß man keine Kunden findet.
Ist zumindest in einigen Firmen aber auch der einzige Pfad, der zu Karriere
führt, weil eben nur der FSE Geld reinbringt, der FAE hingegen nur kostet.
Mag ein negatives Beispiel sein, wenn man sich jedoch den ein oder anderen
Dilbert ansieht ("Stell Dir vor, die Firma wäre der Körper.
Marketing wäre das
Gehirn, Sales der Körper." - "Und die Ingenieure?" -
"Der Rotz.") muß das wohl
auch anderswo so (gewesen) sein.
|> > FAE: Field Application Engineer
|> Es gibt bei den Halbleiterherstellern einige die technisch gut waren
|> ( z.B. lesenswerte Artikel für die Franzis-"Elektronik"
geschrieben
|> haben ) und in der Hierarchie hochgekommen sind.
Soweit das für FAEs möglich ist, die ihrer Linie treu bleiben. (s.o.)
Will er *richtig* Karriere machen, dann muß der FAE in aller Regel nach
Sales/Marketing umsatteln -- oder mit seinen Industriekontakten eine eigene
Designbude aufmachen.
Das grundsätzliche Übel bei multinationalen Konzernen ist meiner
Erfahrung nach,
daß die Hierarchie so aussieht:
Wenn Du nicht direkt in den USA entsprechende Leute kennst, die Dir das Ohr
leihen und auch auf Dich hören, dann kannst Du Vorschläge fast nur
über Deinen
Sales Manager einreichen, der das dann über den UK-Manager nach USA
weiterschiebt. Wenn UK der Vorschlag nicht paßt, kommt er nicht weiter.
Und
wenn der Vorschlag gut war, kommt er nicht von Dir, sondern von UK.
Das kann dann u.U. ganz schön frustrierend sein.
|> Ich habe ohnehin die Vermutung, daß FSE & FAE immer gemeinsam
|> kommen, damit der FSE den FAE an der Republikflucht hindern kann.
<g> Interessanter Gedanke, kann ich jetzt aus meiner Erfahrung nicht
bestätigen. Allerdings war ich auch nicht bei einem Distri angestellt.
Post subject: Re: 3.5" Diskettenlaufwerk an 8051?
Posted: 2003-07-25 16:16:32
Replies: 24 Views: 948
In article <3F213AC2.D5F585F9@t-online.de>,
Michael Koch <astro.electronic@t-online.de> writes:
|> Aber wie kommt man an den Source-Code? Hat das schon mal
|> jemand auf 8051 programmiert?
8051-Sourcen sind mir jetzt auf Anhieb keine geläufig, aber wenn
es Dir um FAT12 ("DOS-Format") geht, gibt es dazu zumindest zig
Codebeispiele für z.B. AVR, meist allerdings in C.
Den Low-Level-Kram, d.h. das Ansprechen des auf der "billigen
PC-Karte"
vorhandenen 765-Derivates, mußt Du allerdings zu Fuß erledigen.
Aber
da ist das 82077-Datenblatt von Intel eine gute Hilfe.
You can post new topics in this forum You can reply to topics in this forum You cannot edit your posts in this forum You cannot delete your posts in this forum You cannot post attachments in this forum