Rainer Buchty wrote:
> Wieso braucht man unbedingt Java und Javascript für eine
vernünftige
> Seitennavigation?
Manche Leute brauchen sowas. Passt doch auch prima in den Resteindruck
der Seite. Warum wundert es mich nicht, daß genauso der schwachsinnige
(weil rechtlich unwirksame) Disclaimer zur pauschalen Distanzierung von
den Links (das Hamburger Urteil besagte übrigens in Wirklichkeit,
daß
derart pauschale Distanzierung eben gerade nicht ausreichen und
wirksam sind) enthalten ist?
Wer halt will, daß man ihn auf den ersten Blick für einen Idioten
hält(*),
der soll bitteschön "Disclaimer" und Java-Navigation verwenden.
(*) Ich spreche nur vom Eindruck, und kann nicht aussagen, ob der Autor
der Seiten auch real ein Idiot ist. Aber wie man sich gibt...
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Jan Fischer wrote:
>> Bei pollin gibts seit geraumer Zeit ein universelles Schaltnetzteil
>> mit Anschluß an den Zigarettenanzünder und einstellbarer
Ausgangsspannung.
> Habe auf der Webseite nichts gefunden. Kannst Du mal den Link schicken?
Über die Qualität des Gerätes vermag ich natürlich nichts
zu sagen, aber ich
werde mir gelegentlich wohl mal eines zulegen, da es deutlich billiger ist,
als das vom Hersteller meines Notebooks angebotene Netzteil. Und Selbstbau
halte ich wie gesagt bei solchen Preisen nicht mehr für lohnenswert.
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MaWin wrote:
>> Warum nicht das ISP22V10 von Lattice ? 10 Makrozellen
>> Software ist frei (ABEL ist leicht zu lernen)
> Weil es signifikant teurer als ein normaler GAL22V10 ist,
> Software ist dieselbe, Programmer-Hardware nicht aufwaendiger.
Ich persönlich finde die preisgünstigen Xilinx CPLDs (bei Reichelt ab
rund 2
EUR) sehr interressant. Programmierung einfach über Parport (JTAG),
Software
ist frei.
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Post subject: mystisches Bauteil "SOC 160" im Farblaser
Posted: 2003-07-15 23:25:51
Replies: 6 Views: 309
Robert Wild wrote:
> Ich bin dabei in einem Forum darauf gestossen, dass ein Bauteil mit dem
> Aufdruck "SOC 160" (weiß, 2 Anschlüsse, THT)
dafür verantwortlich ist.
Die Beschreibung spricht für eine Sicherung, und das wird hier auch
nochmal
bestätigt:
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Post subject: mystisches Bauteil "SOC 160" im Farblaser
Posted: 2003-07-16 09:06:35
Replies: 6 Views: 309
MaWin wrote:
> Und diese Sicherungen sind bei einem neuen Verschleissteil heile
> und führen zum Rücksetzen, und werden dann durchgebrannt
> damit ein rein/raustun des Teils nicht mehr zum Ruecksetzen fuehrt.
Naja, das ist ja immerhin noch erkenn- und abänderbar. Wenngleich man wohl
wieder eine Sicherung braucht, weil ich den Herstellern zutraue, daß sie
auch prüfen, ob die Sicherung wirklich geschossen wurde. Dennoch alle Mal
besser als die unsäglichen Controller in Chipkartenform auf manch
Tintenkartuschen.
Aber ich bleib dann lieber bei meinem alten Kyocera-Laser, der sowas nicht
nötig hat (und verbrauchsmäßig eh recht günstig kommt) und
meinem alten
Epson Tintenstrahler (nachdem ich mir den Druckkopf geschrottet habe,
gabs bei eBay einen mit defekter Hauptplatine für 20 EUR inklusive
nagelneuen Kartuschen...), bei dem kosten die Kartuschen mittlerweile (als
Nachbau) nur noch 4 EUR (bei Reichelt).
Es kann wohl nur jedem empfohlen werde, pfleglich mit seinen alten Geräten
umzugehen, denn man sollte froh sein, wenn man der Tinten- und Toner-Abzocke
möglichst lange entgeht.
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Tobias Wendorff wrote:
>> Ein Aderpaar ist immer ein Draht mit durchgehender Farbe und einer,
>> der dann weiss-farbe gestreift ist.
> Das sieht man aber durch den Stecker *echt* nicht :-(
Das kann man normal durchaus sehen, wenn man gut hinguckt. Die Farbbelegung
wird aber mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die folgende sein:
Allerdings scheint Dein Einkauf ein echter Fehlkauf gewesen sein. Nicht nur
völlig unpassendes Cat.5-Kabel, sondern auch noch Patchkabel (und nicht
mal
anständiges Verlegekabel). Sorry, aber Dein Resultat wird egal wie sehr Du
Dich bemühst nur Pfusch sein.
Ich weiß echt nicht, wer auf den Gedanken kommt, daß man CAT.5
Kabel nehmen
soll. Der schlechtere Querschnitt fällt beim Netzwerk eher nicht auf, aber
beim Telefon schon, weil die Spannungen hier viel höher sind. Und
Patch-Kabel ist so das lüttigste was es gibt, da ist es nicht einmal eine
starre Ader, sondern ein Geflecht (damit halt flexibel bleibt). Wer auch
immer solche Ratschläge gibt, gehört erschossen.
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Carsten Kurz wrote:
> Eher, wer solches hier schreibt ohne [Fe] drunterzusetzen ...
Wenn Du jetzt noch verrätst, was a.) das bedeuten soll, und b.) was Dein
völlig unnötig langer Quote sollte... Aber Hauptsache die Signature
stimmt.
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Tobias Wendorff wrote:
>> CATe ist schlicht überqualifiziert, das ist es aber auch schon.
> also ist das Kabel doch gut?
Es ist nicht so schlimm, daß es ausgetauscht werden müsste, das
schrieb ich
bereits in einem anderen Posting. Aber es ist keineswegs - wie Herr "Audio
Visual Systems" mangels Ahnung schreibt - gleichwertig oder gar besser,
sondern als Fakt schlechter.
Im Einzelfall, z.B. ein DSL-Anschluß, bei dem die Entfernung zur VSt
sowieso
schon am Anschlag ist (oder genauer gesagt die Dämpfung), könnte sich
das
aber durchaus negativ auswirken. Geringerer Querschnitt bleibt nun mal nicht
folgenlos.
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Dieter Wiedmann wrote:
>> Vorsicht bei Dosen, denn einige sind in der Klemmenfolge
>> 1-2-3-6-4-5-7-8
> Das ist bei Netzwerkdosen absolut üblich, ich hab schon lange keine
> anderen mehr gesehen.
Und ist schnell erklärt: Ethernet verwendet die Adernpaare 1/2 und 3/6.
Daher haben in der von mir geposteten Farbliste entsprechend auch diese
Paare jeweils die gleiche Farbe.
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Post subject: Re: E-Technik Studium: Erlangen oder Ilmenau?
Posted: 2003-07-16 08:10:14
Replies: 70 Views: 1840
Joerg Wunsch wrote:
> Damals waren sie noch eine sogenannte Ingenieurhochschule, das das in
> der BRD nicht gibt, haben sie sich wohl nun den Titel Uni zulegen
> müssen.
Was schon irgendwie seltsam ist, denn "im Westen" sind aus den ganzen
staatlichen Ingenieurschulen dann "nur" Fachhochschulen geworden.
Wobei ich
persönlich das Konzept der Fachhochschule deutlich favorisiere, und da gar
nicht mal so traurig drüber bin. Aber Ilmenau kommt von der
Praxisnähe auch
mehr in Richtung einer FH, oder?
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Post subject: Re: E-Technik Studium: Erlangen oder Ilmenau?
Posted: 2003-07-16 16:42:00
Replies: 70 Views: 1840
Rafael Deliano wrote:
> Die FH Regensburg wo ich meine Zeit abgesessen habe war vorher auch
> Ingenieurschule. Selbst Professoren meinten dort, daß die
Änderung
> nur dazu geführt hat, daß man jetzt Uni 2. Klasse ist und
rapide
> Praxisbezug der von der Industrie gewünscht ist verliert.
Den Praxisbezug beizubehalten hat jede Hochschule selbst in der Hand, und
auch ihre Lehrkräfte. Insofern finde ich die Klagen Deiner Professoren
befremdlich, sind sie es selber dann wohl, die es verbockt haben. Aber es
auf andere oder "die Umstände" zu schieben, war schon immer am
einfachsten.
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Post subject: Re: E-Technik Studium: Erlangen oder Ilmenau?
Posted: 2003-07-16 19:01:06
Replies: 70 Views: 1840
Rafael Deliano wrote:
> Gymnasien, Fachhochschulen usw. hängen in Bayern an der kurzen
Leine
> nach München.
Seltsam. Da lobt alle Welt die Lehre in Bayern, und dann sowas. Ich bin von
meiner FH (ausgerechnet in NRW!) deutlich besseres erwartet, dort hat man
mehr Autonomie, schafft den Praxisbezug selber, und ist soweit ich weiß
sogar durch eigenes Engagement zur drittmittelstärksten FH in NRW
aufgestiegen, so daß die Finanzen nicht so knapp sind (erst neulich bekam
ein mir bekannter Laborassistent ein 22" TFT-Display auf den
Schreibtisch).
Womöglich macht man in Bayern mit der Kurzhaltung was fatal verkehrt.
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Post subject: Re: E-Technik Studium: Erlangen oder Ilmenau?
Posted: 2003-07-17 21:43:29
Replies: 70 Views: 1840
Holger Bruns wrote:
> Schade, ich hätte gehofft, du als Prof würdest dich vor allem
für eine
> qualifizierte Lehre stark machen.
Es ist eine Unterstellung, was Du hier ablässt. Denn was ich so schrieb,
widerspricht dieser Forderung nicht. Man kann gleichzeitig qualifiziert
lehren, und dennoch dafür sorgen, daß schlechte Studenten
rausfliegen. Und
das ist auch echt nötig, wenn ich mich so umsehe in meinem Studiengang.
Studenten die selbst im vierten Semester nicht mal einfachste Programme
(Praktikum Betriebssysteme, bissel rumspielen mit Pipes etc) schreiben
können, haben in einem Informatik-Studiengang nichts zu suchen.
--
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Post subject: Re: barcodescanner für embedded system
Posted: 2003-07-21 20:02:11
Replies: 12 Views: 879
Markus Zingg wrote:
> Ich muss mit einer embedded hardware Barcode 39 lesen können. Am
> liebsten wäre mir ein Modul das fertige codes ausgibt, oder sonst was
> möglichst einfaches.
Wahrscheinlich nicht, was Du suchst, aber: Auf ebay.com (also den
US-Webseiten) werden massiv alte CueCats verscheuert. Das sind
Barcode-Scanner einer gescheiterten Produktidee, bei der das Scannen von
Produkt-Barcodes und Barcodes in Zeitschrifte zu bestimmten Webseiten
führen
sollte.
Bei ebay.com gehen modifizierte, die den Barcode im Klartext über ein
PS/2-Interface (wie eine Tastatur) ausgeben, für 1-3 US$ über den
Tisch. Ob
die Barcode 39 lesen können, vermag ich nicht zu sagen.
--
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Warum dort kaufen, wenn ich es fertig modifiziert bei eBay auch für US$
2,95
bekommen kann (oder wenn ich nicht sofort-kaufen mache, sondern bis zum
Auktionsende warte auch für deutlich weniger)? Da sind Händler bei,
die
davon Dutzende im Angebot haben, die machen sicher auch gerne ein Angebot
für größere Mengen.
--
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