Post subject: Befestigungsschraube durch Massefläche?
Posted: 2003-07-01 11:35:04
Replies: 4 Views: 619
Hallo,
folgendes Problem: Ich habe mir beim C eine Spannungsversorgung gekauft.
Diese möchte ich nun in ein Gerät einbauen. Die Platine ist reichlich
eng
und daher habe ich Probleme mit den Löchern für die Befestigung. Auf
der
Primärseite kein Problem. Dort ist reichlich Platz (Platine ohne auflage).
Auf der Sekundärseite des Trafos sind alle Zwischenräume als
Massefläche
ausgebildet. Kann ich da meine Schrauben einfach durchbohren oder muß das
irgendwie getrennt werden. Der ganze Kram würde dann in ein
Kunsstoffgehäuse
kommen.
Post subject: Befestigungsschraube durch Massefläche?
Posted: 2003-07-01 15:12:41
Replies: 4 Views: 619
Hi,
> Wohl Metallschraube angedacht
genau!
> * Luft- bzw. Kriechstrecken einhalten. Es gibt ein Unzahl Normen ab
> 2,5mm. Typisch wohl eher 5mm. Mehr schadet nicht.
> Kunstoffabstandsrohr und Abdeckkappe wie es sie vermutlich bei
Bürklin
> gibt, können die Schraube/Mutter weiter isolieren.
> Kunstoffschraube hat das Problem nicht, aber ist mechanisch zu
> schwach.
> * darauf achten, daß die Leiterplatte nicht rausbrechen kann. Wenn
das
> Gerät z.B. von Tisch auf harten Boden fällt, von der Post
> transportiert wird usw. Schwere Trafos auf Pertinax erfordert
> entsprechenden Mehraufwand in der Befestigung den man bei FR4 nicht
> hat.
>
> > in ein Kunsstoffgehäuse
> Wenn das Gerät von Benutzer geöffnet werden muß z.B. um
DIP-Schalter
> einzustellen, Sicherungen zu wechseln, muß die Primärseite
ohnehin
> nochmal gegen Berühren geschützt sein. Typisch durch isolierende
> Abdeckungen, eventuell auch durch geerdeten Blechkäfig, vgl
> PC-Netzteile.
Also geöffnet wir nichts und das ganze Ding wird einmal eingebaut und in
der
Regel nicht mehr geöffnet. Ich habe die Platine jetzt mit
abstandsfüßchen
auf ein 4mm Holzbrett geschraubt - man kann jetzt nirgends mehr hinfassen.
Das Teil kommt dann in ein Kunststoffgehäuse, so daß kein metallteil
Kontakt
nach außen hat. Meine eigentliche Frage ist aber noch nicht beantwortet -
zumindest so daß ich es verstehe ;-)
Also nochmal - darf eine Befestigungsschraube mit einer massefläche eines
24V DC-Kreises in Verbindung stehen wenn die Schraube keinerlei Verbindung
nach außen hat, oder muß das voneinander isoliert werden? Bei den
220V áuf
der Primärseite ist das klar - aber da habe ich mindestens 1,5 cm Abstand
zu
irgendwelchen Leiterbahnen.
Post subject: Spannungsversorgung für Lüfter
Posted: 2003-07-29 11:39:12
Replies: 4 Views: 558
Hallo,
ich habe hier einen Außenlufttemperaturfühler. Der funktioniert so,
daß die
Außenluft mittels eines Ventilators in ein Strahlungsgeschütztes
Rohr
gesaugt wird. Der Ventilator braucht wahlweise 12/24 V AC/DC. Die
Leistungsaufnahme ist mit 3,1W angegeben. Wenn ich mich jetzt für 12V AC
entschließe errechne ich eine Stromaufnahme von 3,1/12%8 mA. Ich
würde mir
jetzt so einen Printtrafo mit Primär 230V und sekundär 12V/267mA
besorgen.
Den Trafo kann man jetzt noch so verschalten, daß er den doppelten Strom
liefert - das sollte dann reichen. Jetzt denke ich ist es nicht blöd auf
der
Primärseite noch eine Sicherung einzubauen. Da bin ich jetzt unsicher. Ich
dachte an eine Sicherung mit 0.3A - Träge. Macht das Sinn? Oder wie mache
ich das richtig? Das das ganze in ein entsprechendes Gehäuse muß
usw. ist
klar.
Post subject: Spannungsversorgung für Lüfter
Posted: 2003-07-29 13:32:40
Replies: 4 Views: 558
Hi,
>
> die Sicherung mit 0,3 A auf der Primärseite entspricht 69 W bei 230
V,
> ist Dir das klar? Nimm eher eine mit 32 mA.
ich glaube ich habs verstanden. Ich muß dafür sorgen, daß der
Trafo nicht
viel mehr als die benötigten 3.1W ausspuckt. Auf der Primärseite
wären das
also 230V * ?A=3,1W --> 3,1/230=13mA. Da geht man jetzt ein bischen
drüber
und kommt so zu den 32mA. Ist das so richtig?
ich habe bei mir in der Arbeit eine alte Wanduhr aufgetrieben und weiß
nicht
wie sie angeschlossen wird. Es schaut für mich aus als ob sie einfach an
220V/50Hz gehört, aber das hätte ich logischerweise gerne
bestätigt. Damit
es kein Rätselraten wird habe ich ein paar Bilder gemacht, welche ihr hier
anschauen könnt:
> Dementi. Diese Uhr ist eine Impulsuhr, die mit Impulsen von 12 oder 24 V
> angesteuert wird. Diese Impulse kommen idR von einem Zeitnormal, mitunter
> auch von einer Mutteruhr.
>
also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, muß ich die Uhr einmal
in
der Minute (beim drehen am rädchen bewegt sich das ganze minutenweise)
wechseleise mit +24V bzw. -24V füttern. Ich könnte natürlich
auch einfach
ein anderes Uhrwerk reinsetzen ;-).
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