> Für hohe (Lade- und Entlade-) Ströme wären hochkapazitive
Elkos eine
> Alternative: günstig, fast keinen Memmoryeffekt, ...
>
> Epcos bietet Elkos mit mehreren F (hast richtig gesehen Farad) an.
Wenn du normale Elkos meinst dass würde das sogar stimmen. Aber die
Teile haben im Farad-Bereich eher Grösse eines 10 Liter Eimers.
Die kleinen 1F Kondensatoren sind Gold-Caps und die haben einen
erheblichen Innenwiderstand. Für genaue Angaben muss man sich aber
ein Datenblatt holen.
Ich würde mal NiCd-Akkus in der Baugrösse checken, bei denen
könnte
der Innenwiderstand klein genug sein.
> > Ich würde mal NiCd-Akkus in der Baugrösse checken, bei denen
könnte
> > der Innenwiderstand klein genug sein.
>
> Kennst du eine Firma, die so kleine NiCd-Akkus herstellt oder verkauft?
Bei
> Reichelt, Conrad, etc.. gibts nur welche, die zu dick sind. Mehr als 4mm
> bekomme ich nicht unter.
Nein. Ich habe an die Akku-Knopfzellen von denen gedacht als ich den Tip
geschrieben habe. 4mm max Höhe ist aber schon extrem klein.
Li Batterien haben auch einen recht hohen Innenwiderstand. Der sollte
bei Alkali-Batterien kleiner sein, vielleicht gibt es die in der kleinen
Bauform.
> Neulich sah ich die umgeknickten Hochspannungsmasten aus Kanada im TV, die
> durch die enormen Eismassen zerstört wurden.
>
> Besteht die Möglichkeit (von einer Zentrale aus)
Hochspannungsstrecken so
> mit Strom zu beschicken, dass durch eine überdimensionierte
Kabelerwärmung
> das Eis abschmitzt???
Ich glaube mich erinnern zu können dass jemand von einem deutschen
Energie-
versorger von sowas erzählt hat.
Die Trafos in den >20kV Netzen sind immer in Dreieck geschaltet so dass
man
den (virtuellen) Sternpunkt auf der einen Seite erden und auf der
anderen Seite
eine Art Gleichtaktspannung (Fachausdruck vergessen) draufgeben kann so
dass
die Leitungen zusätzlich erwärmt werden ohne dass es sich auf die
Trafos
im Dreieck auswirken würde.
was passiert eigentlich genau wenn man bei einem Speki
im Zero-Span Modus misst?
Es geht darum dass man im GSM/EDGE Standart bei z.B.
600 kHz Abstand zum Träger im Zero-Span Modus bei
30 kHz Resolution Bandwidth und 100 kHz Video Bandwidth
misst um die Auswirkung des Senders auf den Nachbar-
kanal zu messen.
Wenn jetzt die Modulation nicht perfekt ist (z.B. AM/PM
im Leistungsverstärker) wird das Spektrum breiter und
ich messe höhere Transienten im Zero-Span Modus.
Wie kann ich das genau in z.B. Matlab nachvollziehen?
Welche Filter o.ä. muss ich mir da programmieren?
Ich will das quantitativ nachsimulieren können um
rauszufinden ob diese oder jene Nichtlinearität die
gemessene Verbreiterung des Spektrums quantitativ erklären
kann oder ob ich noch nach anderen Effekten suchen muss.
Es muß also die gleiche Art von Filter sein wie im Speki.
Ich gehe davon aus dass es da nicht mehrere gibt, da
die Beschreibung im Standart auch keine näheren
Angaben macht (und die sich ja nicht auf ein bestimmtes
Fabrikat beziehen).
> >Wenn jetzt die Modulation nicht perfekt ist (z.B. AM/PM
> >im Leistungsverstärker) wird das Spektrum breiter und
> >ich messe höhere Transienten im Zero-Span Modus.
> >Wie kann ich das genau in z.B. Matlab nachvollziehen?
> >Welche Filter o.ä. muss ich mir da programmieren?
> Die gewählte RBW Filterbandbreite ist natürlich bedeutsam,
> weil es von der abhängt, wieviel der Spek um die
> Centerfrequenz herum einsammelt. Die Filterkurve
> wird bei einem nicht-Zero-Span Sweep gegen eine
> Quelle mit fester Frequenz sofort sichbar, üblicherweise
> hat der RBW Filter bei den 1/3/10er Bandbreiten 3dB
> und bei den EMV Bandbreiten 6dB Steilheit.
> Bei digitalen Filtern wird üblicherweise ein Gauss-Filter
> als Basis genommen (daher passt das für GSM), bei
> analogen hofft man, einen solchen Formfaktor möglichst
> gut zu erreichen.
Ich habe in der Doku des Spekis (R&S FSEK) nachgsesehen,
ist bei 30kHz RBW tatsächlich ein Gauss-Filter (digital
realisiert), der Video-Filter ist ein einpoliger Tiefpass.
Jetzt bleibt nur die Frage wie man so einen Filter in
Matlab realisieren kann. Ich hab einfach mal die FFT vom
Zeitsignal (16fach overgesampled, d.h. 4.333 MSps (etwa
2000 Samples für den Burst) bis 20000 Samples mit Nullen
aufgefüllt) mit dem Frequenzverhalten des berechneten Gauss-
Filters (rein reell bei der Rücktransformation) multipliziert
und das Ergebniss zurücktransformiert.
Kommt das hin oder ist das völliger Schwachsinn?
Das Videofilter ist ein einfacher IIR-Filter mit
video a=[1 vbw/sample rate-1]; % Video Filter
video b=[0 vbw/sample rate]; % Tiefpass erster Ordnung mit Fg=vbw
filter out=filter(video b,video a,abs(sig in));
Mit abs(sig in) wird die Rücktransformierte "gleichgerichtet" da
das Signal um die Frequenz des Abstandes Träger<->Center Frequenz
schwingt. (Das EDGE-Signal ist im Basisband, d.h. der Träger hat
die Frequenz Null.)
> einen CD-Brenner von LiteOn hat es erwischt. Der Fehler ist rein
> mechanischer Natur. Ein Zahnrad, zuständig für die Lade,
büßte durch
> Verschleiß drei seiner Plastikzähne ein. Die Mechanik
läßt sich komplett
> demontieren. Wären Ersatzteile verfügbar, müßte sich
das gute Stück
> wieder instand setzen lassen. Meine Frage also: Wo kann ich sowas
> herkriegen?
Gibts was passendes im Modellbauladen oder -katalog?
Post subject: F: Anfrage zu Ansteuerung von LCD 5x7 Dot Anzeigen
Posted: 2004-05-05 13:53:01
Replies: 5 Views: 9
> Hat hier vielleicht jemand ne Ahnung wie man am besten
> LCD 5 x 7 Dot Anzeigen im Multiplexverfahren ansteuert?
> Beim Guggln hab ich bisher nix gefunden...
> Denke aber das die mindestens wie LED- Matrix Anzeigen
> auch Horizontal und Vertikal getaktet werden müssen und
> der Backplane warscheinlich auch...
Backplane? Verwechselst du da was mit LCD-Anzeigen?
Ansonsten empfehle ich dir einen Blick in die FAQ (da MaWin
anscheinend gerade Urlaub vom Usenet nimmt) http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm
Kapitel F.8 ,da gibts auch Verweise auf AppNotes.
Weitere Fragen dann gerne wieder hier...
Post subject: =?ISO-8859-15?Schaltpläne elektronischer Halogentrafos gesucht
Posted: 2004-05-06 20:05:18
Replies: 11 Views: 2041
>>> Ist
>>> keineswegs vergossen, würde ich wohl normal auch nicht
machen, weil
>>> es die
>>> Wärmeabfuhr verschlechtert.
>>
>>
>> Seinerzeit (TM) bei den Fußwärmern^W Netzteilen von
Commodore & Co hieß
>> es immer, die seien vergossen, weil das Vergußmittel ein
besserer
>> Wärmeleiter sei als Luft.
>>
> Ist zulange her - ich wußte nicht, daß das vergossen war. Ich
glaube
> mich sogar an ein paar Kühlschlitze zu erinnern - die wiederum nur
Sinn
> machen, wenn da Luft drin ist, die zirkulieren kann.
Es gab verschiedene Varianten.
Die komplett vergossenen sind mit immer gestorben. Wahrscheinlich
war die Wärmeabfuhr durch die Vergussmasse doch nicht so gut. War
auf jeden Fall eine gute Reparatur-Bremse, so konnten sie immer
Ersatznetzteile verkaufen-bis ich mir mal eins selbst gebaut hab.
Post subject: AVR und Datenübertragung per Funk
Posted: 2004-06-07 09:52:31
Replies: 20 Views: 532
> ich habe vor einiger Zeit ein Messgerät gebaut, das analoge Messwerte
über
> einen am Kabel angeschlossenen Sensor erhält und über einen
A/D-Wandler
> verarbeitet. Kernstück ist ein ATmega32. Nun würde ich gerne am
Sensor das
> Kabel einsparen, mit einem kleinen AVR die Messwerte direkt am Sensor
> wandeln und "irgendwie" kabellos an das Messgerät senden.
Wie stell ich das
> am besten/einfachsten/kostengünstigsten an?
>
> Randbedingungen:
>
> - Sender muss mindestens einen Winkel von 180 Grad abdecken können
> - Entfernung: 10 - 50 cm
> - Datenübertragungsrate: 50 - 100 Baud reichen aus, mehr ist egal ;-)
> - Richtung unidirektional, Sensor soll nur Messwerte senden, kein
Handshake
>
> Erste Ideen:
>
> - Infrarot mit mehreren LEDs im Sensorgehäuse (für
"Rundumsenden")
> - Funk (wahrscheinlich zu aufwändig, obwohl Entfernung ja
lächerlich ;-))
Es gibt integrierte Empfänger für IR-Fernbedienungen. Die reagieren
auf modulierte Infrarot-Bursts in der Gegend 33-56kHz. Die Empfänger
haben Bias, Filter, Demodulation schon drin und liefern die
Einhüllende der Bursts wieder zurück. Schau mal nach TSOP17xx und
TSOP18xx (letzte nicht bei Reichelt, nur bei Conrad, haben ein
kleineres Gehäuse).
Sender ist auch einfach gebaut, ein 555 oder Schmitt-Trigger RC-
Oszillator sollte die Frequenz locker genau genug einhalten
können. Oder der Controller hat noch einen Timer frei und erzeugt
die 33kHz selber.
Das Datenblatt zu den Empfängern sollte eigentlich alle Fragen
beantworten.
> Sehe ich genauso. Kernkraftwerke haben IMHO bewiesen, daß sie
technisch
> zuverlässig und betriebssicher sind - abgesehen bei solch maroden
Buden
> wie in Tschernobyl hat es in den letzten 25 Jahren kaum Unfälle
gegeben.
Was immer ganz unter den Tisch fällt: Die Reaktoren die richtig kaputt
gegangen sind waren ausschließlich militärische. Tschernobyl und
Harrisburg waren Reaktoren zur Herstellung von Plutonium. Und selbst
die sind nicht im Normalbetrieb hochgegangen, sondern beide bei
Tests.
Und die vor sich hinrostenden Reaktoren von gesunkenen (und versenkten)
Atom-U-Booten sind ja auch militärisch.
Zivile Anlagen leiden da eher unter "Kostenoptimierung": Die Sauerei
in einer irischen (oder britischen?) Aufbereitungsanlage war ja
wahrscheinlich weder auf einen Unfall noch auf Unfähigkeit der
Mitarbeiter zurückzuführen.
>>bei Reichelt gibts den TSOP (für 64Cent!) mit Frequenzen zwischen
>>30 und 56 kHz. Welche Frequenzen ausser 36kHz kommen denn auch noch
>>häufiger vor?
>
>
> Die von mir getesteten Fernbedienungen haben zwischen 32kHz und 42kHz,
> auf das reagiert der TSOP1736 wunderbar. Nur eine BO-Fernbedienung ging
> damit nicht, die hatte aber auch 500kHz.
>
> Zum Testen ist es sicher etwas blöd, da trotz der Breitbandigkeit
sicher
> am Rand die Empfindlichkeit (=erkannte Reichweite) abnimmt. Das habe ich
> aber nicht getestet, da es bei Anwendung nicht darauf ankommt.
Die Empfindlichkeit nimmt schon ab, das Diagramm ist im Datenblatt.
Post subject: Wie: Bytes speichern ohne EEPROM, BAT
Posted: 2004-06-14 11:27:13
Replies: 41 Views: 1898
> ich muss zwei Bytes permanent speichern
> (alle 250us). Die Werte sollen auch bei
> ausgeschaltetem Gerät erhalten bleiben.
> EEPROM hat begrenzte Lebensdauer,
Du kannst beim EEPROM alle 1e6 Schreibzyklen die
Adressen wechseln (oder auch erst wenn du beim zurücklesen
Fehler feststellst). Das verlängert bei einem grossem
EEPROM die Lebensdauer. Vielleicht kommt es dann hin.
> SRAM braucht Batterie oder C.
Akku- oder GoldCap-gepuffertes SRAM ist das einzige
was mir noch dazu einfällt. Wo ist das Problem dass du
das so nicht machen willst?
Post subject: Kommunikation zwischen zwei µC - ohne Kab el?
Posted: 2004-06-23 18:59:14
Replies: 5 Views: 2389
> Also mal wegen Infrarot geschaut. Laut google hatte hier mal jemand n
> CS8130 vorgeschlagen, der IrDa kann. Kostet aber gleich mal so 10EUR da
> Stück, von "drankommen" mal ganz zu schweigen (segor oder
so?).
Schau mal nach TFDS4500, ich weiß aber nicht ob es dass ist was du
brauchst. Den gibts bei Reichelt.
> Bliebe die Frage: wie kann ich einen Datenaustausch ohne Kabel noch
> günstig und einfach realisieren? Die Anforderungen sind minimal.
> Schätzungsweise Datenpakete mit 5-10 Zeichen, 2400 Baud reichen
massig
> aus. Entfernung zwischen den beiden Geräten: 0,5-1m, Sichtlinie
sollte
> gegeben sein.
Ich habe als Empfänger die TSOP17xx benutzt. Die reagieren auf Infrarot-
Bursts von 33-56 kHz, je nach Typ, und spucken gleich die Hüllkurve des
Bursts aus.
Das ist dann nicht IrDA sondern das was Fernseh-Fernsteuerungsähnlihes.
Du kannst zwar evtl. nicht direkt RS232-Signale als Burst-Hüllkurve
nehmen weil das Datenblatt was von minimaler und maximaler
Burstdauer und Duty-Cycle schreibt, aber das musst du testen.
Die 33kHz für den Burst müssen nicht so genau sein, ein NE555 beim
Sender reicht aus, oder der AVR macht die Frequenz selber wenn noch
ein Timer frei ist.
2400 Baud wirst du nicht erreichen, eher 150-600, wenn das reicht.
Etwas knapp, die Beschreibung. Wenn nach dem Datenblatt noch
Unklarheiten herrschen, einfach nochmal nachfragen.
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