sind bei Dir wirklich Daten verändert worden, die schon im EEPROM standen,
oder sind Daten beim Schreiben oder Lesen verändert worden?
Sollte es beim Schreiben passiert sein, dann kannst Du einfach nach dem
Schreibvorgang alles noch mal auslesen und mit den Quelldaten vergleichen.
Vor "kippen" von Daten beim Lesevorgang kannst Du Dich schützen,
indem Du
einfach alles doppelt ausliest und dann vergleichst.
Obwohl ich in der Vergangenheit schon oft EMV-Prüfungen vorgenommen habe
und
dabei speziell auch auf falsche EEPROM-Daten geachtet habe, ist es mir
bisher nie gelungen, in einem EEPROM Daten durch EMV zu verändern. Es ist
dagegen relativ einfach, beim Schreiben und Lesen fehlerhafte Daten zu
erhalten. Auch sind alle Daten (incl. des PCs) in (!) Microcontrollern mit
der entsprechenden Energie zu ändert (z.B. 4,4kV Burst direkt kapazitiv in
einen Microcontroller eingekoppelt).
Trotzdem interessiert mich die Frage, ob schon jemand Daten in (!!!) einem
EEPROM durch EMV verändern konnte?
MfG
Martin
"Thomas Lamron" <thomas aus europa@t-online.de> schrieb im
Newsbeitrag
news:c4hj9l$hch$07$1@news.t-online.com...
> Hallo!
>
> Wie kann man ein IC wie z.B.
>
> http://www.melexis.com/prodmain.asp Q family E MLX90251
>
> , welches zur korrekten Funktion auf Daten in seinem EEPROM angewiesen
> ist, vor starken elektromagnetischen Pulsen (NEMP) schützen? Bei
ersten
> Tests wurde gelegentlich der Speicherinhalt verändert. Kann man da
mit
> externen Schutzbeschaltungen oder einem Metallgehäuse etwas machen
oder
> ist der IC-Entwickler gefragt?
>
>
> Gruß,
> Thomas
>
"Oliver Betz" <OBetz@despammed.com> schrieb im Newsbeitrag
news:4071988a.17212992@z1.oliverbetz.de...
> "Martin Konopka" <m.konopka@stage-kinetik.de> schrieb:
>
> [...]
>
> >dagegen relativ einfach, beim Schreiben und Lesen fehlerhafte Daten zu
> >erhalten. Auch sind alle Daten (incl. des PCs) in (!) Microcontrollern
mit
> >der entsprechenden Energie zu ändert (z.B. 4,4kV Burst direkt
kapazitiv
in
> >einen Microcontroller eingekoppelt).
>
> Welcher uC? Mit oder ohne PLL?
Die von mir getesteten Controller hatten keine PLL:
80C32 (von mehreren Herstellern), PIC16C62, PIC16C63, PIC16C72 ...
>
> Ohne PLL hat der PC /im Gegensatz zu anderen Registern) eine ziemlich
> direkte Verbindung zur Außenwelt: den Takteingang. Einen HC12 kann
man
> damit ziemlich durcheinanderbringen.
>
> Mit PLL dagegen ist er recht robust.
>
> Servus
>
> Oliver
> --
> Oliver Betz, Muenchen (oliverbetz.de)
> Gibt es nichts spezielles für 230V AC. Irgend ein
> integriertes Bauteil, welches beim Anlegen der 230V AC
> ein konstantes TTL Signal liefert. Wird doch z.B. immer
> dann benötigt, wenn in der Hausautomatisierung auf
> ein 230V AC Schaltsignal reagiert werden soll.
Neben der Spannungsumsetzung (230 VAC -> 5 VDC) muß dieses
"Integrierte
Bauteil" den Signaleingang sicher galvanisch vom Ausgang trennen. Zudem
muß
es mindestens normgerecht Störsignale abblocken (d.h. Spannungen bis in
den
kV-Bereich mit einem Frequenzspektrum bis 1 GHz) um CE-Konformität zu
ermöglichen. Dazu werden i.A. Kapazitäten und weitere
Halbleiterschutzelemente verwendet.
Für ein einziges integriertes Bauteil ist die Summe dieser Forderungen
z.Zt.
noch zu groß. Mit der bereits beschriebenen Trafo-Lösung sind alle
Anforderungen wohl am leichtesten zu erfüllen.
Post subject: Vergleich der EMV-Festigkeit 8 Bit-Controllern
Posted: 2004-05-13 13:06:59
Replies: 5 Views: 519
Hallo,
sollen Microcontrollerschaltungen in einer Umgebung eingesetzt werden, die
sehr stark EMV-belastet ist, dann kann beim Schaltungsdesign und mit einer
gut geschriebenen Software sicher vieles richtig gemacht werden, um eine
stabile Funktion zu ermöglichen.
Trotzdem ist die Wahl des richtigen Controllers ein wesentlicher Faktor.
Controller mit externem Bus (z.B. 80C32 ...) bieten oft mehr Probleme als
Typen mit innenliegendem Bus. Auch weisen Controller bezüglich der
Qualität
ihrer Versorgungsspannung ein unterschiedliches Verhalten auf.
Gibt es Erfahrungen, durch die sich die einzelnen Familien der verschiedenen
Hersteller von 8 Bit-Controllern (Atmel, Microchip, Intel ...) bezüglich
EMV-Festigkeit vergleichen lassen?
Post subject: Monitor für serielle Datenübertragung
Posted: 2004-05-18 11:15:34
Replies: 20 Views: 490
> Hallo Martin,
> | um den Datenfluß auf einer seriellen Übertragungsstrecke zu
> überprüfen,
> | suche ich einen Monitor (Hardware/Software ?).
>
> Früher nannte man das Logikanalysator, oder?
>
Da mich nur die reinen Nutzdaten interessieren und nicht die Start- und
Stopp-Bits, benötig ich eher ein Gerät, dass eine geeignete UART
besitzt und
mittels Software die Daten auf dem Bildschirm darstellt.
> | Das große Problem dabei: die Übertragungsstrecke arbeitet mit
500
> kBaud und
> | 9 Datenbits (das neunte Bit ist ein echtes Datenbit!).
>
> Das ist dann eigentlich nur noch eine Frage der Auswertesoftware. Frag
> mich jetzt aber nicht, welche LA das machen können. Ist ja schon ein
> eigenartiges Datenformat...
>
> Martin
Post subject: Monitor für serielle Datenübertragung
Posted: 2004-05-18 11:24:11
Replies: 20 Views: 490
"Wolfgang Gerber" <nichtfuerspam@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:2gu23qF6n1i6U2@uni-berlin.de...
>
> Martin Schönegg schrieb:
>
>
> >| Das große Problem dabei: die Übertragungsstrecke arbeitet
mit 500
> >kBaud und
> >| 9 Datenbits (das neunte Bit ist ein echtes Datenbit!).
> >
> >Das ist dann eigentlich nur noch eine Frage der Auswertesoftware. Frag
>
> nicht nur - man benötigt auch eine Hardware die 9 Datenbits kann!
>
> Icg glaube das einfach nicht daß hier mit "9 echten
Datenbits"
Da das Protokoll eine Eigenentwicklung ist, bin ich absolut sicher, dass es
9 Datenbits sind.
> gearbeitet wird.
>
> Gruss Wolfgang
> --
> No reply to "From"! - Keine Antworten an das "From"
> Keine privaten Mails! Ich lese die NGs, in denen ich schreibe.
> Und wenn es doch sein muss, dann muss das Subjekt mit NGANTWORT beginnen.
Post subject: Monitor für serielle Datenübertragung
Posted: 2004-05-18 12:29:31
Replies: 20 Views: 490
"Wolfgang Gerber" <nichtfuerspam@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:2gu48cF6n1i6U6@uni-berlin.de...
>
> Martin Konopka schrieb:
>
> >> nicht nur - man benötigt auch eine Hardware die 9 Datenbits
kann!
> >>
> >> Icg glaube das einfach nicht daß hier mit "9 echten
Datenbits"
> >
> >Da das Protokoll eine Eigenentwicklung ist, bin ich absolut sicher,
dass
es
> >9 Datenbits sind.
>
> Wer macht so einen Schwachsinn?
>
Alle, die pro Sendung ca. 10% mehr Nutzaten übertragen möchten und
mit
PC-üblichen Protokollen sowieso nichts in ihrer Applikation anfangen
können.
Gruß Martin
>
> Gruss Wolfgang
> --
> No reply to "From"! - Keine Antworten an das "From"
> Keine privaten Mails! Ich lese die NGs, in denen ich schreibe.
> Und wenn es doch sein muss, dann muss das Subjekt mit NGANTWORT beginnen.
Post subject: Monitor für serielle Datenübertragung
Posted: 2004-05-18 16:41:49
Replies: 20 Views: 490
>"Uwe Hercksen" <hercksen@mew.uni-erlangen.de> schrieb im
Newsbeitrag
> news:40AA1B4B.8090709@mew.uni-erlangen.de...
>
>
>Martin Konopka schrieb:
>
> Alle, die pro Sendung ca. 10% mehr Nutzaten übertragen möchten
und mit
> PC-üblichen Protokollen sowieso nichts in ihrer Applikation anfangen
können.
>
>Hallo,
>
>aber auch die, die dann wegen des neunten Bits alle gängigen
>Monitorprogramme nicht benutzen können sowie alle Logikanalysatoren
mit
>Adapter für serielle Datenströme.
>
>Wenn man aber das neunte Bit als Paritybit behandelt und es schafft das
>scheinbare Parityfehler nicht als Fehler behandelt werden sondern als
>neuntes Bit genutzt werden können?
>Oder sind es 9 Datenbits + Parity?
>
Viele Microcontroller-UARTs können nur 9 Bits. Das neunte Bit kann i.A.
beliebig verwendet werden (oder auch abgeschaltet werden) und wird zur
einfachen Datensicherung gerne als Parity-Bit verwendet. UARTs mit 10 Bits
(plus Start- und Stopp-Bits) sind eher unüblich, d.h., über 9
Datenbits plus
Parity-Bit braucht man sich kaum Gedanken zu machen.
Eine Datendarstellung in der beschriebenen Form, bei der das neunte Datenbit
als Parity-Bit angesehen wird, erkennt (statistisch) bei jedem zweitem
Sendebyte einen Übertragungsfehler. Vielleicht läßt sich je
nach
Darstellungsform sogar damit leben.
Jetzt bleibt aber noch das Problem, wie ich bei einem möglichst fertigem
Gerät mit einer Übertragungsrate von 500 kBaud arbeiten kann? Auch
das
weicht ganz schön von den Standardraten ab. Gibt es hier vielleicht sogar
PC-Schnittstellenkarten, die sich dazu überreden lassen?
Post subject: Monitor für serielle Datenübertragung
Posted: 2004-05-19 10:40:00
Replies: 20 Views: 490
Hallo Alex,
hast Du eine Typenbezeichnung, oder noch besser eine Bezugsquelle, von solch
einem Kabel?
Gruß
Martin
"Alex Wenger" <a.wenger@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c8f605$8ob$01$1@news.t-online.com...
> Hi,
>
> > Jetzt bleibt aber noch das Problem, wie ich bei einem möglichst
fertigem
> > Gerät mit einer Übertragungsrate von 500 kBaud arbeiten
kann? Auch das
> > weicht ganz schön von den Standardraten ab. Gibt es hier
vielleicht
sogar
> > PC-Schnittstellenkarten, die sich dazu überreden lassen?
>
> Es gibt USB-RS232 Kabel, zumindest wenn dort ein FT232 drinn werkelt
> kann der durch änderung seiner INF-Datei auch mit bis zu 1MBaud
> werkeln. Das 9.Bit kann als parity ausgelesen werden, das ist
> ja dann nur die frage wie man das in seiner schnell zusammengeklickten
> Auswertesoftware darstellt.... Wenn man dann 2 solche Kabel verwendet
> kann man sogar vollduplex sniffen.
>
> A. Wenger
>
>
Möchtest Du ein Master-/Slave-System aufbauen oder sind alle Teilnehmer
gleichberechtigt?
Welche Störungen muß Du beherrschen (einzelne Bitfehler, Ausfall der
Übertragung über mehrere ms, Empfang von Zufallsdaten, ...)?
Wie sieht Deine Topologie (Ausdehnung, Baudrate, Struktur, ...) aus?
Hast Du eine zeitkritische Übertragung oder legst Du mehr Wert auf eine
sichere Datenübertragung?
Gruß
Martin
"Werner Brennecke" <werner.brennecke@gmx.de> schrieb im
Newsbeitrag
news:9635564678233.NC-1.61.werner.brennecke@news.individual.de...
> Hallo,
>
> ich möchte mehrere Controller ( AT Mega 32) mittels
> RS485 verbinden. Einzig das übertragungsprotokoll
> macht mir noch Kopfzerbrechen.
> Wie kriegt man hier eine brauchbare Start/Stop-
> und Fehlererkennung hin?
>
> Ich bin für jeden Tip / Link dankbar.
>
> Werner
>
Post subject: Überspannungsschutz für ankommenden LAN-Leitung
Posted: 2004-05-28 08:19:14
Replies: 28 Views: 1237
Hallo,
ich möchte eine LAN-Leitung (CAT 5), die quer durch den Garten verlegt
ist,
am Switch (RJ-45-Buchse) vor Überspannungen schützen.
Für Hinweise zu geeigneten Komponenten wäre ich sehr dankbar.
Post subject: Auswertung A-B-Signale von Inkrementalgebern
Posted: 2004-06-28 09:42:10
Replies: 6 Views: 22
Hallo,
die um 90 Grad Phasenverschobenen A- und B-Signale von Inkrementalgebern
sollen innerhalb einer PIC-Software ausgewertet werden. Dabei ist absolut
sicherzustellen, dass zum Beispiel auch beim Einschalten der Geber oder
durch Vibrationen und damit verbundene Pegeländerungen bei einem Signal
keine fehlerhaften Zählerwerte erzeugt werden.
Über eine Vorschrift zur möglichst sicheren Signalauswertung, die in
der
Software umgesetzt werden kann, würde ich mich sehr freuen.
> Ist von euch schon einmal jemand bei Microchip über eine PIC
> Auswahlliste gestolpert? So eine richtig schöne, wo man anhand der
> Kurzinformationen den passenden MC aussuchen kann? Die Tabellen auf
> der Website enthalten ja leider nicht alle verfügbaren Schnittstellen
> (USART, ...).
Im allgemeinen wird, resultierend aus der Applikation, eine Kombination von
Controllereigenschaften gesucht. Dabei sind auch Feinheiten, die nur in den
oft über 300 Seiten starken Datenblättern beschrieben werden,
relevant. Als
Grobübersicht reichen daher die Tabellen aus. Um ein optimales
Gesamtkonzept
zu erarbeiten, muß man sich doch einige Datenblätter anschauen.
Erstelle Dir doch vorab eine Übersicht aller Eigenschaften und Funktionen,
die Du benötigst. Suche danach erst den Controller, mit dem sich die
meisten
Anforderungen ohne Zusatzaufwendungen erfüllen lassen. Dabei sollten auch
Kriterien wie z.B. Verfügbarkeit, Entwicklungskosten, Einarbeitungszeiten,
EMV-Anforderungen, Liefersicherheit usw. nicht vergessen werden.
Alle kontaktbehafteten Verfahren haben den gemeinsamen Nachteil, dass es zu
Datenaussetzer kommen kann. Hier kann ein geeignetes Protokoll helfen, das
diese Eigenschaft berücksichtigt.
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