> Ich bekomme immer solche Meldungen im Adler.
>
> WARNING: Sheet 1/1: unconnected Pin: R10 1
>
> Gut er hat recht. Wenn ich anfange das Bauteil zu schieben sieht man das
die
> Leitung nicht verbunden ist. Ist das Bauteil an seiner Stelle sieht alles
> gut aus. Wie bekomme ich da wieder ne Verbindung hergestellt?
Entweder WIRE statt NET verwendet. Oder Raster zu fein eingestellt.
> > Oder Bauteil mit cut/copy vervielfaeltigt und abgesetzt.
>
> bei copy sagt er mir sowieso immer "Cant copy gates" Was auch
immer das
> heissen soll.
Bauteile etc. GROUPieren, CUT, PASTE.
Funktioniert soweit einwandfrei, man muss aber auf die Netznamen achten (N$
Netze werden neu vergeben, andere nicht).
> wenn ich mein Board manuell route kann ich durch Strecken eines Bauteils
> z.b. Widerstand ne Brücke bauen? Dafür muss ich den Pin Abstand
der
> Widerstände natürlich vergrößen bloss dafür habe
ich nix gefunden :) Hat
> jemand Ideen?
In "jumper.lib" gibts einige Drahtbrücken.
Einfacher ist, für die Drahtbrücken einfach einen Routing-Layer z.B.
TOP zu
verwenden und die Vias entsprechend groß zu wählen.
Post subject: Suche gutes guenstiges kamera bauelement
Posted: 2003-07-07 09:56:51
Replies: 6 Views: 2329
> ich bin auf der Suche nach einem guenstigen (ca. 80 Euro) Kamera
bauelement.
> Es sollte einen TV-Out Ausgang besitzen, und es sollte in etwa die
Qualitaet
> eines Fernsehbildes (Aufloesung, Frequenz und in Farbe) haben. Ausserdem
> sollte es auch klein sein. Es sollte auch mit wenig Licht auskommen. Ich
> will es unter anderem auf ein Ferngesteuertes Auto aufstecken. Kennt
jemand
> so ein Bauelement, oder wo koennte man sich informieren?
Post subject: Schriftdarstellung auf seriellem grafischem Display
Posted: 2003-07-09 10:40:26
Replies: 16 Views: 1681
> Ist diese Vorgehensweise sinnvoll, oder gibt es bessere Möglichkeiten,
> zum Beispiel fertige Schriftsatz Speicher ?
> Sollte die kleinere Schrift durch schrumpfen der großen dynamisch
> erstellt werden ? Zum Beispiel zusammenfassen von 4 Pixeln. Bei >2
> schwarz, wir der Pixel schwarz dargestellt, bei <=2 weiß.
>
> Bekomme ich irgendwoher fertige Zeichensätze gratis oder relativ
> günstig, oder muss ich diese komplett selbst erstellen ?
Am PC mit Visual Basic den kompletten Zeichensatz für eine Schriftart
und -grösse deiner Wahl anzeigen, pixelweise auslesen und geeignet
abspeichern. Das sind nur ein paar Zeilen Code und du kannst die Tabellen
gleich als HEX-Datei oder ASM oder C-Source abspeichern.
Wenn es gut aussehen soll, Proportionalschriften verwenden und die Schriften
inkl. der Antialiasing-Graustufen speichern, was die Lesbarkeit sehr
erhöht.
Die Zeichensätze in den benötigten Grössen in einem seriellen
EEPROM oder
FLASH-PROM ablegen, billig, ausreichend Platz und einfach anzuschliessen.
Post subject: Schriftdarstellung auf seriellem grafischem Display
Posted: 2003-07-10 09:55:33
Replies: 16 Views: 1681
> Vergiss die TTF Fonts von Windows. Wenn Du diese Schriftarten in der
> geforderten Pixelgrösse ausliest, dann sieht das einfach furchtbar
aus.
> Das beste ist immer noch, de Buchstaben Pixel für Pixel zu designen
oder
> eine Bitmap-Schrift mit entsprechend niedriger auflösung zu
wählen.
Bei den unzähligen TTF-Fonts kann man sich eine Schrift aussuchen, die
einem
gefällt. Aber das hat natürlich keinen Sinn, wenn es um sehr kleine
Fontgrössen geht. Windows verwendet da übrigens auch automatisch
Bitmap-Fonts, hab ich mal wo gelesen.
Die Idee war ja, die Daten pixelweise vom Bildschirm auszulesen, um sich das
Selbstzeichnen zu ersparen. Man kann natürlich auch Bitmap-Fonts
verwenden.
Post subject: Schriftdarstellung auf seriellem grafischem Display
Posted: 2003-07-10 10:04:53
Replies: 16 Views: 1681
> > Auf einem hochauflösenden PC-Bildschirm macht das nicht viel aus,
bei
einem
> > Display mit relativ grober Auflösung sehen die Schriften mit
dieser
Option
> > um Klassen besser aus.
> >
> > Es reicht, wenn man die Zwischenstufen auf wenige Grauwerte
reduziert.
>
> Das erhöht allerdings die Speichergröße und die Anzahl der
zu
> übertragenden Daten um ein Vielfaches.
Klar ist damit ein etwas grösserer Aufwand verbunden. Man kann sich
allerdings eine einfache Komprimierung überlegen, um den Speicherbedarf
klein zu halten, und wie gesagt, wenige Graustufen reichen.
Post subject: differenzieller A/D Wandler in Mega128
Posted: 2003-07-13 13:08:14
Replies: 6 Views: 1999
> Ich verwende den ATMega128 und es bietet sich je gerade
> zu an die beiden differenziellen Eingänge dafür zu
> benutzen.
> Ich habe das Datenblatt intensiv gelesen aber es ist mir
> eines noch unklar.
> Wenn an einem Eingang 2,5V und an dem anderen 4,01V anliegen
> erhalte ich einen entsprechenden Wert.
> Aber wenn die Spannungen an den Eingängen umdrehe. Bekomme
> ich den selben Wert oder wird der Wert negiert?
> (Ich werde die interne Refferenz von 2,56V benutzen.)
>
> Auf das Problem bezogen: Kann ich, wenn an einem Eingang die
> Spannung 2,5V beträgt, an dem anderen Spannungen von 0.4 bis 4V
> oder nur 0 bis 2,5V messen.
Bei differentiellen Eingängen ist das Ergebnis bipolar. Wenn also der (-)
Eingang auf Vref=2.5 V liegt, kann die (+) Eingangsspannung zwischen 0 V
(Ergebnis 0x200 = -512) und 5 V (Ergebnis 0x1FF = +511) variieren (Gain=1).
> Meine Schaltung schaut in etwa so aus: (diesmal ohne Tabs)
> ...
> Wie dimensioniert man R3 und R4? Da ich ja kein Strom entnehme
> spielt es meiner Meinung keine Rolle solange sie gleich groß sind.
Ist nicht egal, weil in die ADC-Eingänge während der Konvertierung
kurzzeitig Ströme fliessen. Entweder Source-Impendanz unter ca. 1 kOhm
oder
die beiden Eingänge über OPAMPS puffern. Sonst bekommst du massive
Probleme
mit Nichtlinearitäten.
Post subject: differenzieller A/D Wandler in Mega128
Posted: 2003-07-14 09:47:17
Replies: 6 Views: 1999
> > Sollte funktionieren. 100 n Kondensator von beiden Eingängen nach
> >Masse kann nicht schaden. Source-Impedanz ist übrigens 5 kOhm.
>
> Hmm. Ich habe angenommen das mein NTC einen sehr großen
> Widerstand hat. Und dann ist es doch
> eine Source Impendanz von 10k, oder?
Du wolltest in deiner Schaltung doch einen 10 kOhm NTC einsetzen.
Sourceimpedanz ist Parallelschaltung aus dem NTC und dem 10 kOhm nach Masse,
also 5 kOhm. Unter 25 degC halt etwas mehr.
> >> Da über den Shunt aber max. 0.7 Abfallen wollte ich
> >> diese Spannungen in einem externen OpAmp verstärken.
> >
> > Shunt etwas kleiner machen, damit max. 0,25 V anfallen und eingebaute
x10
> > Gain-Funktion verwenden.
>
> Hmm. Dann brauche ich aber zwei neue Shunts (oder Shunte?)
Shunts.
Spannungsabfall durch einen Spannungsteiler (18k/10k) reduzieren.
> Und da ich für die Temperaturmessung zwei und für die
> Strommessung nochmal zwei differenzielle Eingänge brauche,
> der ATMega128 aber nur zwei echte differenzielle Eingänge
> hat (die anderen sieben nutzen einen gemeinsamen negativen
> Eingang) brauche ich so oder so einen zusätzlichen OpAmp.
Für die Temperaturmessung kannst du auch zwei normale Eingänge nehmen
und
die Differenz ausrechnen.
Also:
ADC1/ADC0 für den ersten Shunt (Gain x10)
ADC3/ADC2 für den zweiten Shunt (Gain x10)
ADC5, ADC4 für den NTC 1
ADC7, ADC6 für den NTC 2
Geht alles ohne externen OPAMP.
> Nur bin ich mir noch nicht so recht im klaren (Habe
> das Kapitel in AoE nocht nicht durch *g*)
> wie man den OpAmp so beschaltet das er das differenzielle
> Signal um einen Faktor x verstärkt.
Muss nicht beschaltet werden. Einfach im ADMUX-Register Verstärkungsfaktor
auswählen.
Post subject: AVR Bücher / C für Microcontroller
Posted: 2003-07-14 09:00:08
Replies: 16 Views: 45
> ich will neben den 8051 Atmels mich mit deren AVRs auseinandersetzen....
> Da ich mit C anfangen will und der RISC AVR nun mal mehr für
Hochsprachen
> geeignet ist wie die 8051 Reihe.
> Oder wie sind die C Erfahrungen mit den 8051ern ?
> Gibts da gute Freeware/Shareware C Compiler bzw. IDEs ?
Ich arbeite schon seit einiger Zeit mit dem CodeVisionAVR C-Compiler und
habe damit sehr gute Erfahrungen. Der Preis ist mit EUR 150 auch in Ordnung.
Den schnellen und freundlichen Support möchte ich auch mal erwähnen.
Zum Debuggen Atmel AVR-Studio. Sehr empfehlenswert ist der JTAG-ICE
ebenfalls von Atmel. Falls du noch nie was mit AVR gemacht hast: Es gibt ein
Starterpackage mit dem JTAG-ICE und den Demoboards STK500 und 501. Da kann
man sich recht schnell einarbeiten. Kostet zwar einige Hunderter, ist aber
das Geld wert.
Grundsätzlich geht auch alles umsonst, z.B. mit gcc-avr. Das ist eben
mühseliger und dauert länger.
> Such dahingehend eben auch Literatur zum AVR.
> Nun habe ich bei Amazon die Rezensionen gelesen zu den beiden Büchern
> von Franzis und dem von Elektor.
Zum Einlesen tuns die Bücher sicher. Notwendig sind sie nicht. Infos und
Einführungen gibts genügend im Netz z.B. AVR-Freaks, AVR Embedded
Microcontroller Resources, und bei Atmel natürlich.
Post subject: Re: Analog-Masse beim ADC des AVR-ATmega8
Posted: 2003-08-17 13:23:40
Replies: 1 Views: 489
> Der AVR-ATmega8 hat direkt neben AVCC und AREF einen Massepin.
> Dieser ist mit GND (und nicht etwa AGND) bezeichnet, und eine
> Messung bestätigt, dass dieser mit den anderen Massepins
> chipintern verbunden ist. Jetzt bin ich unsicher wie ich
> diesen beschalten soll.
> Mit der Digital-Masse? Oder mit der Analog-Masse?
> Dann gibt es ja aber zwei Verbindungen zwischen Analog- und
> Digital-Masse. Oder die chipinterne als einzige Verbindung
> zwischen Analog und Digital verwenden?
Die GND-Anschlüsse sollten alle gleichwertig sein und müssen mit
Digital-GND
verbunden werden, am besten über eine Massefläche.
Wenn du zusätzlich Analog-GND hast, verbinde diesen in der Nähe des
AVR an
einer Stelle mit Digital-GND.
> Weiss hier zufällig jemand eine möglichkeit, mit dem AVR in
AVRASM mit 24
> Bit werten zu rechnen (Multiplikation, Divisoin ohne Berücksichtigung
der
> Nachkommastellen und ohne Rundung) ?
>
> Wo bekommt man fertige programmböcke für die wichtigen mathemat.
Funktionen
> her?
Besorg dir die Demo eines C-Compilers, z.B. CodeVisionAVR, compliere die
Funktionen, die du brauchst, in 32 Bit-Arithmetik (long) und schau dir das
Assember-Listing an.
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