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Topic: =?ISO-8859-15?Temperaturüberwachung

 Post subject: =?ISO-8859-15?Temperaturüberwachung
Posted: 2003-07-02 23:20:41 

Replies: 11
Views: 585


Roland Damm wrote:

> Moin
>
> Habe folgendes Problem:
> [Temperaturüberwachung mit Schalten von Lüftern, Webinterface
etc.]

Wenn die Ventilatoren aus dem Netz versorgt werden, funzt das Ganze eh
nicht, wenn der Strom ausfällt. Einen PC o..ä. brauchst Du für
das
Webinterface sowieso.

Darum mein Vorschlag:

Die Steuerung/Regelung, Anzeige, Webinterface etc. übernimmt ein alter PC
(ab 486er, ich sehe hier keine Notwendigkeit für dicke Rechenleistung) mit

einem entsprechend stabilen Betriebssystem, ich würde ein freies
(preiswert) unixartiges wie Linux oder bsd verwenden. Das läuft 1. auf den

alten Kisten und bringt 2. notwendige Tools (Webserver etc.) für lau mit,
die nur noch mit entprechendem "Klebstoff" (Shell/Perlskripte)
zusammengefügt werden müssen, um die entsprechende
Funktionalität zu
erreichen. Ich habe kürzlich eine ähnliche Lösung
zusammengestrickt, inkl.
Webinterface mit Klimadiagramm etc., es wird jedoch kein Ventilator
geschaltet sondern per mail Alarm gegeben, wenn bestimmte Werte
über/unterschritten werden. Da alles OpenSource ist, fallen keine
Lizenzgebühren an.

In Deinem Fall könnte man z.B. die Grenzwerte auch über das
Webinterface
einstellen. Wenn Du dann noch ein extra Display brauchst, um die aktuellen
Werte zusätzlich zum Webinterface anzuzeigen, kommt neben einem
Billig-Monitor am Steuerrechner auch noch ein (standard) LC-Display in
Frage, das Du z.B. unter Linux direkt am Parallelport anschließen kannst.
(siehe: http://lcdproc.omnipotent.net/)

Zur Hardware: Da der Rechner alle Steuerungs/Visualisierungsaufgaben
übernimmt, brauchst Du "nur" die Möglichkeit, mehrere
Temperatursensoren
einzulesen und einen Ausgang für die Ventilatoren zu schalten.

Einfache, billige und sinvolle Methode für die Temperatursensoren:

http://www.linuxnetmag.com/de/issue8/m8temperature1.html


Vorteil: Die Sensoren sind relativ billig und geben ein bereits
digitalisiertes Signal (kein Abgleich etc. erforderlich!) auf einen
Zweidrahtbus, d.h. Du ziehst normalen Klingeldraht durch alle Bereiche, in
denen gemessen werden soll, und klemmst an den gewünschten Stellen so
einen
Sensor dran. Das Interface zum PC (seriell) ist aus der Bastelkiste in
einer halben Stunde gelötet (besteht aus 5 passiven Bauteilen, das kann
man
z.B. in dem Sub-D9-Stecker zur Seriellen unterbringen). Alle Bauteile
dürften gängige Elektronikhändler liefern.


Nun brauchst Du noch einen entsprechenden Schaltausgang. Wie es der
Zufall will: Schau einfach den etwas neueren Thread "Relais über
RS232
schalten" an. Jedenfalls ist es unter Linux (k.A. wie es mit *BSD
aussieht)
kein Problem, einzelne Ausgänge der seriellen oder parallelen
Schnittstellen zu setzen.

<Werbung>
Wenn Du jemanden kennst, der sich mit Linux, BSD oder ähnlichem auskennt,
kann ich eine Lösung in der Art nur empfehlen.
</Werbung>

Gruß,
Stefan

Topic: =?ISO-8859-15?Temperaturüberwachung

 Post subject: =?ISO-8859-15?Temperaturüberwachung
Posted: 2003-07-03 20:55:38 

Replies: 11
Views: 585


Roland Damm wrote:

> Ein Rechner unter Linux ist sowieso vorhanden, steht gerade
> mal 2m Entfernt von allen Temperaturmeßstellen,... ist also
> für deinen Vorschlag gut verwendbar. Sogar Schnittstellen hat
> er noch frei. Nur: Die Temperaturüberwachung und
> Lüftersteuerung sollte auch ohne diesen Rechner funktionieren,
> weil nämlich immer dann, wenn es drauf ankommt, dieser Rechner
> nicht mehr als Kassencomputer sondern als mp3-Player an einem
> anderen Ort gebraucht wird.
>
> Dennoch scheinen mir deine Hinweise von wegen
> Temperaturbeobachtung ganz interessant. Es ist ja schließlich
> in meinem Fall auch so, daß nur die Lüftersteuerung auch ohne
> PC funktionieren sollte. Die Temperaturüberwachung ist ein
> nettes Feature, daß viele Spielereien ermöglicht, aber nicht
> lebensnotwendig ist.

Wobei dafür jeder PC, den Du geschenkt bekommst (ich bekomme immer wieder
mal "veraltete" Rechner angeboten, zur Zeit nichts unter Pentium
200MHz!),
schon mehr als genug wäre. Evtl. bekommst Du einen 486er in schön
kleinem
Gehäuse oder z.B. ein Notebook mit defektem Display. Nur mit dem
nötigsten
ausgestattet, muß er auch nicht viel Strom verbrauchen...

> Mir erscheint langsam folgende Lösung recht brauchbar,
> bezahlbar und realisierbar:
>
> Die Lüftersteuerung wird über eine separate Analogelektronik
> geregelt.

... aber natürlich kannst Du es auch so machen.

>
> Die Temperaturüberwachung/Protokollierung kann dann der
> Rechner übernehmen,


> Sorgen machen mir bei diesem DS1820 nur die gewisse
> Empfindlichkeit für Feuchtigkeit - mindestens zwei
> Temperaturen sollen unter Wasser gemessen werden (wird wohl
> etwas Heißkleber fällig werden),

Heißkleber dürfte da auf jeden Fall genügen, im schlimmsten
Fall fließt
eben ein ungefährlich kleiner Strom, der evtl. das Auslesen des Sensors
verhindert.

> und die Nähe der Datenleitung
> zu diversen Relaigeschalteten Verbrauchern. Man sollte die
> Verkabelung wohl sicherheitshalber mit einem Koaxkabel
> ausführen.

Schau Dir dazu mal den "1-Wire Net Design Guide"
(http://www.maxim-ic.com/1st pages/tb1.htm) von Maxim an, da ist unter
anderem die genaue Funktionsweise des 1-Wire-Buses beschrieben und es wird
auch auf die ideale Verkabelung eingegangen. Favorisiert wird verdrilltes,
ungeschirmtes Kabel, wie es u.a. auch im Netzwerkbereich verwendet wird. So
ein verdrillter Standard-Klingedraht tut es da bestimmt auch. Theoretisch
sollten sich damit Störungen komplett eliminieren, allerdings ist ja das
Billiginterface zur seriellen Schnittstelle nicht galvanisch vom PC
getrennt. Ich denke aber, daß einige -zig Meter kein Problem darstellen.
Du
kannst es ja mal mit nur einem Sensor probieren. Wenn es Störungen gibt,
kann man immer noch z.B. wie um o.g. Link gezeigt am Ende des Buses eine
Schottky-Diode und/oder eine wellenwiderstandsmäßig korrekte
Terminierung
einbauen.

> CU Rollo

Gruß,
Stefan

Topic: Temperaturmessung, AD Wandler

 Post subject: Temperaturmessung, AD Wandler
Posted: 2003-12-30 18:47:48 

Replies: 14
Views: 2188


Christian Kirsch wrote:

> Hallo Leute,
>
> ich möchte gerne eine Temperaturmessung mit dem PC durchführen.
> Ich habe dazu einen Sensor, der mir ein Signal zwischen 0 und 15 V
> liefert. Ich bräuchte jetzt einen A-D- Wandler, der mindestens mal 10
Bit
> hat um das signal in mindestens 600 Schritte zu unterteilen. (daher 10 Bit
> = 1024 Schritte)

Hallo,

hast Du schon mal überlegt (wenn der Temperatursensor nicht schon fest
eingebaut sind und es nicht gerade sehr hohe/tiefe Temperaturen bzw. sehr
hohe Auflösungen sein sollen) evtl., fertige Sensoren mit eingebautem
AD-Wandler zu nehmen?

Schau Dir dazu mal

http://www.linuxnetmag.com/de/issue8/m8temperature1.html

bzw

http://www.digitemp.com

an (Windows-Treiber gibts dazu auch). Damit kannst Du an der seriellen
Schnittstelle an einem -zig Meter langen Zweidrahtbus mehrere solche
Sensoren (<5 EUR/Stück) anschließen. An Hardware brauchst Du nur
das aus
einer handvoll passiven Bauteilen bestehende in o.g. Link gezeigte
Interface am seriellen Port.

Gruß,
Stefan

Topic: Blaupunkt Fernseher IS 70-39 VT vert. Sync Probleme

 Post subject: Blaupunkt Fernseher IS 70-39 VT vert. Sync Probleme
Posted: 2004-02-25 22:58:08 

Replies: 1
Views: 601


Hallo,

ich habe o.g. Fernseher, der seit kurzem Probleme macht: Mit der vertikalen
Synchronisation scheint etwas nicht zu stimmen. Das Bild läuft entweder
vertikal durch oder es sieht so aus, als ob das erste Halbbild am
Bildschirmanfang, das zweite um 2/3 der Bildschirmhöhe verschoben
aufgebaut
wird.
Diese Probleme treten nur dann auf, wenn das Bild überdurchschnittlich
hell
ist, wenn z.B. große Teile des Bildes weiß sind.
Auf der Suche nach dem "Schuldigen" bin ich auf ein Einsteckmodul im
Fernseher gekommen, in dem sich der Demodulator (tda4452) sowie der
Schaltkreis zum Extrahieren der Synchronimpulse (tda2579A) befindet. Da ich
letzteren im Verdacht hatte, falsche (vertikale) Synchronisationssignale an
die Ablenkeinheit zu geben, hab ich mir mal das Datenblatt dazu besorgt:

http://www.steveselectronics.com/files/TDA2579.pdf

(ist zwar nicht das vom TDA2579A sondern der C-Typ für 60Hz, dürfte
aber
prinzipiell vergleichbar sein)

Ich dachte, daß es für die vert. Synchronisation eine Art PLL oder
so gibt,
deren VCO sich leicht verstellt hatte und nur noch gerade so auf die genaue
Frequenz gezogen werden kann. Jedoch gibt es dafür keine
Abgleichmöglichkeit, o.g. Schaltkreis gewinnt die vert. Frequenz durch
Teilen der horizontalen (die ja in Ordnung ist!) durch die Zeilenanzahl.

Kann mir jemand einen Typ geben, was zu tun ist? Suche ich evtl. an der
falschen Stelle?

Gruß,
Stefan

Topic: Leistungsnetzteil Frage

 Post subject: Leistungsnetzteil Frage
Posted: 2004-08-31 20:36:10 

Replies: 10
Views: 262


Thomas Laepple wrote:


> Für den Betrieb von 6x24Vx250W Halogenlampen mit je vorgeschalteten
> von einem Mikroprozessor gesteuerten Dimmer (über MosFet PWM, 5KHZ)
> muss ich mir ein Netzteil bauen.
>
> Eigentlich reicht eine unstabilisierte halbwegs glatte Gleichspannung
> aus. Nur wenn ich damit mehrere Kanäle aus einem Netzteil speise
> werden sind die Lampenhelligkeiten nicht mehr voneinander unabhängig
> (logischerweise).

Hallo,

wenn die PWM-Endstufen alle vom selben Prozessor gesteurt werden, kannst Du
das doch durch Software rausrechnen. Miss die Leerlaufspannung und dann die
bei alle Lampen voll an. Nun kannst Du einen Korrekturfaktor berechnen,
bezogen auf 6x100% PWM-Einschaltdauer. Wenn Du nun z.B. an den Lampen 10%,
20%, 30%, 40%, 50% haben willst, addierst Du das zu 150%. Nun muß jede
Lampe mit (150% / 600%) * Korrekturfaktor * gewünschte Helligkeit
angesteuert werden (wenn ich mich nicht verrechnet habe, ich hoffe mal, die
Idee ist meiner Darstellung entnehmbar ;-).
Natürlich kann es sein, daß das Ganze alles andere als linear
abläuft, z.B.
wird wohl der durchschnittliche Trafo nicht unbedingt linear mit
zunehmender Last in die Knie gehen (was man durch beliebig komplizierte
Korrekturtabellen/-Funktionen aus entsprechenden Messungen ja lösen kann)
usw., aber vielleicht käme es ja auf einen Versuch an, wenn Du die Teile
schon alle hast. Software im Mikroproz. kostet ja "nur"
Hirnschmalz...

Gruß,
Stefan

Topic: S. I2C-Monitor für Langzeitaufzeichnung

 Post subject: S. I2C-Monitor für Langzeitaufzeichnung
Posted: 2005-09-27 16:06:12 

Replies: 11
Views: 1485


Tilmann Reh wrote:

> Hallo,
>
> für eine Langzeitanalyse einer I2C-Kommunikation, bei der sehr selten
> Probleme auftreten, suche ich ein geeignetes "kleines" Tool. Es
soll
> (wohl PC-gestützt) kontinuierlich der gesamte Verkehr auf dem Bus
> abgehört und später ausgewertet werden.

Hallo,

schau dir doch mal das an:

http://warmcat.com/milksop/cheapi2c.html

vom Hardwareaufwand wohl nicht zu unterbieten (ja, es ist ein kruder Hack,
aber es funktioniert - selbst schon getestet). Falls du auf dem Messrechner
kein Linux haben solltest, kannst du ja knoppix o.ä. booten.

Gruß,
Stefan

Topic: S. I2C-Monitor für Langzeitaufzeichnung

 Post subject: S. I2C-Monitor für Langzeitaufzeichnung
Posted: 2005-09-27 17:14:31 

Replies: 11
Views: 1485


hier noch eine "saubere" Variante mit nem avr-Controller:

http://www.avrfreaks.net/index.php?module=FreaksTools&func=viewItem&item
idA1

Stefan

Topic: einfache Wärmebildkamera

 Post subject: einfache Wärmebildkamera
Posted: 2005-12-05 18:15:26 

Replies: 26
Views: 2231


Frank Esselbach wrote:

> DIY Wärmebildkamera

Hallo,

wie wäre es damit: Einen PIR-Bewegungsmelder aus dem Baumarkt (<10 EUR)
ausschlachten. Das ist ja schon einen Ein-Pixel-Wärmebildkamera.
Normalerweise ist davor noch ne Optik, die schlitzförmige Bereiche abdeckt
(d.h. die "Kamera" sieht dort nichts), so dass bewegende Objekte eine
schnelle Änderung der Sensorspannung bewirken. Also einfach die
Schlitzblende abnehmen und davor eine IR-taugliche Optik (Spezielle Linsen,
die auch noch im Wärme-IR-Bereich funktionieren sind afaik sehr teuer).
Ich könnte mir als billige Alternative einen Aufbau nur aus Spiegeln
vorstellen, da gibts kein Problem mit fernem IR. Also z.B. einen
Rasierspiegel (oder ein Spiegelteleskop umbauen) als Sammellinse, dahiner
zwei rechtwinklig angeordnete Spiegel mit Schrittmotoren um das ganze Bild
Zeile für Zeile scannen zu können (geht nat. nur bei stehenden
Objekten,
wenn du eine Scannzeit von ein paar Minuten pro Bild hast). Ein Problem
wäre noch das Abgreifen der Sensorspannung vor der Auswertlogik des
PIR-Sensors. Ich denke mal die Sache mit der Schlitzblende wird nicht ohne
Grund gemacht, will man den Sensor für Absolutwertmessungen nutzen, wird
man wohl noch mit einigen Störungen, Drift usw. zu kämpfen haben.
Ansonsten
halt ADC und rein in den Computer, der auch die Schtrittmotore steuert.
Software schreiben, fertig. (Nurmalso als Idee ;-)

Gruß,
Stefan

Topic: einfache Wärmebildkamera

 Post subject: einfache Wärmebildkamera
Posted: 2005-12-05 20:20:28 

Replies: 26
Views: 2231


Frank Esselbach wrote:

> na wenigstens Danke, dass du dir Gedanken machst. Aber leider habe ich
> mich mit dem Thema PIR schon ausgiebig befasst und das Ergebnis ist:
> Kannste vergessen. Die Gründe:
>
> a) die pyroelektrischen Sensoren reagieren eigentlich nur auf
> Temperaturdifferenzen mit einem nennenswerten Signal - ähnlich wie
> Piezoelemente nur auf Belastungsänderung und nicht auf Dauerdruck. Du
> könntest mit so einer Kamera feststellen "da ist was", ein
Bild bestünde
> aber nur aus den Konturen unterschiedlich warmer Objekte (erste
> Ableitung)

Gut, da würde sich ein Aufbau wie du unten schreibst (gechoppert)
anbieten.
z.B. mit einem weiteren Motor den Strahlengang periodisch unterbrechen. Mit
einer Lichschranke am Motor hätte man gleich das Referenzssignal für
einen
Lock-in-Verstärker.

> b) die Trägheit. Die Grenzfrequenz liegt bei ca. 10 Hz, d.h. grob
> vereinfacht etwa 10 Pixel pro Sekunde - wie lange willst du für z.B.
320
> x 240 Pixel scannen ?

so ca. 2 Stunden, 8 Minuten ;-)? Also für die bekannten Wärmebilder
eines
Hauses, wo man die Heizungsverluste sehen kann, sollte das reichen. Bei dem
Preis eines Bewegungsmelders kann man natürlich auch gleich mehrere
einsetzen, um z.B. gleich 10 Zeilen auf einmal zu scannen. Arg viel
schneller wird das nat. nicht. Willst du damit fernsehmäßige
Bildfrequenzen
erreichen?
Wie machen die Profis (Militär) das? Afaik wird dabei auch ein schnell
scannendes Spiegelsystem eingesetzt, der Sensor selbst wird mit Gas knapp
über dem absoluten Nullpunkt gekühlt, um für das geringste
Fitzelchen
Wärmestrahlung empfindlich zu sein. Aber wie bekommen die einen so schnell
reagierenden Sensor hin?

Gruß,
Stefan

Topic: einfache Wärmebildkamera

 Post subject: einfache Wärmebildkamera
Posted: 2005-12-05 20:34:48 

Replies: 26
Views: 2231


Günther Dietrich wrote:


> So weit ich weiß, sind die PIR-Sensoren in Bewegungsmeldern für
> Temperaturdifferenzen empfindlich. Die Optik ist meist mit Prismen so
> gestaltet, dass der Erfassungsbereich streifenweise abwechselnd auf die
> eine bzw. die andere Seite des Sensors abgebildet werden.
> Wenn sich ein Objekt von einem Streifen in den nächsten bewegt,
ergibt
> das eine Änderung der Temperaturdifferenz zwischen den beiden Seiten
des
> Sensors. Genau diese Änderung wird ausgewertet.

Ah, das leuchtet ein..

> Vermutlich wird man dadurch Probleme bekommen, wenn man mit so einem
> Sensor absolute Temperaturen auswerten will, wie es bei einer
> Wärmebildkamera der Fall ist.
> Eventuell könnte man ja von der einen Seite per Optik die Umgebung
auf
> den Sensor abbilden, von der anderen eine Fläche mit bekannter
absoluter
> Temperatur (die evtl. per kleinem Peltier-Element konstant gehalten
> wird).

Evtl. noch schnell zwischen beiden Seiten wechselseitig umschalten (Motor,
Spiegel), so dass man eine gut auswertbare Wechselspannung bekommt (s.a.
<dn23u0$b18$03$1@news.t-online.com> )

> Scan-Optiken wurden inzwischen viele gebaut, da dürften keine
großen
> Herausforderungen mehr drin stecken.

Echt? Gibts sowas bezalhbar fertig? Weil zwei Schrittmotore aus dem
Schrott/Pollin und Spiegelreste sind unschlagbar günstig.

> Ich würde den Sensor ganz aus dem Bewegungsmelder herausnehmen und
eine
> neue Auswerteelektronik dazu bauen.

Macht wohl Sinn, aber k.A. was die für Anforderungen an den
Verstärker (z.B.
extrem hochohmiger Eingang etc.) stellen.

Gruß,
Stefan
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