ich habe hier eine Lampe aus einer 230 Volt Lichterkette.
Das besondere an dieser Lampe:
Sie hat einen E14 Sockel.
Sonstige Daten 14V/5W, Länge mit Sockel ca. 45mm, Durchmesser vom
Glaskolben an der dicksten Stelle ca. 18mm.
Darf auch ruhig größer sein, da die Lampen nur in eine Fassung
geschraubt werden.
Glaskolben darf auch Klarglas sein, einfärben könnte ich zur Not mit
Tauchlack.
Die üblichen Verdächtigen haben sowas nur mit Sockel E10.
Hat jemand noch eine Idee, wo man sowas auftreiben kann?
Wenn nicht wars das halt mit der Kette, wenn das nächste Lämpchen
kaputtgeht oder ich stelle die Reihenschaltung durch einen
Lastwiderstand wieder her, die leuchten aber so schlecht ;-)
>
> Vielleicht hilft Dir das hier?
>
> www.licht-uhe.de/shop/lichtdeko/ketten-netze sl225175 waterproof.html
>
> Hartmut
>
>
Jupp, das sind genau die, die ich meinte.
Nur mit Klarglas statt farbig, aber das ist kein Problem.
Vielen Dank für Deine schnelle Hilfe.
Post subject: Sehr komisches Verhalten eines Monitors
Posted: 2004-06-27 12:26:30
Replies: 23 Views: 2255
Hallo NG,
gestern meinte mein 17" TFT-Monitor nicht mehr funktionieren zu
müssen.
Die Marke nenne ich aus unten näher beschriebenen Verdachtsgründen
nicht.
Das ganze Problem äusserte sich so:
Ersteinmal ging nix mehr, weder Einschalten noch irgendeine LED-Anzeige.
Gut, dachte ich mir, vielleicht ist das Schaltnetzteil gestorben.
Lastwiderstand drangeklemmt, gemessen, 12V stabil, alles in Ordnund.
Danach Monitor aufgeschraubt, Schirmblech von der Hauptplatine
abgenommen und erstmal Sicherungen gesucht. Nix zu finden, auch keine
SMD-Sicherungen.
Aber drei Jumper waren zu finden. Einer zum Umschalten von 12V auf 5V
Betriebsspannung, einer zum Ausschalten von 2 der 4
Kaltlichtkathodenröhren und einer der nicht beschriftet war.
Den hab ich mal gezogen und danach Stromstecker ab und wieder dran.
Ergebnis: Monitor läuft wieder.
Jumper im Betrieb gesteckt: Hat keinen Einfluss, alles funktioniert.
Jumper gesteckt und Spannungsversorgung ziehen und wieder stecken:
Einschalten geht, alles funktioniert solange man den Ein/Aus-Taster
nicht drückt. Wenn man den drückt geht nix mehr.
Monitorbild bleibt erhalten, aber kein Menüzugriff mehr, kein Ein-
oder Ausschalten möglich.
Jumper dann wieder ab hat keinen Einfluss.
Erst nachdem der Jumper wieder entfernt ist und die Stromversorgung
einmal gekappt und wieder angesteckt wurde läuft alles wieder.
Das ganze ist beliebig reproduzierbar.
Der Jumper macht nix anderes ausser ein Pin des Firmware/Bios-Chips auf
Masse zu legen.
Das ganze ist schon ziemlich verdächtig, da der Fehler 1 Monat nach
Garantieablauf aufgetreten ist.
Nun mein Verdachtsmoment: Wäre es theoritisch möglich, das dieser
Jumper auf Status gesteckt/nicht gesteckt abgefragt wird und zusammen
mit einer Zeitroutine im Flashrom ein ableben des Monitors
"vortäuscht"
um eine kostenpflichtige Reparatur nach Ablauf der Garantie zu erbringen?
Die ganzen Zusammenhänge kommen mir doch schon sehr merkwürdig vor.
Post subject: Sehr komisches Verhalten eines Monitors
Posted: 2004-06-27 12:59:40
Replies: 23 Views: 2255
Olaf Schultz schrieb:
>
> Schon mal an ein cc an die ct gedacht? Da könnte das einen ,,netten
> Artikel geben!
>
> Olaf, dessen Nokia 447Xis einfach nicht sterben wollen, Schultz
>
Nein, daran habe ich noch nicht gedacht.
Dazu müsste man eher was handfestes als nur eine
Vermutung/Verdächtigung
haben, denke ich.
Post subject: Sehr komisches Verhalten eines Monitors
Posted: 2004-06-27 13:05:44
Replies: 23 Views: 2255
R.Freitag schrieb:
> Michael Bruemmer wrote:
> [...]
>
>
>
>>Nun mein Verdachtsmoment: Wäre es theoritisch möglich, das
dieser
>>Jumper auf Status gesteckt/nicht gesteckt abgefragt wird und zusammen
>>mit einer Zeitroutine im Flashrom ein ableben des Monitors
"vortäuscht"
>>um eine kostenpflichtige Reparatur nach Ablauf der Garantie zu
erbringen?
>>
>
> Technisch ist das durchaus möglich. Um das genauer zu analysieren,
sollte
> man aber weitere Untersuchungen anstellen.
>
> Das Thema wird zB ct sicher interessieren, wenn man weitere Informationen
> hat. Schaltplan und ähnliches werden wohl erforderlich sein.
>
> Robert
Wie ich Olaf schon schrieb: Es ist nur eine Vermutung/Verdächtigung.
Solange ich nichts handfestes habe halte ich die Füße still.
Das Problem bei der Sache ist nur, das mir die technischen Kenntnisse
fehlen um sowas beweisen zu können, wenn es denn so wäre.
Meine technischen Grundlagen sind nur insoweit ausgebildet, das ich
einfache Fehler an Geräten erkennen und beheben kann.
Bei diesem Fall müsste man ja vermutlich die Firmware auslesen
und den Code analysieren denke ich und da habe ich mit meinem Wissen
keine Chance mehr.
Post subject: Sehr komisches Verhalten eines Monitors
Posted: 2004-06-27 13:10:17
Replies: 23 Views: 2255
Marcel Müller schrieb:
>
> Es würde mich wundern, wenn der Monitor eine RTC hätte. Im
Gegensatz zu
> den Flash-ROMs braucht die nämlich dauerhaft Strom. Naja, und ein
> Betriebsstundenzähler wäre nicht unmittelbar mit der
Garantiezeit
> korreliert.
Das stimmt natürlich, es ist ja nicht sichergestellt, das der Monitor
die ganze Zeit auf Standby am Strom hängt.
>
> Ich vermute eher, das ist ein Selector für die Firmware. Naja und
eine
> davon hat es wohl zerschossen. Vermutlich ein Bit gekippt, oder so.
>
>
> Marcel
Da wäre natürlich möglich, das dort eine Sicherheitskopie der
Firmware
drinsitzt, die über den Jumper aktiviert werden kann.
Nur: Wie kann so ein Bit von heute auf morgen umkippen? Defektes Flash?
Es gibt ja genug Geräte, wo Firmware im Flashrom sitzt und bis heute hab
ich nicht eins gehabt, wo die Firmware auf einmal nicht mehr da ist,
ausser man zerschiesst sie beim Flashen :-)
Post subject: Empfängerservoausgang zum Schalten benutz en
Posted: 2004-08-20 23:47:59
Replies: 12 Views: 790
Hallo Ihr Elektronikprofis,
ich möchte einen Servoausgang meines Empfängers (PicoBoard plus vom
Mini E-Hubschrauber Eco Piccolo) zum Schlaten von z.b. Led´s benutzen.
Das Board liefert sechs Ausgänge für Servos, den Sender hab ich schon
auf sechs Kanäle erweitert, das funktioniert soweit auch.
Ich hab schonmal einwenig gegoogelt und herausgefunden, das an den 3
Pins jeweils Ground, Vcc und Impuls anliegen.
Gibt es eine einfache, günstige Lösung um diese Impulse auszuwerten
und als simplen Ein/Ausschalter zu benutzen, oder kommt man um den
Einsatz der Auswertelektronik mit IC´s etc. nicht drumherum?
Das ganze muss natürlich auch noch entsprechend leicht, klein und robust
sein.
Da ich keine Schaltungen dazu im Netz gefunden habe, vermute ich fast,
das es ohne etwas mehr Elektronik nicht geht.
Kann mir das jemand so bestätigen oder widerlegen?
Post subject: Empfängerservoausgang zum Schalten benutz en
Posted: 2004-08-21 00:07:51
Replies: 12 Views: 790
Gerald Oppen schrieb:
>
> Ohne ICs würde es Dir wahrscheinlich zu gross und aufwendig werden.
> Würde sowas heute mit Mikrocontroller machen - da reicht dann ein
> maximal 8Pinner mit wenig externer Beschaltung. Der kann dann auch
> gleich noch die Blinksignale erzeugen..
>
> Gerald
Hallo Gerald,
vielen Dank für Deine "Turboschnelle" Antwort :-)
Von Microcontrollern habe ich leider null Ahnung.
Kannst du mir da einen Chip empfehlen? Ein Name würde mir schon reichen,
Beispielbeschaltungen findet man ja meist in den PDF-Datenblättern.
Post subject: Empfängerservoausgang zum Schalten benutz en
Posted: 2004-08-21 01:55:20
Replies: 12 Views: 790
Tobyas Hennig schrieb:
> Michael Bruemmer schrieb:
>
>
>>Da ich keine Schaltungen dazu im Netz gefunden habe, vermute ich
>>fast, das es ohne etwas mehr Elektronik nicht geht.
>
>
> Doch, es handelt sich dabei aber um eine quick & dirty Lösung.
> Die Positions- bzw. Schaltinformation steckt in der Impulslaenge des
> Signals. IMHO 0,5ms Impuls - aus / links; 2,5ms Impuls - an / rechts
> Wenn man diese Impulse mittels eines Kondensators glättet,
erhält man
> eine (mehr oder minder) stark pulsierende Gleichspannung. Diese kann
> man
> einfach mit einem Referenzwert vergleichen. Fertig.
> (Schaltung in Signatur)
> Hint: Man kann die Restwelligkeit sogar für eine PWM nutzen.
>
>
>>Kann mir das jemand so bestätigen oder widerlegen?
>
>
> Widerlegen.
> Das ein Mikrocontroller an dieser Stelle eine gute Alternative ist,
> sehe
> ich, wie Gerald, auch so. Der Nachteil ist natürlich, die
Einarbeitung
> in dieser Thematik.
>
> Freundliche Grüße
> Tobyas
Hi Tobyas,
vielen Dank für diesen Lösungsansatz, das werde ich am Wochenende mal
ausprobieren.
Die Teile dazu dürften sich in meiner "Bastelkiste" finden und
durch
Deine Beschreibung kann ich das auch nachvollziehen.
Schaltungen verstehen und nachbauen kann ich eigentlich, dafür reicht
mein Verständnis, nur auf so etwas selber zu kommen, daran haperts
meistens. Irgendwie fehlt mir manchmal die sinnvolle Kombination von
Bauelementen ;-)
Wenn ich das ganze getestet habe, gebe ich mal Feedback hier in diesen
Thread zurück.
Post subject: Empfängerservoausgang zum Schalten benutz en
Posted: 2004-08-23 19:02:59
Replies: 12 Views: 790
Hallo nochmal,
so, jetzt habe ich am Wochenende mal gebastelt.
Die Schaltung von Tobyas funktioniert einwandfrei, ist aber leider etwas
groß und schwer geworden.
Trotzdem war das Aufbauen und Testen wieder einmal ein ganz guter
Lerneffekt :-)
Die Idee einen Servo zu schlachten und die Elektronik zu benutzen hatte
ich auch schon, aber man will ja doch irgendwie wissen ob sowas nicht
auch anders geht. Zumindest bin ich was das angeht immer sehr neugierig.
Im Endeffekt wird es jetzt ein Tiny15 SMD werden, ich hab da im Netz
eine schöne Schaltung gefunden, die das Blitzen gleich mitmacht und
zusätzlich durch schnelles Blinken anzeigt wann der Akku sich dem Ende
nähert und man landen sollte, damit es keinen Bruch gibt.
Die Vorlage für Eagle gabs da auch noch gleich zum Downloaden, eine
Platine kann ich (meist mit 1-2 Fehlversuchen ;-) ) selberätzen.
Der Entwickler der Schaltung bietet ausserdem an mir den Tiny15
unentgeltlich zu programmieren.
Diese Schaltung ist superklein und wiegt nur 1 Gramm + LEDs.
Post subject: Steckverbinder bei DSL; gute DSL-Splitter/ schlechte DSL-Splitter
Posted: 2004-12-02 10:42:38
Replies: 18 Views: 219
Martin Laabs schrieb:
>
> Ist es nicht so das die Telekom sagt "Hier geht DSL, hier nicht"
und
> wenn "Hier geht DSL" gesagt wurde dort so viele Reserven drin
sind
> das DSL auch mit schlechten Splittern/Modems funktioniert? (Wobei
> der Splitter sowieso von der Telekom kommt und du da eher wenig
> Auswahl hast)
>
> Tschüss
> Martin L.
Genauso ist es. Das 2-Draht-Kabel vom HVT bis zur Wohnung wird vor
endgültiger Vertragszusage einmal auf Machbarkeit durchgemessen.
Wenn der Wert nicht innerhalb der Norm ist wird der vorläufige
DSL-Vertrag gecancelt.
Post subject: Steckverbinder bei DSL; gute DSL-Splitter/ schlechte DSL-Splitter
Posted: 2004-12-02 18:13:58
Replies: 18 Views: 219
Michaela Dorn schrieb:
>
> Wer hat dir diesen Unsinn erzählt? Die kucken in ihre
> Theoriedatentabelle und wenn es laut der dort errechneten Werte nicht
> geht dann war es das. Erst mit einer manuellen Messerkundung können
> die Daten tatsächlich geprüft werden und dann könnte es
auch besser
> ausehen.
>
> CU Michaela
Dieser "Unsinn" ist gängige Praxis, zumindest beim Anbieter
"Versatel".
Warum ich das weiß? Weil ein Freund von mir dort Servicetechniker
ist und den ganzen Tag Leitungen durchmisst, ob Anschaltungen
durchgeführt werden können.
Worauf kommt es im wesentlichen auf des Suche nach einem
Ersatztyp an? Mir fehlt im Bereich Mosfet das Wissen.
Bei den üblichen Verdächtigen (Segor, RS, Reichelt) gibts
den leider nicht, das große C spar ich mir mal.
Falls es nützlich ist: Das Teil ist in einer USV verbaut,
bzw. 2 Stück davon. Zum Glück ist nur einer in Rauch aufgegangen.
Das kommt davon wenn man der Anleitung glaubt und annimmt,
das das Teil bei Überlast abschaltet anstatt Rauchsignale zu
geben.
Ole Hueter schrieb:
> Tobias Wendorff wrote:
>
>> AFAIK steht im Gesetz, dass er Dir die Versandkosten bezahlen muss.
>
>
> Ab einem Warenwert von 40 Euro, ja. :)
>
> Gruss, Ole
Die 40 EUR-Klausel gibbet schon seit 10-2004 nicht mehr.
Mitlerweile hat der Käufer immer die Versandkosten zu zahlen.
Bei berechtigten Reklamationen wird das Porto natürlich erstattet.
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