Post subject: Schaltnetzteil von 5V auf 12V frisieren
Posted: 2005-05-23 17:29:23
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Wolfgang Gerber <nichtfuerspam@gmx.de> dixit:
> Mark Ise schrieb:
>
>>Am Ausgang befindet sich ein Poti, mit dem man die Spannung um ca.
>>10% variieren kann. Mein erster kühner Gedanke ist nun, dieses
>>Poti gegen ein anderes zu tauschen.
>
> LOL! Also Null Sachkenntnis. Sorry - das wird nix.
Schlimmer noch, man sollte wohl dem OP dringend anraten, da die
Finger rauszulassen. Das ist lebensgefaehrlich!
> Einem absoluten Neuling sei dringend angeraten zunächst kurze Wege
> zu gehen, also einen lokalen Fertiger zu beauftragen.
Kommt da nicht noch ein rechtliches Problem dazu? Alle gefertigten
Geraete muessen doch wohl ein CE-Kennzeichen tragen, sonst duerfen
sie nicht auf den Markt gebracht werden. Ich bin zwar kein Jurist,
aber da duerfte es wohl fuer Kleinserien die ersten Probleme geben.
Post subject: Schaltstatus eines Gerätes von außen ( z.B. am Kabel) messen
Posted: 2005-06-27 19:29:20
Replies: 12 Views: 1689
Erik Moderegger <erik.moderegger@inode.at> wrote:
> Ich würde gerne (am besten über Onewire-Sensoren) abfragen, ob
> bestimmte Geräte, wie z.B. die Waschmaschine, gerade in Betrieb sind.
Da Du -- zu Recht -- einen Direkteingriff ins Geraet scheust, koennte
auch eine Bastelloesung weiterhelfen, bei welchem Du ein
Stromverbrauchsmessgeraet benutzt. Es gibt welche, die bei Einschalten
des Verbrauchers dieses durch eine aufleuchtende LED anzeigen; diese
liesse sich mit einem Optokoppler abfragen.
> Die Idee ist daher, außen am Kabel zu messen, ob Strom fließt.
Die Loesung implementiert lediglich den An-/Aus-Zustand, jedoch keine
exakte Verbrauchsmessung, Dein Woertchen "ob" erlaubt aber den
Rueckschluss, dass es Dir darauf einzig ankommt.
Albrecht Mehl <albrechtmehl.spamgrab@aktivanet.de> wrote:
> Ist es möglich, einfach über ein zweiadriges Kabel - etwa 1,5 m
> lang - parallel zu der vorhandenen Led eine zweite, die dann in
> meinem Blickfeld wäre, anzuschließen?
Ich wuerde die LED einfach ausbauen und mit verlaengertem Kabel im
Blickfeld wieder anklemmen.
Du kannst zwei LED nicht unmittelbar parallel schalten, jede braucht
ihren eigenen Widerstand, um den maximal zulaessigen Strom zu
begrenzen. Wenn die technischen Daten der LED (Innenwiderstand)
voneinander abweichen, kann es sein, dass Du auf einer LED gar
nichts siehst. Ausserdem weisst Du nicht um die Ausgangslast, die
der Treiber auf dem Motherboard vertraegt und riskierst womoeglich
einen Defekt.
> kennt jemand eine Programmersoftware, die es erlaubt bestimmte
> Speicherzellen im Flash hochzuzählen?
Nein, mir nicht bekannt.
> Im Moment wird immer das .bin File editiert.
Dabei wuerde ich auch bleiben. Es ist eine Frage eines halbwegs
cleveren Skriptings, einen Zaehler hochzaehlen und an korrekter
Stelle in eine Kopie des originalen Bin-Files zu packen sowie den
anschliessenden Brennvorgang anzufahren.
Eigentlich braucht dann nur noch eine Meldung "Der naechste
Programmiervorgang startet..." mit RETURN betaetigt zu werden.
> Das ist für große Stückzahlen nicht sehr praktikabel...
Thomas Belau <thomas.belau@z1013.de> dixit:
> H. Brueggemann schrieb:
>
>> ich bin auf der Suche nach einem Schaltplan (oder IC) zum Bau
>> eines 1 GHz-Generators. Die Frequenz kann auch abweichen. (800
>> MHz-1500 MHz). Ich benötige eine Rechteckschwingung, die per
>> Frequenzzähler oder Integrator gemessen werden soll.
>
> Mamas "alte" Mikrowelle? Mit ein paar kleinen Modifikationen
kommt
> ordentlich Leistung bei etwa passender Frequenz.
Leistung sicherlich, aber keine Frequenzstabilitaet, wobei der OP
sich ausschweigt, wie stabil er den Generator benoetigt.
Auch wenn Du die Leistung in diesem Frequenzspektrum ausgekoppelt
bekommen solltest, moechte ich mir das Rechteck ansehen;
Flankensteilheiten im Pikosekundenbereich sind da einfach nicht
drin. Man muesste eben dem gelieferten Sinus so ordentlich was auf
die Muetze geben, dass er halbwegs wie ein Rechteck aussieht:
Technisch schwierig bis unmoeglich.
Markus Gronotte <markus@gronoworx.dyndns.org> dixit:
> Mich interessiert hauptsächlich der Stromverlauf direkt nach dem
> einschalten
In welchem Zeitbereich? Wenige Millisekunden?
> wie der sich verändert wenn das Gerät wärmer wird
Hier wirst Du also ueber meherere Minunten bis Stunden messen
wollen.
Das wird mit Deinem Analog-Oszi so nicht gehen. Oder verfuegt es
ueber die Moeglichkeit, Spannungsproben ueber laengere Zeitraeume zu
nehmen, diese digital abzuspeichern und Dir auf dem Analog-Oszi dann
als Kurvenzug zu praesentieren?[0]
> [...] wenn Professoren in Vorlesungen pauschal sagen Oszis können
> nur Spannungen anzeigen.
"Verachtet mir die Meister nicht und ehrt mir ihre Kunst." [1]
Auch bei Deinem Versuchsaufbau misst Du nichts anderes als eine
Spannung, naemlich diejenige, die sich an den beiden Enden Deines
1-Ohm-Widerstandes durch den Stromdurchfluss bildet und von Dir fuer
Messzwecke abgegriffen wird.
> Mein Brett vorm Kopf wurde entfernt ;-)
Ganz sicher? Ich denke, Du rechnest vor dem Schlafengehen noch
einmal ein paar Beispiele mit Hilfe des beruehmten URI-Dreiecks. Es
ist letztendlich furchtbar einfach.
Gruss
Peter Blancke
[0] Von RIM (Radio in Muenchen) gab es einmal einen digitalen
Vorsatz, der genau solche Dinge erlaubte.
[1] Hans Sachs, 3. Aufzug, Festspiele in Richard Wagner, Die
Meistersinger von Nuernberg
Post subject: Röhrenradio: UKW Empfangsbereich um 8 MHz nach hinten verschieben
Posted: 2005-08-08 14:16:31
Replies: 31 Views: 2118
R. Bombach <rolfnospambombach@bluewin.ch> dixit:
> Winfried Buechsenschuetz wrote:
>>
>> Weit verbreitet war sie bei Autoradios, da gerade geführte
>> Spulenkerne wohl weniger erschütterungsempfindlich waren als
>> freistehende Drehko-Platten. Man konnte damit auch einfacher eine
>> Festsender-Mechanik realisieren, da die Kerne nur in einer
>> Richtung verschoben werden mußten. Beim Ziehen der
Stationstasten
>> wurde ein Anschlag gesetzt, bis zu welchem dann beim Drücken der
>> Stationstaste der Variometer-Kern geschoben wurde.
>
> Das ist mir neu, ich hatte diese Mechanik nicht mobil-tauglich
> eingeschätzt.
Doch, war sie. Die mechanischen Wege dieser geweglichen Spulenkerne
waren recht lange, WIMRE bis zu 6 cm. Die Erschuetterungen bewirkten
folglich nur geringe Abweichungen der Frequenz.
Ich habe das mechanische Gefuehl heute noch in den Fingern; wenn man
den Senderknopf hineindrueckte, ging es einige Millimeter ganz
leicht, dann kam Widerstand beim Druck und dann ging es schwer
weiter. Wenn man zu heftig drueckte, schossen die SPulenkerne zu
weit. Man drueckte dann irgend einen anderen Sender, der moeglichst
weit weg auf der Skala lag, und drueckte den gewollten Sender dann
nochmals vorsichtig rein. Nach meiner Erinnerung war das alles
lediglich Mittel- und Langwelle.
Post subject: Röhrenradio: UKW Empfangsbereich um 8 MHz nach hinten verschieben
Posted: 2005-08-08 20:27:08
Replies: 31 Views: 2118
Georg Acher <acher@in.tum.de> dixit:
> Peter Blancke <blancke@gmx.de> writes:
>
>> Nach meiner Erinnerung war das alles lediglich Mittel- und
>> Langwelle.
>
> Ich kann mal ein Foto von der Mechanik machen, wenns
> interessiert...
Wenn es kein Aufwand ist, sehr gerne . Habe naemlich gerade im
Keller vergeblich das alte Teil gesucht, aber leider nicht gefunden.
Mir steht ploetzlich auch vor Augen ein Radio, bei welchem ein
Drehschalter betaetigt wurde, auf dessen Achse lauter
verschiedentlich abzustimmende Spulen befestigt waren, die
entsprechend geschaltet wurden. Das war dann auch eine Art von
Senderwahl, festes C, jedoch variables L.
Fazit: Oszillatorabstimmung zu Zwecken der Senderwahl heisst nicht
unbedingt die Veraenderung einer Kapazitaet.
Post subject: Röhrenradio: UKW Empfangsbereich um 8 MHz nach hinten verschieben
Posted: 2005-08-09 09:01:49
Replies: 31 Views: 2118
Georg Acher <acher@in.tum.de> dixit:
> Bei mir ist das anders: Ein Griff... und die Sucherei geht los :-)
Meine Suche ergab wenigstens den Fund eines guten selbstgemachten
Johannisbeerliqueurs, der seine zwanzig Jahre drauf haben duerfte.
> Aufgrund der vorsintflutlichen Löttechnik würde ich aber aber
> frühe 70er schliessen.
Genau so hatte ich es vor Augen. Danke fuer Deine Muehe!
> Von oben mit fast max. ausgefahrenen Kernen (rechts Motor und
> Getriebe und "Schnellstop" über das Relais dahinter
für den
> Suchlauf): http://www.lrr.in.tum.de/~acher/imgs/IMG 0950.JPG
Ich hatte die Spulen (und damit den Weg der Kerne, die diese
zuruecklegen mussten) wesentlich laenger in Erinnerung. Ich war
damals aber auch noch kleiner, vielleicht liegt es daran.
> Wenns ganz dringend ist, kann ich mich doch noch auf die Suche
> nach dem Schaltplan machen ;-)
Nein, lass mal. Die Bilder sind schoen, vielleicht interessiert sich
eines der Online-Rundfunk-Museum, die von Begeisterten betrieben
werden, dafuer.
Post subject: Feuchte Wände sanieren durch E-Felder?
Posted: 2005-08-03 21:11:14
Replies: 53 Views: 375
Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> dixit:
> Das war wohl auch tatsächlich Kurzwelle, 27MHz war da gern
> genommen. So ein Gerät steht (funktionsfähig) noch bei unserer
> Clubstation, ein zweites wurde zu einer leistungsfähigen Endstufe
> umgebaut.
Hoffentlich mit den passenden Tiefpassfiltern hinten dran. Die
Dinger schmissen Oberwellen ohne Ende. Ausserdem waren sie bei den
CB-Funkern aeusserst unbeliebt, da sie quer ueber das 1--Meter-Band
wobbelten. Bei entsprechendem Alter der Geraete stoerten sie direkt
bis 28,5 MHz rein und verdarben mir gruendlich meine allerersten
CW-Erfahrungen auf 28,2 MHz.
BTW: War da gaengige Roehrentechnik in der Endstufe? Wenn ja, welche
und wieviel Leistung brachten die?
73 de
Peter Blancke - sich an PL519 erinnernd (heisse Finger!)
Post subject: Feuchte Wände sanieren durch E-Felder?
Posted: 2005-08-06 12:23:34
Replies: 53 Views: 375
Alexander Doerr <a doerr0000@gmx.net> dixit:
> Vor etwa 10 Jahren hatte ich am Rande mit
> Kurzwellentherapiegeräten der Firma Bosch zu tun.
> [...]
> Der Drehkondensator mit Motorverstellung ist eine besondere
> Augenweide.
Das kann ich mir gut vorstellen.
Was wurde denn damit einjustiert? Doch allenfalls die Frequenz. Aber
warum war die nicht fest? Oder fehlt mir hier etwas an Wissen? Ich
kann mir kaum vorstellen, dass da die Ausgangsleistung (vulgo
Staerke der Erwaermung fuer den Patienten) geregelt wurde, obwohl
nur das Sinn machen wuerde. Was sonst sollte ein Arzt einpegeln
wollen?
Post subject: Feuchte Wände sanieren durch E-Felder?
Posted: 2005-08-08 14:10:14
Replies: 53 Views: 375
Alexander Doerr <a doerr0000@gmx.net> dixit:
> "Peter Blancke" <blancke@gmx.de> schrieb
>
>> [Betrifft: Diathermiegeraete]
>
> der zu erwärmende Körperteil wird in das Feld zweier an
Haltearmen
> verstellbarer Kondensatorplatten gebracht. Der Sender muss an die
> Kapazität dieses Kondensators angepasst werden. Zur automatischen
> Anpassung gibt es den Drehkondensator mit Motorverstellung.
Danke, Alexander, fuer die Erlaeuterung. In Betracht des anderen
Postings wurde wohl dann tatsaechlich das SWR ausgewertet. So etwas
kenne ich aus den sogenannten ACADS (?), automatische
Antennenanpassgeraete, die beim Militaer (steuerten die lange
Peitsche auf den Panzern an) eingesetzt werden/wurden (ist alles
schon so lange her). Dort wurde AFAIR auch der Stehkragen gemessen
und der Drehko nachgefuehrt.
Florian Rist <frist@fs.tum.de> dixit:
>
>>> Auf den ersten Blick scheints mir nicht so geeignet, mal sehen.
>>
>>Die Speichertiefe erschien mir bei vielen Modellen etwas duenn.
>
> Na ja, 8000 Messwerte, ja viel ists nicht, stimmt.
Ich habe zwar selber noch keinen praktischen Einsatz dafuer gehabt,
aber wenn Du Programmierkenntnisse hast, ist eventuell das
Ethernut-Projekt fuer Dich interessant. Guck mal rein:
Die Platine ist AFAIK komplett fertig beziehbar, auf der Platine
werkelt ein AVR-Controller. Fuer Din Vorhaben ist sicherlich die
On-Board-Ethernet-Schnittstelle von Bedeutung.
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