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Bernhard Deny <duetospam@notpublished.here>
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Topic: DCDC-Wandlerproblem

 Post subject: DCDC-Wandlerproblem
Posted: 2005-06-17 16:51:23 

Replies: 21
Views: 2304


Hallo,

Thomas Graf schrieb:

> Sobald die Eingangsspannung auf über 5.5V einstelle steigt der
> DC/DC-Wandler aus, sobald meine WLAN-Karte anfängt etwas zu senden:
> http://www.thomas-graf.de/files/spannungseinbruch.png
> Dabei bricht die Spannung kurz auf unter 2V ein.
>
> Nun habe ich versucht massig Kondensatoren an Eingangs und
> Ausgangsspannung zu hängen jedoch mit absolut keinem Erfolg
(lediglich
> die Spannung wird etwas gelättet, aber der große Einbruch des
Spannung
> bleibt).

Jetzt mal in eine andere Richtung gedacht: Bringt vielleicht das
WLAN-Signal Deinen Regler durcheinander? Schau mal nach, was passiert,
wenn du den Regler an einem Lastwiderstand betreibst und mit dem
WLAN-Signal bestrahlst.

Gruss,
Bernhard

Topic: Uhren-IC gesucht

 Post subject: Uhren-IC gesucht
Posted: 2005-06-23 09:36:00 

Replies: 16
Views: 1769


Hallo,

Peter Heitzer schrieb:

> Aktuelle Uhren ICs gibt es IMHO nicht mehr

das kann ich so unkommentiert nicht stehenlassen. Ich erwarb vor kurzem
ein Aldi-Küchenradio; die Neugier liess mich zum Schraubendreher
greifen. Drinnen war ein Uhren-Chip, mit etwas Mühe konnte ich die
Webseite des Herstellers in China finden (hab die Firma schon wieder
vergessen). Die Firma präsentierte sich stolz als aufstrebender
Hersteller kundepezifischer und Konsumelektronik-ICs mit hohen
Wachstumsraten. Die Ing. dort sollen ihr Knowhow von Fujitsu haben...
Datenblätter zum Herunterladen gabs leider keine, der besagte Uhren-IC
war aber als Produkt aufgelistet.
Nur weil in Europa oder USA etwas nicht mehr produziert bzw. entwickelt
wird, heisst das noch lange nicht, dass die Chinesen das auch nicht tun.
Und sie sind erfolgreich damit, zig Millionen Uhrenradios weltweit
sprechen eine deutliche Sprache.

Gruss,
Bernhard

Topic: Akkus laden während betrieb

 Post subject: Akkus laden während betrieb
Posted: 2005-08-30 09:28:36 

Replies: 10
Views: 974


Hallo,

Michael Rübig schrieb:

> Von der Sonne bekommen wir ca. 1000 Watt Licht pro Quadratmeter.
>
diese Annahme ist schon äußerst optimistisch. Auf eine horizontal
liegende Fläche bekommst Du solche Werte in unseren Breiten bestenfalls
an ausgewählten Tagen im Hochsommer. Sind einige Wolken am Himmel, kann
die dort gestreute / reflektierte Strahlung den Wert etwas erhöhen

> 0,3m² Solarzellen liefern aber nur ca. 50 Watt, wenn Sie genau
Richtung
> Sonne zeigen. Da sie das nie tun, kann ich bei meinem Segler um die
> Mittagszeit von maximal 30Watt ausgehen.

Das ist halt die Crux. Schau Dir dazu mal die aktuellen
Strahlungsmesswerte des Forschungszentrums Karlsruhe an:
http://imkhp2.physik.uni-karlsruhe.de/~fzk-mast/

Die Spitzenwerte der vergangenen 8 Tage erreichten kaum 800 Watt/m².

Gruss,
Bernhard

Topic: Fräsbohrplotter / Prototyping

 Post subject: Fräsbohrplotter / Prototyping
Posted: 2005-09-08 13:33:51 

Replies: 20
Views: 1282


Moritz von Buttlar schrieb:

> Auf den ersten Blick sieht so ein Gerät ganz toll aus, aber
man unterschätzt
> den zeitlichen Aufwand, es zu bedienen. Man muÃź die Platinen in
> Konturendaten umrechnen (geht ganz gut mit einem ulp Programm von Eagle),

ich verwende hierzu CircuitCam von LPKF. Leider ist das ganz schön

teuer, für die meisten Fälle ist es auch
unnötig kompliziert. Und von
langen Dateinamen sollte man Abstand nehmen. Dies führt zu
äuÃźerst
obskuren Programmabstürzen, ich habe eine Weile gebraucht, um
dahinterzukommen....
CircuitCam mag auÃźerdem die von Eagle generierten Achtecke nicht und
lässt sie daher ganz weg. Man sollte sich vor dem
Fräsen also das
Ergebnis einmal anschauen. Es gibt wohl einen Workaround, habe aber
grade keine Lust, mich damit zu beschäftigen.

> das Basismaterial einspannen, Fräser meist per Hand
austauschen,
> Basismaterial umdrehen, Durchkontaktierungen per Hand einsetzen usw.
>
> Wenn man das nicht täglich bzw. sehr oft macht,
muÃź man sich ziemlich
> konzentrieren und braucht dementsprechend lange. Ob es sich lohnt,
hängt
> davon ab, wie viele Platinen man wöchentlich braucht, wie man
die
> Herstellung organisiert, und wie schnell es gehen muÃź.
>
Sehr wichtig ist auch, beim Wechsel in die nächste
Produktionsphase z.B.
verbliebene Bohr/Fräsgrate mit Schleifvlies zu entfernen. Sonst
ist eine
exakte Auflage des Fräskopfes nicht möglich, es
bleiben nicht
durchgefräste Stellen zurück.

> Die Standzeit der Fräser ist teilweise nicht so toll
(besonders die ganz
> feinen für SMD). Da kann es dann passieren, das die Platine
fast fertig
> ist, und dann der Fräser schlapp macht. Ziemlich
ärgerlich :)

Womit steuerst Du die Maschine an? Für LPKF Boardmaster kein
Problem, es
wird zum Werkzeugwechsel aufgefordert.

Ansonsten wirkt die Maschine (hier LPKF C30) sehr präzise und
solide,
SMDs mit 0.2 mm Abstand sind kein Problem (eher dann beim Löten :)
)


Gruss,
Bernhard

Topic: Fräsbohrplotter / Prototyping

 Post subject: Fräsbohrplotter / Prototyping
Posted: 2005-09-08 14:18:01 

Replies: 20
Views: 1282


Hallo Robert,

Robert Hammann schrieb:

> nur falls es jemand interessiert:

ja, das interessiert ;)

> Auszug aus der Eagle.def
>
> ; According to the RS-274-X specs there is an aperture macro
> ; primitive that allows us to specify an octagon (i.e. a polygon with
> ; 8 vertices). As some Gerber viewers seem to have problems with that,
> ; we would have to use a round shape for that.
> ; If your Gerber processor cannot handle the polygon primitive you may
> ; uncomment the following line and comment out the line after it:
> Octagon = "%%AD%sC,%6.4f*%%n" ; (code, diameter) (looks
like
> there is no octagon, so we take a circle)
> ;Octagon = "%%AD%sOC8,%6.4f*%%n" ; (code, diameter)
>
> der <Workaround> bezieht sich also nur auf das Aus(Ent)kommentieren
> einer Zeile
>

Manchmal sind die Dinge einfacher, als man denkt :)
Es macht mitunter aber viel Arbeit, das herauszufinden.
Danke für den Tip.

Bernhard

Topic: Fräsbohrplotter / Prototyping

 Post subject: Fräsbohrplotter / Prototyping
Posted: 2005-09-09 10:48:31 

Replies: 20
Views: 1282


Hallo,

Alexander Peter schrieb:
> Freies Bedienpersonal (Fräsen + Kontaktieren) wäre auch
vorhanden, "mein"
> bzw. "unser" Zeitfaktor als Entwickler spielt also keine so
grosse Rolle

gut, Du hast ja die Kommentare gelesen, der gesamte Prozessablauf ist
halt nicht ganz trivial und verlangt etwas Übung. Liegt aber auch an der
LPKF-Software, die für meinen Geschmack unnötig vielseitig und
komplex
ist. Zum Glück gibt es Parameterdateien für gängige
CAD-Software. Wenn
man sich mal ein Kochrezept geschrieben hat, geht es auch nach längerer
Pause ganz gut.

Da Du standardmässig keine Durchkontaktierungen hast, muessen
doppelseitige Platinen anders entflochten werden, als die, die geätzt
werden. Bauteile verwenden, die von oben und unten verlötet werden
können. Lötstoplack und Heissluftverzinnung hast Du natürlich
erstmal
auch nicht, die Platinen müssen nach dem Fräsen mit dem Verfahren
Deiner
Wahl geschützt werden, um lötbar zu bleiben.

> Standzeit der Fräser. Über welche Kosten reden wir denn pro
Fräser? Wleche
> weiteren Kosten muss man rechnen?

Die Standzeit eines Fräsers liegt, wenn ich mich nicht irre, bei ca. 35m
Frässtrecke. Abhängig von Material und Drehzahl.

Zu den Kosten siehe den LPKF-Webshop:
http://www.lpkf.biz/cgi-bin/pg?00000000000000040001f66800000004787ffd4a
Derzeit 12

Topic: S. I2C-Monitor für Langzeitaufzeichnung

 Post subject: S. I2C-Monitor für Langzeitaufzeichnung
Posted: 2005-09-27 15:41:10 

Replies: 11
Views: 1485


Hallo,

Tilmann Reh schrieb:

>
> Oder vielleicht gibt es ja auch irnkwo eine Software, die einen PCF8584
> am LPT im Monitor-Modus betreibt - die würde mir für den Moment
genügen
> (PCF und Lochraster sind reichlich vorhanden :-) ). Das ginge wohl auch
> schneller als eine Bestellung aus den USA...

hast Du dir schon einmal Realterm (gibts dort:
http://realterm.sourceforge.net) angesehen? Mit einem Adapter kann
dieses Freeware-Programm auch I²C aufzeichnen.

Gruss,
Bernhard

Topic: S. I2C-Monitor für Langzeitaufzeichnung

 Post subject: S. I2C-Monitor für Langzeitaufzeichnung
Posted: 2005-09-27 17:30:28 

Replies: 11
Views: 1485


Hallo,

Tilmann Reh schrieb:
>
> Danke für den Hinweis.
> Leider braucht man auch dafür erstmal ein Stück Hardware aus den
USA...
>
das ist nicht schön, habs mir nicht näher begutachtet, die Hardware
gibts wirklich nicht in D???

> Mir ist auch noch nicht klar, ob das Teil wirklich Langzeitbetrieb kann.
> Hat das schonmal jemand damit gemacht?

Langzeiterfahrungen (wie lange, Stunden, Tage, Monate??) habe ich damit
keine, ich sehe aber keinen Grund, warum das nicht funktionieren sollte.

Gruss,
Bernhard

Topic: S. I2C-Monitor für Langzeitaufzeichnung

 Post subject: S. I2C-Monitor für Langzeitaufzeichnung
Posted: 2005-09-28 17:11:10 

Replies: 11
Views: 1485


Hallo,

Tilmann Reh schrieb:
> Bernhard Deny schrieb:
>
>>Langzeiterfahrungen (wie lange, Stunden, Tage, Monate??) habe ich damit

>>keine, ich sehe aber keinen Grund, warum das nicht funktionieren
sollte.
>
>
> Es werden wohl Tage, vielleicht Wochen notwendig sein. Bei ziemlich
> heftigem Datenverkehr. Vielleicht sollte ich mal den Autor von Realterm
> fragen, ob das damit (speziell bei I2C) geht...
>
das ist ja mal ein Wort, und es hört sich nach mega / gigabytegrossem
Logfile an. Du solltest bei Deiner Anfrage wohl eher darauf hinweisen,
da könnte es schon mal klemmen. Die Auswertung solcher Dateien dürfte

Dir anschliessend auch keine rechte Freude bereiten...

Gruss,
Bernhard

Topic: Unbekanntes Bauteil von elfein

 Post subject: Unbekanntes Bauteil von elfein
Posted: 2005-10-04 14:20:37 

Replies: 13
Views: 683


Hallo,

Harald Wilhelms schrieb:

> Hm. Anscheinend eine der wenigen Firmen
> ohne Internetseiten!

Nicht ganz. elfein wurde von 1995 Meder übernommen. Siehe:
http://www.meder.com/home/seite.php?sprache

Topic: Drehkondensator

 Post subject: Drehkondensator
Posted: 2005-10-20 11:09:05 

Replies: 10
Views: 1983


Hallo,

Andreas Fecht schrieb:

> weiss jemand wo man noch Drehkondensatoren kriegt.

hier z.B.: http://www.schubert-gehaeuse.de/prod04.htm
Sonst die bekannten Respostenhändler, Oppermann, Pollin etc.

> Diese Quadratischen mit 6mm Achse und Pertinax-Deckel ca. 3x3cm.
> Ich bräuchte so ca. 5-50pF.

diese hatten dann aber bis 200pF bzw. 500pF. In dem von Dir gewünschten
Kapazitätsbereich sind eher Luftdrehkos (leider gross...) oder evtl.
Fernosttypen (Billigradio schlachten) üblich.

Gruß,
Bernhard

Topic: IC-Identifizierung: 1729A

 Post subject: IC-Identifizierung: 1729A
Posted: 2005-10-24 09:55:21 

Replies: 6
Views: 869


Hallo,

Martin Schneider schrieb:

> Der schwierigste Fall ist dabei ein 8-Beiner
> namens 1729A (Bild hier: http://www.realitaetsdefekt.de/1729A.jpg), bei
> dem ich das Herstellerlogo nicht zuordnen kann. Ohne Hersteller hilft mir
> in diesem Fall die Nummer nicht viel. Hat jemand dieses Logo schonmal
> gesehen?

ich vermute Eurosil aus Eching dahinter. Über diese Firma ist nicht mehr
viel zu finden, vermutlich wurde diese von der damaligen Temic
übernommen, die später wiederum zerpflückt wurde.
Eurosil war u.a. als Produzent von Uhren-ICs aktiv, wie Tilmann bereits
vermutete, wird es sich wohl um einen solchen handeln
(Schrittmotoransteuerung, 4,xx MHz Quarz).

Gruss,
Bernhard

Topic: Kontaktieren von PT100- Widerständen über 200°C

 Post subject: Kontaktieren von PT100- Widerständen über 200°C
Posted: 2005-11-07 10:11:04 

Replies: 15
Views: 2331


Hallo,

> Was ich vergessen habe zu erwähnen: die Widerstände sind
scheinbar SMDs
> mit "Beinchen", die "Beine" haben einen Durchmesser
von 0,25mm...
>
> Also recht kompliziert, auch beim Punktschweißen würde ich
sagen ;)
>

Kompliziert? Wohl eher eine Frage der Ausrüstung. Ich habe mal mit einem
Unitek - Kondensatorschweissgerät Thermoelemente verabeitet.
Durchmesser: 50µm. Man mußte dabei etwas experimentieren, um die
richtige Energiemenge einzustellen.
Mit etwas Übung ging die Verarbeitung dann ganz flott.

Gruß,
Bernhard

Topic: Ansmann Energy16 schaltet (viel) zu früh ab

 Post subject: Ansmann Energy16 schaltet (viel) zu früh ab
Posted: 2005-11-11 09:05:48 

Replies: 20
Views: 593


Hallo,

Gerrit van der Neut schrieb:

>
> Ansonsten habe ich meinen Gedanken mal hier freien Lauf gelassen:
> http://free.pages.at/unicorn/Homepage/Akku/index.html
>
interessante Zusammenstellung. Das Lesen selbiger verursacht allerdings
Kopfschmerzen, die Kombination schwarze Schrift - dunkelgrüner
Hintergrund ist sehr unergonomisch.

Gruß,
Bernhard

Topic: Temp.festes Gehaeuse gesucht

 Post subject: Temp.festes Gehaeuse gesucht
Posted: 2005-12-05 09:01:38 

Replies: 7
Views: 1171


Hallo,


>>>Soweit nix ungewoehnliches, aber da das ganze an Board eines
>>>stratosphaer Wetterballon muss und dort Temperaturen von -80
>>>bis ca 80 grad C herrschen muss sich das Gehaeuse sehr gut
>>>isolierend sein
>>
>>Die +80 werden sich wohl aus der Strahlungserwärmung ergeben,
>>da hilft eine reflektierende Oberfläche ev. schon viel.
>>>oder es muss eine kleine Heizung mit rein.
>>
>>...womit du deine Batterien plagen wirst.
>
Wie lange muss die Schaltung denn arbeiten? Du kannst auch kleine
wassergefüllte Beutel mit ins Gehäuse packen, wie es ein Schweizer
Hersteller von Radiosonden tut. Die hohe Wärmekapazität /
Gefrierwärme
des Wassers bewirkt dort -im Vergleich zum Betrieb ohne Wasserbeutel-
eine Erhöhung der Innentemperatur um bis zu 30°.

Gruss,
Bernhard
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