Michael Roth wrote:
>
> Ein Brandmelder liefert ein digitales Signal.
Ja. Meistens jedenfalls.
Feuer da, oder nicht da.
Sicher. Der Melder gibt jedoch ein Ja/Nein-Signal ab.
Dieses kann, muss aber nicht, mit Feuer da/nicht da
korreliert sein. Nach Feierabend sinkt die Korrelation
und erreicht Freitag und Samstag Nacht einen Tiefpunkt.
Das betrifft insbesondere Melder, an die man schlecht
rankommt, solche die in radiologisch kontrollierten Zonen
sind oder welche in Reinräumen, deren Zuständiger gerade
auf Urlaub in Bora-Bora weilt.
Ruediger Klenner wrote:
>
> Wie soll ich mir eine Welle oder ein Teilchen ohne räumliche
Ausdehnung
> vorstellen? Wie propagiert eine Welle ohne Wellenlänge im Raum,
welche
> (Energie?)Dichte hat ein extensionsloses Teilchen?
Wellen ohne Wellenlänge geht ja wohl kaum. Und ein Teilchen
ist ein Teilchen und keine Welle. Diesen Welle-Teilchen-Dualismus
kannst du auf die Müllkippe entsorgen, so wie das die Physiker
etwa 1928 getan haben. Wie soll man sich ein punktförmiges
Teilchen vorstellen? Keine Ahnung, falls die Natur aber
so eins hinstellt, was soll man machen? Das Elektron ist
nun mal ein reichlich mysteriöses Teilchen. Singularität?
Mikro-black-hole? Sicher reicht die Wirkung eines Elektrons
unendlich weit, auch die Wechselwirkung mit sich selber.
Langsame Elektronen streuen durchaus merkbar an mikrometergrossen
Blenden. Siehe auch genanntes Doppelspaltexperiment. Da
letzteres auch mit Molekülen funktioniert, also Objekten mit
definitiver Ausdehnung, lernen wir nichts über die minimale
Grösse des Elektrons. Da müsste ein Experiment her, welches
zeigt, dass das Elektron nicht kleiner als 1E-18 m wäre.
AFAIK wurde da aber noch keine Grenze gefunden. Untersucht
wird dies "unfreiwillig" etwa dadurch, dass man Atomkerne
mit Elektronenstrahlen untersucht. Dadurch erfährt man ja
auch etwas über die Grösse des Elektrons, aber man hat
noch keine Abweichung von der Punktform gefunden. Diese
Experimente werden etwa am Linearbeschleuniger in Stanford
durchgeführt, welcher, BTW, diagonal über den Sankt-Andreas-
Graben führt, was noch ganz andere experimentelle Folgen hat ;-).
Marte Schwarz wrote:
>
> Das wird Dir kaum jemand bestätigen. Ethanol kann vom Körper
deutlich
> einfacher abgebaut werden und dringt sehr viel langsamer über die
Haut in
> ihn ein. Aceton ist da deutlich aggressiver, speziell was das Eindringen
in
> den Körper über die Haut angeht und ungleich giftiger.
Das ist so nicht richtig. Ethanol, Azeton, übliche Ester und
Isopropanol sind ähnlich wenig giftig. Was nicht heisst, dass
man vom Mief nicht Kopfweh kriegt. Azeton wirkt sehr ent-
fettend auf die Haut und ist auch sehr leichtflüchtig.
Daher wird natürlich beim Rumsauen schneller der MAK-Wert
erreicht. Aber es ist nicht giftiger als die anderen aufgezählten
"harmlosen" Lömis. Es ist ein natürliches
Stoffwechselprodukt,
besonderes bei Diabetikern.
Eine Ausnahme bildet Methanol (Methylalkohol). Methanol ist
wesentlich giftiger (Totenkopf mit Kennummer 6 muss aufs Fass)
und wird stark über die Haut resorbiert. Ein Schnapsglas ist
idR tödlich. Ebenfalls sehr giftig ist Methylenchlorid; das
in Hinterhöfen angemischte "Spülol" aus Methanol und
Methylen-
chlorid ist daher gefährlicher Unsinn.
Für sauberste Reinigung wird man nicht Azeton als Lösungs-
mittel verwenden, jedenfalls nicht im letzten Spülgang.
Es ist eine ungesättigte Verbindung, welche allerlei
Chemie und Photochemie treibt, die man auf Oberflächen nicht
haben will. Optische Komponenten u.ä: muss man manchmal daher
mit der nötigen Vorsicht mit Methanol nachreinigen.
Marte Schwarz wrote:
>
> Das wird Dir kaum jemand bestätigen. Ethanol kann vom Körper
deutlich
> einfacher abgebaut werden und dringt sehr viel langsamer über die
Haut in
> ihn ein. Aceton ist da deutlich aggressiver, speziell was das Eindringen
in
> den Körper über die Haut angeht und ungleich giftiger.
Das ist so nicht richtig. Ethanol, Azeton, übliche Ester und
Isopropanol sind ähnlich wenig giftig. Was nicht heisst, dass
man vom Mief nicht Kopfweh kriegt. Azeton wirkt sehr ent-
fettend auf die Haut und ist auch sehr leichtflüchtig.
Daher wird natürlich beim Rumsauen schneller der MAK-Wert
erreicht. Aber es ist nicht giftiger als die anderen aufgezählten
"harmlosen" Lömis. Es ist ein natürliches
Stoffwechselprodukt,
besonderes bei Diabetikern.
Eine Ausnahme bildet Methanol (Methylalkohol). Methanol ist
wesentlich giftiger (Totenkopf mit Kennummer 6 muss aufs Fass)
und wird stark über die Haut resorbiert. Ein Schnapsglas ist
idR tödlich. Ebenfalls sehr giftig ist Methylenchlorid; das
in Hinterhöfen angemischte "Spülol" aus Methanol und
Methylen-
chlorid ist daher gefährlicher Unsinn.
Für sauberste Reinigung wird man nicht Azeton als Lösungs-
mittel verwenden, jedenfalls nicht im letzten Spülgang.
Es ist eine ungesättigte Verbindung, welche allerlei
Chemie und Photochemie treibt, die man auf Oberflächen nicht
haben will. Optische Komponenten u.ä: muss man manchmal daher
mit der nötigen Vorsicht mit Methanol nachreinigen.
Äh, danke gleichfalls. Keine Ahnung, was los ist.
Seit der Umstellung auf XP hab ich die Mühle nicht
mehr so ganz unter Kontrolle, Umstellung sehe ich
mittlerweile als Fehler. Da ich viele Software neu
installiert habe, hab ich "indirekte" Probleme
damit, dass plötzlich Sachen wieder funktionieren,
an deren Versagen ich mich gewöhnt hatte, etwa
dem "Send later".
Bjoern Wieck wrote:
>
> Verharztes Öl in den Lagern lässt sich durch Hinzugabe von
wenig WD40
> lösen.
Nixgutt. Erfolg höchst vorübergehend. Altöl/Harz mit gutem
Reinigungsspray rausspülen und dann wenig Harz/Säure-freies
Öl nachgeben. WD40 trocknet nicht rückstandsfrei, es wird
selber immer klebriger und mutiert irgendwann zu einer
Art Lack. Zum "Imprägnieren" von Rasenmähern nicht uner-
wünscht, aber im Radio...
> R. Bombach schrieb:
>
>> Röhre 5b wird als modulierte Stromquelle betrieben.
>
> Röhren sind per se Spannungsgesteuerte Stromquellen. Pentoden haben
> Innenwiderstände über 1M. Bei Trioden kann er nach der
Barkhausengleiung
> ausgerechnet werden: 1=S x Ri x D; D= 1/µ
Pentoden ja, Trioden wie gesagt nur bei konstanter Anodenspannung,
da sie eher modulierte Widerstände sind. BTW, warum sollte die
Barkhausenformel bei Pentoden nicht gelten?
>
>> Röhre 7
>> stellt (für Tonfrequenz) eine konstante Spannung bereit und
>> reicht den Strom an R57 weiter.
>
> Rö7 Triode arbeitet als Gitterbasistufe. Gitterbasistufen haben einen
> geringen Eingangswiderstand (~ 1/S) und einen hohen Ausganswiderstand.
> R57 ist halt der Arbeitswiderstand von Rö7 Triode.
>
> Rö5b arbeitet als normale Triodeneingangsstufe deren
Arbeitswiderstand
> der niedrige (1/S) Einganswiderstand von Rö 7 Triode bildet. Das
> reduziert die störende Wirkung der Millerkapazität
Da der Strom in der als Transimpedanzstufe arbeitenden Rö7
ausgewertet ist, ist die Bezeichnung "Arbeitswiderstand"
IMHO etwas fehl am Platz. Der kann ohne weiteres auch Null
sein, es funktioniert trotzdem. Ich hab mittlerweile die
Vermutung, dass hier eine Vorkehr-Pentode* [tm] gebaut
wurde, in zwei diskreten Stufen halt. (* Mit dem Besen unter
dem Sofa...)
>>
>> Stichwort "Kaskode". Wird eigentlich sehr selten mit
Röhren
>> gemacht aus verschiedensten Gründen. Eigentlich nur in
>> HF-Eingangsstufen, dort aber mit Röhren, die speziell dafür
>> ausgelegt sind (ECC88 ff). Ungünstig ist die hohe Spannung
>> an der Kathode (Isolation und Emissionsströme zum Heizer)
>> und gerade bei NF die Brummeinschleppung.
>
> Na ja, bei NF würde ich eher die EF 86 einsetzen. Besonders in
> Eingangsstufen mit Mikrofonübertrager. Will(muß) ich aber
"das Letzte"
> aus der Eingangsstufe herausholen, würd ich zu der ECC 808 oder E88CC
in
> Kaskodestufe greifen. Weiter gehts mit Röhren kaum.
E288CC wahr wohl Höhepunkt und Ende der Röhrentechnik, so
eng kann das zusammenligen ;-]. Wobei erfahrene Praktiker
wie Jörg sicher viele Vorteile dieser Technik kennen.
Für Interessierte: http://mypage.bluewin.ch/bombach/e288cca.png http://mypage.bluewin.ch/bombach/e288ccb.png
>
>> Noch seltener
>> sind invertierte Kaskoden, welche mit Transistoren recht
>> häufig anzutreffen sind.
>
> Du meinst Differenzstufen. Die werden oft als Katodengekoppelte
> Verstärkerstufen betrieben. Ihr Eingangswiderstand ist hoch,
dafür ist
> der Rauschwiderstand eben auch höher ;-(
Neinnein, ich meinte invertierte Kaskoden. Leider wird die
Positronik erst zur Sternzeit 35nnnpunktsieben erfunden ;-].
horst-d.winzler wrote:
>>>
>>>Röhren sind per se Spannungsgesteuerte Stromquellen. Pentoden
haben
>>>Innenwiderstände über 1M. Bei Trioden kann er nach der
>>>Barkhausengleiung ausgerechnet werden: 1=S x Ri x D; D= 1/µ
>>
>>Pentoden ja, Trioden wie gesagt nur bei konstanter Anodenspannung,
>
> Es gibt einen statischen und dynamischen Betriebszustand. Warum sollte
> die Formel im dynamischen Betrieb der Röhre nicht mehr gelten?
Das bezog sich auf "spannungsgesteuerte Stromquelle", was IMHO
bei Trioden mit "normalem" Aussenwiderstand wegen des geringen
Innenwiderstands nicht gut hinkommt. Bei Pentoden mit den sehr
flachen Ausgangskennlinien hat man eher transistorähnliche
Zustände.
>
> BTW Der Begriff Modulation ist einem anderen Vorgang vorbehalten. Bei
> Röhren sollte schon von Steuerung des Anodenstromes gesprochen
werden.
> Sonst weiß hinterher keiner mehr so genau was man unter den
Begriffen
> eigentlich zu verstehen hat.
Ja, war blöd von mir, sorry.
>
> Warum benutzt du nicht die eingeführten Bezeichnungen? Transimpedanz
> also Strom-Spannungswandler könnte man bei Pentoden aber nicht bei
> Trioden verwenden. Man beachte die Innenwiderstände.
Der Eingangswiderstand bei der Gitterbasisstufe ist doch trotzdem
sehr klein.
>
>>arbeitenden Rö7
>>ausgewertet ist, ist die Bezeichnung "Arbeitswiderstand"
>>IMHO etwas fehl am Platz.
>
> Für Rö5b ist doch nunmal Rö7 der Arbeitswiderstand. Warum
soll das
> falsch sein?
Ich hatte "Arbeitswiderstand" mit einem Widerstand assoziiert,
an welchem dann die Ausgangs(wechsel)spannung anfällt. Das ist
hier nicht der Fall, resp. es wird der Ausgangsstrom weiter-
verwendet.
>
>>Der kann ohne weiteres auch Null
>>sein, es funktioniert trotzdem. Ich hab mittlerweile die
>>Vermutung, dass hier eine Vorkehr-Pentode* [tm] gebaut
>>wurde, in zwei diskreten Stufen halt. (* Mit dem Besen unter
>>dem Sofa...)
>
> Was ist eine Vorkehr-Pentode?
Eben ;-). So aus zusammengekehrten Trioden noch zusammengebastelt.
Philips hatte da so ein Händchen dafür. In den TVs wurden die
EF184 durch die PCF200(?) ersetzt. Dazu kamen die PCL84, PCL200
usw. und schon hatte man viele Trioden für allerlei ;-).
>>
>>E288CC wahr wohl Höhepunkt und Ende der Röhrentechnik, so
>>eng kann das zusammenligen ;-]. Wobei erfahrene Praktiker
>>wie Jörg sicher viele Vorteile dieser Technik kennen.
>>Für Interessierte:
>>http://mypage.bluewin.ch/bombach/e288cca.png
>>http://mypage.bluewin.ch/bombach/e288ccb.png
>
> Es kommt aus den Verwendungszweck an.
> Keiner käme auf den Gedanken in einer Mikrofoneingansstufen die EF 86
> (Ia=3 mA) durch eine E288cc (Ia0mA) ersetzen zu wollen. es macht
> keinen Sinn.
Das ist klar. EF86 war eh für diesen Zweck gezüchtet, niedere
Mikrofonie und Rauschen usw. "Klingarm" hiess das wohl.
Andererseits könnte man einen "ultimativen"
Mikro-Vorverstärker
mit E288CC mal der Elektor unterschieben ;-]
>
>>Neinnein, ich meinte invertierte Kaskoden. Leider wird die
>>Positronik erst zur Sternzeit 35nnnpunktsieben erfunden ;-].
>
> So wird es sein ;-)
Eben. Hauptnachteil der Röhre ist, dass es keine "PNP"-
Röhren gibt und einem deshalb die ganze Komplementärtechnik
fehlt.
> Step-up geht zwar (gruene Laserpointer beweisen
> das), aber der Wirkungsgrad ist sehr schlecht.
Es wird der nichtlineare Zusammenhang zwischen E-Feld
und Polarisation in bestimmten Kristallen ausgenutzt.
Der Effekt entspricht der Erzeugung von Oberwellen
an nichtlinearen Kennlinien. Je nach Laser und
Material lassen sich durchaus Wirkungsgrade von 60%
erreichen. Bei Intracavity-Verdopplung ist der Wirkungs-
grad dann eh ein dehnbarer Begriff.
>>emittierte, nicht unaehnlich heutigen weissen LEDs.
>
> Hier ist das aber ein Step-Down (aus blau mach rot und
> gruen), das ist vergleichsweise einfach.
Aus Blau mach rot oder grün ist einfach, aber verlust-
behaftet. Stokes-Verlust, da grünes Photon weniger Energie
als das blaue hat. Aus Blau(UV) mach Rot und grün ist
schon etwas kniffliger, kann aber mit optischen parametrischen
Oszillatoren ganz in Analogie zur E-technischen Variante
realisiert werden. Teuer.
Klaus P. Pieper wrote:
>
> Hat jemand Erfahrungswerte, was mit Festplatten geschieht, die beim
> städtischen Recyclinghof abgegegeben werden? Reicht es für den
normalen
> Anwender aus, einfach ein paar Löcher durch das Gehäuse zu
bohren, oder
> welche Maßnahmen sollte man treffen, bevor man die Festplatten
abgibt?
Hmm, ich würde hier die Platte in die gelbe Tonne werfen.
Aktivmüll wandert in den Plasmaofen und wird anschliessend
für die nächsten 100000 Jahre einbetoniert ;-]. Teuer.
Damit sie tatsächlich aktiviert wird, kann man sie ja
vorher mit Neutronen durchleuchten lassen: http://neutra.web.psi.ch/images/gallery/festpl 1.jpg
Btw, auch kleine Radios kann man mit Neutronen durchleuchten: http://neutra.web.psi.ch/images/gallery/radio.jpg
Post subject: Internationale Steckerbelegungen: wo PE,L,N
Posted: 2005-08-20 11:20:22
Replies: 13 Views: 260
Claudius Zingerli wrote:
>
> Thx, diese Seite kenne ich aber bereits. Ich bin auf der Suche nach den
> genauen Pinbelegungen: So im Stil (von Kabelseite auf den Stecker) links
> L, Mitte unten PE, rechts N (beim CH-Stecker)
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