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Viewing profile - Kay-Uwe Loebel <dm2kl@darc.de>

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Kay-Uwe Loebel <dm2kl@darc.de>
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Topic: Re: E-Technik Studium: Erlangen oder Ilmenau?

 Post subject: Re: E-Technik Studium: Erlangen oder Ilmenau?
Posted: 2003-07-18 11:39:16 

Replies: 70
Views: 1840


Andreas Schwarz schrieb:
>
> Hallo,
>
> ich möchte ab Herbst E-Technik studieren (mich interessieren
besonders
> die Themen Digital-/Mikroelektronik (uC, DSP usw.) und evtl. noch
> Hochfrequenztechnik). Die Frage ist aber wie immer: wo? In die nähere

Ich wuerde Dir aus eigener Erfahrung die TU Chemnitz empfehlen
(keine Massenuni, aber auch nicht provinziell, breites Faecher-
spektrum, gute und persoenliche Betreuung, ausreichend Wohnheim-
plaetze, gute Verkehrsanbindung, kostenguenstig, geringe
Abbrecherquote, schnelles Studium ...)

http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/2002/04.11-12.04.html
http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/2002/07.29-12.22.html
http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/2002/10.10-11.38.html
http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/2001/07.18-14.45.html
http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/2001/04.19-08.34.html
http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/2000/05.15-08.55.html
http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/1999/10.27-17.55.html
http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/1999/07.06-15.14.html
http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/1999/04.12-13.21.html

Kay

Topic: Kondensator in Schaltnetzteil

 Post subject: Kondensator in Schaltnetzteil
Posted: 2003-07-18 11:48:21 

Replies: 14
Views: 137


Dan Ludley schrieb:

> Vor ein paar Tagen gab mein 5 Jahre alter SONY Multiscan Monitor
plötzlich
> seinen Geist auf. Nachdem ich ihn geöffnet hatte, fand ich (neben der
> durchgebrannten Gerätesicherung) im Schaltnetzteil einen fetten
Kondensator
> (400V,85GradC,330müF), welcher ziemlich aufgebläht war und unter
dem
> Kunststoffmantel einen "bröseligen" Eindruck machte.

[...]

Wenn der Elko primaeseitig liegt, koennte es eine eine defekte Eingangs-
spannungsumschaltung sein. Die Graetz-Bruecke arbeitet dann als
Verdoppler -> frueher oder spaeter peng.

Kay

Topic: Kondensator in Schaltnetzteil

 Post subject: Kondensator in Schaltnetzteil
Posted: 2003-07-18 14:28:17 

Replies: 14
Views: 137


MaWin schrieb:
>
> Kay-Uwe Loebel <dm2kl@darc.de> schrieb im Beitrag
<3F17C265.94632DF1@darc.de>...
> >
> > Wenn der Elko primaeseitig liegt, koennte es eine eine defekte
Eingangs-
> > spannungsumschaltung sein. Die Graetz-Bruecke arbeitet dann als
> > Verdoppler -> frueher oder spaeter peng.
> >
> Dazu waeren 2 250V Elko in Reihe notwendig.

Nicht unbedingt. Bei vielen Schaltnetzteilen liegt zu dieser Reihen-
schaltung noch ein 220...470u/400V-Elko parallel.

Kay

Topic: Kondensator in Schaltnetzteil

 Post subject: Kondensator in Schaltnetzteil
Posted: 2003-07-21 10:41:44 

Replies: 14
Views: 137


MaWin schrieb:
>
> Kay-Uwe Loebel <dm2kl@darc.de> schrieb im Beitrag
<3F17E7E1.13E3FC34@darc.de>...
> > > >
> > > Dazu waeren 2 250V Elko in Reihe notwendig.
> >
> > Nicht unbedingt. Bei vielen Schaltnetzteilen liegt zu dieser Reihen-
> > schaltung noch ein 220...470u/400V-Elko parallel.
> >
> Zeigen..

Sony GDM-1962B

Kay

Topic: Oszilloskop bei Conrad

 Post subject: Oszilloskop bei Conrad
Posted: 2003-11-21 12:32:59 

Replies: 58
Views: 1487


Peter Herttrich schrieb:

> Oh lieber Himmel, vergiss es.
> Der Amateurfunk ist tot. Er weiss es nur noch nicht.

Vermutlich hast du Pech mit deinem Ortsverband, wohnst in
einer unguenstigen Funklage oder dein Empfaenger ist
defekt. ;-)
Nach jahrzehntelangem Wachstum ist zwar eine gewisse
Saettigung eingetreten, aber bei 50000 organisierten
Funkamateuren in Deutschland und einigen Tausend Einzel-
kaempfern vom Tod zu sprechen ...
Das trifft eher auf den CB-Funk zu - aber die Konkurrenz
durch andere (technische) Hobbies verlangt ihren Tribut,
so what?
Hier aus meiner Sicht einige Aspekte zum Hobby Amateur-
funk, um beim (Noch-) Laien kein falsches Bild aufkommen
zu lassen.

Betaetigungsfelder/Spezialisierungsrichtungen:
- Eigenbau von Geraeten, Zubehoer, Antennen
- Kommunikation/Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten
ueber diverse (amateurfunkbezogene) Belange, z.T. in
stundenlangen QSOs (Funkgespraechen)
- Erreichen moeglichst vieler und weit entfernter Laender/
Gebiete, was sich in Bestaetigungskarten (QSL) aus aller
Welt und meist in zahlreichen Diplomen niederschlaegt
- Perfektionierung der Kommunikation in CW (Morse-
telegrafie), der Ur- (Amateurfunk-) Betriebsart an sich
(ermoeglicht groesste Reichweiten bei geringstem Aufwand)
- Experimente mit (neuen) digitalen Uebertragungsverfahren
(computergestuetzte Uebermittlung von Texten, Bildern,
Programmen)
- Funkbetrieb aus allen Winkeln der Welt, z.T. mit großem
logistischen und finanziellen Aufwand (DXpedition)
- Teilnahme an lokalen, nationalen oder internationalen
Amateurfunkwettkaempfen, wo in einer bestimmten Zeit
(z.B. ein Tag) eine moeglichst grosse Zahl an moeglichst
weit entfernten Stationen gearbeitet werden muss
(Contest)
- Funkverkehr mit speziellen Stationen, z.B. auf Inseln,
Leuchttuermen, in der Antarktis, der ISS oder auf Bergen
- Experimente in neuen Frequenzbereichen, z.B. Laengst-
wellen, Mikrowellen (GHz-Bereich), Licht (Laser-
Kommunikation)
- Funkpeilen (Fuchsjagd)

Dieses breite Spektrum bringt einen grossen Wissenszuwachs
mit sich, welcher den engagierten Funkamateur sowohl
persoenlich als auch potentiell beruflich voranbringt.
Beispiele:

- Elektrotechnik/Elektronik (insbesondere beim Geraete-
selbstbau)
- Mathematik/Physik (Entwicklung neuer Schaltungen/
Antennen usw.)
- Geografie
- Meteorologie (Abhaengigkeit der Funkwellenausbreitung)
- Himmelsmechanik (Bahnberechnung von Satelliten oder
Mond - Kommunikation über Repeaterstationen im Orbit,
Mond als Reflektor)
- Computerfertigkeiten (Nutzung zahlreicher Amateurfunk-
programme, selbstgeschriebene Software)
- EMV (Loesung von Stoerproblemen verbunden mit hoch-
empfindlichen Empfaengern/leistungsstarken Sendern)
- mechanische Fertigkeiten (Gehaeusekonstruktion/-bau,
Antennenbau)
- Sprachkenntnisse (insbesondere aber nicht nur englisch)
- Social Competence (Amateurfunk ist kommunikativ, sei es
im Ortsverband, oder mit dem Funkfreund am anderen Ende
der Welt)

Viele Gruesse und ein schoenes Wochenende
Kay

--
Kay-Uwe Loebel
http://www.qsl.net/dm2kl/

Topic: Oszilloskop bei Conrad

 Post subject: Oszilloskop bei Conrad
Posted: 2003-11-24 11:20:36 

Replies: 58
Views: 1487


Olaf Kaluza schrieb:
>
> Kay-Uwe Loebel <dm2kl@darc.de> wrote:
>
> >- Eigenbau von Geraeten, Zubehoer, Antennen
>
> Also das ist IMHO das einzig interessante am Amateurfunk, Wenn ich

IYHO mag das stimmen ...

> mich aber mal so auf Amateur-FLohmaerkten umschaue dann habe ich
> irgendwie das Gefuehl das nur noch ein verschwindend geringer Teil
> soetwas macht. Entweder kaufen die nur noch Geraete oder bauen
> vielleicht mal einen Bausatz zusammen. Wer entwickelt von denen heute
> noch ein Funkgeraet selber?

Der Anteil der Selbstbauer ist seit dem Krieg sicher kontinuierlich
gesunken - aber so bleibt mehr Zeit fuers Funken!? Also sicher
nicht nur ein negativer Aspekt.
Davon abgesehen hat sich in der QRP-Szene in den letzten Jahren
viel getan - Selbstbau ist wieder im kommen. Im VLF/SHF-Bereich gibt
es auch kaum Alternativen.

> >- Kommunikation/Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten
> > ueber diverse (amateurfunkbezogene) Belange, z.T. in
> > stundenlangen QSOs (Funkgespraechen)
> >- Erreichen moeglichst vieler und weit entfernter Laender/
> > Gebiete, was sich in Bestaetigungskarten (QSL) aus aller
> > Welt und meist in zahlreichen Diplomen niederschlaegt
>
> Also das scheint mir ziemlich armselig zu sein. Wenn ich mit Leuten
> aus anderen Laendern rede dann um einen Eindruck von ihrer Kultur und
> ihrem Leben zu bekommen. Ein blabla-wie ist der Empfang-schickst du
> mir eine QSL-Karte ist wie ein Urlauber am Strand von Malorca der Bild
> liesst und behauptet er haette Ahnung von Spaniens Kultur,

Natuerlich ist diese Art den Kennenlernens nicht perfekt, aber zu-
mindest direkter als in der B**d zu lesen, die *** sind alle boese
und gefaehrlich. Es bleibt dir natuerlich unbenommen, das QSO zu
vertiefen, einen E-Mail-Kontakt zu etablieren oder einen Besuch zu
vereinbaren.

> >- Perfektionierung der Kommunikation in CW (Morse-
> > telegrafie), der Ur- (Amateurfunk-) Betriebsart an sich
> > (ermoeglicht groesste Reichweiten bei geringstem Aufwand)
>
> Aber doch nicht mehr von Hand! Wir sind doch nicht mehr im
> Mittelalter. Oder benutzt man auch noch Funkensender?

Gerade von Hand. CW entfaltet seine Vorteile (geringster Aufwand
bei Sender und Empfaenger, Fehlertoleranz) gerade dort. Slow CW
fuer VLF-Experimente sei hier mal ausgenommen, erlaubt dafuer
aber S/N-Abstaende Groessenordnungen schlechter als PSK31.

> >- Experimente mit (neuen) digitalen Uebertragungsverfahren
> > (computergestuetzte Uebermittlung von Texten, Bildern,
> > Programmen)
>
> Okay, interessant.
>
> >- Funkbetrieb aus allen Winkeln der Welt, z.T. mit großem
> > logistischen und finanziellen Aufwand (DXpedition)
>
> Was kommt dabei hinten raus? Nachdem ich 2-3 Berichte ueber soetwas
> gelesen habe beschlich mich der Eindruck es kommt darauf an am A der
> Welt mit Mutti Zuhause zu sprechen und dann ein Bier einzuwerfen.

Da kommt genau das heraus, was du oben bemaengelst: oft sehr per-
soenliche Kontakte zu anderen Kulturen. Natuerlich spielt auch die
Kombination von Abenteuer (die Ziele liegen meist weitab aus-
getretener touristischer Pfade) und Technik eine grosse Rolle.

> >- Teilnahme an lokalen, nationalen oder internationalen
> > Amateurfunkwettkaempfen, wo in einer bestimmten Zeit
> > (z.B. ein Tag) eine moeglichst grosse Zahl an moeglichst
> > weit entfernten Stationen gearbeitet werden muss
> > (Contest)
>
> Gaehn..

Sieh es als eine Sportart wie Fussball, Schach, Angeln oder
Autorennen. Der Vorteil ist, man kann allein oder im Team
kaempfen, Kondition spielt ebenso eine Rolle wie Technik und
Fertigkeiten/Erfahrung/Strategie (und das Wetter ;-) ).

> >- Funkverkehr mit speziellen Stationen, z.B. auf Inseln,
> > Leuchttuermen, in der Antarktis, der ISS oder auf Bergen
>
> Warum? Was sagt man einem Leuchtturm? Vielleicht:Bitte schick mir
> eine QSL-Karte?

Hier spielt wieder der sportliche Aspekt eine Rolle, das Kribbeln,
eine bestimmte seltene Station zu erreichen. Wer moechte, kann auf
ein entsprechendes Diplom hinarbeiten.
Ausserdem macht es (mir) einfach Spass, mit oder ohne Familie Berge
zu bekraxeln und von dort Betrieb zu machen. Einfach genial bei
entsprechendem Wetter - gut fuer Koerper und Geist.

> >Dieses breite Spektrum bringt einen grossen Wissenszuwachs
> >mit sich, welcher den engagierten Funkamateur sowohl
> >persoenlich als auch potentiell beruflich voranbringt.
>
> ICh denke das war sicherlich frueher mal richtig. Ich glaube aber das
> hat sich ueberholt.

Das glaube ich absolut nicht. Im Gegenteil, ist habe es bei mir
und Freunden beobachtet.

Kay

Topic: Oszilloskop bei Conrad

 Post subject: Oszilloskop bei Conrad
Posted: 2003-11-25 10:49:41 

Replies: 58
Views: 1487


Olaf Kaluza schrieb:
>
> Kay-Uwe Loebel <dm2kl@darc.de> wrote:
>
> >Der Anteil der Selbstbauer ist seit dem Krieg sicher kontinuierlich
> >gesunken - aber so bleibt mehr Zeit fuers Funken!? Also sicher
> >nicht nur ein negativer Aspekt.
> >Davon abgesehen hat sich in der QRP-Szene in den letzten Jahren
> >viel getan - Selbstbau ist wieder im kommen. Im VLF/SHF-Bereich gibt
> >es auch kaum Alternativen.
>
> Ueber wem wird denn da mit was geredet? Vielleicht taeuscht ja mein
> Eindruck, es scheint mir so zu sein als wenn die nur mit 2m und 70cm
> bis zu naechsten Ecke funken und dann wuerde ich eher zum Telefon
> greifen. Wie wuerdest du das Verhaeltnis KW zu den anderen Baendern
> einschaetzen?

Auf jeden Fall groesser 1, d.h. es wird deutlich mehr auf KW als auf
UKW gearbeitet. Der 2m/70cm-Um-die-Ecke-Funk dient aber vielen als
Einstieg in das Hobby Amateurfunk. Davon abgesehen lassen sich auch
mit einfachen Mitteln (Duoband-Handy, HB9CV/J-Antenne/X30) sehr
interessante Verbindungen realisieren - z.B. von Bergen oder bei
Ueberreichweiten sind ueber 100km kein Problem. Gerade dieses Aus-
reizen der eigenen Moeglichkeiten, das Verbessern der Station und
das Kennenlernen von staendig neuen Menschen mit den gleichen
Interessen macht fuer mich einen grossen Teil des Amateurfunks aus.

> Konkret gesagt was braucht man z.B um mit Japan zu reden. (meine
> Freundin ist Japanerin und da waer es ganz nett mal mit Japan zu
> reden)

Fuer die Kommunikation mit der Freundin ist Afu sicher nicht primaer
gedacht und geeignet.
Ansonsten genuegen bei entsprechenden Ausbreitungsbedingungen (z.B.
Tageszeit) eine Vertikalantenne (z.B. eine modifizierte fuer CB) und
ein Standard-Transceiver der 100W-Klasse.

> Und zwar reden nicht morsen. CW ist keine Kommunikation die ich ernst
> nehmen kann wenn es um zwischenmenschliche Kontakte geht.

Ist ein KW-QSO in SSB oder RTTY/PSK auch nicht unbedingt. ;-)
Allerdings sehe ich weniger einen Unterschied von CW zum Chatten im
Internet.

> >> Was kommt dabei hinten raus? Nachdem ich 2-3 Berichte ueber
soetwas
> >> gelesen habe beschlich mich der Eindruck es kommt darauf an am A
der
> >> Welt mit Mutti Zuhause zu sprechen und dann ein Bier
einzuwerfen.
>
> >Da kommt genau das heraus, was du oben bemaengelst: oft sehr per-
> >soenliche Kontakte zu anderen Kulturen.
>
> Das waer schoen. Aber nachdem was ich als gelegentlicher heimlicher
> Mitleser in der Funkschau so gesehen habe scheint das nicht wirklich
> der Fall zu sein.

Ich lese seit 1977 den Funkamateur und seit zwei Jahren die CQDL,
Berichte ueber DXpeditionen a la "mit Mutti Zuhause zu sprechen und
dann ein Bier einzuwerfen" sind mir ehrlich gesagt noch nicht unter-
gekommen. Die Funkschau wird entsprechend ihrer Zielgruppe doch
etwas anders berichten.

> >> Gaehn..
>
> >Sieh es als eine Sportart wie Fussball, Schach, Angeln oder
> >Autorennen.
>
> Ich muss gestehen ausser Schach finde ich alles recht langweilig was
> du da aufgezaehlt hast und ich wuerde Schach nicht unbedingt als Sport
> bezeichnen. (Und Angeln dient der beschaffung von Nahrung)

Ich finde das Aufgezaehlte ebenfalls langweilig, aber eben wegen
seiner vielen Spielarten und Facetten nicht den Amateurfunk.

> >Hier spielt wieder der sportliche Aspekt eine Rolle, das Kribbeln,
> >eine bestimmte seltene Station zu erreichen. Wer moechte, kann auf
> >ein entsprechendes Diplom hinarbeiten.
>
> Also das kann ich nun leider nicht im geringsten nachvollziehen.

Man sollte sich im Leben fuer etwas begeistern koennen und Ziele
haben. Das gilt fuer mich auch im Hobbybereich.

> >Ausserdem macht es (mir) einfach Spass, mit oder ohne Familie Berge
> >zu bekraxeln und von dort Betrieb zu machen. Einfach genial bei
> >entsprechendem Wetter - gut fuer Koerper und Geist.
>
> Dem wiederum koennte ich was abgewinnen. :-)

Siehst du, es gibt fuer jeden technisch Interessierten eine Betaeti-
gung unter dem Dach des Amateurfunks. ;-)

> Ich stehe dem Amateurfunk nicht grundsaetzlich negativ gegenueber und
> spiele in der Tat gelegentlich mit dem Gedanken auch mal soetwas zu
> machen. Allerdings haben mich bisher immer zwei Dinge abgeschreckt.
> Zum einen habe ich halt wirklich den Eindruck das es etwas ueberholt

Genauso ueberholt wie Briefmarkensammeln im Zeitalter von E-Mail,
Elektronikbasteln im Zeitalter der China-Billigprodukte (und Deutsch-
Wertprodukte ;-) ), Angeln und Segeln im Zeitalter von industrieller
Fischerei und Traumschiffen.
Davon abgesehen kann Afu durchaus kreativ und zeitgemaess sein (z.B.
das jetzt kommerziell vermarktete PACTOR). Es ist alles nur eine
Frage der persoenlichen Ambitionen (und Faehigkeiten).

> ist. Ich wuerde halt nur ungern da eine Menge Energie reinstecken und
> dann habe ich mir einen Sender/Empfaenger gebaut und frage mich: Und
> nun?

Es gibt Funkamateure, die ein neues Geraet entwickeln, aufbauen und
perfektionieren - dann wird es langweilig und das naechste Projekt
wird in Angriff genommen. Warum nicht? Andere Moeglichkeiten der
Betaetigung und Spezialisierung habe ich in meinem Posting vom 21.11.
umrissen.

> Und als besonders abschreckend empfinde ich die deutsche
> Vereinsmeierei. Bei der Vorstellung das da viele alte Knacker im DARC
> mit zittriger Stimme ihre Pfruende verteidigen wird mir ganz anders.

Ich weiss nicht, in welchem Ortsverband du solches erlebt hast. Bei
S54 herrscht ein sehr gutes Klima: Ausbildung, gemeinsame Projekte,
Ausfahrten, woechentlicher OV-Abend mit Diskussion ueber allerlei
Probleme. Selbst in Baunatal gibt es keine "Pfruende alter Knacker zu
verteidigen" - es sind neben Serviceleistungen (wie QSL-Vermittlung,
Zeitschrift CQDL) vor allem die Interessen des Amateurfunks gegen-
ueber Wirtschaft (die schon auf einige Afu-Baender schielt) Politik
und der IARU (internat. Afu-Verband) zu vertreten. Dass das teilweise
kontrovers zugeht, liegt im Wesen einer demokratischen Institution.

--
Kay-Uwe Loebel
http://www.qsl.net/dm2kl/

Topic: SCART-Eingang an Grundig-TV &quot;halb&quot;-tot...

 Post subject: SCART-Eingang an Grundig-TV &quot;halb&quot;-tot...
Posted: 2004-06-24 13:09:35 

Replies: 5
Views: 1403


"B. Spitzer" schrieb:

> ein Bekannter hat einen Grundig ST555 Lissabon, bei dem
> das Video-Signal am SCART- und Front-AV-Eingang nach ca. 1/2
> sec. verschwindet. Ton bleibt da. Da sowohl der Austausch

das liegt oft am Schalttransistor (der im Quellgeraet die
12P bereitstellt oder der im TV auswertet).
-> Spannung am SCART-Pin 8 messen

Kay

--
http://www.qsl.net/dm2kl/

Topic: Parallel-Schalten von DSL-Modem m&ouml;glich?

 Post subject: Parallel-Schalten von DSL-Modem m&ouml;glich?
Posted: 2004-10-20 12:11:42 

Replies: 12
Views: 155


"Christian Rötzer" schrieb:

> Ich persoehnlich nutze ein einzelnes DSL-Modem allerdings von mehreren
> PCs aus, indem ich das Teil einfach mit an mein Netzwerk angeschlossen
> habe. Damit koennen in der Tat von mehreren PCs aus (auch gleichzeitig,
> aber immer zum gleichen Provider) Verbindungen aufgebaut werden, ohne
> dass ich nen Router installieren muss ...

Dann hast Du sicher einen PC als Router eingesetzt? Irgendeine Mimik
sollte doch entscheiden, welche Pakete zum DSL-Modem gehen ...

Gruesse
Kay

--
http://www.qsl.net/dm2kl/

Topic: Parallel-Schalten von DSL-Modem m&ouml;glich?

 Post subject: Parallel-Schalten von DSL-Modem m&ouml;glich?
Posted: 2004-10-21 12:25:37 

Replies: 12
Views: 155


Joerg Wunsch schrieb:
>
> Kay-Uwe Loebel <dm2kl@darc.de> schrieb:

[...]

> > Irgendeine Mimik sollte doch entscheiden, welche Pakete zum
> > DSL-Modem gehen ...
>
> Der Layer 2, anhand der MAC-Adresse. Was glaubst Du, wie die Pakete
> beim Router den Weg vom Router zum Modem sonst finden würden?

Dass es prinzipiell auch ohne Router geht, habe ich nicht bezweifelt.
Eher, ob es wirklich sinnvoll ist, seinen internen Ethernet-Verkehr
in die "boese Welt" zu exportieren.
Ausserdem beinhalten viele Router eine Firewall, welche gegenueber
den Windows-typischen Softwareloesungen sicherheitsmaessig Vorteile
bietet.

BTW, tnx qso 31/05/04 de jo60vu - qsl ist raus.

Gruesse
Kay

--
http://www.qsl.net/dm2kl/

Topic: Glimmlampe als HF-Detektor

 Post subject: Glimmlampe als HF-Detektor
Posted: 2004-11-23 13:44:59 

Replies: 8
Views: 52


gmeier1 schrieb:

> kann mir jemand sagen, warum eine Glimmlampe, z.B. wie im
Phasenprüfer
> und auch andere Gasentladungslampen, bei HF aufleuchten ?

[...]

HF ist mit einem elektrischen Feld verbunden, welches die Neon-Atome
in der Glimmlampe "anregt". Praktisch werden bereits ionisierte
Ne-Atome (z.B. durch natuerliche Radioaktivitaet) beschleunigt und
geben ihre Energie in Stossen ab. Das fuehrt zum "Anheben" von Elek-
tronen auf ein hoeheres Energieniveau. Diese angeregten Zustaende
treten in zwei Gruppen auf - die freiwerdende Energie beim Uebergang
von der aeusseren Gruppe (bei ca. 18eV) in die innere (bei ca. 16eV)
wird als Lichtquant abgestrahlt.
Weitere Infos findest Du sicher unter Franck-Hertz-Versuch in
Literatur und Internet.

Gruesse
Kay

--
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Topic: drei Fragen: Fernseher put

 Post subject: drei Fragen: Fernseher put
Posted: 2004-12-20 12:20:20 

Replies: 11
Views: 1693


Gerd Roethig schrieb:

[...]

> Zurück zum Thema: Eine Schwachstelle des Colormat 4xxx bzw. 6xxx war
> die Zeilenendstufe. Die war etwas zu knapp dimensioniert. Leider
weiß
> ich den einzusetzenden Austauschtyp nicht mehr.
> Die Zeilenendstufe kann in einigen Fällen auch das Schaltnetzteil
> mitreißen, aber hier hilft ein Tausch des Steuermoduls im
> Schaltnetzteil bereits weiter.

Die von mir bisher reparierten Colormats litten meist an kalten
Loetstellen (an "ultraschallverseuchten" Anschluessen).
Mehrfach hatte sich ein Pin des Schaltnetzteiltrafos oder der Bild-
breitenspule (dann brennt der Daempfungs-R ab) geloest.
Gern verabschiedet sich auch das DF-Piezo-Filter.

Gruss
Kay

--
Kay-Uwe Loebel
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Topic: Akkuproblem P35?

 Post subject: Akkuproblem P35?
Posted: 2005-02-07 10:38:15 

Replies: 8
Views: 646


Hallo,

da meine Frage fuer de.comp.sys.notebooks offensichtlich zu
technisch war und hier aehnliche Probleme auch schon diskutiert
wurden, ein etwas OT Posting. ;-)

Mein Samsung P35 (sechs Wochen alt) lies sich eines Morgens nicht
mehr einschalten, weder mit Netzteil (Lade-LED leuchtete) noch
ohne.
Abhilfe schaffte nur das kurzzeitige Entfernen das Akkus. Ist
dieses Verhalten normal bzw. wie laesst es sich erklaeren?

Viele Gruesse
Kay

--
http://www.qsl.net/dm2kl/

Topic: Akkuproblem P35?

 Post subject: Akkuproblem P35?
Posted: 2005-02-08 09:53:22 

Replies: 8
Views: 646


Hallo Adolf,

Adolf Schwarz schrieb:

> [SCNR], aber ich denke dafür ist der Kundendienst /
Garantieabwicklung
> zuständig.

das wollte ich wegen der mittlerwile recht vollen Festplatte
eigentlich vermeiden ...

> PS: Schon mal probiert die Power-Taste ca. 5s lang zu drücken?
> Vielleicht war er garnicht ausgeschalten sondern abgestürzt?

Nein. Das waere eine Alternative fuer das hoffentlich nicht
auftretende naechste Mal. ;-)

Gruesse
Kay

--
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Topic: Akkuproblem P35?

 Post subject: Akkuproblem P35?
Posted: 2005-02-08 09:53:32 

Replies: 8
Views: 646


Hallo Gerald,

Gerald Oppen schrieb:

> Hatte ich glaube ich auch schon einmal.
> Besitze das Gerät seit Ende Juni04. wenn es so selten auftritt und
> so leicht zu beheben ist kann ich damit leben.

vielen Dank. Bisher ist es auch nur einmal aufgetreten. Ich
moechte nur gern vermeiden, die mittlerweile vollgepumpte
Platte evtl. durch ein Austauschgeraet einzubuessen.

Gruesse
Kay

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