Post subject: Notebook -Akkumanagement spinnt - wie Li-Io wiederbeleben?
Posted: 2005-09-09 21:55:52
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>So - jetzt sich die Frage: wo bekomme ich solche Li-Io-Zellen einzeln
>und zu bezahlbarem Preis her?
Ich habe gerade einige von diesen Standard-Zellen, die so um 16mm dick
und 60mm lang sind be eBay gekauft. Sollen zwar bei mir nicht in ein
Notbuch, sondern eine Messschaltung versorgen, aber passen würden sie
ganz sicher, denn dafür sind sie gedacht. Für 2Ah Sony habe ich 3,95
das Stück bezahlt, wenn man einen Grossposten kauft, wird der
Stückpreis sicher niedriger ausfallen.
Post subject: Wer schraubt mal sein HP 54200A auf...?
Posted: 2005-09-09 22:07:12
Replies: 3 Views: 1017
Hallo,
Gerade frisch repariert hat nun so ein bloedes EPROM in meinem HP
54200A aufgegeben - und nun muss ich voruebergehend wieder "analog"
weiterentwickeln. Da ich mir nicht sicher bin, ob und wie viele
verschiedene Firmware-Versionen unterwegs sind, braeuchte ich wohl den
ganzen Satz von 7x27128 EPROMs als Dumps. Falls jemand so ein Ding in
funktionsfaehig hat und mal "kurz" die EPROMs auslesen wuerde, waer
ich sehr froh.
Post subject: Wer schraubt mal sein HP 54200A auf...?
Posted: 2005-09-10 17:13:17
Replies: 3 Views: 1017
On Sat, 10 Sep 2005 11:30:44 +0200, Robert Rottmerhusen
<me@privacy.net> wrote:
>Stefan Huebner wrote:
>
>> Gerade frisch repariert hat nun so ein bloedes EPROM in meinem HP
>> 54200A aufgegeben -
>
>Du kannst versuchen, das EPROM bei weniger als 5V auszulesen.
>Ausser das EPROM ist überhaupt nicht mehr ansprechbar.
Danke für den Tipp, ich hatte es schon mit dem Labtool
Programmiergerät versucht, allerdings meinte das Ding, ein oder mehr
Pins wären gegen GND kurzgeschlossen und beim erzwungenen Auslesen kam
nur Müll raus. Inzwischen habe ich auch Dumps bekommen.
abgesehen davon, dass ich vor hatte, mich kurz zu fassen (Duty Cylce
im aktiven Betrieb <<10%, im Stand By bei 0, wobei Standby auf eine
Stunde gemittelt >
Post subject: Leicht OT: Bauteile kaufen in Hamburg != Conrad?
Posted: 2005-09-19 14:16:50
Replies: 9 Views: 632
>> ,,Elektronik 70 in Harburg, IIRC Küchgarten.
>
>Die sind so teuer, dass es sich meist eher lohnt, bei Reichelt zu
bestellen.
>
>Thiemo Stadtler
Immer diese bekannten Gesichter hier :)
Stimmt aber auch, und die ganzen anderen Laeden aus den Erzaehlungen
"Alter Hasen", Statronic und die anderen Radio-Bastler-Geschaefte
existieren auch nicht mehr oder nicht mehr so, wie mach einer sie
vielleicht noch in Erinnerung hat. Oder wer wuerde in Hamburg an
Schiwi denken, wenn er SRAMs und TTLs kaufen will...?
Ganz ehrlich: bei den Versandkosten kann man auch ab und zu mal bei
Reichelt o.ae. bestellen, die Teile sind zudem noch so billig,
teilweise auch nur preiswert, gworden, dass man sich das Gaengiste auf
Halde legen kann.
On Sat, 24 Sep 2005 21:41:40 +0200, Erik Baigar <erik@baigar.de> wrote
>Habe fuer 25,32EUR zwei Stueck innerhalb von 5 Tagen
>bekommen. Die Chips laufen und wurden in der 22ten Woche
>1980 hergestellt. Fuer die lange Lagerzeit finde ich das
>einen durchaus fairen Preis. Jedenfalls funzt damit mein
>PDP8-kompatibles Intersil Sampler-Board!
Glückwunsch :) Wenn der Tipp nicht schon da gestanden hätte,
hätte ich
die Firma auch empfohlen. Bei meiner letzten Suche war ich dort zwar
nicht erfolgreich, aber das Lieferprogramm wird noch so manches Gerät
retten, das es wert ist. Aber ich finde, man sollte die Lagerzeit als
Kostenfaktor nicht überbewerten. In einer Wegwerfgesellschaft gehört
es sich natürlich nicht, überhaupt zu lagern, aber die maßlose
Arroganz gewisser anderer Broker, bei einem Lagerbestand von 502 Stück
eines ICs nicht meinen Wunsch nach zwei Stück zu erfüllen und mir
auch
noch zu sagen, wenn ich nicht die Mindestmenge von 100 Stück (die sich
der Sachbearbeiter vermutlich auch noch frei Nase am Telefon
ausgedacht hat) ordere, wandern die Dinger nächstes Jahr in den
Sondermüll muss wirklich nicht sein. Bei einem US-Händler habe ich
ein
Einzelstück bekommen, gut - habe inkl. Versand 25 Euro bezahlt, aber
das Gerät wars wert und der Sachbearbeiter, der auch Inhaber des
Ladens zu sein scheint, hat mich Samstag um 16.30h Ortszeit auf meinem
Handy angerufen, um Versanddetails zu klären. Warum kann .de-Land
nicht mal von den positiven Seiten Amerikas lernen...?
Post subject: Monitor Reparatur - HOT defekt - Daewoo 712D
Posted: 2005-09-26 16:35:57
Replies: 16 Views: 695
>> Daß ein HOT desgleichen Typs von einem anderen Verkäufer
anders
>> ist, habe ich noch nicht erlebt :-).
Es ist Fakt, dass Bauteile gefälscht werden. Horizontal-Transistoren,
Leistungs-ICs und teure Endstufentransistoren sind nur einige der
bereits entdeckten Fakes, darin befinden sich häufig Chips, die nicht
ansatzweise die Eigenschaften des Industrie-Standardtypen haben, den
man entsprechend der Beschriftung eigentlich erwartet. HOTs, die nicht
von ST oder Philips (Europa) bzw. Toshiba, Sanyo o.ä. (Asien) kommen
sollten einen schon zu Denken geben, wenn denn wenigstens Wingshing
oder so draufsteht, kann man annehmen, dass die Daten einigermassen
hinkommen und einem das Ding nur bei kritisch ausgelegter Schaltung
wieder abbrennt, wenn nichts draufsteht oder evtl sogar der Markenname
gefläscht wurde, hat man sehr wahrscheinlich ein Problem. Solche
Bauteile kaufe ich dann auch nicht mehr bei Reichelt, wobei die
inzwischen für vieles (BU/BUH-Typen zB) zwei Qualitäten anbieten,
Marke und Müll.
hat von euch zufällig jemand die relevanten Kennlinien einer
beliebigen (realen) Röntgenröhre zur Hand? Ich habe mal kurz
gegoogelt
und auf die Schnelle nichts gefunden. Muss ich heute Nacht etwa die
Entstehung der Röntgenstrahlung formal auf die ursächlichen
Grössen
zurückführen? Am wichtigsten wäre mir die Abhängigkeit
Heizstrom-Fadenspannung und noch wichtiger Heizstrom-Anodenstrom bei
konstanter Anodenspannung.
Danke schonmal :)
>Bei Interesse kann ich dir die entsprechende Seite aus dem Lehrbuch der
>Elektronenröhren von Barkhausen einscannen.
Danke, das wäre nett.
Es geht hier weniger um kleine Röhren und für die zu klärende
Frage
spielt das PTC-Verhalten eine nicht unwichtige Rolle wie ich vermute.
Dass sich die Funtion, die den Heizstrom auf den Anodenstrom abbildet
nicht aus der Physik der Röntgenstrahlung und ihrer Entstehung
ableiten lässt, musste ich inzwischen auch rausfinden - ein kurzer
Blick in die Unterlagen aus dem Grundstudium hätte wohl gereicht. Ich
werde versuchen, ein Datenblatt für die Röhre zu bekommen, aber bis
dahin würde ich mein Gedankenexperiment gerne auf etwas festere Beine
stellen und erstmal prüfen, ob ich mit meiner Vermutung überhaupt
richtig liegen kann.
>Die Abhängigkeit des Anodenstroms vom Heizstrom ist dadurch
gekennzeichnet,
>dass bei geringen Heizströmen eine Sättigung auftritt. Alle aus
der Kathode
>emittierten Elektronen werden von der Anode abgesaugt, so dass die
Röhre wie
>eine Konstantstromquelle arbeitet. Bei höheren Heizströmen
verschwindet die
Nun habe ich mir die Fadenemissionsplots aus den Varian-Datenblättern
angesehen und musste feststellen, dass mich zwei Punkte interessieren,
die recht verschieden sind: der erste liegt vollkommen im
Sättigungsbereich, im Diagramm laufen die Stromkurven bei unter 30mA
zu einem Graphen zusammen, unabhängig von der Anodenspannung - mich
interessiert aber 20 oder vielleicht sogar 10mA. Der andere liegt dann
mitten in dem Bereich danach, wo die Kurven in der Tat wie
Diodenkennlinien aussehen.
>Sättigung allmählich und man erhält die normale
Diodenkennlinie, die durch
>das Raumladungsgesetz beschrieben wird. Der Sättigungseffekt wird
allgemein
>dazu verwendet, den Emissionsstrom unabhängig von der Anodenspannung
>einstellen zu können.
Da die Anodenspannung bekannt ist, muss man sich in meinem Fall darum
keine Gedanken machen.
>beschreibe doch mal, was du mit der Röhre vorhast. Normalerweise lassen
sich
>an einem Röntgengerät Spannung und Strom unabhängig
voneinander einstellen
Mit der Röhre eigentlich gar nichts, aber mit einem Teil der Speisung.
Es geht um nach aussen rückwirkungsfreie Entnahme einer kleinen
Leistung für eine Hilfsspeisung aus dem Heizkreis, daher möchte ich
die Zusammenhänge verstehen, bevor ich mit einer Idee daherkomme.
>beeinflusst. Der Anodenstrom ist für die Intensität
verantwortlich.
Und der wiederum hängt von Anodenspannung und Heizstrom ab. Diese
Abhängigkeit habe ich inzwischen ja in Form von Kurvenscharen
gefunden, die zumindest meine Idee bekräftigen. Zum Glück lassen sich
die nun anstehenden Messungen "im Trockenen" machen, in jeder
Hinsicht
sogar, also ohne Öl und Hochspannung.
>Da du Varian erwähnst, vermute ich mal eine wissenschaftliche
Anwendung, bei
>der es vielleicht auf andere Dinge ankommt. Ich war mal an der Entwicklung
>eines Netzteils für eine UHV-Röntgenquelle beteiligt.
Richtig, und die zu entnehmende Leistung ist für eine Messvorrichtung,
die mit der Röhre nur indirekt zu tun hat, dafür aber leider mit der
Kathodenspannung (zweipolige Röhre!). Insofern interssiert mich die
Röhre nur sekundär, vor allem interessiert mich, dass die Gesamtheit
des Systems von mir nichts merkt :) Andere Speisungen (Batterie,
optisch, induktiv) wurden auch schon angedacht, ich habe mir also
nicht aus reiner Dummheit die schwierigste Lösung ausgesucht ;)
>Die Abhängigkeit des Anodenstroms vom Heizstrom ist dadurch
gekennzeichnet,
>dass bei geringen Heizströmen eine Sättigung auftritt. Alle aus
der Kathode
>emittierten Elektronen werden von der Anode abgesaugt, so dass die
Röhre wie
>eine Konstantstromquelle arbeitet. Bei höheren Heizströmen
verschwindet die
Das habe ich inzwischen nachvollziehen können, hast Du vielleicht noch
einen Ansatz parat, wie die Abhängigkeit des Anodenstroms vom
Heizstrom im Sättigungsbereich ist? Am Rand des Diagramms sieht es
relativ linear aus, nur leider geht die Kurve in diesem Bereich nicht
weit genug.
>Sättigung allmählich und man erhält die normale
Diodenkennlinie, die durch
>das Raumladungsgesetz beschrieben wird. Der Sättigungseffekt wird
allgemein
>dazu verwendet, den Emissionsstrom unabhängig von der Anodenspannung
>einstellen zu können.
Ich glaube es wird Zeit für Röhrenkunde, mal gucken, was die
Bücher so
hergeben.
>Bei Interesse kann ich dir die entsprechende Seite aus dem Lehrbuch der
>Elektronenröhren von Barkhausen einscannen.
Immer noch Interesse ;) Wenn Du also mal in die Nähe eines Scanners
kommen solltest....würde mich freuen!
Post subject: Re: Kennlinie Röntgenröhre
Posted: 2005-09-20 01:05:08
Replies: 1 Views: 2472
Update:
bei www.varian.com findet man die verschiendensten Datenblätter mit
allen erdenklichen Diagrammen. Im interessierenden Bereich scheint der
PTC-Effekt keine Rolle mehr zu spielen, da die Funktion Fadenspannung
von Fadenstrom beinahe eine Gerade ist. Entscheidend ist ja vermutich
der Effektivwert des Stromes, und da kann ich nun ansetzen.
Post subject: Spannungslimitierte Konstantstromquelle
Posted: 2005-09-21 17:38:45
Replies: 13 Views: 1987
>ich benötige zum Testen bestimmter Meßgeräte
(0-Ohm-Amperemeter)
>eine regelbare Konstantstromquelle im Bereich von einigen uA bis etwa
>50mA. Das ist noch nicht das Problem, das möchte ich mit einem LM334
>realisieren.
Null Ohm sagst Du...?
>Aber: Die Spannung am Ausgang sollte ein paar Millivolt (10 wär
>super, 50 ok, 100 ist die Schmerzgrenze) nicht überschreiten. Meine
>erste Idee war, die Spannung mit einer Diode oder einem Transistor zu
>begrenzen, aber die gehen erstens nicht so weit runter, zweitens
>befürchte ich Leckströme.
... dann könntest Du doch eine 50mA-Stromquelle bauen und ihr einen
1-Ohm-Widerstand an den Ausgang setzen. Da Dein Amperemeter ja Null
Ohm hat, wird es sich an die Stromteilerregel halten und der gesamte
Strom wird über Dein A-Meter fliessen. Wenn es Null Ohm
Innenwiderstand hat, fällt über ihm keine Spannung ab und somit
fliesst durch den Einöhmling kein Strom mehr :) Entweder ist das jetzt
die Lösung, oder Dein Amperemeter hat irgendwie doch keine Null Ohm.
Wie soll das Ding eigentlich funktionieren? Ich stelle es mir so vor,
dass Du den Messstrom durch einen R fliessen lässt und dann einen
zweiten Strom umgekehrten Vorzeichens addierst, so dass die Spannung
über dem Messwiderstand gleich Null wird. Dann misst Du den
hinzuaddierten Strom und weisst wie gross Dein Messstrom war.
Mein Problem hiermit: wenn Du so eine Schaltung entworfen hast, müsste
mein Lösungsvorschlag nahe liegen. Wo liegt das Missverständnis?
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