Post subject: [OT] Audiostecker 3,5 mm - Differenzverstärker 0-10mV
Posted: 2005-09-26 13:01:24
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"Marte Schwarz"
> 500 Ohm bei 250 Hz? Wie hast Du denn vor, Deine Signale zu messen? 10 MOhm
ist schon sehr wenig.
Also wenn du der Meinung bist 10 MOhm wäre wenig... hmmm vielleicht
sollte ich mal statt des BC547B mal einen FET ausprobieren.
Gut ich weiß jetzt nicht, wieviel Eingangswiderstand ein bc547
an der Basis hat. Das hab ich jetzt vernachlässigt.
Mit einem FET hab ich allerdings das Problem, dass ich beim EKG wieder
ein drittes Kabel am Körper anschließen muss für den
Potentialausgleich.
Bei einem bc547 geht das quasi von selbst durch minimale Ströme
gegen die Sperrrichtung *hust* ;)
Post subject: [OT] Audiostecker 3,5 mm - Differenzverstärker 0-10mV
Posted: 2005-09-26 14:17:02
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"Marte Schwarz"
> huch, kannst mir mal die Schaltung schicken? Ich hab den Eindruck, da
liegt noch so manches im Argen. Am besten auch mit der
> Beschreibung, was Du damit genau vor hast.
Wir können ja mal tauschen. Die Schaltung die du im Hinterkopf hast gegen
meine ;)
Meine schaltung ist halt Niederohmig. Zumindest für Wechselströme.
Daran besteht gar kein Zweifel ;-) Angeblich ist die aus der Steinzeit *g*
> Dass man mit den Eingängen nicht direkt zum Patienten geht, verbietet
sich schon aufgrund der Tatsache, dass man es mit einem
> Medizinprodukt zu tun hat, das auch im ersten Fehlerfall nicht mehr als
50µA in den Patienten fließen lässt, defifest ist ...
> Solche "Kleinigkeiten" lässt man sich in der Entwicklung
dann gerne bezahlen ;-)
Interessant ist dann die Frage nach der Definition eines Fehlerfalls.
Selbst wenn die 9V Versorgunsspanung direkt hinter den Elkos anliegen
würden,
würde da doch fast nix fließen. Daher würde ich persönlich
diese
Schltung (auch wenn sie steinzeitlich aussieht) für sicher ansehen.
Siehst du das anders? Falls ja warum?
> Ein wenig Rund ist die R-Zacke ja schon, aber ansonsten sieht es nicht
ganz so schlecht aus, auf den ersten Blick. Ganz schön viel
> Programmieraufwand für ein Hobbyprojekt ;-)
Ich denk mal die wirkt so rund, weil 1 Pixel auf der X-Achse 1/960 sekunden
darstellt. Also stark gedehnt. Zweitens wirkt da wohl die Nachgehängte
analoge Filterschaltung "Spitzenglättend".
> Solltest Du da etwas kommerzielles im Sinn haben, schlag ich Dir mal vor,
eine gute Rechtschutzversicherung und eine entsprechend
> üppig ausgestattete Betriebshaftpflicht abzuschließen, die auch
grob fahrlässiges mit abdeckt ...
Ja. der Rat ist so falsch nicht ^^
>> Nen Screenshot von der Schaltung muss ich erst noch machen.
Eine Frage hatte ich nochmal. In Abbildung 3 der TL062 und der LT1012
ganz oben und der TL062 ganz unten...
Hab ich das soweit richtig verstanden, dass das die
zuschaltbare Unterdrückung für den Gleichstromoffset ist? Mein
Englisch ist leider nicht so der Hit deshalb mal diese kleine Nachfrage ^^
Eine Frage hatte ich nochmal. In Abbildung 3 der TL062 und der LT1012
ganz oben und der TL062 ganz unten...
Hab ich das soweit richtig verstanden, dass das die
zuschaltbare Unterdrückung für den Gleichstromoffset ist? Mein
Englisch ist leider nicht so der Hit deshalb mal diese kleine Nachfrage ^^
Mittlerweile ist mir da noch eine zweite Frage gekommen.
Und zwar: Sofern ich den Text richtig verstehe ist in Abbildung 3
recht der Ausgang U1. Gegenüber der Masse seh ich da einen
Widerstand mit 10 MOhm. Aber gegenüber dem Körper finde ich da nur
10kOhm. Kannst du mir vll. kurz erklären woher du die
10 MOhm gegenüber dem Körper nimmst? Ich komm da irgendwie nicht
so ganz hinter, hinter diese Schaltung. Wo genau ist denn
da der Anschluss zu einem menschlichen Körper? Also ich sehe da
z.B. E1. Das ist auf der rechten Seite verbunden mit dem LT1012 und
auf der linken Seite mit einem Ding was ich nicht kenne.
Was stellen diese rundlich langen Teile überhaupt dar?
Fragen über Fragen ;-) Ich glaub ich werd da erstmal ne Nacht drüber
schlafen sonst verwirre ich mich nur selber noch mehr ;)
Post subject: [OT] Audiostecker 3,5 mm - Differenzverstärker 0-10mV
Posted: 2005-09-27 20:30:21
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"Marte Schwarz"
Hi Marte. danke erstmal für die detaillierten Ausführungen.
> Nun ja, diese rundlich langen Teile sind abgeschirmte leitungen ;-) Der
patient ist hier stilisiert zu einer Anzahl von
> Spannungsquellen V0-Vn, der zusätzlich eine Störspannung Vcm mit
sich führt, die hier aber nicht richtig eingezeichnet ist.
Was ich aber immer noch nicht verstehe ist, was diese Senkrechte Verbindung
soll. Ist das nur die Verbindung zur Schirmung? Falls ja hätte ich die
Zeichnung
jetzt verstanden. Andernfalls gebe ich auf löl.
Aber was du zu der wirtschaftlichkeit dieser Schaltung gesagt hast
muss ich nochmal was hinzufügen. Nehmen wir an ich will nur einen
Kanal haben und nehme die hier vorgeschlagenen OpAmps dann kosten
mich die Chips pro einkanal-EKG satte 12 Euro oder mehr :-)
Da bin ich mit meiner Schaltung trotz der vielen Kondensatoren noch
wesentlich billiger. Aber wie auch immer. Vll finde ich nächste
Semesterferien ja
mal Zeit die Schaltung für EKG anzupassen und mal aufzubauen.
Bin ja doch mal gespannt wie gut das Ergebnis dieser Schaltung wird.
Bis dahin muss ich dann noch rausfinden wie ich da nen Anschluss über 10
MOhm
an den Körper hinbekomme. das ist mir nach wie vor ein Rätsel ;)
Post subject: [OT] Audiostecker 3,5 mm - Differenzverstärker 0-10mV
Posted: 2005-09-28 21:06:14
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"Henning Paul"
>> Ausserdem solltest Du Dich mit dem Thema "Innenwiderstand"
respektive
>> "Eingangswiderstand" auseinandersetzen. Speziell, wie man so
was
>> ermittelt...
> Ich hoffe inständig, "Makus" lernt das noch an seiner FH.
ähm...
Also ich habe jetzt bei der von mir geposteten Schaltung von vorgestern
oder wann das war zwei 10 MOhm in Serie drangemacht. (Also im Gerät
zwischen Gerät und Kabel und die Verstärkung etwas hochgeregelt.
Jetzt ist da auch so mind. 10 MOhm Trennung und die Impedanz dürfte dann
ja
wohl jetzt bei mind. 20 MOhm + 470Ohm liegen. Mir auch egal wie stark man
das trennen muss. So wie die Schaltung ist funktioniert sie prima
und sie ist wirklich (kostentechnisch) billig. Das blöde ist nur, je
höher die Impedanz ist, desto stärker muss man das Gerät
isolieren. Das
brauchte ich vorher gar nicht. Jetzt darf man es schon nicht mehr zu nah an
einen Fernseher oder Netzteil dranhalten.
lg und damit sollte der Thread jetzt auch erstmal abgeschlossen sein ^^,
Post subject: [OT] Audiostecker 3,5 mm - Differenzverstärker 0-10mV
Posted: 2005-09-29 16:35:04
Replies: 43 Views: 2472
"Henning Paul"
> Eigentlich lernt man sowas im 1. Semester, z.B. Stichwort Thevenin und
> Norton.
Also ich weiß ja nicht woher du dir diese herabwertende Meinung
gegenüber meiner FH herausnimmst, aber zur Klarstellung
möchte ich dir trotzdem mal kurz zusammenfassen wann wo was
bei uns drankommt. Hier natürlich nur das jetzt relevante genannt.
1. Semester: Stom-Spannungsquellen,..
2. Komplexe Widerstände (von R,C,L und mischmach)
Das was du da von mir meinst was ich wissen müsste
kommt bei uns in Analogtechnik im 3. Semester, welches
ich jetzt zugegeben im 5. Semester besuchen werde.
Bisher haben wir bei komplexen Widerständen keine
OpAmps und Transistoren (außer ansatzweise im Fach Bauelemente)
besprochen. Das kommt IMHO alles im 3. Semester Analogtechnik.
Post subject: [OT] Audiostecker 3,5 mm - Differenzverstärker 0-10mV
Posted: 2005-09-29 19:34:04
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"Henning Paul"
>> Also ich weiß ja nicht woher du dir diese herabwertende Meinung
>> gegenüber meiner FH herausnimmst, aber zur Klarstellung
>> möchte ich dir trotzdem mal kurz zusammenfassen wann wo was
>> bei uns drankommt. Hier natürlich nur das jetzt relevante
genannt.
>> 1. Semester: Stom-Spannungsquellen,..
> Und genau da findest Du das. Umrechnung Strom- in Spannungsquelle und
> umgekehrt, Klemmenersatzschaltbilder von beliebigen Netzwerken etc.
Wahrscheinlich liegts daran, dass ich nicht verstehe welches Nichtwissen
du mir vorwirfst, so dass wir (bei Marte weniger ;) aneinander vorbeireden.
Was auch sein kann, dass du meine Gedankengänge nicht nachvollziehen
kannst weil ich zugegeben häufiger unabsichtlich falsche Begriffe
verwende.
Post subject: [OT] Audiostecker 3,5 mm - Differenzverstärker 0-10mV
Posted: 2005-09-30 11:28:57
Replies: 43 Views: 2472
"Marte Schwarz"
> Für einen Praktiker wie Dich wäre in der Tat die Uni die
wahrscheinlich optimalere Ausbildungsstätte gewesen, härter zwar,
für
> solche Praktiker wie uns ;-) aber besser ergänzend.
Tja.. Du kennst mich scheinbar besser als ich dachte. Denn ursprünglich
hatte
ich auch vor an eine UNI zu gehen. Nur kam dann im Abi in Mathe
Wahrscheinlichkeitsrechnung dran. Fazit -> mit Mathe und
Sozialwissenschaften
kein Abi -> ein Jahr Praktikum und dann FH ;-)
Post subject: [OT] Audiostecker 3,5 mm - Differenzverstärker 0-10mV
Posted: 2005-10-01 15:10:17
Replies: 43 Views: 2472
"Henning Paul"
>> Wobei aber die Wahrscheinlichkeitsrechnung in der
>> (Schul-)Oberstufe mit der Statistik, die man für Systemtheorie
>> braucht, IMHO nicht viel gemeinsam hat.
>> Ersteres ist halbwegs anschaulich, letzteres eher nicht. :-)
> Wir haben auch mit Bällen in Urnen und Würfeln angefangen - die
erste Häfte
> der ersten Doppelstunde... ;-)
Ja. Wir sollten in der Abiturprüfung Tickets einer
Fluggesellschaft planen. Die verkaufen ja immer mehr als
es Sitze gibt und wir sollten mit 99,x% sicherstellen, dass
alle einen Platz bekommen. Und dann noch verschiedene
Flugzeuggrößen zu unterschiedlichen Zeiten. Das hab ich
dann nicht mehr geschnallt.
Post subject: [OT] Wann ist Natriumpersulfallösung verbraucht?
Posted: 2005-09-25 13:46:32
Replies: 41 Views: 2393
Hi,
Ich wollte mal fragen wann genau Ätzlösung (Natriumpersulfat)
verbraucht ist. Bei mir ist es jetzt so, dass das Wasser nach
der ersten Platine einen hellblauen schimmer kriegt und nach
sechs Platinen dunkelbläulich wird.
Ausmaße der Platine 16cm x 10cm. Volumen: Exakt passendes Einmachglas.
Die Platine ist ohne Massefläche als wird ziemlich viel Kupfer
weggeätzt. Kann das wirklich sein, dass nach 3 Platinen die
Menge Ätzlösung schon verbraucht ist? Ich habe mich exakt an
die Dosierung auf der Dose gehalten. Bei der vierten Platine
wartet man schon 1,5 Stunden. Bei der sechsten Platine warte
ich jetzt seit 9 Uhr heute morgen.
Spielt die Temperatur eine sehr große Rolle beim Verbrauch der
Ätzlösung? chemisch doch eigentlich nicht, oder? Weil bei mir
sind das ca 20 C°. Jetzt habe ich heute Mittag mal die Heizung
aus dem Aquarium reingehalten und auf 40 Grad erhitzt, aber
immer noch keine Verbesserung.
Kann die Lösung nach 3 Platinen wirklich schon verbraucht sein,
oder könnte es sein dass ich noch irgend etwas falsch mache?
Ansetzen mache ich laut Mawins FAQ bei knapp unter 50 C° bzw.
mit einem Wasserkocher kochendes Wasser, Termometer rein und
warten bis es unter 50 C° gefallen ist.
Ist Eisen-III-Chlorid evtl. ergiebiger?
lg und danke für Tips,
Markus
PS: @Dieter: das mit dem Namen mach ich damit man mich mit meinem
Nachnamen nicht direkt bei Google findet. Hab die Verunstaltung mal
soweit wies geht reduziert, wenns denn stört ;)
Post subject: [OT] Wann ist Natriumpersulfallösung verbraucht?
Posted: 2005-09-25 14:11:20
Replies: 41 Views: 2393
"Harald Horn"
Hallo Harald,
>> Jetzt habe ich heute Mittag mal die Heizung
>> aus dem Aquarium reingehalten
> Die armen Fische. Ich hoffe, du verwendest den Heizer nicht wieder im
> Aquarium.
> Für Fische und vor allem für Weichtiere wie Schnecken sind schon
kleinste
> Mengen
> Kupfer im Wasser tödlcih Giftig. Und vermutlich hat der Heiuzer genug
> Kalkablagerungen,
> daß sich darin genug Ätzlösung festsetzt. Ich würde
ihn jedenfalls nicht
> mehr zu
> den Fischen tun.
löl. Nein der ist aus Glas und ohne Ablagerungen ;-)
>> und auf 40 Grad erhitzt, aber
>> immer noch keine Verbesserung.
> Wie zu erwarten. Wärme beschleunigt den Prozess zwar,
> aber sie frischt die Lösung nicht auf.
>
>> Kann die Lösung nach 3 Platinen wirklich schon verbraucht sein,
>> oder könnte es sein dass ich noch irgend etwas falsch mache?
>
> Nein und nein.
Es ist ca ein Liter und ein paar zerquetschte.
>> Ist Eisen-III-Chlorid evtl. ergiebiger?
> Weiß ich nicht. Aber es ist eine ziemliche Scheweinerei,
Post subject: [OT] Wann ist Natriumpersulfallösung verbraucht?
Posted: 2005-09-25 14:13:22
Replies: 41 Views: 2393
"Robert Obermayer"
Hallo Robert,
>> Kann die Lösung nach 3 Platinen wirklich schon verbraucht sein,
>> oder könnte es sein dass ich noch irgend etwas falsch mache?
> Meine Lösung (ca. 1l) hat schon recht viele Platinen (ca. 5
Euro-Seiten) durch.
> Masseflächen sind aber bei allen drauf, weil aus elektrischen
Gründen erforderlich.
Hmm.. Wenn ich das mal in relation zu einer Karte ganz ohne
Massefläche setze, dann könnte das bei mir ja wirklich schon
verbraucht
sein. vll. sollte ich mal in de.sci.chemie fragen.
Die Kupfermenge und Lösungsmenge ist ja bekannt.
Dann sollte man das theoretisch zumindest ausrechnen können.
Post subject: [OT] Wann ist Natriumpersulfallösung verbraucht?
Posted: 2005-09-25 15:19:54
Replies: 41 Views: 2393
"MaWin"
> 20 GradC, sondern im Gegenteil der Hinweis: Temperatur: kritisch ?
Das einzelne Wort "Kritisch" sagt also, dass es auch beim
Ätzvorgang
gilt und nicht nur beim anrühren? Nun gut. Jetzt weiß ich es ja.
Aber im ernst. Selbst mit 4 Stunden Ätzzeit sind meine Ergebnisse
tadellos.
Mit frisch angerührter Lösung bei 40 Grad dauert es übrigens
auch noch
ca. 20 Minuten. Nur wenn es viel länger so ab 5 Stunden (20Grad) wird,
fängt der Fotolack in der Tat langsam an, von dem Kupfer abzublättern
und dann werden Leiterbahnen mit weggeätzt.
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