ich habe mir mit diesem Tunermodul einen Primitiv-Radio gebaut, der auch
auf Anhieb einen hervorragenden Empfang liefert (Betriebsspannung an-
legen, Abstimmspannung durch zwei 1k-Widerstaende nach oben und unten be-
grenzt und ein 10k-10-Gang-Poti dazwischen).
Leider stellte sich heraus, dass das Teil nach dem Einschalten ca.
0,1 bis 0,2 MHz daneben liegt und ein, zwei Minuten bis zu einer
stabilen Frequenz braucht. Dafuer bleibt die dann fuer Stunden konstant.
Kaeltespray bestaetigt, dass das ein thermischer Effekt ist.
Frage nun: Ist das normal? Wenn ja, gibt es eine einfache Moeglichkeit,
diese Anfangsdrift zu umgehen? Eine feldstaerkeproportionale Spannung
gibt das Modul ab, da betraegt die Aenderung von "Einschalten" bis
Maximum ca. 1V.
Die Betriebs- und Steuerspannung sind uebrigens auf 2mV stabil, daran
kann es also nicht liegen.
Zweite Frage: Sollte sich das obige Problem loesen lassen, moechte ich
mit dem TDA1591 einen Stereodecoder auf der Platine aus dessen Datenblatt
aufbauen. Ist das eine gute Idee oder nimmt man dafuer einen anderen
Baustein?
Danke fuer Eure Tips!
Gruesse
Michael
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Michael Hoereth - MCH-RIPE - Munich, Germany
Holm Tiffe <holm@pegasus.freiberg-net.de> wrote:
>
> Das liegt daran, daß der Tuner für Deine Betriebsart nicht
gebaut ist,
> sondern dafür, daß sich eine PLL mit Mikrorechner um die
Frequenz kümmert
> und die Drift ausgleicht.
Dann kann eine AFC in diesem Fall auch nicht helfen, denn die wuerde
ja nur einen einmal eingestellten Sender im Rahmen ihres Fangbereichs
durch eine kleine Aenderung der Steuerspannung wieder auf optimalen
Empfang ziehen.
Mein Problem ist also der beruehmte "feste Punkt", den ich nur mit
einer
moeglichst genauen Messung der tatsaechlichen Oszillatorfrequenz
bekaeme, oder? Einen Ausgang dafuer gaebe es, nur ob ich Lust dazu
habe...
> bauen zu wollen, zumindest nicht Eins, was man nicht schon besser auf
> dem Schrott findet (Autoradio, dafür wird der Tuner mal gedacht
gewesen
> sein).
Ja, laut Datenblatt. Mir gehts allerdings um die Renovierung eines 30
Jahre alten Selbstbau-Receivers, in dem ein Oppermann-Bausatztuner
steckt, da sind eben Instrumente und Schalter schon vorgegeben.
Und besser als das Original ist schon mein Lochrasteraufbau...
>
> Hat der nicht schon einen Decoder drin?
Nein, der hat einen Multiplexausgang.
> kümmern, das versaut schon der Optimod...
Wer ist das? Wohnt der auch in dem Blechdoeschen? ;-)
Danke!
Gruesse
Michael
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Michael Hoereth - MCH-RIPE - Munich, Germany
Georg Acher <acher@in.tum.de> wrote:
> Schau den SAA1057 an. Ist zwar schon obsolet, aber noch erhältlich.
>
Danke, das waers. Nur soll ich einen alten Tuner ersetzen, abgestimmt
mit Preomat, gegen ein Display haette der Besitzer des Geraetes glaub
ich was... Gibts einen solchen PLL-Synthesizer-IC auch analog gesteuert?
Denke nicht...
> |> > kümmern, das versaut schon der Optimod...
> |>
> |> Wer ist das? Wohnt der auch in dem Blechdoeschen? ;-)
>
> Nein, der wohnt beim Dudelfunkanbieter im Studio und sorgt durch
übelste
> Frequenzgangverbiegung, agressive Dynamikkompression und Limitierung
für den
> unverwechselbaren Matschsound.
Der Name sagt mir nix, das Ergebnis leider umso mehr.
Bayern 4 Klassik, DLF etc. helfen da etwas. Noch. Nicht immer.
Gruesse
Michael
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Michael Hoereth - MCH-RIPE - Munich, Germany
Post subject: Glühlampe 12V, wenig Watt, vertikal e Wendel
Posted: 2005-11-14 22:20:57
Replies: 8 Views: 2013
Hanno Dierke <hdierke@web.de> wrote:
>
> 12V-Quelle, jedoch mit der Bedingung, daß die Glühwendel
vertikal, das
> heisst in Richtung der Lampenlängsachse angebracht ist.
Hallo Hanno,
wenn ich das recht verstehe, koennte Dir ein Lampe helfen, die frueher
als Lichtwurf- oder Projektionslampe bezeichnet wurde. Da hat man den
Leuchtfaden auch laengs angeordnet, um eine moeglichst punktfoermige
Lichtquelle zu haben. Gibts z.B. bei Schahl Speziallampen (schahl.de).
Gruesse
Michael
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Michael Hoereth - MCH-RIPE - Munich, Germany
Christian Zietz <newsgroup@chzsoft.com.ar> wrote:
>
> nach meinem Verständnis als Fehlerquelle aus. (Die
Drehzahlumschaltung
> erfolgt mechanisch durch unterschiedliche große Laufscheiben.) Diese
> Laufscheiben werden ihren Umfang wohl ebenfalls kaum verändert haben.
Hallo Christian,
ich kenne so eine Mechanik aus der Audio 308 (ebenfalls daheim bei den
Eltern...).
Da sind die Reibraeder aus Gummi, und ich habe sie schon mal ausgebaut und
gereinigt (Iso). Sie sind im Lauf der Zeit auch verhaertet und wohl auch
nicht mehr ganz sauber rund, aber das gleicht die Drehmasse das Tellers
noch gut aus.
Vielleicht schaust Du Dir doch diese Reibraeder nochmal genau an?
Mein Vater hat uebrigens neulich den gerissenen Riemen durch einen
vom oertlichen FS-Haendler ersetzt und berichtet bis jetzt von keinen
Problemen...
Gruesse
Michael
--
Michael Hoereth - MCH-RIPE - Munich, Germany
Post subject: Heizung =?ISO-8859-15?für Ätzküvette selsbt gebaut =?ISO-8859-15? oder Aquariumheizung nehmen
Posted: 2006-02-21 22:46:04
Replies: 24 Views: 246
Andreas Pfeiffer <knorrfix@gmx.de> wrote:
>
> Kennt jemand einen Link wo der Selbstbau
> einer solchen Heizung beschrieben wird ?
>
Hallo Andreas,
ich habe einen ueberschuessigen C*nrad-Temperaturschalterbausatz
in ein Steckergehaeuse gebaut.
Den Originalthermostat habe ich stillgelegt, der war nach einigen
Jahren Lagerung eh schon ziemlich korrodiert und hat jedesmal
gebritzelt.
Den Sensor habe ich in ein Glasroehrchen gedichtet und einzeln in die
Kuevette gehaengt. Damit misst man dann wirklich die Temperatur
der Bruehe. Ruehren sollte man eh gelegentlich.
Ich musste allerdings vor die Heizung eine Diode schalten, sonst
haben die Heizdraehte manchmal leise geglueht, was mir etwas unheimlich
vorkam.
> modifizieren, dass diese die 50°C bringt ?
Ich denke, man sollte bei Verwendung von Natriumpersulfat bei ca.
45 Grad bleiben (war das nicht so in der FAQ gestanden?).
Geht jedenfalls ziemlich fix bei mir.
Gruesse
Michael
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Michael Hoereth - MCH-RIPE - Munich, Germany
ich habe ein SNT vor mir liegen (ca 50W, Standardschaltung des 3844N),
bei dem sowohl die Gleichrichterdioden als auch der Leistungstransistor
Ganz- statt Halbleiter sind. Leider finde ich den IRG4BC20 mit "W"
weder bei Reichelt noch Conrad oder Buerklin. Es gibt eine "U"- oder
"S"-Variante, die mir mit meinem begrenzten Wissen aber zu unter-
schiedlich erscheinen.
Beim Conrad gaebe es den IRG4BC40W, der zwar mehr Strom kann, aber auch
hoehere Kapazitaeten hat, Strom braucht etc.
Andererseits habe ich an dieser Stelle oft sowas wie IRFBC40 gesehen,
sogar auf der Platine scheint ein MOSFET eingeplant gewesen zu sein (S-D-G-
Beschriftung).
Kann mir jemand einen Ersatztyp nennen oder soll ich die Schaltung
nochmal genau anschauen und es mit einem IRFBC40 probieren?
Dieter Wiedmann <Dieter.Wiedmann@t-online.de> wrote:
>
> S ist eindeutig zu langsam, U könnte gehen, aber der Hersteller wird
> nicht ohne Grund einen richtig schnellen W verbaut haben.
Deswegen ist die Steigerung von "u-ltra fast" dann "w-arp
speed" (lt.
Conrad-Katalog).
Danke fuer den Tip! Ich werde halt mal schauen, ob das NT mit
dem "U" ueberhaupt wieder laeuft.
>
>> nochmal genau anschauen und es mit einem IRFBC40 probieren?
>
> Vorsicht! Das Clampingnetzwerk wird auf die Schaltgeschwindigkeit des
> IGBT abgestimmt sein, MOSFETs sind da erheblich schneller, der wird dir
> also wegen Überspannung absemmeln.
Klar, dass man da umdimensionieren muss. Nicht klar, ob ich das kann ;-)
Interessant waere auch, warum das NT nach knapp 5 Jahren Dauerbetrieb
so heftig kaputtgegangen ist. Die Versorgung scheidet eigentlich aus,
da hing ein halbes Rechenzentrum ohne Stoerungen daneben. Es hat alle
1N4007 der Gleichrichterbruecke zerlegt, die andern Teile scheinen ok.
Vielleicht ist ja die Schaltung schon so etwas gewagt... (Hersteller
ist uebrigens PowerOne, das Ding ist in einem teuren Cisco-Switch verbaut).
Gruesse
Michael
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Michael Hoereth - MCH-RIPE - Munich, Germany
Dieter Wiedmann <Dieter.Wiedmann@t-online.de> wrote:
>
> Ich könnte was drauf wetten, dass da ein MOSFET vorgesehen war, das
Ding
> aber zuviel Störungen produziert hat. Als einfaches Hausmittel (aka
> Murx) setzt man dann halt einen IGBT rein.
Das muss ihnen reichlich spaet aufgefallen sein, die Platine ist mit
D-G-S bedruckt...
Ich hab auch sonst schon wesentlich aufwendiger gebaute SNT mit dem
384X gesehen.
Gruesse
Michael
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Michael Hoereth - MCH-RIPE - Munich, Germany
Dieter Wiedmann <Dieter.Wiedmann@t-online.de> wrote:
>
>> Ich hab auch sonst schon wesentlich aufwendiger gebaute SNT mit dem
>> 384X gesehen.
>
> Was will man da schon groß Aufwand betreiben, 50W sind Spielzeug.
<rant>
Dann frag ich mich schon, warum die Dinger staendig kaputtgehen?
Dann muss es doch moeglich sein, ein solches SNT so zu bauen, dass
es nicht nach max. 3 Jahren Dauerbetrieb mit 15% Wahrscheinlichkeit
im Eimer ist? Zum Beispiel, in dem man "den" Elko fuer die Anlauf-
spannung des 384X nicht direkt an den Kuehlkoerper babbt und dort
grillt? (Alle Cisco 25XX und 26XX)
Oder man halt am Eingang irgendeine Art von Ueberspannungsschutz,
nicht nur einen Minifilter?
Schliesslich sind das Markenhersteller (Cisco, Compaq), die sich
nicht scheuen, fuer ihr Glump das Doppelte dessen zu verlangen, was
die billigen Konkurrenten verlangen. Trotzdem scheinen sie die gleiche
Pfennigfuchserei zu betreiben, wenn nicht noch schlimmer.
</rant>
Wenigstens weiss man immer ziemlich schnell, was kaputt ist...
Gruesse
Michael
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Michael Hoereth - MCH-RIPE - Munich, Germany
Post subject: Buchse für Nokia-Ladegerät
Posted: 2006-03-26 13:40:06
Replies: 7 Views: 1405
Thomas Finke <finke.thomas@gmx.de> wrote:
>>> Welchen Durchmesser haben denn die Stecker bei Nokia?
>>
>>Aussendurchmesser ist 3,5mm
>>
> Jip stimmt, habs gerade auch nochmal anchgemessen. Und dafür nun eine
> Buchse für Printmontage...?
Vor zwei Jahren hab ich den Stecker bei Buerklin bekommen, vielleicht
hat der inzwischen auch Buchsen...?
Gruesse
Michael
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Michael Hoereth - MCH-RIPE - Munich, Germany
Axel Berger <Axel Berger@b.maus.de> wrote:
> *Markus* wrote on Sat, 06-04-08 19:52:
>>Das Problem ist Mathe1. Das schreibe ich im Sommer zum 3. Mal.
>
> Ein Rat: Wenn Du das Vordipolom schaffen solltest, dann wechsle sofort.
naja, meine Erfahrung war eigentlich eher umgekehrt - nach durchlittenem
Vordiplom wurde das Physikstudium schlagartig angenehmer. Allerdings legte
man bei uns nicht soooviel Wert auf Theorie, dafuer gabs so Sachen wie
Messtechnikpraktikum.
Wie ist das bei Ingenieuren?
Gruesse
Michael
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Michael Hoereth - MCH-RIPE - Munich, Germany
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