Doch, das Teil liegt hier vor mir und funktioniert.
Fertig im Gehäuse, mit DC/DC Wandler (läuft stundenlang von 2
AA-Akkus).
War bisher nur zu faul das zu aktualisieren ;)
Wolfgang Gerber wrote:
> So sagte es mir vor vielen Jahren mal auch ein Betreiber auf
> Nachfrage.
In meinem Fall war es eine total unisolierte Stromschiene, die auf 15cm
hohen Keramikisos geführt war.
Also ging es nächsten Tag mit 40kV-Tastkopf hin, um zu merken dass die
Isos irgendwie doch etwas überdimensioniert waren ;)
Trotzdem hätte eine Abdeckung nicht völlig geschadet...
Btw, bei einer Anlage mit Stromzuführung ausschlieslich über dne
Boden
hab ich aus Interesse (Schild "Betreten der Fahrfläche strengstens
untersagt") mal gemessen, um auch 48v zwischen 2 Segmenten zu finden.
Eigentlich wollte noch jemand eine Bierdose zwischen 2 Segmente stellen
und dann eine Münze einwerfen, aber beim ersten Versuch war kein Kontakt
gegeben und dann wurden wir rausgeworfen ;)Hätte bestimmt ein nettes
Feuerwerk gegeben...
relativ heisse Objekte (Lötkolben so ab 400°) kann man mit einer S/W
CCD
Kamera ohne IR Filter sehen.
Müsste man aber mit der verwendeten Kamera probieren, Temperatur
"messung" geht natürlich nicht wirklich.
Post subject: Bleigel-Akkus gekippt lagern/betreiben?
Posted: 2005-12-05 19:42:05
Replies: 14 Views: 59
Sebastian Suchanek wrote:
>Nehmen Bleigel-Akkus
> irgendwelchen Schaden, wenn man sie dauerhaft(!) in einer
> anderen als der "normalen" Lage betreibt? (Also zum Beispiel auf
> der Seite liegend.)
BleiGEL?
Meinst du nicht eher versiegelte Bleiakkus (VRLA/SLA), oft als Bleigel
bezeichnet?
BleiGEL Akkus gibt es kaum mehr.
Die kleineren Akkus sind aber alle VRLA.
Und die kann man laut Panasonic (gilt also spezifisch auf deren LCR
Serie, dürfte aber auch für andere gelten) betreiben wie man will,
ohne
jede Probleme.
Hier läuft ein 5Ah 12V seit mehren Jahren kopfüber, bisher
problemlos.
Oh, das Dokument kannte ich noch nicht.
Mein alter deutschsparchiger Katalog sagte was von "Einsetzbar in allen
Lagen ohne Auslaufgefahr durch nichtflüssigen Elektrolyten".
Meinen Akku lade ich schon seit Jahren überkopf, und es ist anscheinend
nichts ausgelaufen (habe direkt nach dem Laden ein pH-Papier an die
Ventile gehalten, hätte man gemerkt wenn was rausgekommen wäre).
Also wie immer, kann funktionieren, muss aber nicht, siehe Nickelzellen
Löten.
Laut Herstellern verboten, macht aber trotzdem jeder und es geht.
für was ich das brauche dürfte ja klar sein ;)
Jedenfalls geht es um 10V<Uin<30V und 0V<Uout<40V, bei einigen bis
rel.
vielen A.
Desshalb erscheint ein SEPIC Wandler weniger sinnvoll.
Ein Gegentaktwandler hat Wirkungsgradprobleme durch die Gleichrichtung,
die bei großer Uin/geringem Iout durch die hohe Spannung UF-Dioden
erfordert.
Letztendlich bin ich auf das gekommen: http://www.hobbyelektronik.org/usenet/1.png
Die beiden FETs würden gleichzeitig durchgeschaltet (mittels eines
Brückentreibers wie IR2103).
Für die Ansteuerung wollte ich einen Current mode Controller nehmen, wie
z.b. UC38xx.
Dessen Strommesssignal bekommt der am R1.
Dabei entsteht natürlich die Frage, wie es aussieht mit:
- Slope compensation (normalerweise ja bei DC>0.5 nötig)
- Stabilität der Regelschleife im Discontinious/Continious mode
- Bauteiledimensionierung (L, Irms der Kondensatoren)
- Wirkungsgrad?!?
- besseren Alternativen?
Synchrongleichrichtung ist wieder eine andere Sache.
Dadurch wäre ein Nulldurchgang und eine Umkehrung des Spulenstroms
möglich, also immer Continious mode.
Das geht bei synchronen Stepdown ja auch gut, aber bei dieser Topologie
nicht, da Uout ja größer sein kann als Uin, und bei geringer DC
(niedrige Last) der umgekehrte Spulenstrom sehr groß werden kann.
Das würde es erfordern, die Sync-FETs abzuschalten, sobald der
Spulenstrom am Nulldurchgang (oder besser kurz davor) ist.
Bidirektionaler Betrieb wäre so sogar möglich, indem Main/Sync-FETs
getauscht werden und die Regelung entspechend umgeschaltet wird.
Oliver Betz wrote:
> Robert Obermayer <robert ng@hobbyelektronik.org> schrieb:
>
> [10V<Uin<30V -> 0V<Uout<40V, bei einigen bis rel. vielen A]
>
>
>>Desshalb erscheint ein SEPIC Wandler weniger sinnvoll.
>
>
> geht schon.
Koppelkondensator?
Wird ziemlich höllisch belastet, gibt also einen riesigen Elko oder
begrenzte Lebensdauer.
Und Keramik geht nur sinnvoll bei sehr hohen Frequenzen, die ich mir
ersparen werde (max. 100Khz).
>
>
>>http://www.hobbyelektronik.org/usenet/1.png
>>Die beiden FETs würden gleichzeitig durchgeschaltet (mittels eines
>>Brückentreibers wie IR2103).
>
>
> Nicht gut, besser ist es, je nach Betriebsart nur den einen oder den
> anderen FET zu schalten.
Schon klar, nur gibt das dann entsprechend anderswo richtige Probleme.
Die Transferfunktion verändert sich massiv, ich weis wirklich nicht, wie
man die Regelschleife dann im Übergangsbereich stabil bekommen soll.
Es gibt zwar ein IC dafür von LT, aber nut bis 30V out, was nciht
reicht, und nicht für den Leistungsbereich.
Ist anscheinend verdammt viel drin, um das stabil hinzubekommen.
>
> Es gibt darüber eine Application Note (mit Wirkungsgradangaben der
> Alternativen), habe aber vergessen, von wem die war - Motorola? Bei
> Bedarf kann ich danach suchen.
Wäre interessant...
>
> Warum willst Du eigentlich für einen Akkulader bis zu 30V
> Eingangsspannung zulassen?
>
Vieles hat nominal 24V.
Zum beispiel billig gebraucht verfügbare Industrieschaltnetzteile.
Ausserdem halten sich die Eingangsströme eher in Grenzen als bei 12V,
also größerer Wirkungsgrad und mehr Leistung mit gegebenen
Bauteilen.
Wird wohl so aussehen, dass der Eingangsstrom und der Ausgangsstrom
begrenzt wird, wobei das jeweils kleinere das Maximum vorgibt (Software).
Mit geringerem Eingangsspannungsbereich werden die Probleme aber auch
nicht so viel weniger, dass es das rechtfertigen würde (imho).
Der Ausgang kann immernoch drüber und auch drunter liegen, und beides
muss effizient funktionieren.
Michael Schwingen wrote:
> Wie wäre es mit dem LTC3780?
Den habe ich mir schon angesehen.
Probleme: max. 30V Out, reicht aber nicht.
Minimale Schaltfrequenz 200Khz, ich wollte eher in Richtung 50-100Khz
arbeiten, sollte ja noch ohne 4Layer Platine gehen...
Funktioniert nicht so ohne weiteres bidirektionell.
höchstvermutlich ein NiMH, wenn kein Zeichen mit einer durchgestrichenen
Mülltonne und drunter Cd auf dem Gehäuse ist.
Baugröße sieht nach AA aus?
Gemessener Laststrom?
Mein Tipp für Belastungen über 2-3A ist bei AA die KAN1400, macht bis
ca. 15A Dauerlast gut mit, während "normale" (z.b. GP2500) bei
3-5A
schon am Ende sind.
Bei geringerem Strom einen guten NiMH Akku nehmen, muss nicht unbedingt
die höchste Kapazität haben, aber kein NoName-Zeug nehmen, also z.b.
Sanyo oder GP.
Anschlussdrähte anlöten ist kein großes Problem, wenn man einen
dicken
(60-100W) Lötkolben nimmt und schnell arbeitet.
Nikolaus Riehm wrote:
>> Hab mir inzwischen einen Sanyo bei Reichelt ausgeguckt ("SA
HR3U-1Z").
Wird sicher funktionieren, aber s. unten.
> Macht das etwas aus, wenn der einen anderen Kapazitätswert hat als
der
> bisherige oder ist das der Ladeschaltung wurscht?
Sollte der "Schaltung" normalerweise wurscht sein, da die in aller
Regel
einfach dauerhaft mit geringem Strom reinbrät und den Akku so schnell
kaputtmacht, egal welcher Typ.
Am längsten halten da noch für Dauerladung spezifizierte Akkus,
Reichelt
hat da z.b. den Sanyo N600AAC (SA N-600AAC-1Z, 1,15¤) den ich dann
empfehlen würde.
Die Kapazität dürfte normalerweise reichen.
Post subject: Polypropylene Kondensatoren im Signalpfad - Erfahrungen gesucht
Posted: 2005-12-14 18:50:08
Replies: 47 Views: 328
Friedrich Stockhammer wrote:
kein merkbarer Unterschied ob nur ein Stück
> Draht oder ein Kondensator im Signalweg liegt
Dann nimm einen Draht...
> Aber ich hab was gefunden das ich erst durchlesen muss:
> http://www.capacitors.com/picking capacitors/pickcap.htm
Oder wo kein Draht geht eben einen MKS2 oder MKS4 (je nach Wert) und fertig.
in der FAQ ist ja die Rede davon, dass es so etwas geben soll.
>>Bei Bungard und http://www.walterlemmen.de/ gibt es UV
>>lichtempfindliche Lötstopplackfolie (grün) zum Laminieren,
die recht
>>einfach zu verarbeiten ist.
Nur ist auf den Webseiten nichts davon zu finden, erst recht nicht wo
man das bekommen könnte.
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