Post subject: Wie kann man den Output einer LED stabilisieren?
Posted: 2003-07-22 12:14:40
Replies: 2 Views: 1535
Hallo Gemeinde,
zum Selbstbau eines Sensitometers suche ich eine Moeglichkeit,
den Licht-Output einer LED (bzw. einer ganzen Batterie davon)
konstantzuhalten. Dabei sollte die Regelung so gut sein, dass
sie auch arbeitet, wenn die LED nur 1-10ms lang gepulst wird.
Post subject: Suche Servicemanual/Schaltplan Onkyo T-9
Posted: 2004-11-15 08:46:49
Replies: 1 Views: 2205
Hallo!
Hat zufälligerweise jemand ein Servicemanual oder sonstige Unterlagen
zum Onkyo-Tuner T-9 (Bj. ca. 1974) rumliegen und könnte eine Kopie/ein
pdf davon machen?
Ich hab hier zwei schöne alte Hifituner aus den 70ern stehen (ein
Technics ST8044 und ein Onkyo T-9). Beiden gemeinsam ist, daß sie
zwar Empfang haben, aber leider keine Stereo liefern.
Der Technics war NF-mässig völlig tot gewesen, bis ich die
kalte Lötstelle an einer Massebahn gefunden hab, die die
halbe Platine mit Masse versorgt. Danach stimmen alle Spannungen
am MPX-Dekoder gut mit den im Schaltbild angegebenen Spannungen
überein, der Oszillator liefert brave 19kHz (mit dem Oszi
abgeschätzt), aber Stereo ist nicht. Wie kritisch ist die
Einstellung der 19kHz-Frequenz am Multiplexer?
Der Onkyo hat genau das gleiche Problem: die Stereo-LED bleibt
hartnäckig aus, den hatte ich bislang noch nicht auf (auch
hier Serviceanleitung vorhanden...).
Wie könnte ich mit bescheidenen MeßmitTeln (Zweikanal-Oszi
und Multimeter) weiter vorgehen? Danke für die hoffentlich
reichhaltig kommenden Tips!
Post subject: Anlasser =?ISO-8859-15?für Nähmaschine
Posted: 2004-12-07 08:24:41
Replies: 27 Views: 1718
Joerg Wunsch <j@ida.interface-business.de> wrote:
> PWM und Schalttransistor in einer Graetz-Brücke. Diese
> Schalttransistoren gibts dank der Massenproduktion für
> Horizontalendstufen in Fernsehern zu günstigen Preisen.
Der Jörg Wunsch taucht ja auch überall auf...
Könntest Du nähere Infos rüberwachsen lassen? Das Pedal der
geliebten Bernina meiner Frau (ca. 1960) ist nämlich auch am Ende...
Martin Wiesner <Martin.Wiesner@kawo2.rwth-aachen.de> wrote:
> Martin Jangowski <martin@jangowski.de> wrote:
>> War das die Kiste aus Army-Best?nden, gewartet und gepflegt? Wenn ja,
>> Gl?ckwunsch... wenn ich die fr?her gesehen h?tte, w?re es teurer
>> geworden...
> Nee, offensichtlich stammt das Teil aus ner Firma ("Computer
Konstanz"),
> wurde aber, dem Adress-Aufkleber zufolge, offensichtlich bei der dt.
> Tektronix-Niederlassung gewartet. Vllt besser als ein
"zerwartetes"
> Mil-Ger?t? Wenn google richtig liegt, ist C.K. zumindest dem
> milit?rischem Umfeld zuzuordnen.
> Wobei, sind die Milspec-Tektronix-Mainframes nicht sowieso meistens mit
> den abgespeckten(kein Readout und evtl anderes) Einsch?ben best?ckt?
Keine Ahnung. Ich hab eben noch mal nachgesehen, es war eine 7704 ohne
Einschübe, die für 123 Euronen über den Tisch gegangen ist. Noch
Einschübe für 100 Euronen dazu, dann ist das Teil zumindest
benutzbar.
Ich hab mir gerade eine 7623A mit 2x7A18 und 7B53A gegönnt, auch ganz
nett für den Anfang (und für Audio-Sachen, die ich vorhab, schnell
genug).
> Alle anderen scheinen es auch so begriffen zu haben, und extra für
> Dich Martin erkläre ich es: Der 7A26 ist ein 200 MegaHertz Einschub,
> und ja: Ich habe mich beim m vertippt.
Soweit ich das verstanden habe, sind die 76xx Scopes mit 100MHz
Bandbreite, und die in mein 7623A eingebauten 7A18 Vertikalverstärker
haben ebenfalls 100MHz Bandbreite, sollten also gut passen.
Die 7A26 haben 200MHz, sind also eigentlich für die schnelleren Kisten
gedacht. Würde ein Einsatz in einem langsameren Mainframe wie dem 7623A
was bringen?
Ich muß gestehen, daß mich die Anzahl der für die
7xxx-Mainframes
verfügbaren Vertikalverstärker doch etwas verwirrt...
Post subject: wie baue ich einen Lastwiderstand 500 W ?
Posted: 2005-01-24 15:12:41
Replies: 30 Views: 176
Bernhard Krämer <Bernhard Kraemer@web.de> wrote:
> Hallo,
> für ein Forschungsprojekt, daß in einem Monat beginnt, wird ein
> Lastwiderstand benötigt, der bei 12 V etwa 40 A zieht. Es handelt
sich also
> um einen etwa 0,3 Ohm großen Widerstand, der mit 500 W belastet
wird. Doch
> woher nehmen und nicht stehlen?
> Ich habe gerade mal ausgerechnet, daß ich die Last auch aus 500
Widerständen
> à je 3 Ohm / 1 Watt herstellen könnte. Aber so viele
Widerstände zu kaufen
> verspricht eine teure Sache zu werden. Außerdem kann ich doch
sicherlich
> durch Ventilatoren, die die Hitze wegblasen, auf kleinere Widerstände
> zurückgreifen.
Schau mal auf Ebay, ich hab mir als Belastungwiderstände zum
Verstärkertesten 100 Stk. Drahtwiderstände 100 Ohm/20 Watt gekauft,
mit
Porto ca. 10 Euro. Aufbau auf Pertinaxleiste mit Lötstützpunkten
freitragend, zwei Bananenbuchsen als Anschluss.
Solche Widerstände in allen möglichen Varianten gibt es ständig.
> ich bau gerade ein kleine F2A Generator (Morsetelegrafie via FM) und
> grübel nun über die Ausgangsimpendanz am Kopfhörerausgang
weil es
> so viele verschiedene Kopfhörer gibt. Von 8 bis 600 Ohm scheint mir
> das Spektrkum zu gehen.
> Kann man sagen wie viel mW Leistung man für eine volle Aussteuerung
eines
> Kopfhörers braucht um dann zu ermitteln wie hoch die Amplitude
maximal
> sein muss damit auch beim 600Ohm Typ noch was sinnvolles heraus kommt?
> Alle anderen kann man dann ja mit dem Lautstärkeregler
herunterregeln.
Sowas steht üblicherweise in den technischen Daten des Kopfhörers.
Geh
mal davon aus, daß man mit einem Milliwatt schon mächtig
Geräusch
erzeugen kann, mehr braucht höchstens ein DJ, um gegen viele Watt
Beschallung von aussen anzustinken.
Bei einer Revox A77 hat der Kopfhörerausgang 0.5mW/Kanal, und das ist
gut laut.
Post subject: Grundsaetzliche Frage zu Rauschen und Klirr bei Audio
Posted: 2005-02-08 16:26:54
Replies: 6 Views: 787
Hallo!
Ich hab mal eine Verständnisfrage. Nehmen wir an, ich hätte
einen Audioverstärker mit einem Rauschabstand von z.B. 60 dB
bezogen auf Vollaussteuerung. Das bedeutet doch, daß ich
bei einem maximalen Ausgangspegel von z.B. 10Vss einen Rauschpegel
von 10 mVss messen kann (60db = 1:1000). Soweit ok?
Der Klirrfaktor ist doch ein Maß fuer die nichtlinearen
Verzerrungen des Verstärkers, die Summe aller Oberwellen eines
eingespeisten Sinussignals. Der Klirrfaktor ist auch ein
Verhältnis, das üblicherweise in % angegeben wird.
Frage 1: eigentlich sollte man den Klirrfaktor auch in dB angeben
können, oder? 0.1% wären dann 60dB.
Frage 2: Rauschen ist ja ein Frequenzgemisch aller nur denkbaren
Frequenzen, insbesondere treten dann ja auch Vielfache eines
gleichzeitig eingespeisten Sinussignal auf. Wie ist die Relation
von gemessenen Klirrfaktor zu gemessenen Rauschabstand? Schliesslich
könnte der Pegel der gemessenen Oberwellen ja aus dem Rausch
stammen und weniger aus nichtlinearen Verzerrungen der Bauteile, oder?
Post subject: Grundsaetzliche Frage zu Rauschen und Klirr bei Audio
Posted: 2005-02-08 16:42:01
Replies: 6 Views: 787
Jan Bruns <post@abnuto.de> wrote:
> "Martin Jangowski":
>> Frage 1: eigentlich sollte man den Klirrfaktor auch in dB angeben
>> können, oder? 0.1% wären dann 60dB.
> Klar, wird auch oft so gemacht.
>
>> Frage 2: Rauschen ist ja ein Frequenzgemisch aller nur denkbaren
>> Frequenzen, insbesondere treten dann ja auch Vielfache eines
>> gleichzeitig eingespeisten Sinussignal auf. Wie ist die Relation
>> von gemessenen Klirrfaktor zu gemessenen Rauschabstand? Schliesslich
>> könnte der Pegel der gemessenen Oberwellen ja aus dem Rausch
>> stammen und weniger aus nichtlinearen Verzerrungen der Bauteile, oder?
> Nein. Die durch Verzerrungen hinzugefügten Anteile sind ja, im
Gegensatz
> zum Rauschen abhängig vom Nutzsignalpegel. Natürlich lässt
sich ein
> Klirrfaktor nur dann sinnvoll messen, wenn er (bei Testsignalpegel)
> deutlich über dem Rauschpegel liegt.
Es ging mir vor allem um eine Frage: Wenn ein Verstärker 60db
Rauschabstand
hat, kann er dann weniger als 0.1% Klirr haben? Wann verschwinden die messbaren
Oberwellen im Rausch?
Jürgen Langkau <juergen.langkau@t-online.de> wrote:
> Hallo zusammen,
> ich benötige eine Widerstandssortiment.
> Hat jemand ev. eine Empfehlung, bei welchem Distributor ich eins
> bestellen kann?
Bei Ebay vertickert ständig jemand komplette Metallfilm-Sortimente (1%).
Die komplette E12-Reihe von 1 Ohm -1MOhm, je 30 Stück gegurtet für
ein
paar Euro. Ich hab eins ersteigert, die Gurte in einn Sortimentskasten
einsortiert und bin zufrieden damit.
> demnächst möchte ich mir eine Lötstation anschaffen, ich
weiß nur
> nicht genau, was ich nehmen soll. Zwar habe ich schon ein bischen
> recherchiert, aber so wirklich schlau bin ich nicht geworden.
> Auf jeden Fall soll es eine Lötstation mit einstellbarer Temperatur
> und Regelung sein. 50 Watt Leistung reichen, über mehr wäre ich
nicht
> böse. Ich gehe davon aus, dass ich das Ding länger haben werde,
daher
> will ich auch in 10 Jahren noch Ersatzteile und Zubehör bekommen
> können wollen.
> Gefunden habe ich Produkte von Weller, Ersa, Metcal und gelabelte
> Nonames (Voltcraft?). Metcal ist aber hier wohl nicht so verbreitet.
Ich hab seit ungefähr 1978 eine Weller Lötstation (WECP?), das alte
Modell mit Halter oben auf dem Trafo. Da gab es Anfang der 80er ein
Nachfolgemodell (Trafo und Halter getrennt), das es heute noch gibt.
Der Lötkolben hat 50 Watt, die Temperatur ist per Drehknopf einstellbar
und steht bei mir seit mehr als 25 Jahren auf 370 Grad (freundlicherweise
mit Inbusschraube feststellbar).
Mit dem Teil hab ich alles gemacht, was so anfällt. Erst seit kurzem
hab ich was neues, eine Ersa RDS80. Im Prinzip das gleiche, nur
mit digitaler Anzeige der Temperatur und sonstigem Schnickschnack. Wenn
ich das Teil nicht geschenkt bekommen hätte, würde ich meine Weller
immer noch nutzen, ausser etwas mehr Power und kürzerer Anheizzeit hat
die Ersa keinen erkennbaren Vorteil gegenüber meiner guten alten Kiste.
Bei Ersa oder Weller kaufst Du mit Sicherheit ein zukunftssicheres
Modell.
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