Post subject: Re: Zuverlässige Temperatur im Schatten Messung
Posted: 2003-07-22 14:05:55
Replies: 26 Views: 584
Uwe Hercksen schrieb:
>
> durch die vorgeschriebene Bauweise der weissen Thermometerhäuschen.
> Wenn man die alle gleich baut und gleich aufstellt hat man hoffentlich
> überall den gleichen Fehler.
> Bei einem Blockheizkraftwerk (BHKW) soll im Fall einer Störung
> automatisch eine bestimmte Telefonnummer angerufen werden.
> Das BHKW besitzt einen Ausgang, an dem bei Störung ein Signal
anliegt.
>
Post subject: Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ?
Posted: 2003-09-30 14:31:09
Replies: 162 Views: 182
Holm Tiffe schrieb:
> In article <bl4pld$8tp$00$1@news.t-online.com>,
> Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de> writes:
>
>>On 27 Sep 2003 21:02:00 +0200, dsalva@gmx.de (Dirk Salva) wrote:
>>
>>
>>>dfnsonfsduifb@gmx.de (Johannes Bauer) schrieb am 27.09.03:
>>>>Also ich weiss ja nicht ob du schonmal den Dieselrussausstoss
von
>>>>Fahrzeugen mit >20 Jahren auf dem Buckel mit den neuen
Russfilter-Autos
>>>>verglichen hast. Alte Fahrzeuge sind absolute Dreckschleudern
und
>>>>haben einen irren Benzinverbrauch.
Die meißten Leute die mit erwähnten Dreckschleudern unterwegs sind
dürften imho nur geringe Jahreskilometerleistungen zusammenbringen. Wer
viel Autofahren muß hat schnell den Wunsch nach einem moderneren Auto.
Ein Bekannter dem ich nach einem Wildschaden an seinem Astradiesel mal
meinen Passat BJ. 1987 für eine Woche lang für den Weg zur Arbeit
geliehen habe war schwer schockiert ob der Tantiemen für die
Tankwärtin...
Meinereiner hat sich so eingerichtet daß er nur wenig mit dem Auto
fahren muß. So ist die alte "Dreckschleuder" in jeder Hinsicht
mehr als
okay.
Wer in einer größeren Stadt wohnt dürfte die Beobachtung
gemacht haben
daß viele ältere "Karren" oftmals tagelang nicht bewegt
werden. Stehen
immer nur so rum und nehmen unsereinem die Parkfläche weg. Für sowas
braucht man sich nicht hoch zu verschulden.
>>>Was fuer eine bloedsinnige Aussage:
>>>- Kein deutscher Hersteller baut z.Zt. Russfilter ein.
Wieso ist daß bisher nicht so? Erinnert mich an die frühen 80er wo
angeblich die Europäische Industrie nicht in der Lage war Katalysatoren
kerzustellen. Obwohl sowas natürlich in den Exportmodellen für
Amiland
schon lange drin war. (-sein mußte)
Die Autoindustrie wußte natürlich daß mit (vorgeschriebenen)
Katalysatoren kein Geld zu verdienen ist und mauerte also.
> Der Zweck der ständig steigenden KFZ Steuer ist NICHT, alte
Umweltstinker
> zu entsorgen, sondern der Zweck ist, der breiten Masse tief in die Tasche
zu
> greifen.
Ack. Der Gesetzgeber hätte zur Durchsetzung z.B. von
Abgasreinigungssystemen an Kraftfahrzeugen effektivere Möglichkeiten. Er
braucht doch bloß festzulegen daß ab $Stichtag nur noch Fahrzeuge
mit
$Ausrüstung *neu* zugelassen werden.
Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern daß Fahrzeuge die mit
Anschnallgurten ausgerüstet sind jemals steuerbegünstigt waren. Wurde
einfach vorgeschrieben.
Wahrscheinlich hatte man die Hebelei an der KFZ-Steuer nur noch nicht
entdeckt. Argument: Was uns Allgemeinheit die Unterstützung der vielen
Witwen und Waisen durch unangeschnallte Verkehrsunfälle so kostet...
> alleinerziehende Mutti (oder Vati). Diese werden immer alte Autos haben
und
> denen wird mit System in die Tasche gelangt, aber schamlos.
Dabei fällt mir dann noch die Abzocke mit der ASU-Plakette ein. Ich habe
bei der letzten Untersuchung mal den Mech gefragt ob er jemals "was
hätte nachstellen" müssen. Würde er niemals tun, sagte er.
(Insbesondere
in Gegenwart eines der berüchtigten "hochgezüchteten"
späten
VW-Vergaser) An modernen Motoren wäre eh nichts zu machen.
Über 50 Millionen PKW-Halter tragen alle 2 Jahre 20 Euronen in die
Werkstätten. Für die Umwelt?
> Verstehe mich nicht falsch, ich bin für Umweltschutz, aber ich bin
gegen
> diese Art von Grünen!
> Mein Beifall nachträglich noch für den Berliner Taxifahrer, der
den Trittin hat stehen lassen, mit dem Kommentar: "Kaufe Dir ein
Fahrrad!".
> (Das war nach der Einführung der Ökosteuer).
Was hier diskutiert wird hat meistenteils nichts mit "den
Grünen" zu tun.
Die Ökosteuer ist als Verbrauchsabhängige Steuer sinnvoll und
erfüllt
ihren Zweck. Der Name "Ökosteuer" ist allerdings
irreführend.
Habe ich ja auch garnicht behauptet. Die "Zitattiefe" war wohl
reichlich
unübersichtlich groß...
>>Was hier diskutiert wird hat meistenteils nichts mit "den
Grünen" zu tun.
>>Die Ökosteuer ist als Verbrauchsabhängige Steuer sinnvoll und
erfüllt
>>ihren Zweck. Der Name "Ökosteuer" ist allerdings
irreführend.
> Uwe das ist sie nicht.
> Sowas nützt nur Betrieben, die genug Kohle auf der Kante haebn um
z.B.
> Heizungsanlagen oder Fahrzeuge auf den letzten technischen Stand zu
bringen
> und so zu sparen, einem kleinen Mittelständler
Gewerbetreinbenden ist diese Steuer so lang wie breit. Sie reichen die
Kosten einfach durch, letztendlich an den Verbraucher, ggf über das
Finanzamt. Die Ökosteuergelder sind Betriebskosten.
Ich kann mich auch garnicht entsinnen daß die Wirtschaft ernsthaft
geklagt hätte.
> oder besagter alleinerzeihender Mutti
Die grundsätzlich immer gerne betroffene Besagte Alleinerziehende
Mutter(TM) hat keinen Job und lebt von Sozialhilfe & Co.
Alleinerziehende Mutter hat kein Auto (-zu haben) [ganz schnell wegduck...]
Am Rande erwähnt: Die bösen Benzinpreise liegen doch sogar mit
Ökosteuer
inflationsbereinigt gegenüber den ach so billigen Preisen in den 70ern
garnicht so schlecht.
Da siehts mit dem Glas Bier in der Kneipe schon anders aus :-(
Fakt is das die Preise für Energie und Rohstoffe weitgehend
"Politische
Preise" sind.
Rohstoffe und Energie sind dermaßen *billig* daß es sich lohnt in
Biliglohnländern oder hochautomatisiert irre viele blödsinnig
minderwertige Artikel herzustellen und den Verbrauchern anzudrehen.
Beispielsweise all dieses Gerümpel was seit einigen Jahren Aldi, Penny,
Lidl & Co allwöchentlich verhökern. Staubsauger die nicht richtig
saugen
und für die man in 2 Jahren nirgeswo mehr Beutel kaufen kann, geschweige
denn ein paar Jahre später Ersatzkohlen. Zum Beispiel. Stereokram,
Fernseher, Bohrmaschinen... Oder all der minderwertige Mist den man in
den uns überall umzingelnden Baumärkten kaufen soll.
Überleg mal wieviel wertvolle Rohstoffe da direkt für die
Müllkippe
verarbeitet werden.
Der Weg geht nur über höhere Rohstoff und Energiepreise, zugunsten
von
niedrigeren Lohn(neben)kosten. Und da ist - zumindest theoretisch - die
Ökosteuer ein kläglicher, aber immerhin doch, Ansatz.
Aus teueren (= wertigen) Rohsoffen wird niemand "Ramsch" herstellen
weil
niemand diesen (dann teueren) Ramsch kaufen will.
Wir müssen wieder dahin kommen daß das Volk qualitätsbewust
kauft und
entsprechend werthaltige Artikel für sein Geld bekommt. Sagen wir mal
sowas wie den Vorwerk Staubsauger. Und es muß Handwerker geben die diese
Artikel für *erschwingliches* Geld ggf. auch wieder instandsetzen
können. Womit wir dann das Müllproblem auch schon gut entschärft
hätten.
Ach, ich höhre schon: Der Stromverbrauch den so ein alter Vorwerk....
Natürlich können wir Vollbeschäftigung und Wohlstand der 60er
und 70er
des letzten Jahrhunderts so nicht mehr herstellen, die Strukturen haben
sich halt weltweit gewandelt und wir haben in unserer Hochnäsigkeit zu
vieles groszügig aus der Hand gegeben.
Wir brauchen dringend Denker und Lenker die nicht im
VierJahreswerdichdannauchwiedergewählt?zyklus funktionieren. Wirtschafts
und Finanzführung unserer Republik sollte von der Politik abgekoppelt
und Fachleuten überlassen werden. (man nennt das wohl Privatisierung)
>
> BTW: ich habe gestern einen Beitrag in PlusMinus gesehen, einer Studie
> zufolge wird der Dosenpfand ad Absurdum geführt.
>
Die angeblichen Arbeitslosen aus der Blechdosenindustrie können sich
noch eine ganze Weile damit über Wasser halten indem sie die ganzen
immernoch in der Natur herumliegenden Dosen einsammeln und verhökern.
Außerdem brauchen sie kein Auto mehr. Und weil sie jetzt viel Zeit haben
können sie in den Wald gehen und Holz zu Heizen sammeln. Vorteil:
weniger Waldbrandgefahr und ökologisch korrekt.
Ich glaube keiner Statistik die ich nicht selbst gefälscht habe.
Post subject: Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ?
Posted: 2003-10-02 19:39:33
Replies: 162 Views: 182
Dirk Ruth schrieb:
> On Wed, 01 Oct 2003 21:44:39 +0200, Uwe Bredemeier
> <uwe@call-n-deal.de> wrote:
>>Am Rande erwähnt: Die bösen Benzinpreise liegen doch sogar
mit Ökosteuer
>>inflationsbereinigt gegenüber den ach so billigen Preisen in den
70ern
>>garnicht so schlecht.
> 1L Super verbleit hat vor 10 Jahren 1,16DM gekostet. Von welcher
> Inflation redest Du? 100% Inflation in 10 Jahren?
>
Die Auswertungen zur Entwicklung der realen
("Inflationsbereinigten") Kraftstoffpreise haben ergeben,
dass der Kraftstoffpreis für Normalbenzin im
Jahr 2001, real gesehen 19 Pf niedriger lag als
1981. Der nominelle Preis betrug 1981 137 Pf/l
und 2001 196,4 Pf/l.
Im Gegensatz dazu lag 2001 der Preis für Dieselkraftstoff
real 37 Pf/l unter dem Preis von 1981
gegenüber einer nominalen Steigerung von 127
Pf/l auf 160,5 Pf/l.
>>Aus teueren (= wertigen) Rohsoffen wird niemand "Ramsch"
herstellen weil
>>niemand diesen (dann teueren) Ramsch kaufen will.
>>
> Völlig falsch.
> Diese Wegwerfartikel werden teuerer (alter Preis + Preiserhöhung des
> Rohstoffes).
Wer kauft teuere Wegwerfartikel wenn er eine Alternative hat?
> Hochwertige Geräte berechnen sich dann als (alter Preis +
> (Preiserhöhung des Rohstoffes) x 10).
>
Nicht ganz so. Es fließen noch die niedrigeren Löhne mit in die
Rechnung
ein. Wieso x 10?
> Und damit ist nichts gewonnen auser verlorener Kaufkraft für die
> hochwertigen Produkte und eine zusätzliche Kaufkraft bei den
> Ramschprodukten.
>>Wir müssen wieder dahin kommen daß das Volk
qualitätsbewust kauft und
>>entsprechend werthaltige Artikel für sein Geld bekommt.
> Du lebst hinter der Mauer.
> Hallo Uwe! Wir bekommen nöchstes Jahr die Osterweiterung und solche
> Staaten wie Rumänien und die Türkei werden folgen.
Schön. Riesenmärkte für hochwertige Waren. Perspektivisch.
> Glaubst Du
> wirklich, das sich dort irgend jemand dafür interessiert, ob du ein
> Müllproblem hast.
Sorry, ich habe kein Müllproblem. Unsere Gesellschaft hat eines.
> Wenn die Leute weniger Geld haben, und das haben sie, dann können sie
> sich keine hochwertigen Produkte kaufen (nicht jeder hat das Geld für
> eine Waschmaschine von Miele).
Gebrauchte Miele?
> Dazu kommt noch, das Produkte nach ein
> paar Jahren schlichtweg völlig veraltet sind. Und da die Entwicklung
> exponentiell verläuft und nicht linear (aller 1 1/2 Jahre verdoppelt
> sich ....) wird dieser Zyklus immer schneller werden.
Das trifft nur auf *sehr* wenige Dinge zu die man im Leben so braucht.
> Ein 4 Jahre
> altes Auto ist inzwischen sicherheitstechnisch veraltet
Blödsinn. Moderne Autos sind unzuverlässig und billig designt. Sie
brauchen (anfällige) elektronische Krücken damit sie
einigermaßen
geradeausfahren können.
Die einzig wichtige Entwicklung in Sachen Sicherheit seit dem
Scheibenwischer ist der Airbag. Nagut, Anschnallgurt auch.
> und Win2000n oder XP möchte auch keiner mehr auf einem 500MHz Rechner
laufen
> lassen.
Aber nun mal ehrlich. Wer braucht diese Betrübssysteme wirklich?
Dieses Thema ist schlicht ein Horrorkrimi. U.A. weil die ach so
piekfeine Elektronikindustrie ein Umweltverschmutzer ersten Ranges ist.
Lassen wir das heute....
>>Ach, ich höhre schon: Der Stromverbrauch den so ein alter
Vorwerk....
> Quatsch, so ein Vorwerk braucht doch nur 300W.
Ironiededektor justieren lassen ;-)
> Wenn man in Billiglohnländern preiswerter mit der Hand die Krabben
> puhlen kann als hier eine Maschine vollautomatisch, dann ist da nichts
> mehr zu machen.
Das hat aber auch damit zu tun daß der Transport so billig ist. (Womit
wir dann endlich mal wieder beim Thema wären)
Und - Ich beobachte tatsächlich dieser Tage, hier in Niedersachsen, auf
dem platten Lande, Leute die Kartoffeln aus dem Pennymarkt tragen. Und
die kommen auch gerne schonmal aus Israel. (Für die Städter: Ist
gerade
Kartoffelernte)
Verdammt nochmal: Krabben sind ein Luxusartikel, die brauchen nicht
billig zu sein.
Billige Krabben im Aldikühlregal sind ein Zeichen der Geringschätzung
der Kreatur...
Wertschätzung ist Erziehungssache. Wenn Hänschen vermittelt wird wie
wertvoll der Besitz eines Mühlenmessers ist, wie stolz man darauf sein
kann wie scharf man es wieder geschliffen hat, wird Hans niemals
Wegwerfküchenmesser von Fackelmann kaufen.
> Fast alle Güter des täglich Bedarfs lassen sich inzwischen
automatisch
> herstellen, damit ist hier in Deutschland auf Dauer nichts zu
> verdienen. Verdienen kann man nur etwas mit Know how und Entwicklung,
> aber da wurde ja in den letzten Jahren falsch investiert.
Richtig, das Know how braucht inzwischen niemand mehr ausgerechnet von uns.
Mir ist klar daß meine Idee der Versteuerung von Rohstoffen zugunsten
der Nichtbesteuerung der Arbeit sich nicht regional komplett durchsetzen
läßt. Aber EUweit könnte man das System schon langsam
dorthintrimmen.
Ubrigens - Es gibt auch das Instrument des Einfuhrzolles. In Amiland
z.B. immer mal gerne genommen.
Post subject: Impulsformer Drehzahlmesser 4- auf 5-Zylinder
Posted: 2003-09-30 12:56:56
Replies: 13 Views: 415
MaWin schrieb:
> Sven Petrásek <audi@typ82.info> schrieb im Beitrag
<bla2pv$9uadt$1@ID-204762.news.uni-berlin.de>...
>
>>Dazu müßte man den umlaufenden Chromring zerstören, was
ich natürlich
>>nicht will.
>
>
> Der Ring geht ab.
Das ist nicht nett von dir das einfach so zu behaupten. Ohne zu verraten
wie man den Ring ohne verräterische Spuren ab und wieder drankriegt.
Horst-D. Winzler schrieb:
> Klaus Bahner wrote:
>
>> Ich habe eine ca. 10 Jahre alte Applikationsschrift von Bosch in der
>> gesagt
>> wird das man Autobatterien nicht stationaer betreiben soll - die im
Auto
>> auftretenden Vibrationen und Beschleunigungen sind demnach notwendig
>> um eine lange Lebensdauer zu erreichen.
Säuereschichtung ist das Stichwort. Stationäre Anlagen
läßt man daher
gelegentlich einige 10 Minuten vermittels erhöhter Ladespannung
"blubbern" Gute (größere) Solarladeregler machen das
nahezu automatisch.
> Früher wußte man auch, das autobatterien etwas gasen
müssen. Bedingt
> durch die etwas unterschiedliche säurediche sind die platten auch
> unterschiedlich geladen. Um das auszugleichen mußte etwas
überladen
> werden. [.....]
Das halte ich für eine abenteuerlich Theorie
> BTW muß H2O nachgefüllt werden, geschied das grundsätzlich
NACH
> volladung. Anschließend etwas nachladen.
Ja, man mußte früher öfter mal Wasser nachfüllen. Das lag
aber eher
daran daß die verfügbaren mechanischen Laderegler es mit der
Ladeschlußspannung nicht so genau nahmen. Ich erinnere mich noch daran
den Laderegler meiner Yamaha RD350 BJ. so um 1978 nachjustiert zu haben.
War ein ziemlich simpeles Gebilde.
Heute sind die Regler recht präzise, sogar mit Korrektur der
Ladeschlußspannung in Bezug auf die Temperatur im Motorraum bzw. genauer
an der Lima. Ich erinnere mich nicht in den letzten 10 Jahren Aqua
Destilata am PKW nachgefüllt zu haben. In den letzten ca. 15 Jahren habe
ich für nacheinader 2 PKW 3 Batterien kaufen müssen. Jeweils
"Hausmarke"
des KFZ-Teilegroßhändlers. Ich halte das für Okay.
Der Grund für die Untauglichkeit von Autoakkus z.B. als
Antriebsbattterie liegt in der speziell für Kurzzeithöchststrom
designten Struktur der Platten. Ohne mein schlaues Batteriebuch würde
ich mich jetzt auf Glatteis begeben, ich bin aber sicher daß die
einschlägigen Hersteller entsprechende Informationen im großen Netz
bereitstellen.
>> Der Grund für die Untauglichkeit von Autoakkus z.B. als
>> Antriebsbattterie liegt in der speziell für
Kurzzeithöchststrom
>> designten Struktur der Platten.
>
>
> Es liegt haupsächlich (PbO2) an der positiven platte. Reinheit des
> verwendeten materials. Arsen vergiftet die platten.
> Wenn die positive platte zu lange entladen bleibt (PbSO4), wird die
> masse hart. Und sie ist unbrauchbar.
Irgendwo geklaut:
Um ihrem Verwendungszweck gerecht zu werden, enthält die Starterbatterie
viele dünne Platten mit Taschen, in denen sich Bleipulver befindet. Mit
der so geschaffenen grossen Oberfläche wird bewirkt, dass die Batterie
auch bei niedrigen Temperaturen hohe Ströme für den Kaltstart liefert
und über begrenzte Zeit - insbesondere bei Motorleerlauf und
Motorstillstand - andere für den Fahrbetrieb wichtigen Verbraucher
(Standlicht, Warnblinkanlage) mit elektrischer Energie versorgt.
Starterbatterien sind - vor allem dann, wenn man sie im Supermarkt kauft
- billig; trotzdem geht die Rechnung bei Verwendung als
Versorgungsbatterie nicht auf. Starterbatterien korrodieren besonders
stark in Phasen eines teilentladenen Zustandes und verlieren bleibend
die Fähigkeit, Strom zu speichern; nach einem Jahr Einsatz mit
zyklischer Belastung beträgt die Kapazität höchstens noch 50%
des
Nennwertes.
>> Ohne mein schlaues Batteriebuch würde
> Ja.Ja, die schlauen bücher. Wenn wir die nicht hätten.
Rainer Zocholl schrieb:
> (Michael Dreschmann) 04.10.03 in /de/sci/electronics:
>>http://home.rz-online.de/~wdreschm/dimmer.jpg
>
>
>>Im Prinzip funktioniert das auch wunderbar, wenn es nicht ab und zu
>>"Fehlzündungen" einzelner Triacs gäbe.
>
>
> Das Problem ist (auch), das der Optokoppler als Kondensator wirkt
> und Du schon selbst sagst das Gate "floated".
> Dazu kommt der wunderhübsche Kondensator den Du mit den
> riesen langen, parallelen Leiterbahnen zum OK gebaut hast.
Er hat frei verdrahtet. Wie lang sind die Strippen zwischen Optokoppler
und Triac. Kann der OK nicht ggf. direket am Triac angeordenet werden?
> Dadurch koppeln die 230V "direkt" auf das Gate ein,
> werden evtl. gar gleichgerichtet, weil es ja nicht 100%ig symmetrisch ist.
> Schon eine kleine spitze reicht dann zum Zünden.
>
ebent
> Besser:
> Den 150 Ohm nicht vor das Gate sondern vor den OK, also
> den OK über einen Tiefpass anschliessen!
so sieht man das immer...
> c) Sind 150 Ohm schon recht wenig. Bei 230V wäre das (kurzfristig)
> über 2A Gatestrom. Kann der MOC das ab?
Er hat eine Schaltung aus Amiland (für 120V) gefunden.
Post subject: Womit Kleinserien von Kunststoffgehäusen bear beiten?
Posted: 2003-10-06 19:15:11
Replies: 36 Views: 1518
Edzard Egberts schrieb:
> weil der Umsatz so stark zurück gegangen ist, sind wir wieder dazu
über
> gegangen, Gehäuse selber zu löchern, also mit Standbohrmaschine
und
> Feile zu bearbeiten. Gerade für Gehäuse die wenig gebraucht
werden, sind
> die Einrichtkosten und Mindeststückzahlen zu teurer.
>
> Insgesamt sind es aber doch so viele Gehäuse, dass sich die
Anschaffung
> einer Fräse oder ähnlichen Maschine lohnen würde. Das
Hauptproblem ist
> die Spannhöhe, weil einige Gehäuse von der Seite bearbeitet
werden
> müssen und damit 12 cm "hoch" sind.
Bei euerer Preisvorstellung wirds wohl mit CNC nichts werden.
Gebrauchte kleine Universalfräsen bekommt man schonmal beim
Gebrauchtmaschinenhändler.
Ich denke mal dieses: http://www.knuth.de/prod deu/fraesen bohren/konv fraesen/mehrzweck bohr/bfm25t
30t.htm
ist genau das was ihr sucht.
Wegen Zubehör und Werkzeug für eine Fräse lohnt sich ein Gang
auf den
(Polen-) Flohmarkt.
Post subject: Womit Kleinserien von Kunststoffgehäusen bear beiten?
Posted: 2003-10-07 00:24:31
Replies: 36 Views: 1518
Sebastian Suchanek schrieb:
> Edzard Egberts spoke thusly:
> OK, dann machen wir mal Butter bei die Fische:
> Ich habe eine Rotwerk "EFM 200 DS" (gekauft für IIRC 599,-
EUR
> im Globus Baumarkt als Sonderangebot), die dem Anschein nach im
> wesentlichen z.B. dieser zu hier baugleich ist:
>
> http://www.rc-machines.com/rc10bf.html
> * Die Spindeln der Zustellungen haben ein Spiel von 10-20°. Das
> betrifft zwar nicht den Kreuztisch an sich (der ist im Rahmen
> der Meßgenauigkeit fest) [....]
> Ich habe dabei den Verdacht, daß die Spindeln ein ganz
> normales Gewinde und kein Trapezgewinde tragen.
Das ist bei konventionellen Fräsen und Drehmaschinen normal.
Auch bei den dicken, teueren Maschinen.
Trapezspindel / Mutter muß Spiel haben. Läßt sich in der Regel
einstellen. Wenn kein Spiel dann schwergeht.
> Von Kugelumlaufspindeln kann ich eh nur träumen.
Die sind imho auch nur an CNC Maschinen dran
> aber es ist lästig, wenn man bei
> einem Werkstück in X- und Y-Richtung maßhaltig hin- und
> herfahren will/muß. In diesem Fall muß man mit Gefühl
die
> Kurbel durch den "Totpunkt" drehen und die Skalen neu
> einstellen.
Man wünscht sich an so einer Maschine ein X/Y(/Z) Positionsdisplay, mit
Glasmaßstäben und so. Teuer.
Erstaunlich preiswerte Alternative: http://www.knuth.de/prod
deu/zubehoer/maschinenzubehoer/positionsanzeigen/positron.htm
Wobei sich Elektroniker die Anzeigebox natürlich selberbaut. (wenn man
sie überhaupt braucht)
Ich habe mal das Scope an eine Schieblehre des Herstellers drangelassen,
war irgendwie simpel, ich weiß aber nicht mehr wie jetzt nochmal genau
(Jaah, der Rotwein...)
> Das sind die Negativpunkte, die mir so einfallen.
> Positiv ist, daß sowohl der Fuß als auch die Säule der
Maschine
> immerhin aus Guß und damit schwer sind
Äh, das Ding wiegt doch nur 46 Kilo...
> (je schwerer die
> Maschine, desto geringer ist die Neigung zum Schwingen).
Jep. Ich habe in meiner Lehrzeit als Maschinenschlosser reichlich viel
produktionsmäßig an den Fräsen und am Bohrwerk gearbeitet. Bei
der
Abschlußprüfung habe ich die zierliche Maschine in der Schule (die
ich
nicht kannte) erstmal auf mir wohlgefällige Umdrehungs und
Vorschubgeschwindigkeit eingestellt (ich war mit meinem Feilstück etwas
im Rückstand...) Ei, war das ein Geschepper.
> Aber wenn ich mir wieder eine Fräse kaufen würde, würde ich
in
> der Tat zu einem größeren (und teureren) Modell greifen.
Ich kenne die von mir vorgeschlagene Maschine nicht persönlich. Ich habe
andere Maschinen der Firma gesehen und war positiv beeindruckt. Die
Leute lassen imho "im Osten" produzieren, bzw. kaufen dort ein und
rüsten teilweise um. Die Maschinen sind nach Europäischen
Maßstäben
ausgerüstet, insbesondere was die Elektrik betrifft. Mit
Baumarktqualität nicht zu vergleichen. (Nein, ich bekomme kein Geld von
denen) Ich sach nur: Das ist das mindeste. Jedenfalls wenn man damit
Geld verdienen möchte. (eh schon schwierig...)
>>Wie teuer ist denn das
>>Zubehör in Vergleich zur Fräse - noch einmal der selbe
>>Preis, mehr, weniger?
>
>
> Kommt auch ein wenig drauf an, was man braucht. Ich zähle mal
> auf:
>
> * Maschinenschraubstock:
Braucht man. Klar.
> * Spannwerkzeugsatz:
Kann man sich zur Not aus Gewindedraht und Stahl und / oder Aluresten
selbermachen. Die Nutensteine sind nicht teuer.
> * Schnellspannbohrfutter:
Hab ich vom Flohmarkt. mit Morsekegel. Ruski Maschin ;-)
Bohrfutter am MK3 + Maschinenschraubstock lassen bei diesen Maschinen
kaum noch Platz für das Werkzeug. Wenn eh eine Säulenbohrmaschine
vorhanden ist also kein wichtiges Thema. Zentrierborer und Senker passen
auch in Spannzangen.
Es gibt auch Reduzierhülsen um das MK2 oder MK1 ausgestattete Bohrfutter
in dem Aufnahme einer MK3 Maschine nutzen zu können.
> * Drehtisch:
Braucht Elektroniker eher nicht.
> * Spannzangensatz:
> Zur Aufnahme der Fräser etc. Wenn man wie ich nur mit kleinen
> Fräserdurchmessern (1,5 bis 5mm) und weichen Materialien
> arbeitet, kann noch ein Zahnkranzbohrfutter reichen.
Bohrfutter sind nicht für die Aufnahme seitlicher Kräfte geeignet.
Schnell vergessen.
Die MK3-Spannzangen kann man zur Not nach Bedarf einzeln kaufen. 5 und
10mm bringen einen schon weit.
> * Fräser:
Fingerfräser sind kostenmäßig nicht so das Thema. Man braucht
auch
normal nur wenige Durchmesser. Werden nachgeschliffen wenn sie stumpf
sind, am besten über den Maschinenbaubetrieb in dem der Kumpel arbeitet
;-).
Wenn Flächen bearbeitet werden sollen wirds schon teuerer.
Walzenfräser
und die entsprechenden Aufnahmen gehen ins Geld. -> Flohmarkt und
ausnahmsweise mal Ebay.
> * Kühlschmierung:
> Wenn Ihr nicht nur Kunststoff bearbeiten wollt, solltet Ihr
> Euch Gedanken über eine Kühlschmierung machen, da die
Fräser
> sonst schnell ausglühen können.
Für die Arbeiten die man mit solch einem Maschinchen machen kann sollte
ein Spritzfläschchen reichen. Sonst hast du ein ungesundes Verhältnis
zu
der Schnittgeschwindigkeit ;-) Oder stumpfes Werkzeug.
Für den von uns Elektronikern bevorzugten Werkstoff Aluminium ist eh
Spiritus als Kühl/Schmiermittel angesagt.
Man braucht noch diverse Unterlagen, wenns genau sein soll - Teuer. Für
den Elektroniker reicht ein Sortiment an Reststückchen Flachstahl von an
der Säge des Maschinenbaubetriebes wo der Kumpel arbeitet.
Eine Meßuhr braucht man auch noch um Schraubstock und gelegentlich mal
ein Werkstück ausrichten zu können.
>>Die Leidensfähigkeit ist zum Glück nicht mein Problem - ist
>>Sache des Kompagnons und wenn der zu sehr leidet, muss ich
>>eben weg gucken! :o)
>
>
> Dann kauf Dir schon mal eine dunkle Sonnenbrille. ;-)
Unsinn. Fräsen macht spaß. Ich arbeite gerne mit meiner 44 Jahre
alten
(gleiches Baujahr wie ich) kleinen präzisen Universalfräse. Dank
tonnenschwerem Graugußgehäuse rappelt da allerdings auch so schnell
nichts. Habe ich mal von einem Lieferanten geschenktbekommen :-)
>>[...]
>>Man wünscht sich an so einer Maschine ein X/Y(/Z)
>>Positionsdisplay, mit Glasmaßstäben und so. Teuer.
>>Erstaunlich preiswerte Alternative:
>>[Link]
> Klingt in der Tat vielversprechend. Deinem weiteren Text
> entnehme ich, daß Du sowas hast? Taugen die was?
Ich hatte das mal angedacht. In der Tat habe ich eine Schieblehre des
Herstellers. Nichts dran auszusetzen.
Ich warte eher auf ein Schnäppchen Glasmaßstäbe. Anzeige dann
im Eigenbau.
Aber die Positrondinger scheinen mir Okay für eine kleine Maschine.
Irgendwas war noch - grübel - ich glaube der "Anzeigetakt" war
für die
Anwendung etwas neidrig. Zumindest bei meiner Schieblehre die vermutlich
das gleiche Innenleben hat.
Alternativ gibt es noch Wegstreckensensoren mit Magnetband, z.B. von
Sony. Werden z.B. an Holzbearbeitungsmaschinen verbaut. Aufösung normal
nur 1/Zehntel, aber optional auch besser.
> Wenn bei jedem Lineal so ein Anzeigekästchen wie auf dem Bild
> dabei ist,
Ist.
In meiner Lehrzeit wurde eine Fräse mit Positionsanzeige ausgerüstet.
Ganz teuer. Ich sage dir, du willst nicht mehr ohne....
>>Ich kenne die von mir vorgeschlagene Maschine nicht
>>persönlich. Ich habe andere Maschinen der Firma gesehen und
>>war positiv beeindruckt.
Christoph Bergmann schrieb:
> Hallo,
>
> für eine Pc-Relaissteuerung schließe ich eine Relaiskarte an
den Druckerport
> an.
> Jedoch schon beim Start von Windows XP werden an alle Pins zu Masse
Spannung
> angelegt.
Ein Latch zwischen Portdatenleitungen und Relais anordnen welches bei
einem Puls auf STR die Daten übernimmt. (Neg. Flanke)
Die Statusleitungen entsprechend sinnvoll verdrahtet läßt sich
einfach
"auf die Relais drucken".
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