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Viewing profile - Jens Carstens <051209.20.jcarstens@spamgourmet.com>

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Jens Carstens <051209.20.jcarstens@spamgourmet.com>
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Topic: TMS5100 Sprachsynthesizer

 Post subject: TMS5100 Sprachsynthesizer
Posted: 2005-12-10 02:14:05 

Replies: 9
Views: 2249


Moinsen!

Ich habe beim Aufräumen als letztes (versprochen!) ganz unten in der
Kiste 2 Stück TMS5100 gefunden.
Das sind Sprachgeneratoren auf Phonemsynthesebasis (wimre), waren
damals mal für kurze Zeit der Hit, haben sich dann aber irgendwie
nicht durchsetzen können.
Ich würde die gerne aus rein nostalgischen Gründen zum Leben
erwecken,
habe aber nicht die geringste Idee, geschweige denn Information, wie
ich die anschliessen könnte.

(Ja, ich habe schon google und die dse-faq gelesen.)

Hat irgendwer vielleicht Schaltpläne, wo die Dinger eingebaut waren?
Handgeschmierte Pinbelegungspläne? Von einem Datenblatt wage ich gar
nicht zu träumen...

Bin für jede kleine Hilfe dankbar!

Jens Retro Carstens

Topic: TMS5100 Sprachsynthesizer

 Post subject: TMS5100 Sprachsynthesizer
Posted: 2005-12-11 11:50:57 

Replies: 9
Views: 2249


Henry@Koplien.de schrieb:

>[...]
>Ja, alles da. Inklusive Studienarbeit, wie die Koeffizienten berechnet
>werden etc. :-)

Klingt höchst interessant, Rest per PM,
Viele Grüsse und Dank,
Jens

Topic: TMS5100 Sprachsynthesizer

 Post subject: TMS5100 Sprachsynthesizer
Posted: 2005-12-11 11:53:17 

Replies: 9
Views: 2249


Michael J. Schülke schrieb:

>[...]
>Ich müßte irgendwo noch einen Schaltplan & Software haben,
mit dem man
>die Dinger am User Port eines C-64 zum Leben erwecken kann. Bei
>Interesse gehe ich wühlen.

Ja, klingt auch sehr interessant, vor allem, da es doch etwas
komplizierter zu sein scheint, das Ding zum Leben zu erwecken.

Rest per PM,
Viele Grüsse,
Jens

Topic: TMS5100 Sprachsynthesizer

 Post subject: TMS5100 Sprachsynthesizer
Posted: 2005-12-11 11:57:48 

Replies: 9
Views: 2249


Rafael Deliano schrieb:

>> Phonemsynthesebasis (wimre),
>Eher LPC10 ( nicht LPC10 der US-Armee, sondern
>TI-Hausnorm ). Damit hätte man schon alle Hände
>voll zu tun Sprachdaten zu erzeugen.

Ja, habe mich da wohl falsch erinnert. Für die einfache
Phonemsynthese bräuchte man noch das ROM mit den Koeffizienten der
Phoneme oder gar ganzen abgelegten Wörtern und Phrasen. Aber Michael
und Henry haben da wohl was.

>Datenblatt des TMS5100 hab ich hier nicht. Kann allerdings
>einige Seiten aus Buch scannen das Artikel über den Typ
>hat. Dürfte sehr frühe 80er Jahre sein, PMOS-Chip.

Ja, Datecode ist 8209, inzwischen ist mir sogar wieder eingefallen, wo
ich die her habe :-)
Ich muss mal sehen, was ich so zusammen bekomme, ggf. komme ich dann
auf dein Angebot zurück. Ich will die Hilfsbereitschaft meiner
Mitmenschen ja auch nicht überstrapazieren.

>MfG JRD

Viele Grüsse und schönen 3.Advent,
Jens

Topic: Boost-Regler: kontinuierlich vs. diskontinuierlich

 Post subject: Boost-Regler: kontinuierlich vs. diskontinuierlich
Posted: 2005-12-23 12:01:01 

Replies: 19
Views: 1102


Joerg schrieb:

>Hallo Jens,
>[...]
>Mit einem Oszilloskop sieht man, dass die Spule beim diskontinuierlichen
>Betrieb naturgemaess "ausklingelt".

Ja, da stimmen Theorie und Realität bei mir auch überein.

> Wenn sie oder die Draehte zuviel
>streuen, dann landet das als Stoerung an unerwuenschten Stellen.

Ich denke mal, das ist bei mir das Problem, der Aufbau ist -vorsichtig
gesagt- suboptimal.

>Kann
>man aber vermeiden. Mit Ringkernen hatte ich nie Stoerungsprobleme und
>bei mir muss alles durch die EMC Pruefung durch. Ich hoere im Labor oft
>Mittelwelle oder Kurzwelle und dabei fallen Patzer meist sofort auf.

Ich verwende einen Schalenkern, da ist das Wickeln nicht so eine
Strafarbeit... Sollte aber auch eingermassen wenig Streufeld haben.

>Bei kontinuierlichen Betrieb klingelt die Spule nicht gross, weil immer
>Strom fliesst. Dafuer muss aber die Diode schnell sein und man muss sich
>ausgiebig mit dem Thema "Right Half Plane Zero" Instabilitaet
(RHP)
>befassen.

Regelungstechnik ist bei mir schon etliche Jahre her, zum Glück ist
der TL494 bzgl. Stabilität ein recht gutmütiges Kerlchen, das hat mir
fürs erste das Rauskramen der alten Bücher erspart :-)

>[...]
>LM3478, der war immer gut zu mir und ist preiswert. Das hoechste, was
>ich damit erzeugt hatte, lag bei 100V. Aber nur deshalb, weil nicht mehr
>vom Kunden gebraucht wurde. Auf dem Tisch habe ich ihn natuerlich viel
>hoeher laufen lassen. Die Primaerspannungen lagen dabei je nach
>Anwendung zwischen 5V und 10V.

Sieht ja ganz gut aus, muss ich mir mal in Ruhe reinziehen. Der spart
mir auch noch eine Menge Bauteile. Aber:
<Witz>
Den gibts nicht bei Reichelt!!!
</Witz>

>Gruesse, Joerg

Grüsse zurück und ein schönes Weihnachstfest!
Jens

Topic: Boost-Regler: kontinuierlich vs. diskontinuierlich

 Post subject: Boost-Regler: kontinuierlich vs. diskontinuierlich
Posted: 2005-12-23 12:08:06 

Replies: 19
Views: 1102


Oliver Betz schrieb:

>[...]
>mit relativ niedriger Frequenz.

Naja, bei mir sind das so ca.2MHz.

>
>>streuen, dann landet das als Stoerung an unerwuenschten Stellen. Kann
>
>Man muß eine Schaltung aber wohl extra darauf "optimieren",
daß das
>Klingeln stört?

Offensichtlich :-)
Ich hab ja schon gesagt, dass mein Aufbau eher nicht so toll ist, ich
wollte ja auch nur testen, ob das grundsätzlich alles so läuft, bevor
ich das ordentlich aufbaue, und da ist mir das komische Verhalten
aufgefallen...

>Wenn die Nachbarn mit den Schaltflanken klarkommen, sollten sie mit
>dem gemütlichen Klingeln auch keine Probleme haben.

Normal ja, wahrscheinlich habe ich irgendwo eine hübsche Antenne für
die Frequenz eingebaut, oder die Uhr ist da irgendwie besonders
empfindlich.
Schade das das den Weihnachtsmann nicht gibt, sonst würde ich mir
einen Spektrumanalysator wünschen... *seufz*

>Servus
>Oliver

Viele Grüsse und frohes Fest!
Jens

Topic: Boost-Regler: kontinuierlich vs. diskontinuierlich

 Post subject: Boost-Regler: kontinuierlich vs. diskontinuierlich
Posted: 2005-12-26 11:58:19 

Replies: 19
Views: 1102


Matthias Weingart schrieb:

>Oliver Betz <OBetz@despammed.com> wrote in
>news:43aba4ba.818063212@z1.oliverbetz.de:
>
>> Joerg <notthisjoergsch@removethispacbell.net> schrieb:
>>>> 1.) Ist es richtig, dass bei einem Boost-Regler der
>>>> kontinuierliche Betrieb generell weniger Störungen
erzeugt?
>> [...]
>
>In den neueren Chips gibt es auch eine Logik, die das Klingeln
>unterdrückt. (bei einem TI-IC habe ich das mal gelesen, weiss jetzt
>aber nicht mehr, welcher das war). Ein Problem ist auch das magnetische
>Übersprechen des "Klingelns" auf andere Schaltungsteile. Am
besten
>keinen Stab benutzten, lieber einen Toroid (Ringkern).

Vor allem, weil beim DCF77-Empfänger die Antenne auf magnetische
Einkopplung optimiert ist. Im Moment benutze ich einen Schalenkern,
beim nächsten mal nehme ich einen Ringkern und einen anderen Regler
(werde Dieters Vorschlag mal ausprobieren).

>Wenn Deine Schaltung einen sehr geringen Ruhestrombedarf hat, dann
>wirst du um den diskontinuierlichen Betrieb ohnehin nicht
>drumrumkommen.

Zum Glück habe ich sehr kontinuerlichen Strombedarf und recht
konstante Eingangsspannung. Wenn die Last nicht gebraucht wird,
schaltet der Prozessor einfach den Wandler komplett ab. Bin froh, dass
es im Moment nicht noch komplizierter ist.

>M.
Frohe Weihnachten,
Jens

Topic: Boost-Regler: kontinuierlich vs. diskontinuierlich

 Post subject: Boost-Regler: kontinuierlich vs. diskontinuierlich
Posted: 2005-12-26 12:05:01 

Replies: 19
Views: 1102


Joerg schrieb:

>Hallo Jens,
>[...]
>> <Witz>
>> Den gibts nicht bei Reichelt!!!
>> </Witz>
>>
>
>Notfalls geht das ueber National direkt. Ich hatte mir dort einige
>Muster besorgt. Allerdings habe ich einen Betrieb und es war fuer eine
>Entwicklung im Kundenauftrag. Der LM3478 benahm sich so zivilisiert,
>dass er am Ende den Zuschlag fuer die Fertigung bekam.

Naja, deswegen das <witz> ;-)
Ich kann notfalls über die Firma bei jedem Distributor der Welt kaufen
oder Muster Muster bekommen. Das erfordert aber jedesmal ein wenig
schmusen mit dem Einkauf, und die Hilfsbereitschaft der Kollegen nehme
ich nur in Anspruch, wenn es garnicht anders geht, insbesondere für
Pfennigartikel. Bei Reichelt bestelle ich sowieso einmal im Monat
was..

>Merry Christmas, Joerg

Dir auch weiterhin frohe Weihnachten,
Jens

Topic: Boost-Regler: kontinuierlich vs. diskontinuierlich

 Post subject: Boost-Regler: kontinuierlich vs. diskontinuierlich
Posted: 2005-12-26 12:10:33 

Replies: 19
Views: 1102


Dieter Wiedmann schrieb:

>Jens Carstens schrieb:
>
>> Ich verwende einen Schalenkern, da ist das Wickeln nicht so eine
>> Strafarbeit... Sollte aber auch eingermassen wenig Streufeld haben.
>
>Dafür niedrige Resonanzfrequenz wg hoher Streukapazität.

Zum Glück traue ich mich mit der Frequenz (noch) nicht in den Bereich,
wo das zum tragen kommt.

>[...]
>UC3843 täts auch, und da klappt die Bestellung sogar bei Reichelt.

Oha, da habe ich aber Glück gehabt, dass ich das Motto "Erst gucken,
dann Mucken" beherzigt habe und mir meinen Einwand Der läuft aber
erst ab 15V verkniffen und erst ins Datenblatt gesehen habe... Ich
hatte den mit dem UC3842 verwechselt, den habe ich hier noch
rumliegen..
Werde ich beim nächsten mal, das ganz bestimmt kommt, ausprobieren.

>Gruß Dieter

Weiterhin fröhliche Weihnachten und vorab schon mal einen guten
Rutsch!
Jens

Topic: Boost-Regler: kontinuierlich vs. diskontinuierlich

 Post subject: Boost-Regler: kontinuierlich vs. diskontinuierlich
Posted: 2005-12-26 12:28:44 

Replies: 19
Views: 1102


Oliver Betz schrieb:

>Joerg <notthisjoergsch@removethispacbell.net> schrieb:
>>>>>Hmm, bei uns haben die da immerhin einen Quarz im
Eingangskreis. Konnte
>>>
>>> Vor dem ersten Transistor? Das wäre natürlich
interessant. Ich kenne
>>> nur die Version mit Kondensator am Ferritstab, Verstärker
(der
>>> übersteuert dann), Filter.

Wenn die Einganfsstufe übersteuert, dann bekomme ich die AM nicht mehr
heraus.

>>Es ist zu lange her und wenn ich sie noch einmal aufschraube, wird das
>>Gehaeuse mit diesen Billigschraubloechern nicht mehr zu gehen.
>>Grobgewinde asiatischer Art, eine Umdrehung und "fest". IIRC
ist alles
>>in einem IC und der Quarz sitzt vor der Eingangsstufe oder als
>>"Schwingkreis" am herausgefuehrten Kollektor.
>"alles in einem IC": ja.
>"Quarz sitzt vor der Eingangsstufe": nein.
>
>Deshalb schrieb ich, daß der Eingangskreis der Funkuhren nicht sehr
>selektiv ist. Das ist das Problem, weil der AGC zumacht oder
>übersteuert. Die Bandbreite des gesamten Empfängers richtet sich
nach
>der vorgegebenen Bandbreite des Nutzsignals, und eine Funkuhr ohne
>Quarz wäre unwirtschaftlich => gibt es nicht wirklich.

In meinen Beiden hängt der Quarz irgendwie an Leitungen, die aus dem
schwarzen Klecks herauskommen. Ist halt Billigtechnik. Wenn es ohne
Quarz ginge, würde man das bestimmt so machen und noch ein paar ct.
einsparen. Allein schon das Metallgehäuse kostet ja vergleichsweise
viel. Ich werde mir mal die Datenblätter der einschlägigen ICs
ansehen.


>[Spektrumanalysator für Jens Störungen]
>
>>>>In dem Bereich koennte man es noch fuer wenig Geld hinbekommen.
Den
>>>>interessanten Bereich herunter mischen und dann I/Q
Verarbeitung per
>>>>Soundkarte. Meine hat 16 bit, teurere schon mal 24 bit. Die
Software
>>>
>>> Bis Du "mischen" sauber hinbekommst, bist Du aber
ordentlich
>>> beschäftigt.

Vor allem bei dem benötigten Dynamikbereich. Wenn ich mir vorstelle,
da kommt das kleine Signal die 400km aus Frankfurt durch den Äther
hierher, und direkt daneben bläst der Schaltwandler, am besten noch
mit allen möglichen direkten Verkopplungen, mit Macht herum...

>>[...]
>Weil: die Bandbreite der Soundkarte reicht nicht aus, um den
>"interessanten Bereich" in einem Rutsch anzuschauen.

Das wäre dann eher ein Radio mit schmalem Panoramaausgang.

Nicht umsonst mischt man bei Kurzwellenempfängern, die von 10kHz bis
30MHz gehen, zuerst einmal hoch auf die erste ZF von z.B. 60MHz, und
von da wieder runter.
Obwohl, mit so einem Empfänger könnte ich mein Messproblem auch
lösen,
dauert nur länger und man hat hinterher blutige Finger vom Kurbeln...
Ach nee, die können ja auch scannen.

>[...]
>Bei dem Thema "Spektrumanalysator" ging es nicht um
>"Batterieanwendung". Paßt auch irgendwie nicht zu Deinem
Vorschlag mit
>der Soundkarte. Bringst Du hier etwas durcheinander?
>

>Servus
>Oliver

Alles Gute,
Jens
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