Post subject: "kleine" Auto-Enstufe am PC-Netzteil betreiben?
Posted: 2005-12-17 13:15:29
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Hallo,
ich würde gerne einen günstigen Verstärker für die
Heimanlage bauen (im
Moment sind da 2x11 Watt Musikleistung einer Kompaktanlage im Einsatz).
Mein Ansatz ist folgender:
Ich habe zunächst einmal eine günstige 100 Watt (Spitzenleistung)
Auto-Endstufe gekauft (hat so um die 20 EUR gekostet) und hab dazu ein
300 Watt PC-Netzteil (nochmal 10 EUR) besorgt.
Die Endstufe hat 2x25 Watt Sinus und 2x50 Watt "Musikleistung". Das
PC-Netzteil verträgt auf der 12V-Seite 15A, also sogar
überdimensioniert.
Frage: Kann ich das so betreiben? Was muss ich beachten? Sollte ich
jeweils zwei Adern +12V und Masse zusammenschalten (sind ja intern
sowieso zusammengeführt) um den Leitungsquerschnitt zu erhöhen und
dann
mit stärkerem Kabel (Lautsprecherleitung) weggehen?
Was ist mit +3,3V, +5V, -12V, -5V und "+5V VSB"? Ich hab dazu im
Internet schon verschiedenste Meinungen gelesen. Die einen meinen man
müsste +5V (und die anderen Anschlüsse) auch voll belasten wenn man
+12V
voll belasten will (halte ich für ein Gerücht), die anderen meinen
man
müsste die anderen Anschlüsse zumindest gering belasten (ein 1MOhm
(oder
höher) Widerstand gegen Masse?). Wieder andere "ignorieren" die
weiteren
Spannungen und vertrauen auf die Netzteil-Internen Schutzschaltungen.
Was ist also eure Meinung zum "Leerlauf" der nicht genutzten
Spannungen?
Sollte man die gering belasten? Wenn ja: Welcher Strom sollte mindestens
fließen (den passenden Widerstand pro Spannung kann man sich dann ja
leicht ausrechnen). Sollte man die +12V sicherheitshalber auch mit einem
kleinen Widerstand brücken um die Zeit bis die Endstufe eingeschaltet
ist zu überbrücken (ein paar mA "Leerlaufstrom" sind bei
15A Spitze kein
Problem)?
Was ist eigentlich dieses "+5V VSB"? Soll ich das auch mit einem
Widerstand gegen Masse brücken?
Post subject: "kleine" Auto-Enstufe am PC-Netzteil betreiben?
Posted: 2005-12-17 14:01:59
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Lars Mueller wrote:
> Du hast zuviel Geld, oder Papa bezahlt die Stromrechnung und dir geht
> das daher am Gesäß vorbei? Umweltschutz schert dich auch einen
feuchten
> Kehricht?
Nichts von alldem. Lieber ein paar Milliwatt Verlust als ein defektes
Netzteil. Die paar Milliwatt sind wohl immer noch weniger Verlust als
wenn ich ein Netzteil aus einen Trafo und einem Gleichrichter selber
bauen würde (erst recht wenn das ganze stabilisiert sein muss und ein
paar Volt in Wärme verheizt werden).
> Abhängig vom Exemplar: Meine Erfahrung mit AT -Netzteilen: Die 12V
sind
> dann nicht stabil. Also egal.
Es geht um ein ATX-Netzteil.
> Meiner Erfahrung nach alles nicht nötig.
Also Leerlauf möglich?
> PS: Es gib sinnvollere Projekte, als eine Müll-PA an einem alten
PC-SNT
Es geht nicht um ein altes PC-Netzteil sondern um ein neues 300 Watt
Netzteil inklusive Garantie. Ich habe die Teile *nicht* von EBay und
nichts von alldem ist gebraucht!
> zu betreiben und ich weiß auch nicht, wozu man in einer Wohnung,
falls
> man Nachbarn hat, 25W Sinusleistung benötigt. Das ist von
> Zimmerlautstärke weit entfernt. Um Klangqualität scheint es ja
> offensicchtlicch nicht zu gehen.
Doch geht es sehr wohl. Vor allem die Bassleistung sollte ein wenig
höher werden. Subwoofer habe ich, aber die 1Watt Sinus die in meiner
Anlage werksseitig verbaut sind schaffen es nicht den Subwoofer
anständig anzusteuern. Ergebnis: Sogar mit Subwoofer und bei voll
aufgedrehtem Bass-Regler kaum hörbarer Bass.
Ziel des ganzen ist es primär die nötige Leistung zu haben das der
Subwoofer in Gang kommt.
Post subject: "kleine" Auto-Enstufe am PC-Netzteil betreiben?
Posted: 2005-12-17 14:57:24
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Sebastian Voitzsch wrote:
> Soso. Dann hast Du sicher auch schon davon gehört, daß
PC-Schaltnetzteile im
> Teillastbereich einen Wirkungsgrad von 60-70% haben. Macht bei 100W
> Entnahme sekundär ca. 170 W an der Steckdose. 70W sind für Dich
also "ein
> paar Milliwatt"?
Nein, sicher nicht. Kann man die zusätzlichen Spannungen ohne
allzugroßen Aufwand im Netzteil komplett abklemmen? Kann man ohne
"Vollprofi" zu sein die nötige "Brücke",
Lötstelle, Leiterbahn oder
wasauchimmer ermitteln indem man die Ausgangsleitungen rückwärts
verfolgt? Oder einfach alles auslöten das nach den Leitungen für 5V
und
3,3V folgt, aber alles verschonen das nach der +12V-Leitung kommt?
> Auch mit den Störanteilen, die Schaltnetzteile immer mitbringen und
die beim
> PC-SNT quasi ungefiltert in der Ausgangsspannung auftreten, kennst Du Dich
> also bestens aus.
Nein, aber ein PC hat doch höhere Anforderungen an das Netzteil als eine
"simple" Endstufe, oder nicht?
Post subject: "kleine" Auto-Enstufe am PC-Netzteil betreiben?
Posted: 2005-12-17 15:09:41
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Henning Paul wrote:
> Mit dieser Aussage hast Du dokumentiert, daß Du die Funktionweise
eines
> PC-Netzteils nicht verstanden hast. Dann würde ich erst recht nicht
darin
> rumlöten.
Also PC-Netzteil vergessen?
Was wäre eine brauchbare Alternative? einen 12V-Ringkerntrafo nehmen,
mit Brückengleichrichter gleichrichten und mit Elko die Spannung
glätten, dann das ganze "unstabilisiert" an die Endstufe? Mit
Linearreglern bei einem Strom von 10 A gleichrichten ist wohl nicht
empfehlenswert. Das Ergebnis soll ja schließlich nicht gleichzeitig als
Heizung dienen.
Nein, ich möchte nicht wirklich eines der teuren Festspannungs-Netzteile
für 12V einsetzen.
Post subject: "kleine" Auto-Enstufe am PC-Netzteil betreiben?
Posted: 2005-12-17 16:09:23
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Johannes Bauer wrote:
> Brauchst du überhaupt eine Spannungsregelung? Wenn du nen richtig
> dimensionierten Trafo nimmst müsste das doch eigentlich gehen, zumal
> Automobil-Elektronik sowieso die "power suppy from hell" gewohnt
ist.
Keine Ahnung ob ich das brauche. Einfachster Aufbau wäre wohl ein
Ringkerntrafo (12V Halogentrafo) gefolgt von einem Gleichrichter und
einem Elko. Wenn ich mich nicht täusche dürften dann aber knapp 17
Volt
rauskommen...
Post subject: "kleine" Auto-Enstufe am PC-Netzteil betreiben?
Posted: 2005-12-18 14:56:47
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Lars Mueller wrote:
> Genau so wird es seit Jahrzehnten in guten Endstufen gemacht. Also auch
> keine schlechte Idee. Du solltest natürlich sicherstellen, daß
die von
> dir verwendete Endstufe die Leerlaufspannung bei maximaler Netzspannung
> auch zuverlässig verträgt. Am besten selbst bauen, wenn du
basteln
> magst, oder die Bastelei komplett vergessen und eine vernünftige
2x60W
> Sinus-Endstufe (Oder Receiver) auf dem Flohmarkt für 20-30 EUR
kaufen.
An den Eigenbau habe ich auch schon gedacht, aber es hapert immer
entweder am Laienverständlichen Schaltplan (das Internet hat bis jetzt
nix hergegeben das mir zusagt und 2x25 Watt Sinus sollten es schon
mindestens sein) oder an der Stromversorgung. Trafo selber wickeln kommt
nicht in Frage und die meisten Verstärkerschaltungen brauchen recht
exotische Spannungen.
Ich werde mich mal weiter auf die Suche nach fertigen ICs und passenden
Projekten/Schaltplänen im Internet machen... Ich hab nix gegen einen
Eigenbau, zumal ich eigentlich gerne selber Schaltungen bastle. Das
ganze muss nur immer sehr einfach sein da ich nicht das Wissen habe um
Fehlersuche zu machen (ich löte mein Zeugs dementsprechend sauber und
nur mit ESD-Armband).
Alles bis auf die Endstufe hab ich schon da. Eine Klangregelstufe hab
ich als Bausatz bei Conrad bestellt und schon erfogreich aufgebaut.
Meine VU-Anzeigen (optischer Gag) inklusive Ansteuerschaltung kommen
auch von dort. Zur Quellenwahl verwende ich zweckentfremdete
Wahlschalter die für den Joystick-Port am PC gedacht waren. Alle
vorhandenen Schaltungen brauchen 12V. Die müsste ich ggf. von der
höheren Betriebsspannung des Verstärkers mit einen Linearregler
ableiten.
> Sind gute Festspannungs-Netzteile oder regelbare Schaltnetzteile
> wirklich teurer als PC-Netztzeile annähernd ähnlicher
Qualität?
Ein Netzteil das laut Datenblatt 18A bei 12V verträgt liegt so um die 10
bis 20 EUR. Ein Festspannungsnetzteil mit ähnlichen Werten liegt bei 70
EUR oder mehr.
> PS: Car-Hifi-PA-Zeugs würde ich auch vergessen: Das Zeug ist IMHO
genau
> für den Zweck gebaut, für den es eingesetzt wird: Eine
lärmende,
> scheppernde Umgebung und Konsumenten mit Hörschäden, die nicht
wissen,
> was Klang eigentlich ist.
Ich zumindest finde den Klang meines Autoradios nicht schlecht.
Zumindest viel besser wie meine 1 Watt Kompaktanlage die es mit Mühe auf
einen "Furzbass" bringt...
Post subject: "kleine" Auto-Enstufe am PC-Netzteil betreiben?
Posted: 2005-12-21 21:10:25
Replies: 31 Views: 1736
Stefan Huebner wrote:
> Das hängt wiederum davon ab, wie Laie man ist - einen Schaltplan
lesen
> können sollte man schon, wenn man die Sache halbwegs ernst nimmt,
> ansonsten sucht man sich halt ein anderes Hobby und kauft fertig oder
> bastelt gemeinsam mit Freunden, wobei die die Elektronik machen und Du
> den Rest - Gehäuse, Design, was weiss ich - Kaltkathodenlampen
> ankleben vielleicht auch noch ;)
Ich kann Schaltplänen in sofern lesen das ich verstehe was mit wem zu
verdrahten ist. Ich kann einen Schaltplan aber nicht so lesen das ich
danach verstehe wie die Schaltung im einzelnen funktioniert. Ich habe
schon öfters Schaltpläne zu "Lochraster-Layouts"
konvertiert die nach
erfolgtem Aufbau auch funktioniert haben.
> Mitnichten. Die meisten lassen sich irgendwie aus Standard-Trafos
> versorgen. Oder bezogst Du Dich auf die typischen
> PC-Versorgungsspannungen? Die passen in der Tat nicht zu Endstufen.
So weit bin ich jetzt auch schon. Wenn ich das richtig verstanden habe
liegt die Spannung mit der die Boxen "versorgt" werden über 12V.
> Nur nutzen die letzten beiden Punkte leider gar nichts, wenn mal ein
> Bauteil defekt ist, ein Fehler im Schaltplan oder selbiger nicht gut
> durchdacht war. So kompliziert ist eine Endstufe nicht zu verstehen,
> lies Dich lieber etwas ein und verstehe was Du tust, dann kannst Du
> dir Hundeleine gleich wieder vom Handgelenk nehmen.
Deshalb verwende ich ja nur Schaltpläne aus dem Netz. Einige einfache
Grundlagen sind mir bekannt aber das reicht bei weitem nicht um
komplexere Schaltungen verstehen zu können.
>>Ich zumindest finde den Klang meines Autoradios nicht schlecht.
>>Zumindest viel besser wie meine 1 Watt Kompaktanlage die es mit
Mühe auf
>>einen "Furzbass" bringt...
>
> Das liegt aber auch nicht unwesentlich am Schallwandler.
Ich hab hier 100 Watt Subwoofer und 60 Watt Stereoboxen. Verschaltet
sind die Boxen untereinander mit einer Subwoofer-Weiche.
Post subject: "kleine" Auto-Enstufe am PC-Netzteil betreiben?
Posted: 2005-12-21 21:13:07
Replies: 31 Views: 1736
Henning Paul wrote:
> Wenn man mehr Spannung zu Verfügung hat, gibts noch andere
Bauteilfamilien.
Ich würde dann die "mehr Spannung"-Variante bevorzugen. So sind
die
Ströme dann auch nicht so groß. Der nötige Trafo muss aber bei
Reichelt
oder Pollin erhältlich sein (inklusive der nötigen Bauteile für
die
eigentliche Schaltung) da ich nur ungern von mehreren Herstellern die
Bauteile zusammensuchen will.
Klaus Selver wrote:
> Die Einführung von DVB-T ist ja bundesweit beschlossen und nicht
> mehr aufzuhalten.
Ist wohl so. Was mich viel mehr wundert ist das das Analogfernsehen
nicht schon viel früher abgestellt wurde, und zwar ohne DVB-T als
Ersatz. Das was über Analog zu empfangen ist war die ganze Zeit schon
eher eingeschränkt sehenswert. Mit analogem Sat-Fernsehen wurde die
Programmvielfalt schon interessanter. Mit digitalem Sat-Fernsehen wird
die Programmvielfalt dank offensichtlich niedrigeren Kosten für einen
Sendeplatz fast täglich größer (Suchlauf einmal pro Woche ist
durchaus
sinnvoll).
Ich kann nur jedem DVB-S empfehlen. Die komplette Programmvielfalt (auch
was Radioprogramme angeht) von DVB-S wird es wohl nie über DVB-T geben
da nur ausgewählte Programme über DVB-T übertragen werden. Auch
den
wöchentlichen Suchlauf wird man sich bei DVB-T sparen können ;-)
Für
einen DVB-S Receiver sollte man allerdings mehr als 100 EUR anlegen. Mit
günstigeren Geräten ärgert man sich nur rum (spreche da aus
Erfahrung).
Neben dem IC werden nur noch eine Handvoll Widerstände und Kondensatoren
gebraucht.
Da ich nur einen IC verbauen möchte entfällt auf den Schaltplan der
eingerahmte Teil. Außerdem werde ich C105 wie dort erwähnt auf
22µF
ändern. Den eingrahmten Teil vor dem Eingang würde ich ebenfalls
weglassen (brauche ich den?). Die Leitungen für Mute und Stby würde
ich
fest auf Masse löten (also ohne Umschalter) da kein Standby-Betrieb
vorgesehen ist (wenn ich den Verstärker abschalten will, dann über
den
Netzschalter). Die Clip LED wird eine Standard-LED in rot. Ich hoffe der
Vorwiderstand von 3300Ohm (3k3 is doch 3300, oder?) passt dafür.
Aufgebaut wird das ganze auf Lochrasterplatine. Für die Widerstände
würde ich überall 1/4 Watt Metallschichtwiderstände nehmen.
Problematisch wird die Spannungsversorgung. Hier ist von +/-27V die
Rede. Auf den Netzteil-Schaltplan wird ein 2x22V Trafo verwendet. Zudem
irritiert mich das dort 225VA angegeben sind. Genügen 180VA nicht? Bei
Reichelt ist kein 2x22V Trafo zu bekommen. Dort gibt es lediglich 2x30V.
Laut Datenblatt verträgt der IC +/-50V (wenn ich das Datenblatt richtig
lese). Alternativ könnte man evtl. auch einen 2x18V Trafo einsetzen
(Günstiger und die Spannung ist näher an der im Schaltplan
angegebenen).
Dann wird aber wohl die Leistung absinken. Sind die anderen Bauteile des
Schaltplans auch für 2x30V so einzusetzen oder muss etwas anders
dimensioniert werden?
Was auch fehlt ist die Spannungsangabe zu den Kondensatoren. Welche
müssen denn so groß dimensioniert sein das sie die Eingangsspannung
vertragen und wo liegt nicht diese große Spannung an?
Wenn ich mir die Bilder zur Endstufe anschaue, dann sieht das stark
danach aus das nur zwei Kondensatoren die hohe Spannung vertragen
müssen. Ich würde schätzen das sind C106 und C108.
Was ist mit den 100n-Kondensatoren? Ist hier auch eine Spannung zu
beachten? Was sollte man nehmen? Vielschichtkondensatoren,
Keramik-Kondensatoren, Polyester-Kondensatoren, Folienkondensatoren,...?
Wie stark muss ich die Leiterbahnen vorsehen? Wo fließt ein Strom der
nicht über "normale" Schaltdrähte (so wie die an 1/4 Watt
Widerständen
dran sind) sondern über stärkere Leitungen geführt werden
sollte?
Auf dem Netzteilschaltplan steht "Alle Kondensatoren min. 40V". Gilt
das
auch noch wenn ein 2x30V Trafo zum Einsatz kommen sollte?
Zudem ist auf dem Netzteilschaltplan folgendes vermerkt:
C7 - C10 Kunststoffkondensator, nur bei Standart Gleichrichterdioden
notwendig
Sind die BYW29-200, die bei Reichelt übrigens so nicht zu bekommen sind,
Standard Gleichrichterdioden? Ist die "BYW 29E-200B" von Reichelt
baugleich (vor allem was den zulässigen Strom angeht)?
Ein weiteres Problem ergibt sich daraus das ich auch noch 12V brauche
(Klangregelstufe, VU-Anzeige und ein paar LEDs). Sollte ich dafür einen
anderen Trafo einbauen und mit Linearregler die Spannung anpassen oder
kann ich meinen Linearregler direkt im vorhandenen Netzteil einbauen
(wenn ja: Wo?)? Wie viel Strom fließt kann ich jetzt nicht sicher sagen,
aber ich gehe davon aus das die Klangregelstufe, die zwei analogen
VU-Meter (beide Bausätze von Conrad) und zwei LEDs für die
Hintergrundbeleuchtung (blau) nicht die Welt brauchen.
Nicht zuletzt: Wie sollte ich das ganze absichern? Welcher Strom fließt
maximal? Wohin kommen die Sicherungen? Direkt nach den Trafo? Sollten
flinke oder träge Sicherungen genommen werden?
Ist sonst noch etwas zu beachten, bzw. fällt noch jemandem etwas zu
diesem Vorhaben ein?
Dieter Wiedmann schrieb:
> Es gibt auch isolierte Triacs.
Also würde ich dann die 5V vom PC über einen Vorwiderstand (1kOhm?)
am
Optotriac (MOC3063) anschließen. Über den Ausgang des Optotriacs
würde
ich dann Netzspannung zu einem isolierten Triac (welcher Typ wäre da
geeignet?) führen. Von dort aus werden die Endverbraucher versorgt.
Wie kann ich am Optotriac den Eingang sicher vom Ausgang isolieren? Ich
meine so isolieren das das auch bei einer VDE-Prüfung bestehen würde.
> Normale Haushaltszähler nicht.
Kostet nichts aber Strom wird trotzdem verschwendet?
Harald Wilhelms schrieb:
> Naja, der von dir genannte Wert von 1,6uF gilt für eine
> Leistung von 3500W! Trotz des Leistungshungers moderner
> Prozessoren sind wir davon wohl noch um den Faktor 10 entfernt.
Klar, aber am gleichen Anschluss hängen auch noch die Boxen, der
Monitor, der Drucker und der Scanner.
Post subject: LED-Fahrradrücklicht auf Akkus umrüsten
Posted: 2006-02-03 17:45:33
Replies: 6 Views: 1369
Hallo,
ich habe eine LED-Rückleuchte die normalerweise mit 2 Alkaline-Zellen
betrieben wird.
Ich möchte die Lampe jetzt stattdessen mit zwei NiMH-Zellen versorgen.
Alle LEDs (5 Stück) sind parallel geschaltet und hängen via 3,3 Ohm
Widerstand an den 3V der zwei Alkaline-Zellen.
Wenn ich den Strom bei 3V messe komme ich auf etwa 200mA. Das würde aber
doch bedeuten das jede LED mit 40mA belastet wird. Ist das nicht viel zu
viel?
Wenn ich den Aufbau so wie er ist an 2,4V anschließe komme ich in etwa
auf 130 mA aber bei deutlich niedrigerer Leuchtkraft. Zudem hat sich
herausgestellt das die Leuchtkraft mit den Akkus sehr schnell nachlässt.
Kann ich den vorhandenen Widerstand für den Akku-Betrieb bedenkenlos
durch zwei 1Ohm Widerstände in Reihe ersetzen? Der Gesamtstrom des
Aufbaus wäre dann so zwischen 180 und 190 mA.
Post subject: LED-Fahrradrücklicht auf Akkus umrüsten
Posted: 2006-02-03 20:16:23
Replies: 6 Views: 1369
MaWin schrieb:
> z.B. die erste LT1073 im Kapitel F.8. LEDs
Wichtig ist das das ganze sehr klein aufgebaut werden kann. Ob ich eine
komplexere Schaltung überhaupt unterbringen kann hängt von der
Größe er
Bauteile ab. Der IC geht wohl locker rein (ggf. wenn möglich als
SMD-Variante), aber mit dem Elko wird es dann eng. Eine Platine bekomme
ich garnicht unter (SMD würde gehen, aber da ich selber keine Platinen
herstellen kann fällt das auch flach). Werde wohl alles "lose"
an den IC
löten müssen.
> +--+---+-L1-+-|>|-+---+---+
> | | | | LED | LED
> | R1 |2 |3 |A | | -|>|- = SB120 oder 1N5817, notfalls
1N4148
> +| | +--------+8 LED |+ LED R1 = 130 Ohm
> 2.4V +-| LT1073 |---+ 47uF | R2 = R3 = 10 Ohm (bei 20mA LED, 22 Ohm
für
> | 1+--------+ R2 | R3
> | |4 |5 | | |
> +------+----+-----+---+---+
>
> Immer gleich helle LEDs unabhaengig vom Akkuzustand.
Dieser Aufbau ist für 4 LEDs. Wie würde das mit 5 Stück
aussehen?
Sehe ich das richtig das bei den zwei LEDs links zwischen unterer LED
und R2 eine Verbindung zum LT1073 besteht aber bei den rechten nicht?
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