Post subject: Funkschaltzwischenstecker anders nutzen?
Posted: 2005-12-26 22:51:36
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Moin,
vorausgeschickt: Hardware ist für mich seit 35 Jahren kein Geheimnis,
Sicherheitsdenken nicht unbekannt.
So, Thema: Leider hab ich bei der Planung unseres Hauses nicht auf
ausreichende Mehradrigkeit und individuelle Schlatbarkeit der
Deckenauslässe geachtet. Die Folge: In manchen Räumen haben wir nur
die Wahl zwischen gleißender Helligkeit und Finsternis. Ja, die
Existenz von Dimmern ist mir bekannt, die Auswirkung auf die
Lichttemperatur auch :(.
Nun gibt es ja seit kurzem nicht nur in Baumärkten, sondern sogar bei
Feinkost- und Hightech-Albrecht sehr preiswerte ferngesteuerte
Schuko-Zwischenstecker.
Hat von Euch schon mal jemand so ein Ding geschlachtet?
Mir schwebt vor, die Dinger (natürlich sicher verpackt, von
Eingießen
bis Schrumpfschlauch wird sich ja was finden lassen) als
Fernsteuerschalter für einzelne Lampen(-gruppen) z.B. eines
Kronleuchters oder einer mehrflammigen Halogendeckenleuchte
zweckzuentfremden, alles Schukostecker- und -kupplungstechnische zu
entfernen, und die verbleibende Elektronik in die Anschlußabdeckung
direkt in die Leuchte(n) einzusetzen.
So, und bevor ich da trotz dem günstigen Preis dann doch vergeblich
Euros verschleudere, dachte ich, ich frag hier mal.
Sinnvolle Idee? Alternativen? Sind die Steuerungen so codiert, daß die
Anwendung in Raum A nicht die Beleuchtung in Raum B beeinflußt und
umgekehrt?
Gibt es solche (ferngesteuerten) Schalter evtl. schon irgendwo als
Fertigteile?
Danke vorab für alle hilfreichen und weiterführenden Antworten!
Gruß,
U.
Crosspost nach de.rec.heimwerken, follow-up nach de.sci.electronics.
Post subject: Funkschaltzwischenstecker anders nutzen?
Posted: 2005-12-27 00:54:28
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On Mon, 26 Dec 2005 22:58:50 GMT, Joerg
<notthisjoergsch@removethispacbell.net> wrote in de.sci.electronics:
Hallo Joerg und die anderen, die schon geantwortet haben,
>Komisch, ich hatte bei unserer alles installiert und die Codes
>festgelegt, aber jetzt muss ich meine Frau immer fragen, wenn ich einen
>der Codes wissen will. Ja, ja, die Maenner, sagt sie dann.
das nennt man dann wohl einen hohen WAF... :)
Diese Funkrelais werde ich mal ausfindig machen. Klingt nach ner
Lösung. Weitere Kommentare werden aber gern gelesen! :)
Post subject: Funkschaltzwischenstecker anders nutzen?
Posted: 2005-12-27 01:25:45
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On Tue, 27 Dec 2005 00:12:12 +0000, Michael Schulze
<michael.schulze1972@web.de> wrote in de.sci.electronics:
>Wi haben es letzte woche ähnlich gemacht, wobei wir
äbgehängte
>Rigipsdecken haben. So wurden wirkliche Stecker montiert und das gesamte
>Gehäuse konnte untergebracht werden. Funktioniert bisher tadellos. ;-)
Hmmm, Sichtbeton gibt sich da etwas widerstandsfähiger... Und ne
Steckerleiste an der Wohnzimmerdecke? Von mir aus schon, aber dann
mault meine Frau wohl doch... :)
Post subject: Funkschaltzwischenstecker anders nutzen?
Posted: 2005-12-27 15:04:06
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On 26 Dec 2005 22:10:00 -0800, "bastian" <argus111@web.de> wrote
in
de.sci.electronics:
>Ich hab sie mitbringen lassen und jetzt darf ich bei jedem unserer
>häufugen Ausfälle mit dem Sender in der Hand zu jedem
Empfänger und
>wieder einlernen über Taste.
OK, die scheiden also aus. Danke für den Hinweis :)! ;)
Post subject: Funkschaltzwischenstecker anders nutzen?
Posted: 2005-12-27 21:29:02
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On Tue, 27 Dec 2005 14:56:40 +0100, Gerrit Heitsch
<gerrit@laosinh.s.bawue.de> wrote in de.sci.electronics:
>Koennte aber Probleme geben wenn der Nachbar dieselben Teile
>benutzt. Der macht das Licht an und bei dir wirds dunkel. :)
Na, der eine Nachbar ist letzten Sommer mit 95 Jahren gestorben, und
der andere pflegt seine 50er-Jahre Lichtschalter behutsam. Da gibt es
kein Problem.
Aber wenn ich das richtig verstehe, liegt der hase noch in einer
anderen Pfeffersorte:
Ich hab es zwar nicht explizit erwähnt, aber die existierenden
Lichtschalter werden ihre Funktion (schon wegen WAF) beibehalten
müssen, d.h. als eine Art Hauptschalter für die Leuchten wirken
müssen.
Damit werden die Empfänger, sofern sie ihren Eigenbedarf aus dem Netz
nuckeln und dieses für die Programmierungserhaltung benötigen, jeden
Tag mehrfach verblöden. Nicht der Weisheit letzter Schluß.
Also wird das Pflichtenheft jetzt dahin ergänzt, daß eine
nicht-flüchtige Speicherung bzw. für jeden Schaltkanal ein von der
Spannungsversorgung unbahängiger bistabiler Speicherbetrieb des
letztgewählten Zustandes notwendig werden wird.
Muß mir wohl doch noch ne Lupenbrille holen, um mit dem
Elektor-Wundertütenprozessor rumzumurxen. Oder? Eltako ist noch offen.
Von denen hab ich so bistabile Relais auf der Hutschiene, die schalten
die Verandenbeleuchtung. Sind aber ziemlich groß, die Dinger. Man kann
so einen Schaltkasten ja auch geschmackvoll in einem (bisher noch
nicht vorhandenen) Fake-Deckenbalken unterbringen... :(
Post subject: Funkschaltzwischenstecker anders nutzen?
Posted: 2005-12-27 21:47:33
Replies: 49 Views: 143
On 27 Dec 2005 01:02:33 GMT, Lutz Illigen <newsgroups@lutz-illigen.de>
wrote in de.sci.electronics:
>Meine Exemplare sind sehr empfindlich, reagieren auf Spannunsspikes
>und schalten ab.
Bummer, wie unsere transatlantischen Freunde zu sagen pflegen.
>
>> Hat von Euch schon mal jemand so ein Ding geschlachtet?
>
>Vielleicht hilft dir http://tinyurl.com/8ypl6
Nur indirekt bedingt. Der Artikel beschreibt ja eher die Modifikation
des Senders. Trotzdem Dank für den Hinweis.
>>
>> Gibt es solche (ferngesteuerten) Schalter evtl. schon irgendwo
>> als Fertigteile?
>
>www.elv.de Suche nach FS20
Der Hinweis kam ja schon öfter. OK, einerseits googel ich nicht blind
durchs Leben, die Hab ich natürlich vorher schon wahrgenommen. Sie
scheinen mir vom Aufbau aber etwas großgeraten zu sein. Und dann noch
der elv-Tarif, der immer wieder an die alte RadioApothekeMünchen
erinnert (wer kennt RIM noch? Gibts die eigentlich noch? Der Katalog
war vor 35 Jahren Bibel!). Dennoch allen, die darauf hinwiesen, Dank.
In einer anderen Antwort habe ich bereits ergänzt, daß zu den
Forderungen ein gutes Langzeitgedächtnis der Empfänger gehören
muß,
das auch spannungslose Phasen überdauern können muß.
Post subject: Funkschaltzwischenstecker anders nutzen?
Posted: 2005-12-28 23:27:23
Replies: 49 Views: 143
On 28 Dec 2005 03:33:00 +0100, Rainer Zocholl
<UseNet-Posting-Nospam-74308-@zocki.toppoint.de> wrote in
de.sci.electronics:
>>Na, der eine Nachbar ist letzten Sommer mit 95 Jahren gestorben,
>
>Und nieman der da hinzeieen will?
>
Solange die Witwe da wohnt... ;)
>Ich hätte auch keine Skrupel eine Steckose an die Decke zu bauen,
>wenns da irgendwo einen Schutzleiter gäbe...
Tja, den gibts hier zwar, aber die Ästhetik einer Schukodose...
Vielleicht ne CEE-Dose, das gibt so dieses Campingplatz- und
Marina-Feeling...
(eltako)
>Die Dinger gibt es auch in Wanddosen/Baldachin kompatibler Bauform.
Klingt immer besser.
>
>Am einfaschtsten wirst Du aber mit dem FS20 Zeugs von ELV fahren.
>"Witzig" sind auch die Funkschalter, die man an die Wand klebt
und
>die dann wie normale 4fach Schalter
> aussen.
Post subject: Re: OT: Elektronische Bauteile in HH?
Posted: 2007-08-31 23:07:58
Replies: 10 Views: 1901
On Fri, 31 Aug 2007 04:48:58 -0700, Harald Wilhelms <newsgroup@ich.ms>
wrote in de.sci.electronics:
>
>Gibts die Firma Balü im Chilehaus nicht mehr?
>Ich war da allerdings das letzte Mal vor 10 Jahren.
Zumindest deren Kieler Ableger hat eine neue Inhaberin, aber noch
unter dem Namen Balü. In HH selbst sind die wohl weg vom Fenster, in
Norderstedt in der Oststr. 88 soll noch ein Unternehmen dieses Namens
sitzen.
Jaja, ich erinner noch an den ersten Besuch bei Balü im Chilehaus vor
rund 37 Jahren, Wunderland für jemanden, der aus Kiel nur
Transistor-Lukas und Elektronic-Schmidt (sic!) kannte...
Die Kieler Verkäufer standen jedenfalls letztes Jahr wochenlang
zwischen leeren Regalen und beklagten, daß die Zentrale keine Ware
mehr schicke.
Zum OP: Die Fahrtkosten innerhalb HHs dürften aber inzwischen auch
eine Höhe erreicht haben, die eine Bestellung bei Reichelt und
Kollegen rechtfertigt, wenn man nicht direkt um die Ecke vom E-Höker
wohnt. Und dessen Preise sind notgedrungen auch alles andere als
günstig, vom meist eingeschränkten Lagerbestand (außer bei 1 N
914) zu
schweigen.
Post subject: Netzprogrammierbare Vielkanalschaltuhr
Posted: 2007-08-31 22:50:02
Replies: 25 Views: 1584
Moin,
mir spukt seit langem so eine Idee im Kopf rum, die ich nur
verwirklichen würde, wenn es nicht schon was ähnliches gibt.
Es geht um eine Schaltuhr für eine ganze Reihe von ca. 4 bis ca. nn
Anschlüssen, die im Prinzip eigenständig läuft und Verbraucher
(in
meinem Fall einzelne Leuchten) programmiert an- und ausschaltet. Ob
die Zeit nun von DCF 77, aus dem lokalen Netz oder ganz simpel von
einer eigenen lokalen Uhr des Gerätes kommt, ist egal. Akku- /
Batteriepufferung zum nahtlosen Wiederaufsetzen nach Stromausfall ist
aber notwendig. Derzeit habe ich das über eine Zusammenfassung der
Leuchten zu Gruppen gelöst, die über einfache Schaltuhren gesteuert
werden. Da jahreszeitabhängig (nicht nur) die Schaltzeiten häufig
geändert werden müssen, ist jedes Mal ein Gang zu den Schaltuhren
notwendig, mit relativ mühsamer Umprogrammierung von Hand.
Die Vision ist nun eine Kiste mit Ethernet-Anschluß, die im LAN
hängt
und dort über ein Webinterface graphisch oder numerisch pro Kanal zu
programmieren ist. In erster Näherung ist nur An/Aus gefordert, mit
einer Auflösung von einzelnen Minuten.
Gegen eine funktionale Erweiterung (Dämmerungs-, Bewegungs- und andere
Sensoren, manuelle Trigger etc.) ist nichts einzuwenden, d.h., das
System sollte möglichst offen sein.
Wer hat SPS gerufen? - Das ganze sollte auch noch im bezahlbaren
Preisbereich landen - nicht unbedingt ein Prototyp, wenn er zu
entwickeln wäre, aber ggf. als Seriengerät.
So, Frage nun an die versammelten Eggspärten: Gibbet das schon irnkwo
fertig zu kaufen? Oder aus überschaubaren Modulen zusammenzustöpseln?
Post subject: Netzprogrammierbare Vielkanalschaltuhr
Posted: 2007-09-01 00:21:37
Replies: 25 Views: 1584
On Fri, 31 Aug 2007 21:02:17 +0000, Roman Schütz <passat3233@gmx.de>
wrote in de.sci.electronics:
>So etwas kann man sich z.B. mit dem Funksystem FS 20 (gibts z.B. bei ELV
>und Conrad) zusammenstellen.
>Dafür gibts fast alles, was man sich vorstellen kann, incl.
>PC-Steuerung.
Kenn ich schon länger, ja, aber: die rechnerprogrammierbare Steuerung
habe ich da noch nicht entdeckt. Es gibt zwar ein PC-Interface, das
mit den Aktoren und Sensoren interagiert, aber die "Zentrale"
läßt
sich, soweit ich das verstanden habe, damit nicht programmieren.
Außerdem möchte ich kein Funksteuersystem. Auch kein WLAN.
Post subject: Netzprogrammierbare Vielkanalschaltuhr
Posted: 2007-09-01 00:23:25
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On Fri, 31 Aug 2007 23:17:42 +0200, "Günther Dietrich"
<guenther.dietrich@spamfence.net> wrote in de.sci.electronics:
>Ulrich G. Kliegis <Ulli.usenet@kliegis.de> wrote:
>
>>Es geht um eine Schaltuhr für eine ganze Reihe von ca. 4 bis ca.
nn
>>Anschlüssen, die im Prinzip eigenständig läuft und
Verbraucher (in
>>meinem Fall einzelne Leuchten) programmiert an- und ausschaltet.
>
>Etwas in der Art war doch, wenn ich mich recht erinnere, vor einiger
>Zeit in der ct als Selbstbau-Projekt.
... aber nur für einen Schaltkanal und ohne Schaltuhrfunktion, wenn
wir den gleichen Artikel meinen (irgendwann in der ersten Hälfte 07,
eher Anfang)
Und ich will für die paar tumben Lampen keinen PC rund um die Uhr
laufne lassen oder überhaupt vorhalten.
Post subject: Netzprogrammierbare Vielkanalschaltuhr
Posted: 2007-09-01 00:54:33
Replies: 25 Views: 1584
On Fri, 31 Aug 2007 14:17:52 -0700, Joerg
<notthisjoergsch@removethispacbell.net> wrote in de.sci.electronics:
>So etwas haben wir hier seit gut 5 Jahren. Nennt sich X-10. Nicht allzu
>zuverlaessig, geht aber. Gibts m.W. auch bei Euch fuer 240V/50Hz, ich
>glaube aus England.
Hab ich mal ergoogelt. Das kommt dem tatsächlich schon recht nahe, nur
stört mich hier die Steuerung über das 230V-Netz. Bis man allerdings
die ganze Funktionalität beieinander hat, geht ganz schön viereckiges
Geld weg. Trotzdem - die Richtung stimmt. Und manches, wie die
Kombination aus jahreszeitlichen Parametern und Zufallsgenerator ist
schon ganz hübsch.
Aber eben doch noch nicht so ganz die stand-alone-Lösung, die ich mir
denke. Datenübertragung übers Netz, Funksteuerung, das ist alles
recht
proprietär und von Parametern abhängig, die letztlich die
Anwendungsmöglichkeit eingrenzen.
Post subject: Netzprogrammierbare Vielkanalschaltuhr
Posted: 2007-09-01 14:11:59
Replies: 25 Views: 1584
On 1 Sep 2007 08:23:02 GMT, g.fink@gmx.net (Gernot Fink) wrote in
de.sci.electronics:
>Die Ethernetfähichkeit ist bei weitem das komplexeste in deinem
Projekt.
Das ist mir klar. Aber es deutet sich ja an, daß ich nciht bei (-1)
anfangen muß...
>Wenn du selbst bauen willst währe avrETH1,Etherrape als offene
Projekte
>ein ausgangspunkt. eth-io.tar.gz ist auch noch ein winziges Beispiel.
>Oder vieleicht noch Xport als ETH->Seriellwandler.
>avrEth1 kann zum beispiel schon auf einen Timeserver zugreifen.
Was nicht schlecht wäre.
>
>Das bischen Schaltur-Programm ist im vergleich zum Restlichen Problem
>der Kommunkikation verschwindend gering.
Die Umsetzung in eine Webserveroberfläche dürfte auch auf einige
Vorlösungen setzen können.
>
>Um Netzstrom zu steuern gibt es relativ viele fertige Module die z.B.
>normalerweise an den Druckerport angeschlossen werden. Hier ist nur wichtig
>dass sie gut dokumentiert und elektrisch sicher sind.
Die Ecke sehe ich auch als die unkomplizierteste an.
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