Post subject: Re: Motorrad Laderegler 12V Selbstbau
Posted: 2003-07-23 12:06:59
Replies: 20 Views: 1983
Dieter Wiedmann wrote:
> Andreas Weber schrieb:
>>Und könnte mir jemand Bauteilevorschläge für die
Thyristoren geben ?
>
> Da brauchts keine Besonderen, welche Bauform schwebt dir denn vor?
Hallo Dieter, Bauform eigentlich egal. Robust und angemessene
Verlustleistung. Vielleicht TO66 ? Würde Die Schaltung so eigentlich
funktionieren ?
>
>>Ich hab auchmal gehört moderne Laderegler würden die nicht
beötigte
>>Leistung über MOSFETs in Lastwiderständen verbraten.
>
> Wo liegt der Unterschied?
Einmal wird die Verlustleistung zum Großteil in den Wicklungen der Lima
verbraten. Die Thyristoren haben eine geringere Verlustleistung.
Bei MOSFET und R wird ein großteil im Lastwiderstand verheizt und
ein anteilig kleinerer Teil in den Wicklungen.
>>Oder würde eine Schaltung
>>in SNT Technik funktionieren ?
>
> Klar, kann man mittlerweile viel besser machen. Was willst du denn an
> Aufwand reinstecken?
Ich dachte halt einfach gleichrichten, leicht glätten und dann
"zerhacken". Also Step-Down 60V -> 13.8V bei ca. 15A ist aber
wahrscheinlich ein zu großer Aufwand.
Der Aufwand sollte so gering wie möglich und so groß wie nötig
sein :-)
Der Selbstbau sollte 5 Jahre halten und gut ists...
Danke für die Antwort, Gruß von Andy
Post subject: Re: Motorrad Laderegler 12V Selbstbau
Posted: 2003-07-23 12:08:11
Replies: 20 Views: 1983
Dieter Wiedmann wrote:
> Andreas Weber schrieb:
>>Und könnte mir jemand Bauteilevorschläge für die
Thyristoren geben ?
>
> Da brauchts keine Besonderen, welche Bauform schwebt dir denn vor?
Hallo Dieter, Bauform eigentlich egal. Robust und angemessene
Verlustleistung. Vielleicht TO66 ? Würde Die Schaltung so eigentlich
funktionieren ?
>
>>Ich hab auchmal gehört moderne Laderegler würden die nicht
beötigte
>>Leistung über MOSFETs in Lastwiderständen verbraten.
>
> Wo liegt der Unterschied?
Einmal wird die Verlustleistung zum Großteil in den Wicklungen der Lima
verbraten. Die Thyristoren haben eine geringere Verlustleistung.
Bei MOSFET und R wird ein großteil im Lastwiderstand verheizt und
ein anteilig kleinerer Teil in den Wicklungen.
>>Oder würde eine Schaltung
>>in SNT Technik funktionieren ?
>
> Klar, kann man mittlerweile viel besser machen. Was willst du denn an
> Aufwand reinstecken?
Ich dachte halt einfach gleichrichten, leicht glätten und dann
"zerhacken". Also Step-Down 60V -> 13.8V bei ca. 15A ist aber
wahrscheinlich ein zu großer Aufwand.
Der Aufwand sollte so gering wie möglich und so groß wie nötig
sein :-)
Der Selbstbau sollte 5 Jahre halten und gut ists...
Danke für die Antwort, Gruß von Andy
Ich werd mich dann mal auf die Suche nach P-Gate-Thyristoren machen,
Reichelt hat da nur wenige im Programm. Meinst du TYN 416 400V 16A
TO-220AB SCR würde ausreichen ?
Momentan versuche ich gerade den defekten Regler aufzumachen, ist in
Kunstharz eingegossen. Werde mit 1:1 Mischung aus Dimethylsulfoxid
(C2H5OS) und Aceton (C3H6O) rangehen. Gruß Andy
Post subject: Re: Motorrad Laderegler 12V Selbstbau
Posted: 2003-07-23 15:15:37
Replies: 20 Views: 1983
Dieter Wiedmann wrote:
> Noch was: nimm lieber 3 Z-Dioden und nicht wie gezeichnet sondern
> jeweils von Anode nach Gate.
>
> Gruß Dieter
Also so ?
.--o--o-------------------------------------.
| | | |
- - - <-Gleichrichter |
^ ^ ^ |
| | | ,-.
--o--|--|------------------------o--o--. |||
LiMa --|--o--|--------------o--o--. | | | |||
3~ --|--|--o----o--o--. | | | | | | -
| | | | | | | | | | | | |
| | | - | R - | R - | R |
- - - ^ V + ^ V + ^ V + --- 12V Blei
^ ^ ^ | - C | - C | - C -
| | | -/| | -/| | -/| | |
| | | | | | | | | |
--o--o-------o--o------o--o------o--o------
Zenerd. Thyristor u. Snubber
Dann wird doch nicht die Batteriespannung geregelt, sondern
nur die von der LiMa erzeugte Spannung. Hm, indirekt also auch die
Batteriespannung. Also ca 15V Zenerdiode nehmen,da am Gleichrichter noch
was abfällt. Gruß Andy
Post subject: Re: Motorrad Laderegler 12V Selbstbau
Posted: 2003-07-23 18:19:56
Replies: 20 Views: 1983
Martin Lenz wrote:
> Andreas Weber schrieb:
>
>>Hallo Leute,
>>Bei meiner Suzi GSX400E ist der Gleichrichter/Laderegler (kombiniert in
>>einem Gehäuse) gestorben. Das Teil kostet neu 140 EUR und
gebraucht
>>finde ich keinen mehr (Baujahr 84). Ist es möglich das Ding selbst
zu
>>bauen ?
> Die Leistung wird übrigens gar nicht sosehr verbraten. Die Spulen der
> Lima wirken durch ihre Induktivität und den begrenzten Fluß
eher als
> Stromquellen, denn als Spannungsquellen, sodaß im
kurzgeschloßenen Fall
> gar nicht viel Wirkleistung erzeugt wird.
Ohmscher Widerstand der Spule ca. 0.8 Ohm. Mit dem "Widerstand" der
Gleichrichterdiode + Thyristor kommt das fast an eine Leistungsanpassung
ran. Ich habe gehört das die Wicklungen ohne die Ölkühlung sehr
schnell
Schaden nehmen. Und der Regler wird auch schön warm.
> Das ist also eine Art "SNT-Technik"
Bei SNT dachte ich an Gleichrichtung,Gleichstromzwischenkreis und
Zerhacker.
Post subject: Re: Motorrad Laderegler 12V Selbstbau
Posted: 2003-07-24 11:36:38
Replies: 20 Views: 1983
Martin Lenz wrote:
> Wie kommst du übrigens
> auf Ölkühlung? Was beim Motorrad im Öl läuft ist die
Kupplung (im
> Gegensatz zum Auto). Die Lima hab ich noch nie im Öl gesehen, aber
immer
> gut gekapselt, die kann ihre Wärme nur durch Wärmeleitung auf
andere
> Metallteile übertragen, die aber am Motor auch nicht gerade kühl
sind.
Tja, dann bau mal an einer GSX400 die LiMa aus, dann siehst du, daß
sie im Öl "steht". ISt durchaus so üblich. Gruß Andy
> in meinem ELTAKO ist ein Printrelais ausgefallen. Ich kann den Hersteller
> nicht ausfindig machen.
> Auf dem Relais ist ein Quadrat mit den Buchstaben MT drin. Kennt jemand
> dieses Firmelogo?
In d.s.i.e hat man dir schon gesagt du solltest mit mehr Informationen
rüberkommen. Ob es sich überhaupt lohnt ein Stromstoßschalter
zu
reparieren ? Außerdem mußt du nicht genau das gleiche Relais
einbauen
das drin war. Würdest du die Daten (Spannung, Wechsler, Schließer
usw.)
hier posten, könnte dir jemand bestimmt einen kompatiblen Vergleichstyp
empfehlen. Oder mach mit der Digitalkamera ein Bild, stell es ins
Internet und poste hier den Link... Gruß Andy
> Hallo,
>
> ich habe hier eine vergossene Schaltung, die ich gern wieder frei
hätte. Wie
> könnte ich das Harz mit chemischen Mittel wegbekommen?
Hi Jan, das gleiche Problem hatte ich auch.
Ich bin mit einer 1:1 Mischung Aceton und Dimethylsulfoxid rangegangen.
Das Epoxydharz wird dann bröckelig und läßt sich mit einem
Pinsel
wegwischen. Rechne schonmal mit 3 Tagen für eine kleine Schaltung.
ergoogelter Link: http://www.italoclassicbikes.de/resto/sez/electronic sez.htm
Gruß Andy
Post subject: elektronischer Trafo an vielen kleinen Lämpchen
Posted: 2003-08-05 13:36:56
Replies: 18 Views: 209
Torsten Goetzke wrote:
> Hallo,
>
> ich habe einen elektronischen Trafo von Conrad mit 210 W Ausgangsleistung.
> Den will ich in eine Lampe mit 20 Halogenbirnen a 10 W einbauen.
> Mathematisch funktioniert alles, wenn da nicht klein in der Anleitung im
> Trafo drin stehen würde, die 210 W sind nur bei Hochleistungslampen
(also 4
> x 50 W ) gedacht.
Hi Torsten, ich habe hier einen defekten Halogentrafo (Schaltnetzteil).
Auf dem steht: 12V eff 3x35W or 2x50W MAX 110W.
Betrieben wurde er mit 4*20W und hat nur 2 Monate überlebt.
Über die Gründe kann man nur spekulieren, wahrscheinlich war der
Trafo
einfach nur Ramsch. Das Problem war, daß ich ihn nicht umtauschen kann,
da ich dem Verkäufer gesteckt hatte, daß ich 4x20W drangehängt
habe.
Er meinte nun daß währe laut Betriebsanleitung ja nicht erlaubt,
deshalb
keine Garantie.
Hallo Leute,
Nach Monaten der Fehlersuche läuft mein Eizo T660i-T dank Servicemanual
wieder. Da die Anode total verdreckt war, habe ich den ganzen Dreck mit
der Schmiere abgewischt. Testweise hab ich die Anode einfach wieder
angesteckt (ohne Silicongel). Siehe da, der Monitor geht auch wieder.
Der folgende Hinweis ist aus dem Manual:
Caution on Anode Lead Cap.
When putting the CRT anode lead back onto the CRT, care should be taken
as follows.
(1)Anode button area should be neat and clean. Blow off all dust and
dirt with compressed air if there are some noticeable after a work is done.
(2)Silicone Grease, Shinetsu`s KS-650N recommended, should be applied
equally around the area by a paint-brush.
(3)Sbject area to be applied with grease is from 10mm from Anode button
through 5mm beyond the Anode lead cap brim.
(4)Anode lead hoock should be securely caught inside Anode button.
(5)X-ray protection metal inside Anode lead cap, if the model is the
subjekt type, should be securely stuck on the CRTs coated glass.
(6)Anode lead cap shall be completely stuck on the surface and any
partial tearing or lifting of it should not be recognized.
Jetzt die Fragen:
Wo bekomme ich so ein "Silicone Grease" her ? Beim ansässigen
Fernsehservicedienst war ich,der meinte das Zeugs ist schon dran, wenn
er eine neue Kaskade einbaut. Siliconspray will ich nicht benutzen, die
"Schmiere" sollte ja auch gegen ein paar kV isolieren und Staub,
Feuchtigkeit usw. abhalten.
Und was ist ein "X-ray protection metal" etwa die kleine
"Unterlegscheibe" zwischen den "Beinchen", die in die
Röhre greifen, und
der Plastikhaube ?
Danke schonmal, Gruß von Andy
PS:Gefahren durch die Hochspannung sind bekannt, Gefahr durch X-ray erst
durch den Hinweis bekannt geworden...
> Andreas Weber schrieb:
>
>>Wo bekomme ich so ein "Silicone Grease" her ?
>
> Schau mal ins Branchenbuch unter Laborbedarf. Dort nach
> Silikonschlifffett fragen. Bekannte Marken sind Baysilone, Rotisilone
Hallo Dieter, danke für die schnelle Antwort.
Ist es eigentlich unüblich solches Silikonschlifffett zu verwenden ?
Ich habe mitlerweile in ein paar Servicewerkstätten nachgefragt und
alle meinten, sie würden nur den Staub abwischen und die Kappe ohne
Silikonfett wieder draufstecken. Gruß Andy
> Andreas Weber schrieb:
>
>>Wo bekomme ich so ein "Silicone Grease" her ?
>
> Schau mal ins Branchenbuch unter Laborbedarf. Dort nach
> Silikonschlifffett fragen. Bekannte Marken sind Baysilone, Rotisilone
Hallo Dieter, danke für die schnelle Antwort.
Ist es eigentlich unüblich solches Silikonschlifffett zu verwenden ?
Ich habe mitlerweile in ein paar Servicewerkstätten nachgefragt und
alle meinten, sie würden nur den Staub abwischen und die Kappe ohne
Silikonfett wieder draufstecken. Gruß Andy
> Moin, moin
>
> Ich suche für einen Roboter einen PC-steuerbaren Saugheber
(Vakuumheber)
> der Plättchen von der Größen und Gewicht eines Euro heben
kann. Ein
> seitliches Werkstückgreifen ist nicht möglich, magnetisch sind
die
> Plättchen leider auch nicht.
Hi Jan, sind die plättchen so glatt, das du ohne kontante
Unterdruckerzeugung auskommst ? Also ein Saugnapf von z.B. einem
Spielzeuggewehr oder von einer Garfieldpuppe, die vor 10Jahren innen an
jeder Autoscheibe hing. Da einen Magneten draufkleben, so daß du mit dem
Elektromagneten den Sauger deformieren kannst. Dann Sauger aufsetzen,
E-Magnet abschalten, durch die Elastizität des Gummis bildet sich das
Vakuum. Du hast ja nicht geschrieben ob das ein Bastelprojekt oder was
großes wird.
.----------.
| E-Magnet |
----------
per. Magnet .----.
----
/----
Fixierung----------/ -----------Fixierung
/
.-----------------------------.
Blättchen -----------------------------
Wenn nicht wie oben beschrieben, dann Vakuumpumpe, T-Stück mit Ventil
und Saugnapf mit Anschluß nehmen... Gruß Andy
> Andreas Weber schrieb:
>>
>> Hi Uwe, nicht eher induktiv ?
>
> Hallo,
>
> wenn das Ende des darumgewickelten Drahtes nach einigen Windungen blind
> endet?
Hm. okay. Ich habe mal einen Drehzahlmesser gebaut der induktiv
gearbeitet hat. Der darumgewickelte Draht hatte auf einer Seite
Masseverbindung. War ein Schltplan aus irgendeinem Büchlein. Gruß
Andy
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