Post subject: No-Name LiIon Akkus für Canon Digitalkameras?
Posted: 2003-07-23 14:50:15
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"MaWin" <me@privacy.net> wrote:
> Was machst du mit einer Fernseher-Fernbedienung ? Da hat der
> Ferseherhersteller Micro-Zellen von GP mitgeliefert.
> Dein Laden hat nur Varta-Zellen.
> Kaufst du nun Varta ? Koennte deine FB auf Grund auslaufender
Der Vergleich Lithium-Akkus mit Primaerzellen lenkt hier
vielleicht etwas vom Wesentlichen ab.
Es gibt Handy-Akkus, die haben per eingebautem Widerstand
die notwendige Ladespannung fuer die in dem Pack verwendeten
Lithium-Akkus verschiedener Hersteller kodiert. Wie Du im
spaeteren Posting richtig schreibst, kommt es eben auf
wenige mV bei der Ladespannung an, die bei den
unterschiedlichen Fabrikaten spezifiziert sind. Siemens
berichtete schon - sicher auch aus anderen Gruenden - von
explodierten Handys, die mit Nachbau-LiI-Akkus bestueckt
waren.
Also, die *genauen* Daten der Original- und Nachbau-Akkus
wuerden mich beim Ersatz schon interessieren.
> Dirk Salva schrieb:
>
> > ich habe da mal eine Frage zu Verseilung/Farbgebung bei 4-adrigem
> > Telefonkabel (JYirgendwas, das "uebliche" halt):
>
> JY(ST)Y 2 x 2 x 0.6
Und das heisst dann nicht "1 x 4", wenn es das uebliche
Sternvierer-verseilte ist? Klar, es gibt auch *echt*
physisch paarig verseilte, also "2 x 2", aber hier wird doch
der Sternvierer nur logisch/leitungstechnisch paarig
benutzt.
Post subject: Verseilung von 4-adrigem Telefonkabel
Posted: 2003-07-28 12:48:26
Replies: 8 Views: 767
>> ich habe da mal eine Frage zu Verseilung/Farbgebung bei 4-adrigem
>> Telefonkabel (JYirgendwas, das "uebliche" halt):
>>
> JY(ST)Y 2 x 2 x 0.6
> >
> > Und das heisst dann nicht "1 x 4", wenn es das uebliche
> > Sternvierer-verseilte ist? Klar, es gibt auch *echt*
> > physisch paarig verseilte, also "2 x 2", aber hier wird
doch
> > der Sternvierer nur logisch/leitungstechnisch paarig
> > benutzt.
>
> Na denn, bei JY(ST)Y xmal zwomal 0,6 sind tatsächlich Paare
verzwirbelt.
> Verseilt ist natürlich was anderes. Wobei 2 x 2 x nicht unbedingt als
Was ist "verzwirbelt" - in diesem (fachsprachlichen)
Zusammenhang und offensichtlich im Gegensatz zu "verseilt"?
> Sternvierer durchgeht. So locker ist unser Universum nicht
zusammengewürfelt
> ;-)
q.e.d. - Das versuchte ich ja mit meinem Posting zu sagen.
Das uebliche ist ein Sternvierer, aber es gibt auch 2 x 2
x irgendwas, also paarige.
> Siehe de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
> Wartungsfrei heisst, das man sie nicht warten (=reparieren) kann,
> sie sind, wenn man sie schaedigt, gleich unreparierbar kaputt.
Das ist leicht irrefuehrend ausgedrueckt.
In dse-faq.txt steht zwar:
"Beim Autoakku kann man dann das zersetzte destillierte
Wasser wieder nachfüllen, wartungsfreie Bleigel-Akkus sind
dauerhaft geschädigt."
Das hat aber mit der Definition "wartungsfrei" nichts zu
tun.
Wartungsfrei nach DIN i. S. einer Starterbatterie ist eine,
bei der man im normalen Betrieb kein oder nur selten Wasser
nachfuellen muss und die bestimmte Kriterien fuer die
Selbstentladung u. ae. erfuellt. Die koennen also durchaus
auch Fuelloeffnungen haben, in die man auch (selten) Wasser
fuellen muss. Es gibt aber auch wartungsfreie, die keine
Fuelloeffnungen haben, bei denen man kein Wasser nachfuellen
kann.
> Die DIN fuer angeblich wartungsfreie Autoakkus kenne ich nicht,
DIN 43539, Teil 2 und 5
z. B. www.din.de: DIN 43539-5, Ausgabe:1984-08
Akkumulatoren; Prüfungen; Wartungsfreie verschlossene Blei-
Akkumulatoren mit Gitterplatten und festgelegtem Elektrolyt
> Leider ist die Ansteuerung nicht dokumentiert. Es gibt einen Eingang
> für Spannung "Charge" und einen Ausgang vom Handy
"CControl".
> Kennt irgendjemand die Funktion des Pins ?
Habe nur zum 9110 was, nehme mal an, es ist beim 6xxx auch
so:
Der dritte Pin heisst dort CHRG CTRL und steuert das
Ladegeraet - wenn das Ladegeraet diesen ueberhaupt hat
(ACP-9) und das Mobile diesen bedient. Elektr. Ansteuerung:
PWM-Signale, 32 Hz, 1..99 % duty cycle, Lo ist 0...0.5 V, Hi
ist 2..2.85 V.
Post subject: konstant 12V im Auto erreichen (Ue=9-13V)
Posted: 2003-11-28 17:33:02
Replies: 20 Views: 714
"Sven Spindler" <SvenSpindler@gmx.net> wrote:
> Allerdings wird der Verbraucher abgeschaltet,
> sobald der Schlüssel nicht im Schloss steckt.
> Es geht nur darum, den Verbraucher auch im Stand
> betreiben zu können, und ihn nicht ausmachen zu müssen
> wenn das Auto gestartet wird.
Vielleicht verraetst Du uns doch mal, worum es geht oder
welche Erfahrungen Du schon gemacht hast. Wenns nur um
Radio/Mobiltelefon/Navi/Funk geht, so sind meine Erfahrungen
so:
Die tolerieren die niedrigen Spannungen beim Starten. Einen
Ueberspannungsschutz wuerde ich auf jeden Fall bei jeder
Elektronik zusaetzlich vorsehen.
Zum Problem des Ein/Aus: Manche Zuendschlossanschluesse
(Zubehoer, ACC) schalten auch ab in der
Starten-Stellung, um z. B. die Heckscheibenheizung beim
Starten abzushcalten. Also, ich loese sowas wie folgt:
Dicke Leitung direkt vom Akku (2.5/4/6 mm2) ueber eine
Sicherung (nahe am Akku!) an ein Kfz-Relais, von dem aus die
Verbraucher (Mobile,...) gespeist werden.
Das Relais wird gesteuert von z. B. der Zubehoer-Stellung
des Zuendschlosses oder einem Dauerplus-Anschluss mit einem
manuellen Umschalter. Man kann auch 2 Anschluesse des
Zuendschalters zum Relaisschalten benutzen (z. B. Zuendung
und Zubehoer) und die mit Dioden (1-A-Typen) entkoppeln,
je nach dem, was man will und wie das Zuendschloss schaltet.
Vorteil:
Man hat die max. Batteriespannung am Geraet ohne die vielen
Spannungsabfaelle der vielen Kontakte und man kann mit den
Dioden und evtl. dem Schalter gut festlegen, wann das Geraet
Spannung bekommen soll. Ist (fast) ohne Elektronik, robust
und einfach.
> "Holger Blum" <> Hast du dir schon Gedanken bezüglich
der Sicherheit
> gemacht?
> > Ich hätte ein ungutes Gefühl, wenn ich mir Elektroden an
den Körper
> > pappen würde, die mit einer Eigenbau-Schaltung verbunden sind.
>
>
> Galvanische Trennung über Optokoppler sollte kein Problem sein.
Etwas ueber Ableit- und Patientenstroeme, Pruefspannungen,
Schutzabstaende, Ersten Fehler und sowas sollte man
vielleicht auch nachgedacht haben...
> ....
> Ich habe gelesen, man soll die Spitze neu verlöten? wie macht man
das,
> einfach Löt drauf? Bleibt bei mir irgendwie nicht dran an der Spitze.
Habe ichs hier ueberlesen oder hats wirklich noch keiner
geschrieben? Die Spitzen werden so reaktiviert:
Um die *kalte* Spitze etwas Loetdraht (mit
Flussmittel-Seele) wickeln, aufheizen, fertig.
Post subject: OT - Umwälzpumenmotor Vaillant Gasetagenheizung hängt
Posted: 2004-04-05 17:55:07
Replies: 7 Views: 2435
Ottmar Ohlemacher <2ohlyyyyyyy@web.de> wrote:
> Hinter der Motorachse ist eine große Schraube, die auch gegen
(die ist zum Entlueften der Pumpe)
> Ich hab den Pumpenmotor mal ausgebaut und konnte feststellen, das sich
> die Motorachse hackelig bis schwergängig dreht.
>
> Leider wuste ich nicht, ob und wie ich diesen Motor weiter zerlegen
> kann, um hier die Lager ggf gägig zu machen und/oder nachzufetten.
Bist Du sicher, dass es die Lager sind?
Ich hab mal eine Pumpe (anderer Hersteller) repariert, indem
ich Rotor und Stator von Rost/Ablagerungen befreit habe.
Diese verklemmten die Pumpe.
Die Lager waren IIRC Gleitlager und hatten leicht Spiel. Das
Spiel fuehrte dazu, dass sich Rotor und Stator beruehrten -
verstaerkt durch die Ablagerungen. Vielleicht hilft auch
leichtes Abdrehen des Rotors oder sowas?
was gefunden (fuer Back-UPS 250/400/600 und Smart-UPS
250/400/600). Habs mir noch nicht naeher angesehen, IIRC
waren auf der Original-Leiterplatte mehr Potis... Vielleicht
hilfts aber.
> D.h. rein kapazitive Trennung (NP0-Scheibenkondensatoren), für
bessere
> Symmetrie hat der Außenleiter 2 Kondensatoren. Die 5pF am Ausgang
sollen
> die Impedanz wieder etwas reeller machen.
Dazu folgende Frage:
Ich habe mal bei Kessler-electronic 2 Teile gekauft:
(1) "Mantelstromfilter", hier ist die Entkopplung mit einem
Doppellochkern realisiert
(2) "Mantelstromfilter fuer 100-Hz-Geraete", hier wurde
zusaetzlich noch je ein C eingebaut.
Frage:
Was hat die C-Trennung mit "100 Hz" zu tun?
Gegen DC-Kurzschluss bei Phantomspeisung von
Antennenverstaerkern o. ae. wuerde ich sowas verstehen.
Die Teile sehen innen so aus:
(1) "Mantelstromfilter"
Galvanische Trennung durch Trafo mit Doppellochkern:
^--- Ausgang und Gehaeuseschirm
^--------- Trafo und C (1 pF)
^-Eingang, Masse von Gehaeuseschirm isoliert
(2) "Mantelstromfilter 100 Hz"
Galv. Trennung durch Trafo mit Doppellochkern und
zusaetzlich Auftrennung der galv. Verbindung der Ein- und
Ausgaenge zur jeweiligen Masse durch Kondensatoren:
^--- Ausgang und Gehaeuseschirm
^--- Kondensator
^--------- Trafo und C (1 pF)
^--------------- Kondensator
^-Eingang, Masse von Gehaeuseschirm isoliert
Post subject: FYI: APC-USV Smart-UPS 700, Smart-UPS 1400: Einstellung der Akkuladespannung
Posted: 2005-01-21 12:13:06
Replies: 5 Views: 982
Oefter kam die Frage nach einer Akkuladespannungseinstellung bei
den USVs von APC auf, ich habe mal etwas herumprobiert.
APC betont zwar, dass sie - im Gegensatz zu vielen Konkurrenten -
die Ladespannung sehr Akkulebensdauer-freundlich einstellen
wuerden, manchem mag die Spannung in Abhaengigkeit von der
Geraete- bzw. Akkutemperatur aber noch zu hoch sein. Man muss
entscheiden, ob man lieber Akku-Lebensdauer oder Laufzeit bei
Stromausfall haben will.
Vorbetrachtungen:
~~~~~~~~~~~~~~~~~
Bei verschiedenen APC-Smart-UPS 700 und 1400 hatte ich bis zu
28.1 V Akkuladespannung (Ladeendspannung) unter normalen
Betriebsbedingungen (also leicht ueber Raumtemperatur)
gemessen. Unter - gegenwaertigen - mitteleuropaeischen
Stromausfall-Verhaeltnissen wird die UPS sicher im wesentlichen
im Stand-By-Modus betrieben (zukuenftig wird dies sicher anders
werden... SCNR), da ist diese Spannung schon sehr hart an der
Grenze.
Als Ladeendspannung im Stand-By-Modus fuer 12-V-Akkus gibt
KUNG LONG in den Datenblaettern z. B. 13.50 V ... 13.80 V
(@ 25 grdC) an, PANASONIC 13.6 V ... 13.8 V (@ 25 grdC) bzw.
empfiehlt in den "Charging Methods" fuer die entsprechenden
12-V-Akkus folgendes:
Bei der Spannungsmessung sollte man sich nicht auf die Angaben
durch die UPS-internen Messungen und Smart-Signalling-Anzeige
z. B. im Programm Power-Chute verlassen, eine Stichprobe zeigte
+1.5 % Abweichung der Anzeige. Besser, man misst direkt am Akku
mit einem DVM entsprechender Genauigkeit (bei den Geraeten sind
jeweils 2 12-V-Akkus in Reihe geschaltet).
Sowohl die Back-UPS als auch die Smart-UPS enthalten ein
Trim-Poti "VR1" - das dient jedoch bei den Smart-UPS *nicht*
zur Einstellung der Ladespannung, hier scheint sie fest
eingestellt zu sein.
Spannungseinstellung bei den Smart-UPS 700 und 1400:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Beim Experimentieren mit den Spannungen an dem Mehrkanal-ADC
(IC 10, ADC0838) konnte ich keinen Eingang finden, der einen
direkten Einfluss auf die Ladespannung hat. Ob der
Temperaturgeber ausser fuer die Lueftersteuerung und fuer die
Interface-Daten (Smart-Signalling) einen Einfluss auf die
Ladespannung hat, habe ich nicht untersucht. Die Ladespannung
wird offensichtlich rein analog u. a. durch IC 14 (APC2020)
bestimmt, am Pin 13 liegt ein Spannungsteiler (R118/R119).
Er teilt die (fast) Akkuspannung von ca. 28 V auf einen Wert
von ca. 5.04 V (nicht verwechseln mit der TTL-Spannung), die
wiederum die Akku-Ladespannung steuert.
Es gibt zwei naheliegende Moeglichkeiten, die Ladespannung
zu verringern: R118 (100 kOhm) verkleinern oder R119 (22.1 kOhm)
vergroessern.
Z. B. 1.8 MOhm fest + 20 MOhm Potentiometer parallel zu R118
ergibt ca. 26.8 V ... 27.9 V Einstellbereich.
Nachteil einer Parallelschaltung: Will man die Spannung mit
einem Poti einstellen und annaehernd wieder die originale
Spannung fuer den Einstellbereich erreichen, sind hohe Poti-Werte
noetig, die es schwer gibt (20 MOhm). Diese Variante habe ich
verworfen.
Ein 2-kOhm-Potentiometer in Reihe zu R119 ergibt ca. 26.1 V ...
Originalspannung Einstellbereich. Poti am besten ans kalte Ende,
zur Sicherheit sollte man das ungenutzte Ende des Potis
natuerlich an den Schleifer legen (sonst koennte die Spannung
hochlaufen).
Nachteil einer Reihenschaltung: R119 muss (einseitig) ausgeloetet
werden (bei Smart-UPS 700 kommt man schwer ran, es geht aber ohne
die Leiterplatte loesen zu muessen), oder es muss gekratzt werden,
was z. B. bei der 700er am kalten Ende durch das Layout tw.
erschwert wird (C71 haengt durch einen Leiterzug auf der
Bauelementeseite noch dran!). Vorsicht beim Ausloeten, nicht den
Leiterzug auf der Bauelementeseite abreissen, evtl. lieber mit
dem Seitenschneider das Widerstandsbein durchschneiden!
Als Potentiometer habe ich ein Spindelpoti genommen und an die
Platinenkante geklebt, so dass ich von vorn die Spannung
entsprechend der Akkutemperatur einstellen kann. Ein normaler
270-Grad-Einstellregler reicht aber auch, er befestigt sich nur
nicht so gut.
Jeweils in der Naehe von IC 14 (18 pol, "APC2020"), bei der
Smart-UPS 700 (fuer LP-Revisionen 9, 17) knapp hinter der
Trennwand, bei der Smart-UPS 1400 vor der Trennwand
(LP-Revisionen 4, 8).
Hinweis: Vor dem Oeffnen sollte man selbstverstaendlich auch den
Akku ausbauen und die Elkos entladen (z. B. UPS mit
Einschalt-Knopf versuchen zu starten, gewisse Zeit warten).
Ach so: Keine Gewaehr fuer irgendwas, *ich* habs so gemacht,
und bei *mir* ist erst mal nichts Schlimmes passiert!
Schreib- und andere Fehler sind gratis, trotzdem:
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