Ich möchte einen BUK 101-50GL mit einen Atmel 89C2051
ansteuern.
Laut Datenblatt braucht der BUK zwischen 0.5 und 2mA, um
zu schalten.
Soweit ich weiss, gibt der Port vom Atmel nur 0.25mA her,
da der interne Pullup 20k hat. Und die zwei Oszillatortakte,
während der Pin 30mA liefert, werden sicher nicht reichen?
Was mache ich jetzt am Besten? Einfach einen 1K externen
Pullup dazu? Oder muss es was "aktives" sein?
(Die Schaltfrequenz des BUK liegt bei ca 15Hz, es wird
mit einem16 Bit Timer ein PMW Signal erzeugt)
Ich würde mich freuen, wenn ich einen Tipp bekomme!
Aguja wrote:
> Ich würde ein Pico-Gate nehmen, also einen Inverter im SOT23-5
> Gehäuse. Der ist relativ robust, mechnisch klein und kann den Strom
> leifern.
Ich möchte gern eine Gabellichtschranke an den INT0 eines
90S8515 anschliessen.
(Es soll ein Zündgeber werden. Das meistens dafür
Hallgeber genommen werden, habe ich gelesen.
Ich möchte aber gern optisch abtasten)
Bei nicht belegter Schranke, also Lücke, soll der Interrupt
ausgelöst werden.
Und nun suche ich eine möglichst einfache Schaltung zur
Anpassung an den AVR. Was ich so gefunden habe,
erschien mir recht aufwendig, mit OPs und Gattern
dazwischen.
Ich würde mich wirklich sehr über einen Tipp freuen!
Besonderen Dank an den Tipp mit dem TLE. Habe gedacht,
das es VIEL komplizierter ist, Hallsensoren auszulesen.
Muss ich mir nur überlegen, wie ich ein Magnetfeld in den
Unterbrecherdeckel bekomme.
Meine "Schlitzscheibe" ist aus Eisenblech, vielleicht reicht
ein kräftiger Dauermagnet in der Näche dieser Scheibe, um
den Sensor ansprechen zu lassen... Muss ich mal testen.
Ja, den IGBT muss ich auf einen Kühlkörper schrauben.
> Ausserdem habe ich am Ausgang eine ZDiode anstatt einer normalen
> Diode.
Die MUR406 soll die negativen Spitzen abfangen, weil, das kann
der IGBT nicht leiden. Und da der Trans. 1200V verträgt, habe ich
die Zenerdioden weggelassen.
> BTW: Weisst du eigentlich das es solche Module auch ganz fix und
> fertig von Bosch zu kaufen oder auf dem naechsten Schrottplatz
> auszuschlachten gibt? Die sind dann bereits vergossen, machen auch das
> was du machen willst und haben noch zusaetzlich eine Abschaltung falls
> jemand die Zuendung zu lange anlassen sollte, die Spule also in die
> Saettigung faehrt.
Ja, weiß ich. Aber bei Bosch gibts nur was Neues, wenn man exakt
die Teilenummer weiß. Zumindest ist das bei unserem örtlichen Bosch-
Dienst so. Kataloge blättern ist nicht.
Und die Schrotthändler hier haben einfach keine Lust, mir alle
Zündspulen
oder Endstufen dafür zu zeigen. Und allein darf ich nicht in deren Kisten
wühlen....
> Die heftigen Funken sehen so aus, als bei dein Ding bei abgefallenem
> Zuendstecker die Leitung und die Zuendspule schaedigt.
Das wird stimmen. Ich könnte mir auch vorstellen, das dann die Funken
durch die Isolation der Spule und/oder Leitungen schlagen.
Aber ich brauche eine möglichst hohe Spannung, da ein sehr fettes Gemisch
(Lambda 0.7-0.8) gezündet werden muss. Die Zündung ist für einen
Dragster.
Wenn Du magst, schau mal hier: http://www.markvanderkwaak.com/events/2003/drachten3/dr3 060.jpg
(Ich bin der in der Mitte, mit den Händen in der Seite. Das Teil
fährt übrigens mit einer
selbstgebauten Einspritzung! Nun will ich die Zündung auch mit in meine
Einspritz-
steuerung integrieren. Denn an der jetzigen Zündung kann ich keinerlei
Zündwinkel-
kurven einstellen. Ist zwar eine "Rennzündung", aber für
Saugermotoren. Und wir fahren
mit Aufladung. Das passt nicht zusammen, wie wir an den Reparaturen sehen
können! ;-))
> Im Auto begrenzt man die Spannung am Transi auf 400V, was dann durch
> das Windungsverhaeltnis der Zuendspule auch die Sekundaerspannung
> begrenzt, wodurch der Zuendfunke besser wird.
Besser? Wie muss ich mir das vorstellen? Durch die geringere Funkenspannung
mehr Strom, da die gespeicherte Energie die Gleiche ist? Und durch den
höheren Strom ein heisserer Funke? Oder längere Brenndauer des
Funkens?
Ich habe noch ein paar 200V Zener, werde ich gleich mal probieren. Ob
man was am Funkenbild erkennen kann?
> Ausserdem nutzt man den Transi selbst als Begrenzer, was eine starke
> Z-Diode einspart. Gibts alles schon in einer Kiste:
> www.fairchildsemi.com ISL9V3040, www.st.com STGB20
> www.irf.com IRGS14B40.
Ja, habe ich gesehen. Insbesondere hatte mir der VB027 von ST gefallen.
Habe auch schon Rutronik angebettelt, aber für Einzelstückzahlen habe
ich niemanden gefunden.
> Parallel zur Zuendspule ? Egal ob primaer oder sekundaer,
> was willst du kontrollieren ? Den Funken ? Also die LED
> blitzt nur beim Funken ? [...]
Nein, die LED soll an sein, wenn die Spule "geladen" wird. Einfach
nur als Kontrolle, ob der IGBT schaltet. Ist auch nur beim Durchdrehen
von Hand/Starter von Interesse. Dann sollte auch die Leuchtdauer
(Schließwinkel) lang genug sein, das die LED mit 30 mA hell genug ist.
(Ich habe keine konstante Schließzeit. Ist auch nicht nötig, den
Aufwand in den AVR zu stecken. Der Motor muss nur 400 Meter
unter Vollgas laufen. Und vielleicht 10 Sekunden im Standgas. Da
hält sich die Erwärmung der Spule in akzeptablen Grenzen)
Ganz vielen Dank für Deine Antwort. Und ich würde mich freuen,
wenn Du mir das "mit dem besseren Funken" noch erklärst!
> Leistungsmodul Bosch 0.227.100.145
>
> Pin 1 Ausgang zur Zuendspule (-)
> Pin 2 Masse
> Pin 3 Schirm fuer Pin 5
> Pin 4 +12 Versorgung, kommt mit an die Zuendspule (+)
> Pin 5 Steuereingang
>
> Verwendet z.B im Citroen XM V6 und Lancia Thema V6. Aber mit an
> Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch noch in einem dutzend [...]
Super Tipp! 1.000x Danke dafür!
Ist sicher besser, als alles, was ich bauen werde...
> Wenn der Funke brennt, ist die Primaerspannung eh gering.
> Es geht also nur um die Momente, wo er nicht brennt.
> Da die hoehere Spannung laengere Funkenwege ermoeglicht,
> gehe ich davon aus, das die Begrenzung den Funken gleich-
> maessiger an der Zuendkerze haelt und damit definiertere
> Bedingungen schafft,
> denn der (abklingende) Strom ist (zwangsweise, Spule)
> immer derselbe, es ist nur die Frage, wo er fliesst
> (eher primaer oder eher sekundaer).
Hört sich technisch korrekt an, ich werde es mal versuchen.
> Nun, du brauchst eine (1200V) Sperrdiode, damit die LED beim
> Hochlaufen der Spannung nicht durchbricht, und, weil du nicht
> weisst ob die LED oder Diode besseres Rueckstromverhalten hat,
> wuerde ich parallel! zur LED einen hochohmigen (10k) Widerstand
> legen, also:
>
> +-LED-+
> +12V --+-10k-+-|>|-330R-+-- IGBT Collektor
> +---Zuendspule---+
Danke für den Rat, genau die Informationen fehlen mir. Denn meine
E-Kenntnisse sind eher gering. Von Beruf bin ich Maschinenbauer
und habe mein spärliches Wissen nur aus Büchern und endloses
"Lochraster-Basteln". Aber es macht mir trotzdem riesig Spaß!
> Na, aber die Zuverlaessigkeit des IGBT ? Fuer 24A ist der nicht
> unbedingt auf Dauer ausgelegt. Ich dachte, das wegen dem AVR alles
> notwendige unternommen wurde, damit der IGBT korrekt bedient wird,
> also Entprellung, Backfire-Verhinderung und eben definiert kurzer
Ja, laut Datenblatt 22A Dauerstrom, 44A gepulst. Habe gedacht,
das meine Anwendung durch die Toleranzen abgedeckt sind. Wäre
natürlich ärgerlich, wenn der IGBT genau am Start kaputt geht...
Doch den BUP213 nehmen?
(Dein Schaltungstipp, den Du mir zur Lichtschranke CNY37 gegeben
hast, funktioniert bestens, siehe hier http://www.nur-solutions.de/tmp/oszi.jpg
Sind die Pulse an den beiden Geberschranken. Danke dafür!)
Die Geberscheibe hat nur zwei Fenster, eines für jeden Zylinder.
Fenstergröße ist 28°. Am Anfang des Fensters schalte ich stumpf
die Spule ein.
Beim Erreichen des Ende des Fensters errechne ich die Drehzahl und
starte ich den Timer für die Zündvorverstellung mit Werten aus
der Zündwinkel-Tabelle. Beim Timer-Interrupt wird die Spule
abgeschaltet und der Funke erzeugt.
Das Ende des Fensters kommt bei 50° vor OT.
Bei 35° Zündvorverstellung bei maximaler Drehzahl komme
ich so auf einen Schließwinkel von 43°. Bei kleinerer Drehzahl
ist der natürlich größer. Aber niedrige Drehzahl gibt es eh
nicht. Nur ein paar Sekunden am Start.
Sicher nicht sehr einfallsreich, aber ich hoffe, ausreichend.
> immer gleicher aber ausreichender Schliesswinkel, eventuell sogar
> mit Korrektur je nach gemessener Akkuspannung.
Akku wird vor jedem Start geladen, Lichtmaschine haben wir
nicht. Ich denke, das ist konstant genug.
> Die Durchschlagspannung hängt nur sehr gering von der
> Gemischzusammensetzung ab. [...]
In den "Dragsterkreisen" erzählt man sich was anderes.
Was natürlich nicht heißt, das dass technisch fundiert ist! ;-)
Was ich in Literatur gefunden habe ist, das sich magere Gemsiche
schlecht entzünden lassen. Aber "schlecht entzünden"
heißt natürlich
noch lange nicht "hohe Durchschlagspannung". Ist mir schon klar...
Ich habe gedacht: "Viel hilft viel" Und schaden wirds doch wohl
eher nicht. Denn die Zündspannung wird eh durch dieFunken-
strecke begrenzt.
Ralf Haboldt wrote:
[...]
> in das Gemisch eingespeist werden, eigentlich je mehr, je besser,
> aber zuviel Elektrodenabstand -> Funke wird ausgeblasen. Das hat
> erst mal nix mit fettem Gemisch zu tun. Ich vermute bei euch einfach
> mal heftige Ladungsbewegung im Brennraum, speziell durch die
> Aufladung, und dadurch schwierig zu zünden.
Klinngt richtig. Ich habe mal irgenwo gelesen, das in Umspann-
werken die Schaltfunken auch mit Druckluft "ausgeblasen" werden.
Und das bei 300kV. Dann soll sowas wohl auch im Brennraum
möglich sein.
[...]
> zu vernachlässigen. Elementar ist z.B. zu beginn jeder von externen
> Signalen getriggerten Interrupt-Routine nochmals zu prüfen, ob das
> Signal noch anliegt. Alle Nutzsignale sind lang genug, um sie nach
> wenigen us noch zu sehen, Spikes sind dann aber schon weg. In dem
> Fall Interrupt einfach wieder beenden.
Gute Idee. Da wäre ich wohl nicht von selber drauf gekommen.
Werde es beherzigen!
> Außerdem eine Zündungsnot-
> auslösung vorsehen, die hart an einer Flanke des Eingangssignal eine
> Zündung auslöst, falls dies vom Programm zu diesem Zeitpunkt
noch
> nicht erfolgt ist (möglichst bei OT des Zylinders).
Leider habe ich kein Signal bei Kolben auf OT. Die Bezugsmarke
kommt weit vor OT, damit ich noch Zeit zum Rechnen habe. Und
natürlich für die erforderliche Zündfrühverstellung
> Die Drehzahl-
> dynamik eines Ottomotors aus dem Leerlauf heraus ist so hoch
> (>5000 1/min/sec), dass das berechnete Zündereignis durch die
> Dynamik schnell mal nach OT wandert und dann ists für ein paar
> Umdrehungen Essig mit der Leistung (Glaub mir, ich habe das alles
> schon hinter mir... Wir haben > 1 Jahr gebraucht, bis das alles so
> funktioniert hat wie wir das wollten)
Ist bei uns nicht so dynamisch. ;-) Wir schieben an den Start, der
Motor wird angelassen und läuft vielleicht 10 sec im Stand.
Dann wird der Reifen warmradiert bei Vollgas. Dann an die
Startampel. Dort wird bei gezogener Kupplung Vollgas gegeben
und auf grün gewartet. Der Motor dreht dann bis auf den Begrenzer
und pendelt dann dort um die Begrenzerdrehzahl.(Hört sich schlimm an!).
Beim Start die Kupplung los und ab gehts. Geschaltet wird auch
bei Vollgas, ohne Kupplung, per Preßluftzylinder am Getriebe und
Magnetventil.Es wird nur kurz die Zündung wegenommen, durch
den Puls, der das Magnetventil öffnet.
Also ich glaube, auf die Notzündung kann ich verzichten. Aber
der Tipp für/gegen die Spikes ist super! Danke nochmal!
Ich muss mich doch einmal mitteilen, wie sehr ich mich freue:
Habe nach der FAQ probiert, eine Platine mit Laserdrucker und einer
Seite aus dem Spiegel herzustellen. Hat wunderbar funktioniert!
Danke an MaWin und alle anderen für die supergute FAQ!
Und dann hätte ich noch eine Frage zu Sub-D Verbindern. Hat jemand
Erfahrung mit der Belastbarkeit und Vibrationsfestigkeit?
Ich möchte pro Pin 700mA belasten. Und montiert wird das ganze in einem
Dragster mit einem modifizierten Harley-Motor, der doch tüchtig
schüttelt.
Und schaft man es, an jeden Pin ein 0.5qmm Kabel anzulöten? Oder wird
das zu eng?
Oder hat jemand eine Idee, was ich noch als Steckverbinder bei 25 Polen
für diesen Einsatz nehmen könnte? Etwas, was sich direkt auf die
Platine
löten lässt. Und auch mit dem Gehäuse verschraubbar ist.
Habe bei Reichelt nichts wirklich Gutes gefunden, am ehesten wären
es noch Messerleisten mit Haube gewesen...
Und bei Wago gibt es Durchführungsklemmen, aber da muss ich min.
100 Stück abnehmen.
Noch eine Sache: Ist es OK, eine serielle Schnittstelle mit einem
ganz normalen 3.5er Stereo Klinkenstecker zu versehen? Oder muss
ich dann auf eine spezielle Buchse achten?
Soweit ich weiss, machen die Stecker beim Stecken eventuell für
einen Moment Kurzschluss? Schädlich für Laptop?
Ich hoffe, es war OK, diese beiden Fragen in einem Thread zu stellen.
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