Post subject: OT: Anti-Einfriermodus bei Wohnungsheizung?
Posted: 2006-01-24 21:47:48
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Hallo Susan,
> 1) Verstehe ich das richtig: Du meinst also, dass das Ventil bei unter
> 5°C aufmacht auch wenn *nicht(!)* die "*" Stellung
eingestellt ist?
Dann macht es schon bei höheren Temperaturen auf.
> Wenn ja, wozu gibt es dann den "*"-Modus, wäre ja dann
überflüssig und
> man könnte den Regler in Nullstellung lassen...
Es gibt keine Nullstellung, der linke Anschlag und damit die niedrigste
einstellbare Temperatur ist der Frostschutz.
> 2) Wie ist das mit dem Aufmachen des Ventils unter einer bestimmten
> Zieltemperatur denn technisch gelöst?
Indem die im Drehknopf enthaltene Patrone ihre Länge verkleinert und
damit das Ventil im Wasserkreislauf öffnet.
> Funktioniert das mit dem
> Frostschutzmodus mit diesem "dampfgefüllten Wellrohrelemt"
(danke
> Dieter für das nette Hinweisen auf den Link!) und wenn ja, ist dieses
> System vergleichbar mit einem Bi-Metallstreifen in einem Toaster
> (meine, dass wir das damals vor Jahren im Physik-Unterricht so gelernt
> haben...lol!)?
Das grundsätzlichen Prinzip ist ähnlich. Allerdings kann das Ventil
nur
das Wasserdurchfluß steuern, daß dieses Wasser bei Bedarf auch warm
ist
dafür sorgt ein zweiter Frostschutz in der Brennersteuerung.
> Die Tfz, die ich kenne, brauchen keinen separaten Umrichter in die
> andere Richtung. IIRC ist der 4QS so ausgelegt, dass er in die
> andere Richtung als Wechselrichter benutzt werden kann.
Es vereinfacht die Sache natürlich, das ganze System einfach als Umrichter
zu bezeichnen, dann braucht man natürlich nur einen.
> Ebenso die
> Wechselrichter der Motoren, die dann den Zwischenkreis speisen.
Aber wenn man andererseits den Zwischenkreis als Grenze nimmt - wie kommt
dann die Energie von diesem aus zurück ins Netz?
> Habe ich nicht geschrieben, dass, IIRC, der 4QS, der im Fahrbetrieb
> die Spannung des Netzes gleichrichtet, im Rückspeisebetrieb als
> Wechselrichter verwendet wird?
Ich habe mittlerweile im Plan einer BR146 die 4QS als die gesuchten WR
gefunden.
Nur ist mir unklar, warum in der Bezeichnung der Motorwechselrichter kein
"4Q" auftaucht und wozu man überhaupt einen netzseitigen Steller
braucht,
den man rückwärts mitverwenden kann. Konstant ist die
Zwischenkreisspannung
ja trotzdem nicht.
Post subject: Conrad "Akku Entlader" für 8 Zellige Akkus "aufbohren"?
Posted: 2006-03-15 09:36:28
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Hallo Manuel,
> Die Schaltung funktioniert soweit auch ganz gut und ist im
> Einsatz um den Akku-Pack eines Akku-Schraubers zu entladen ohne dafür
> den Schrauber zu blockieren.
Wenn der Schrauber gebraucht wird, wozu braucht dann der Accu einen
Entlader?
> Auf jedem Fall wird jede Zelle meines Akkupacks tiefer entladen
> werden. Zudem könnte die höhere Spannung auch zu einer
Überlastung
> führen. Einerseits zu Überspannung in der
"Steuerschaltung" und
> andererseits zu Überhitzung der Last.
Die Schaltung kann ohne Änderungen auch an 10V betrieben werden und
letzteres ist ja durch den Strom beeinflußbar. Wenn die Schaltung
thermisch
an 6 Zellen 3A aushält, tut sie das auch an 8 Zellen mit 2A.
Bleibt also nur der Abschaltpunkt, dazu kann R12 verkleinert werden. Warum
in einer Schaltung für 6-7 Zellen da 1%ige Widerstände verbaut sind
wissen
wohl nur die Götter.
Post subject: Conrad "Akku Entlader" für 8 Zellige Akkus "aufbohren"?
Posted: 2006-03-15 09:57:13
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Hallo Manuel Reimer,
> Wenn der Akku nicht mehr fähig ist eine Schraube ins Holz zu bringen,
> dann ist wohl immer noch eine ganze Ladung Rest im Akku. Es reicht halt
> nur nicht mehr aus um die Kraft auf die Schraube zu bringen.
Und anstatt die schwächste Zelle im Pack gleich wieder vollzuladen,
versetzt du ihr in jedem Zylus mit den Entladen einen zusätzlichen Tritt
in
den Hintern. Sie wird dir sicher den Gefallen tun und den ganzen Pack
möglichst schnell unbrauchbar machen.
Post subject: Conrad "Akku Entlader" für 8 Zellige Akkus "aufbohren"?
Posted: 2006-03-15 10:59:41
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Hallo Manuel,
> Aber was ist mit den stärkeren Zellen?
Die werden im Einsatz sowieso nie über den Punkt hinaus beansprucht, den
die schwächste Zelle im Verband vorgibt.
> Die werden durch Aufladen im
> teilentladenen Zustand auch nicht besser.
Wenn die Unterschiede im Ladezustand so bedeutend sind, ist der ganze Pack
sowieso am Kippen. Draufhauen auf die schwächste Stelle beschleunigt das
nur noch.
> Die beste Lösung wäre natürlich jede einzelne Zelle
überwachen zu
> können, aber sowas habe ich noch nichtmal bei Schraubern in der
> höchsten Preisklasse gesehen.
Warum sollte das auch, mit der Nichtlösung dieses Problems läßt
sich weit
mehr Geld verdienen.
Post subject: Conrad "Akku Entlader" für 8 Zellige Akkus "aufbohren"?
Posted: 2006-03-15 13:39:44
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Hallo Manuel,
> Wäre es nicht möglich jede Zelle einfach mit einer Diode in
> Sperrichtung zu brücken.
Das würde die Umpolung begrenzen, verhindern kann sie es nicht.
> Solange alles nach Plan läuft bewirkt die
> Diode garnichts, aber wenn eine Zelle verpolt wird, dann wird sie
über
> die Diode kurzgeschlossen.
Da Accus von Handmaschinen oft im fortgeschrittenen Alter eine starke
Selbstentladung entwickeln egalisiert sich in den Stillstandszeiten der
Ladezustand sowieso von selbst. Die beschriebenen Widerstände bewirken das
Post subject: Conrad "Akku Entlader" für 8 Zellige Akkus "aufbohren"?
Posted: 2006-03-15 15:08:50
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Hallo Manuel,
> Was wäre also ein guter Mittelweg. Einen halb geladenen Akku
aufzuladen
> sorgt auf jedem Fall für Memoryeffekt. Zu tief entladen ist auch
nicht
> gut.
Der beste Mittelweg ist wohl den Memoryeffekt komplett zu vergessen, wenn
Accus zumindest gelegentlich bis zum ersten Einbruch entladen werden.
> Auf welchen Wert sollte man den Akku-Pack also entladen? Sind die Werte
> der Conrad-Schaltung OK?
Der genaue Wert ist relativ egal, er ist in jedem Fall ein Kompromis und in
einem Kennlinenteil mit starker Steigung.
Wann dieser Entlader abschaltet läßt sich nicht genau berechnen,
weil die
Sättigungsspannung von IC2 darauf Einfluß hat. Es findet auch keine
Umschaltung bei 6 oder 7 Zellen statt.
> Bei "meinen" Glühbirnen, wurde der Glühfaden mit
vergleichsweise
> dicken Metalldrähten gehalten, die dann in einem einzelnen
Glasfuß
> vergossen waren. Das Ganze sah dann ziemlich genau so aus wie hier:
> http://openclipart.org/clipart//electronics/bulb/lightbulb jon phillips
> 01.svg
Wenn du mit mäßiger Vergrößerung den Haltedraht
entlangfährst, wirst du
unterhalb der Glasdurchführung einen Absatz mit deutlicher
Querschnittsverkleinerung (ca. halber Durchmesser) feststellen.
Bei einer 60W-Lampe schmilzt der untere Teil bei etwa 3A durch.
> Tatsächlich machen die elektronischen Reglerkästchen ihre Sache
auch
> sehr gut und die in der Leitung zum Kontrollämpchen gemessene
Spannung
> stimmt hochpräzise mit den aufgedruckten 14.3 V überein. Bei
vollem
> Akku und ohne Licht ist auch die Annahme mit den gleichen
> Diodenabfällen nicht so ganz falsch, etwa 0.2 V liegen am Akku aber
> doch weniger an und verhindern, ihn jemals ganz vollzuladen.
Bei einem Wechselspannungsgleichrichter kommt mir die simple Rechnung mit
Gleichspannungsmittel- oder -effektivwerten bei der Frage, welche max.
Spannung das einzige Siebmittel tatsächlich zu sehen bekommt, doch etwas
spanisch vor.
Insbesondere wenn das Siebmittel wie beim Auto in der Lage ist, die Quelle
in den Kurzschußbetrieb zu zwingen.
> Das Problem ist nun die Bereichsumschaltung.
> Wir können natürlich den Bereich des PWM-Werts im MC durch 10
oder
> 100 teilen, verlieren dann aber entsprechend an Auflösung.
> Z.B. beim kleinsten Bereich haben wir statt 2048 nur mehr 20 Werte zur
> Verfügung! Das ist zu ungenau.
Bevor das Sorgen macht, muß erst mal gewährleistet sein, daß
die Brücke
diese Genauigkeit auch umsetzt. Ein Auflösung von 1ppm bei extrem kurzen
Impulsen macht nicht jede Brücke mit.
> Gibt es eine andere Möglichkeit, eine Bereichsumschaltung für
eine
> digitale H-Brücke zu realisieren?
Solange der TP mitmacht, kann in der PWM die Pausenzeit vervielfacht
werden, womit die digitale Auflösung steigt.
> Leute, die so wie Du denken, machen in Deutschland den Strom teuer!!!
Die Nutzung des Preisgefälles von Waren hat eine viel längere
Tradition als
der Gebrauch von Strom oder die Existenz Deutschlands und ist ein höchst
ehrenwertes Gewerbe. Dabei spielt es keine Rolle ob das Preisgefälle
natürliche oder künstliche Ursachen hat - frag mal deine Bank warum
sie dir
deine Spareinlage nicht kostenlos ausleiht und ob das ein schlechtes
Gewissen verursacht.
> Energieverbrauchende Betriebe, wie z.B.: die Automobilindustrie,
> können dann nur noch unter erheblichen Kostendruck produzieren und
-so
> wie es immer nett heißt- setzen Personal frei!
Auch die Automobilindustrie hat keinen Anlaß, diesbezüglich mit
Fingern auf
andere zu zeigen.
> Auch denke ich, daß die Versorger die Zähler auf
Plausibilität prüfen
> (wie laufen andere Anlagen, kann das passen)...
Ich habe noch nie gehört, daß Versorger aller Art unplausible
Verbrauchsrechnung von sich aus stornieren - das soll für Betroffene im
Gegenteil ein recht mühsames Ansinnen sein, bei dem solche Fragen wie
laufen andere Anlagen, kann das passen den Versorger so gut wie garnicht
interessieren. Und dabei ist der verkaufte Ware immer die teuere Seite.
> Ich würde Dich anzeigen, denn Leute mit Deinem Gedankengut
zerstören
> die wirtschaftlichkeit deutscher Industrieen.
Das tut der Aktienhandel in gleicher Weise - schön daß du dir ein
richtig
großen Ziel vorgenommen hast.
> Sorry, aber ich bin bei diesem Thema ein bisschen angefressen. Aktuell
> steht MEIN Job in der Automobilindustrie in Deutschland auf dem Spiel!
> Spar schon mal, damit Du mich finanzieren kannst...
>
> Denk mal drüber nach!
Dein Job steht aus struktuellen Gründen mit Sicherheit nicht wegen solcher
Post subject: Ingenieurmangel: Nur Gerede oder ist was dran?
Posted: 2006-06-10 00:14:59
Replies: 728 Views: 191
Hallo Henning,
> Wir waren 2001 ca. 60, letzten Herbst waren es knappe Hundert. Und das
> sind schon viele.
Und beim großen Gegensteuern wird man sicher übersehen, daß
demnächst in
NRW durch die Verkürzung der gym. Oberstufe mal zwei
Abtiturientenjahrgänge
gleichzeitig unterzubringen sind.
Post subject: Suche Photodiode (Fotodiode) im sichtbaren Bereich, THC, kleine Bauform
Posted: 2006-08-08 20:26:11
Replies: 12 Views: 1189
Hallo frank,
> Die LED sitzt mit einem Reflektor auf der Leiterplatte, ein bischen
> Licht koppelt am Reflektor vorbei und genau das will ich mit der
> Fotodiode nützen.
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