Post subject: Batterien durch Netzteil ersetzten -> Ampere?
Posted: 2007-01-10 16:44:48
Replies: 21 Views: 1153
Drachenstein schrieb:
> Vielen Dank für die tollen und ausführlichen Antworten, da habt
Ihr Euch wirklich Mühe gegeben (auch
> jeder, der mal in den Newsgroups zu dem Thema recherchiert wird dankbar
sein).
DAS scheinst du vorher nicht getan zu haben.
Diese Fragestellung kommt öfter, als Mensch glaubt.
> Wohlan, dann wollen wir mal *denlötkolbenschwenkt*
Nö. Nimm besser NiMH-Akkus. Und ein *gutes* Ladegerät.
> Nochmals lieben Dank an die Herren Elektroniker - melde mich ggfs. dann
> aus dem Krankenhaus wieder *g*
Wäre dann nicht nötig.
--
Thomas
Gerades Scheitern steht höher als ein krummer Sieg.
-Sophokles, Philosoph
> meine Spuelmaschine (Miele G 675 SC) hat seit neuestem ein
> laestiges Problem entwickelt. Das Programm laeuft
> problemlos bis Klarspuelen und bleibt dort haengen.
> Selbst nach einer halben Stunde gehts nicht weiter.
> Drehe ich den Wahlschalter von Hand eine Raste weiter
> laeuft es weiter zum Ende durch. Das Verhalten ist
> beliebig oft (OK, bisher 5 mal) reproduzierbar.
>
> Hat jemand eine Idee was defekt sein koennte?
Irgendeine Bedingung zum weiterschalten bleibt aus.
Schätze Klarspülkontakt?
Niveauschalter?
Der Motor des Schaltwerks scheidet aus, denn sonst ginge gar nichts.
--
Thomas
Gerades Scheitern steht höher als ein krummer Sieg.
-Sophokles, Philosoph
Post subject: Einfache Stromquelle für LED und 3 Zellen?
Posted: 2006-01-31 14:51:46
Replies: 8 Views: 619
Peter Heitzer schrieb:
> [[Billig-LED-Taschenlampe]]
> Hat jemand eine einfache diskrete Schaltung, um den Strom auf ca. 20mA
> konstant zu halten und die Batterie möglichst gut ausnutzt?
Schaltregler? Diskret allerdings nicht ganz einfach.
> Hallo,
>
> in anbetracht der Kosten für Fertiggeräte frage ich mich, ob man
ein 400
> Watt-EVG auch selber bauen kann. Habe hier nen HQI Brenner mit Reflektor
> und Gehäuse. Das alte Zündgerät wiegt aber schlappe 5 kg
wg. des Trafos
> und ist für meine Zwecke uninteressant.
Post subject: Verbrauch von elektrischen Durchlauferhitzern?
Posted: 2006-02-15 08:03:03
Replies: 51 Views: 1166
Tom M. schrieb:
> Wenn jetzt im Falle eines elektrischen
> Durchlauferhitzers aber keine Wasseruhr vorhanden ist und im Falle der
> zentralen Wasserversorgung schon, was wäre dann günstiger bzw.
wie wäre
> der Faktor dann etwa?
Vorsicht.
Sollte eine zentrale WW-Versorgung in einem Mehrfamilien-Miethaus
vorhanden sein, wird bis zu 50% der für alle entstandenen WW-Kosten auf
die Fläche, der Rest auf den Verbrauch nach eigener WW-Wasseruhr
umgerechnet.
Falls du denkst, mit einem DLE das Wasser zu erwärmen, musst du trotzdem
- auch wenn du keinen Tropfen abnimmst - bis zu 50% flächenumgelegte
Zentral-WW-Kosten zahlen.
Aus Komfortgründen rate ich allerdings zu einem WW-Speicher. 2 kW
Anschlussleistung.
ICH hatte einmal in einer Mietwohnung den Fall, das die Zentrale
WW-Erwärmung *elektrisch* erfolgte. Da waren die Erwärmungskosten
wegen
der Verteil- und Zirkulationsverluste und dem recht teuren Energiekosten
(Strom ist eine vergleichsweise "edle" Energie) höher, als wenn
ich
meine abgenommene Wassermenge mit einem 30-Liter-Speicher und teuren
Haushaltstrom einschließlich Speicherverlusten selbst hergestellt
hätte.
Die Investitonskosten wären nach 3 Jahren amortisiert gewesen, wenn, ja
wenn da nicht der Flächen-Umlagefaktor gewesen wäre.
Post subject: Verbrauch von elektrischen Durchlauferhitzern?
Posted: 2006-02-15 11:31:33
Replies: 51 Views: 1166
Tom M. schrieb:
> MaWin wrote:
>
>> Also waehrend hier 2 Leute zu Boilern raten:
>> In der Kueche ist ein 5 Liter Boiler vernuenftiger als ein
>> Durchlauferhitzer,
Zustimmung. Allerdings nur, wenn der Weg zwischen vorhandenen Speicher
und Küchenzapfstelle mehr als 2-3 Meter beträgt.
>> im Bad halte ich (80 Liter) fuer Schwachsinn,
>> man heizt mit teurem Strom nur die Isolierung.
80 dm³ sind (für 2 Personen) etwas groß dimensioniert.
Allerdings braucht ein Speicher nur eine vergleichsweise geringe
Anschlussleistung. Wenn die Steigleitung in ALTbauten keine 18 kW hergibt...
> Wäre es dann sinnvoll, das vorhandene Gerät abzuschalten, geht
das
> eigentlich oder muß man dann einen Stecker lösen?
> Ich meine im Falle eines Speichers ist klar, daß der Energie
frißt, auch
> wenn ich ihn gar nicht brauche,
Relativ. etwa 1 kWh/Tag. Ohne Zirkulation!
> aber wie ist das beim Durchlauferhitzer,
> spart man auch da bei der Stromrechnung, wenn man ihn ganz abschaltet
Ein (hydraulisch gesteuerter) DLE schaltet definitiv komplett ab, wenn
es nix tun muss. Strombedarf: null.
Bei elektronischen mW auch.
>> Das feine am Durchlauferhitzer ist ja eben, das er nur das Wasser
>> warm macht, was man tatsaechlich braucht.
>
> Das ist richtig, als weiteren Vorteil könnte ich mir vorstellen,
daß es
> weniger Probleme (wenn überhaupt?) mit Legionellen beim
> Durchlauferhitzer gibt und die Wasserqualität eventuell besser ist
als
> bei Speichern, oder nicht?
Ja. Aber (zumindest die hydraulisch gesteuerten) recht unkomfortable
Temperaturentfaltung.
> Hier wo ich jetzt wohne, wird alles mit Öl gemacht, wenn Öl eh
teurer
> ist als Gas, ist vielleicht dann der Sprung zum elektrischen Gerät
nicht
> mehr ganz so hoch, wie ich dachte.
Keine Sorge: Auch die Strompreise ziehen an.
> Das wäre natürlich toll, wenn in Zukunft mal Solarkolletoren
einsetzbar
> werden und man damit eventuell massig Geld sparen kann, oder würde
sowas
> mit heutiger Technik lange nicht für den Energiebedarf von etwa 20 KW
> ausreichen?
Wenn du forderst, per Solarkollektor SOFORT 20 kW bereitzustellen, geht
das nicht oder nur mit großen Flächen, die bei
Nicht-Wärmeabnahme
nutzlos in der Gegend herumstehen.
Solarkollektoren puffen eigentlich immer in einem Speicher zwischen.
> Ist das Waschen dann trotzdem noch ein so großer Faktor bei etwa 1,5
> Maschinenladungen pro Woche?
Nein. Es sind üblicherweise die Kühlgeräte, gefolgt vom
elektrischen
Wäschetrockner, wenn ausschließlich damit getrocknet wird.
Post subject: Verbrauch von elektrischen Durchlauferhitzern?
Posted: 2006-02-15 15:03:06
Replies: 51 Views: 1166
Alfred Gemsa schrieb:
> Strom: 1kWh ca. 20 cent zzgl. Fixkosten (Zähler etc.)
> Gas/Öl: 1kWh ca 6 cent zzgl. Fixkosten (Zähler, schwarzer Mann,
etc.)
>
> Wenn du schon Öl/Gas liegen hast, kann das deutlich günstiger
sein.
Ich habe (nach alten Unterlagen) gerechnet:
Wärmemenge:
Q = m x cw x (t hv - t hr)
mit m: Masse des Wassers (Annahme: Badewanne, 100 Liter also etwa 100 kg)
cw: Spezifische Wärmekapazität des Wassers = 4183 J/(kg·K)
(bei 20 °C,
0,1 MPa)
So etwas nennt sich kostenoptimiertes Design. Möchte einmal die
Betriebsanleitung sehen zum Thema "bestimmungsgemässer Gebrauch"
oder
all das, was man nicht damit machen darf.
Post subject: Verbrauch von elektrischen Durchlauferhitzern?
Posted: 2006-02-16 13:36:45
Replies: 51 Views: 1166
Tom M. schrieb:
>
> Noch was anderes, bei den gigantischen Leistungen dieser Geräte, mit
> denen man wohl schon problemlos ein Auto (27 KW) fortbewegen könnte,
und
> daß alles in einem so kleinen Gerät an der Wand, kann da nicht
viel
> passieren?
Die Realität beweist, das nicht viel passiert.
> Ich meine kann das Gerät überhitzen und anfangen zu schwelen und
giftige
> und ätzende Stoffe an die Luft und ins Wasser abgeben (denke da z.B.
an
> HCl und Dioxine/Furane usw., die ja z.B. aus PVC entstehen können,
bei
> einem Kabelbrand oder anderweitig zu hohen Temperaturen)?
Aber selbstverständlich. Paranoia?
Nun denn. Es ist gut, das du ein DLE noch nicht von innen angesehen
hast. Insbesondere das Innere der Heizpatronen.
Post subject: Verbrauch von elektrischen Durchlauferhitzern?
Posted: 2006-02-16 14:37:50
Replies: 51 Views: 1166
Tom M. schrieb:
> Thomas Huebner wrote:
>> Tom M. schrieb:
>>> [Au weia: 21 kW in kleinem Kasten. Was da alles passieren kann...]
>>
>> Die Realität beweist, das nicht viel passiert.
>
> Die kenn ich nicht, weil ich nie so ein Gerät benutzt habe.
Ahem. Millionen von DLE-Nutzern irren sich?
>>> [Gerät (kann) überhitzen und anfangen zu schwelen und
giftige und ätzende Stoffe an die Luft und ins Wasser abgeben]
>>
>> Aber selbstverständlich. Paranoia?
>
> Warum? Ist meine Frage rein technisch völlig daneben?
Nein. Aber: siehe oben.
Die Geräte gelten als technisch ausgereift. Schon seit Jahrzehnten.
>> Nun denn. Es ist gut, das du ein DLE noch nicht von innen angesehen
>> hast. Insbesondere das Innere der Heizpatronen.
>
> Wieso, wie siehts denn da drinn aus?
DAS willst du nicht wirklich wissen, du hättest keine ruhige Nacht mehr.
Brauchst du einen Thrill? Abenteuerlustig? Google mal in der
Bildergallerie. Es könnte sich etwas dazu finden.
Zur Beruhigung: Die Dinger SIND trotzdem SICHER.
Es kann nix passieren. Als Nutzer KANNST du nichts flasch machen.
Post subject: Re: Verbrauch von elektrischen Durchlauferhitzern?
Posted: 2006-02-15 11:42:47
Replies: 6 Views: 119
Tom M. schrieb:
> Wenn Warmwasser zentral mit Öl als Energiequelle erzeugt wird,
handelt
> es sich auch in großen Mietshäusern (60-70er Jahre) immer um
Speicher
ja.
> oder können es auch dort riesige Öl-Durchlauferhitzer sein?
sehr unüblich.
>> [elekronische DLE]
>
> Danke für den Tip, es ist nur so, daß dort halt schon welche
sind, der
> im Bad ist glaub ich von Vailant und hat eine I- und eine II-Taste am
> Gerät, mehr hab ich nicht gesehen, könnte schon ein paar
Jährchen alt sein.
Zeichen für einen hydraulisch gesteuerten DLE
> Was besagt jetzt die Stellung I und II?
Stufe I begrenzt die Leistung.
> Kann man auf I deutlich Energie
> sparen und trotzdem gut duschen, oder braucht man dafür II und
muß die
> vollen ca. 20 KW (weiß nicht genau wieviel der hat!) Leistung
nutzen?
Kommt daruaf an, wie viel Wasser in Liter/minute du für eine schönes
Duscherlebnis brauchst.
Für ein Bad sparst du nichts, das füllen mit anständig
temperierten
Wasser dauert bei stufe I nur länger. (OK, Strahl- und
Konvektionsverluste des Badewassers sind wegen dem Zeitfaktor höher.)
Also: für ein Vollbad Stufe II.
> Tja, zentrale Warmwasserversorgung wäre mir auch lieber, da ich gerne
> fast täglich bade.
>
> a) Was würde etwa eine 38°C warme volle Badewanne mit so einem
> Durchlauferhitzer kosten?
etwa 2 bis 3x teurer als
> b) Und wie wäre es etwa mit zentraler Wasserversorgung über
Öl?
oder Gas.
> Wenn man jetzt noch berücksichtigt, daß im Fall a) keine
Wasseruhren
> vorhanden sind und im Fall b) eine für Warmwasser, wie wäre der
> Preisunterschied dann etwa?
kommt darauf an. Es gibt zentrale Warmwasserbereitung, die elektrisch
geschieht.
Dann ist eine eigene, auch elektrische WW-Bereitung günstiger.
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