Post subject: Re: Ab wann ist man wirklich zu alt?
Posted: 2003-07-25 00:31:26
Replies: 16 Views: 1673
Georg Seegerer wrote:
>> Wie groß sollen denn die Vertriebs- und
Projektmanagementabteilungen
>> sein, wenn alle Altingenieure da landen? Soviel zu vertreiben und
>> zu projektmanagen gibts ja gar nicht
>
> Das frage ich mich auch deshalb wollte ich mal hören wie Leute die
> schon lange im Berufsleben sind das einschätzen bzw. was die gesehen
> haben.
Ihr habt noch die ISO-9000-Welle der 90er Jahre vergessen, damit konnte man
doch auch viele Inschenöre ins neu aufzubauende Qualitätswesen
verschieben
und da war doch Alter (=Erfahrung =Autorität) ganz prima zu gebrauchen...
gibt eigentlich ausser Philips und Microtune noch andere
Tuner-Modulhersteller?
Wo ist denn Ex-Telefunken bzw. Temic geblieben?
ATMEL hat ja wohl nur die RF-Halbleiter übernommen oder?
Und gibts da nicht schon was kompletteres als immer nur mit ZF-Ausgang? Ich
wünsche mir son TV-Modul mit vorne Antenne und hinten Audio, RGB und via
I2C steuerbar. Bei FM genauso, Antenne und I2C, Audio-links/rechts,
RDS-Daten, fertig...
Ok, RDS-Decoder und Stereodekoder ranschnallen ist einfach, ggf. auch noch
FM-Demodulator aber für den Video-Teil hätte ich es schon einfacher.
Zumal
das ganze in einer EMV sehr bedenklichen Umgebung laufen soll, hätte ich
das gerne fertig in einer Blechkiste. Im Grunde suche ich solche Teile wie
auf den TV-Tuner-Karten fürn PC, vielleicht mit etwas besseren
Empfangsdaten ;-)
> Was will man bitte mit Forth? Ist doch sowieso veraltet.
> Einer meiner ehemalige Profs fand seine selbst entwicklte
> Sprache Fifth viel besser :).
Vielleicht ist "MayLi" nicht immer verständlich, aber hinter
seinem Fifth
steckt ein ganz einfacher und plausibler Ansatz, den ich mehr im Sinne von
Systementwicklung aus SW und HW verstanden habe...
Du wirst Dich wundern, aber ich habe Fifth sehr gerne eingesetzt, mit keinem
Tool ist es mir bisher so leicht gefallen interaktiv heterogene
Mehrprozessorsystem aus PC, uC und DSPs zu programmieren. Mit keinem System
konnte ich bisher so schnell die zu programmierende HW beherrschen.
Das schöne an Fifth war/ist, dass man nicht für jeden Prozessor im
System
ein RTOS braucht, dass es auf das wesentliche beschränkt ist und trotzdem
objektorientierte Ansätze, Parallelprozessing und Multiprozessing
mitbringt
... Das schlechte (und im Grunde das KO) war die Dokumentation und der
nicht mehr zeitgemäße Editor (=IDE)...
Und das System war/ist äußerst effizient. Wir haben mit einem sehr
kleinen
Kernteam sowohl Hardware als auch Software entwickelt, immerhin mit 21 DSPs
und einem uC als Master. Während des Entwickelns war der PC als
zusätzlicher eingener Knoten am System angeschlossen und stand zur
Auswertung und für Testprogramme ebenfalls in Fifth programmierbar zur
verfügung. Durch die einfache Programmierung konnte auch eine relativ
einfache Hardwarestruktur verwendet werden und vor allem genau auf die
Bedürfnisse der Anwendung angepasst werden.
Heute verwendet die Firma drei Entwicklungssysteme, eines für den PC
(MS-C++), eines für den embedded Controller (VXWorks und C(++)) und eines
für die DSP Kaufkarten. Das neue System ist "State of the Art",
es
verwendet PCI-Interfaces, wo vorher einfache Schnittstellen liefen, es
verwendet Kaufkarten mit einer Funktionsanhäufung, die nicht gebraucht
werden. Die verwendeten Betriebsysteme und Libraries erfordern, dass die
Hardware passend zur Software ausgesucht/erstellt wird, denn tief in dem
gekauften Softwerk etwas ändern zu wollen ist kaum möglich...
Im Ganzen kann das neue System etwas mehr (kein Wunder, mehr DSPs, die
schneller sind), braucht doppelt so viel Platz, 10 mal mehr Energie und
kostet ein zig-faches. Der eingesetzte embedded Controller (heute PPC mit
700MHz und lausiger I/O-Karte) ist nicht schneller in der
Interruptverarbeitung, Taskswitching oder Generierung von Steuersignalen
als der damalige Controller (C167 mit 20MHz)...
Das führt zu solchen Stilblüten, dass man neuerdings Alles, was unter
einigen ms Antwortzeiten braucht in FPGAs versteckt, vorher hat der
Controller das nebenbei gemacht...
Ganz zu schweigen von dem lausigen Support der diversen
Tool/Hardware-Lieferanten, "da hat man ja Anspruch drauf,
schließlich hat
man ja teure Lizenzen gekauft"...
Solch eine Entwicklung der Entwicklungen habe ich übrigens in völlig
verschiedenen, branchenfremden Firmen beobachten können.
Mir stellt sich nach meiner Fifth-Grenzerfahrung nun die Frage, welches
moderne Programmiersystem, bestehend aus Programmiersprache und
Entwicklungsumgebung mir folgendes bietet:
- eine einfache Sprache für alle Prozessoren (Zielsystem und steuernder
PC)
- Unterstützung von heterogenen Mehrprozessorsystemen
- Unterstützung von Multiprozessing
- Einfache OOP Elemente (wäre schön)
- RTOS inklusive (meist ja eh nur ne Hauptschleife)
- interaktive Ausführbarkeit von Funktionsteilen
d.h. Programmstück schreiben, per Knopfdruck compilieren ins
Zielsystem übertragen und ausführen lassen, damit sind folgende
Vorteile verbunden:
- man gewöhnt sich an kleinere Programmteile sofort zu testen, was
die spätere Fehlersuche erleichtert
- man kann Controller und Peripherie besser erforschen/begreifen
- man kann schon beim Kurztest Laufzeiten der Programmteile abschätzen
- billig, so daß auch kleine Firmen und Ing.Büros das Zeug kaufen
können.
- Es muß UNKOMPLIZIERT und EINFACH sein! Ich möchte nicht so ein
Herrschaftswissen erforderndes System. Um einfache, sichere Systeme
entwickeln zu können, müssen die Tools einfach beherrschbar sein.
Genau hier kommen wir zum eigentlichen Problem, der Preis. Wenn ich mir die
Preissituation für moderne Entwicklungssysteme so ansehe (10-25kEuro
fürn
modernen Arbeitsplatz mit Windriver Produkten), dann ist klar, dass man
keine flexible Hardware mehr entwickelt, denn wenn man einmal für eine
Zielplattform investiert hat, dann muß man dabei bleiben...
Die Entwicklungssysteme und RTOSs sind so kompliziert (zum Teil
komplizierter als die eigentliche Anwendung), dass man nicht mehr HW/SW und
noch mehr in Personalunion machen kann. Das ist auch so gewollt,
schließlich muß die Firma ja noch sehr viel Geld für Schulung
ausgeben, so
dass die Kundenbindung schließlich in Abhängigkeit endet...
Es wäre eigentlich mal an der Zeit, dass sich was an den konservativen
Entwicklngsmethoden ändert, wieso muß das immernoch so
umständlich sein?
Von Emulgator und Geschmacksverstärker will ich gar nich reden...
>
> Markus B schrieb:
>>
>> ich suche ein Modul (lieber natürlich einen Schaltplan), dass die
Daten
>> von einem (Polar-)Pulsuhr-Brustgurt empfanden kann. Das ganze soll an
>> einen Pc übergeben werden.
>>
>> Kann mir irgend jemand helfen? Habe nicht eine Quelle ausfindig machen
>> können...
>
> Hallo,
>
> na ja, so schwer ist das ja nun nicht:
> http://homepages.compuserve.de/SIGIBORST/html/schaltplan.html
>
> Von Polar selbst das IR Interface:
> http://www.fitservice.de/polar zubehoer.htm
>
> Bye
Post subject: Bezugsadresse fuer RFID Technik in Deutschland
Posted: 2003-07-28 23:00:03
Replies: 13 Views: 558
Rafael Deliano wrote:
>> Reichweite sollte bei ca. 50cm liegen.
>> Bei Conrad habe ich nur Systeme mit max. 7cm gefunden :(
> Für 125kHz-Transponder ordentlich und wahrscheinlich noch
> geschönt.
> Es werden auch für 125kHz abenteuerlichste Werte bezüglich
> Reichweite publiziert ( 2 Meter ). Jedoch: soll die Antenne
> ( Luftspule ) wirklich die Grösse einer Haustür haben ?
Kann ich voll bestätigen, Fausformel: Reichweite = Diagonale der Antenne
>> Linux Treiber.
> Der Manchestercode ist mit Controller in Assembler relativ
> einfach dekodierbar. Einplatinencomputer eher günstiger
> als PC. Software ist ohnehin das trivialste daran.
Gibt ja auch Lesegeräte mit RS232-Schnittstelle...
>> Der Leser kann auch zum selber bauen sein,
> Das ist jedenfalls die preiswerteste Variante. Die
> zudem nen maximalen Lerneffekt hat.
> Das Temic/Atmel Leser-IC gabs glaube ich bei
> Versandhändler. Es ist nicht auf Reichweite optimiert,
> aber man kommt schnell zu lauffähigem Board.
Was gibts denn da noch zu lernen? Ein IC nach Applikation anschließen...
Wie schon gesagt, Sokymat ist wohl sehr verbreitet...
Post subject: Bezugsadresse fuer RFID Technik in Deutschland
Posted: 2003-07-29 08:35:09
Replies: 13 Views: 558
MaWin wrote:
> Ingolf Pohl <ing.olf@exmail.de> schrieb im Beitrag
> <bg42oi$u9h$05$1@news.t-online.com>...
>
>> Kann ich voll bestätigen, Fausformel: Reichweite = Diagonale der
Antenne
>>
> Ingolf, bitte mehr Info:
> Was hast du gemacht: Welches Modul, welche Antenne.
> 2m Reichweite bei <200 EUR Fertigmodul und tuergrosser Selbstbauantenne
> such ich naemlich noch...
Ok, 2m Reichweite habe ich auch noch nicht für Transponder ohne eigene
Versorgung gesehen oder probiert, aber ich kann folgendes berichten:
Für ein Projekt, bei dem ein mobiles Lesegerät (=kleine Antenne)
nötig war,
sind die Sokymat-Teile (= 125kHz Lastmodulation) eindeutig schlechter
gewesen als die TIRFID (= 134kHz Sequentieller Backscatter) von Texas
Instruments.
Ich hatte einmal ein Besuch eines TI-FAE, der mit einer
80cm-Durchmesser-Antenne auch 80cm Reichweite zeigen konnte. Dabei waren
die Transponder so kleine Glaspillen, die die Schweine in den Nackenspeck
geschossen bekommen. Bei TI gibts auch fertige Leser, wobei die wohl nicht
so billig sind. Allerdings hat TI auch ein ASIC zum Aufbau eines einfachen
Lesers im Programm. Zusammen mir einem uC ist ein Lesegerät schnell
gemacht.
Generell muß man wohl sagen, das bei den Lastmodulationsverfahren
Read-Only-Transponder größere Reichweiten ermöglichen, da die
beschreibbaren ein "stromhungriges" EEPROM speisen müssen.
Außerdem ist die Größe der Transponderantenne ziemlich
entscheident, einer
mit 50mm Durchmesser (Scheibe) ist besser lesbar als einer mit 20mm
(Münze).
Am Lesegerät könnte man natürlich auch noch drehen, nur ist die
Ausgangsleistung gesetzlich beschränkt...
Zu Feig kann ich nix sagen, ich bin mir nicht mal sicher, ob die nicht sogar
batteriebetriebene Transponder verwenden...
Für die RFID-Freunde kann ich das RFID-Handbuch von Klaus Finkenzeller
empfehlen. Es ist wirklich ganz umfangreich, erklärt die gängigen
RFID-Verfahren, Vorteile, Nachteile, Normen und hat eine lange Liste von
RFID-Herstellern...
Fazit: Ich persönlich habe mit dem Texas-Instruments System (TIRFID oder
früher TIRIS) bestehend aus einem ASIC zum Aufbau eines eigenen
Schreib/Lesegeräts und passenden beschreibbaren Transpondern bessere
Ergebnisse erzielen können, als mit dem Sokymat-ASIC und den
entsprechenden
Read-Only-Transpondern. Das mag an meiner Unfähigkeit liegen, den Detektor
im Sokymat-ASIC korrekt zu betreiben, aber auch das gehört hier bei meiner
Anwendung zu den Rahmenbedingungen ;-)
Allerdings sind die 125kHz-Lastmodulation-Transponder etwas preiswerter,
weiter verbreitet und in einer größeren Auswahl von Bauformen
erhältlich.
MaWin, ich hoffe Dich jetzt nicht so sehr enttäuscht zu haben...
Post subject: Bezugsadresse fuer RFID Technik in Deutschland
Posted: 2003-07-29 09:30:16
Replies: 13 Views: 558
Rafael Deliano wrote:
> Aber: die 125kHz sind via die automotive Massenanwendung eher ein
> Standard und werden von EM-Marin ( www.emmicroelectronic.com ) ,
> Philips,
> Temic/Atmel usw. ziemlich ähnlich produziert. Sokymat ist nur
Verpacker
> für EM-Marin und Philips.
Für die 3cm Reichweite zur Schlüsselerkennung ist das ja auch ok.
> Soweit die neueren Systeme im MHz-Bereich bessere Reichweite haben,
> werden sie das proprietäre TI-System ablösen.
Mit den MHz kommt man aber so schlecht in die Schweine und Rinder rein ;-).
Ausserdem glaube ich kaum an größere Reichweiten bei nicht
fremdgespeisten
Transpondern. Ich dachte immer die 13,xyMHz hat man eingeführt um die
onchip zur Verschlüsselung vorhandenen Controller einigermaßen
Takten zu
können, bei 125kHz wären die wohl unerträglich langsam.
> Als das rauskamm musste
> man noch nondisclosure unterschreiben, damit man überhaupt
Datenblätter
> bekam.
Stimmt, ist inzwischen nicht mehr so...
Und überhaupt, was macht ihr Euch Gedanken um 2m Reichweite, man
fürchtet
sich schon davor, dass man per unbemerkt eingepflanzenten RFID-Tag unter
der Haut aus dem All per Satellit geortet werden kann...
... Dabei tun es noch nicht mal Induktionsschleifen in Türdurchgängen
und
Torbögen so richtig gut ;-).
> Meine Frage:
> Wie muß ein solches Teil angesteuert werden?
> Und hätte evt. jemand ein Datenblatt
> oder ne Schaltung wo ich mir was abgucken kann.
>
> Gruß Tobias
>
> PS: das ganze gehört zu dieser Schaltung, wenn es interessiert :-)
> http://www.planet-interkom.de/tobias.bremer/avr.jpg
Und wo kann man den Buzzer sehen ?
Ist das ein Piezo, oder ein dynamischer ?
> Hallo Ingolf,
>
>> Und wo kann man den Buzzer sehen ?
> Sehen kann man ihn nicht da er unter dem Display ist.
> Darum hatte ich auch die Bezeichnung MZT-03C dazu
> geschrieben.
> Aber er sieht in etwa so aus.
> http://www.micromel-components.de/SMD-t/smd-t.html
>
>> Ist das ein Piezo, oder ein dynamischer ?
> Das kann ich eben nicht sagen, gehe aber davon aus
> da ich ca.21 Ohm messen kann das es ein dynamischer
> Buzzer ist. Allerdings steht auf dem Gehäuse an einem
> Pin ein Plus Symbol.
Das ist normal, weil die Dynamischen Teile eine vorgespannte Membran haben,
auf der ein Dauermagnet klebt. Die Membran wird dann nur in eine Richtung
aktiv ausgelenkt. Man kann das nach folgender Skizze machen:
VCC
|
|
+Buzzer
-Buzzer
|
|
|/
---|
|
|
|
GND
Die Buzzer haben einen sehr niedrigen DC-Innenwiderstand, daher würde ich
aufpassen, dass der Transistor nicht so lange durchgesteuert ist. Optimal
laufen die Teile bei ihrer Resonanzfrequenz, meist so um die 2kHz. Es gibt
Spezies, die Schalten parallel zum Buzzer noch einen Kondensator um noch
ein paar dB per LC-Resonanz rauszuholen (Gruß an die Ex-Kollegen in die
Schweiz)...
> Hallo,
> in einem Projekt benötige ich einen PCF 8583- Baustein. Trotz
Datenblatt
> ist es mir nicht gelungen die Alarm- Funktion in Betrieb zu nehmen...
> Ich möchte, in meinem Programm die CLOCK auf 00:00:00 (hh:mm:ss)
setzten
> und bei Erreichen einer vorgegebenen ALARM- Zeit, beispielsweise 01:32:36,
> einen Interrupt auf PIN 7 erzeugen.
> Das Programmieren des Bausteines über den I²C- Bus ist nicht das
Problem
> und funktioniert tadellos, es ist mir auch schon gelungen eine
"ganz"
> normale Uhr aufzubauen.
> Was ich benötige sind die Bits, der einzelnen Register, ich
weiß einfach
> nicht, wie ich sie setzen muss um die ALARM- Funktion zu implementieren.
>
> Schon mal vielen Dank für Eure Mühen...
So auf die Schnelle:
Pin 7 ist open drain, hast Du da ein Pull Up dran?
Control/Status-Register (00h)
Bit 2: 0/1 = disable/enable alarm control register
Alarm Control Register (08h)
Bit 5+4: 00 = no Clock Alarm
01 = daily Alarm
10 = weeday Alarm
11 = dated Alarm
Bit 7: 0/1 = Alarm interrupt disable/enable
Ok, den Rest aus dem Datenblatt, das findet sich bestimmt im Netz...
Post subject: Re: Adressierung von 256 LEDs mit 8 Bit Adresse
Posted: 2003-07-30 13:11:34
Replies: 38 Views: 585
Arne Rossius wrote:
>> Machs mit 32St. 74HC595. Bis 5mA/LED brauchst du nichtmal Treiber,
>
> Die HCs können doch aber bis zu 25mA pro Ausgang - oder ist der 595
da
> anders? Kann ich mir eigentlich kaum vorstellen.
Kann sein, aber 8x25mA = 200mA/IC, ob die das verkraften?
Da sollte man schon das Datenblatt sehr genau ansehen...
Post subject: Re: Adressierung von 256 LEDs mit 8 Bit Adresse
Posted: 2003-07-30 17:51:29
Replies: 38 Views: 585
Dieter Wiedmann wrote:
> Arne Rossius schrieb:
>>
>> > Kann sein, aber 8x25mA = 200mA/IC, ob die das verkraften?
>> > Da sollte man schon das Datenblatt sehr genau ansehen...
>>
>> Ich dachte, da soll nur eine LED zur Zeit an sein. Hab ich das falsch
>> verstanden?
>
> Hat sich ja mittlerweile geklärt, dem OP reicht eine. Dann brauchts
auch
> mit den HCs keine Treiber.
>
>
> Gruß Dieter
Ok, ich gebe zu, ich war unaufmerksam und hab gepennt...
> Hallo!
> Habe ein Powertip LCD-Display, 4x20 Zeichen und einen C167 µC. Wenn
ich
> das Display anschließe, leuchten überhaupt nur die erste und
dritte Zeile
> (Kontrast läßt sich hier regeln), die anderen beiden bleiben
weiß. Jeder
> Versuch, dem Display einige Zeichen zu entlocken, schlug bisher fehl.
> Hat vielleicht zufälligerweise jemand einen C++ Sourcecode für
den den
> C167er für ein solches oder ähnliches Display mit
HD44780-Controller?
> Danke,
> Harry
Wie hast Du das Display denn an den C167 angeschlossen? Direkt am Bus ist
der C167 wohl zu fix für das Display...
Wenn Du den Zugriff per Port-Bit-Bangig machst, dann solltest Du Dir die
Timingdiagramme mal genau ansehen und nachbilden (falls Dich C++ nicht
daran hindert).
MaWin hat Dir ja schon ein Dokument genannt, da solltest Du Kapitel 2.2.2.
mal ganz genau durchlesen und die in den Diagrammen angegebenen Zeit
sklavisch (eher etwas länger) einhalten, denn bei der Initialisierung ist
der HD44780 sehr pingelig. Hilfreich ist hier ein Scope um das ganze auch
mal direkt nachzuprüfen. Ich kenne Deine Software-Entwicklungsumgebung
nicht und weiß daher nicht "wie nahe Du an der HW"
programmieren kannst und
wie Du exakte Timings abschätzen/einhalten kannst.
Da ich den C167 nicht in C/C++ programmiere gibts auch keine Code von mir
sondern nur einen freundlichen Gruß und lass den Kopf nicht hängen,
das
Datenblatt vom HD44780 haben wir alle fressen müssen ;-)
Ingolf
PS: Irgendwo in der PC-Welt wird der HD44780 doch auch für die Case-Modder
und PC-Videorecorder-Bauer mit C/C++ betan, oder?
> (Laut Schaltung brauchst du kein NAND, es reicht ein Inverter, also ein
> NOT, besser ein Schmittrigger 74x14)
Single Gate ist OK, aber ein Schmitt-Trigger fürn Quarzoszillator?
Bei mir funktionieren die Pierce-Oszillatoren nur mit ungebufferten HC04U
richtig sauber... Nur die ungebufferten mit CMOS-Schwelle kann man durch
einen Mittkopplungswiderstand (dieser Megohm vom Ausgang zum Eingang) in
den linearen Arbeitsbereich bringen, denn nur hier läuft der
Quarzoszillator rund. Einen zweiten Inverter empfehle ich dann zur
Auskopplung.
Und ich dachte immer der MAS3507 kann direkt mit Quarzen umgehen...
... habe ich wohl damals das Datenblatt nicht richtig gelesen.
> Nun sind die Tests abgeschlossen und ich habe mich für folgende
> Schaltung entschieden:
>
> Grundschaltung Z-Dioden Stabilisierung
> Statt der Z-Diode wird ein 2N7002 (N-FET) eingesetzt (Drain und Gate
> kurzgeschlossen = Z-Diode Kathode, Source = Z-Diode Anode).
[...]
Schluck, ist das Dein Ernst, die Pitch-Off-Spannung eines FET zu verwenden?
Ich dachte immer, die hat höllische Streuungen. Oder habe ich da was in
den
falschen Hals bekommen? Mit wieviel Objekten machst Du denn Deine Tests?
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