ich hätt da ne Frage zu ner sehr einfachen Audio-
Schaltung. Ich will die Lautstärke eines Kanals
von 0% bis 100% regeln, mit nem Poti. Um Knacken
und andere Störungen beim Regeln zu vermeiden,
soll das Audio-Signal nun indirekt gesteuert wer-
den, also nicht durch das Poti sondern durch ne
Schaltung laufen.
Hintergrund: ich hab ein Mischpult gebaut und das
ist noch recht weit davon, perfekt zu sein... die
Elektronik macht immer mehr Probleme, weil das
Signal direkt durch die regelnden Potis geführt
wurde, die Masse von Stromversorgung und Audiosignal
waren zusammengelegt, die eigentlich geplante Vor-
verstärkerplatine (8 Mal gekauft, alle zusammenge-
lötet, eingebaut) verursacht einen bösen Brumm
im Ausgangssignal, musste ich wieder rausbauen,
usw... all das soll sich in der nächsten Version
ändern, drum die Frage, ob die Lösung hier einiger-
maßen "sauber" ist. Verwendet wird das Pult in nem
Partykeller. Ach ja, ich verachte ICs. Die sind
zur Fehlerdiagnose und schneller Reparatur ungeeig-
net
D1 und D2 sind normale Dioden, diese 1N 4148 oder
so, es liegt nur ne kleine Steuerspannung an, nix
spezielles.
R1 und R2 sollten, glaube ich, so um die 10k
liegen.
T1 und T2 sind normale NPN-Transistoren, BC 5xx
oder so. Die zu regelnde Spannung bewegt sich in
Audio-Normen, also so etwa 1 Vss als Richtwert.
C1 dient zum entstören der Regelung, so 10-100 nF
sollten reichen, um Kratzeräusche zu vermeiden.
Das Signal (Audio) liegt an A an, der Ausgang der
Schaltung ist bei B. Ich beachte hier nur das Sig-
nal, nicht die dazugehörige Signalmasse, die wird
durchgeführt.
Da das Audiosignal ne Wechselspannung ist, hab ich
für jede Richtung nen Transistor geplant, um das
Signal möglichst unverfälscht zu regeln.
Die Stromversorgung läuft über eine Spannungs-
reglerplatine von Conrad und über nen kleinen
Trafo, wird mit 2uF-Kondensator geglättet.
Sei die Schaltung oben mal durch folgendes Bild-
chen ersetzt:
Also die Eingänge damit regeln und die Ausgänge
auch. Die Signal-Masse wird direkt vom Input zum
Output geleitet.
Jetzt zu der Frage: die Schaltung scheint zu
funktionieren, ein Testaufbau hat mal vielver-
sprechend geklungen. Aber ist die Schaltung in
der Form sinnvoll? Oder handle ich mir da Prob-
leme ein (z.B. 50 Hz-Brumm in der Regelung bei
hoher Lautstärke, schneller Verschleiß einzelner
Teile, Überbelastung, Interferenzen zwischen
Stromversorgung und Signal usw.)?
Ich hab nämlich keine Lust, alle paar Wochen (das
Gerät ist einige Stunden täglich im Betrieb) ir-
gendwelche Bauteile auswechseln zu müssen oder
nachher feststellen zu müssen, dass das Signal
an nem richtigen Verstärker brummt wie Sau.
> VERGISS ES.
>
> Wenn man die Spannungsversorgung in einem Mischpult ordentlich
> plant und verlegt, gibt es kein Problem mit Brummen weil der
> uebliche Linepegel bei ueblicher Impedanz recht unempfindlich ist.
> Man muss nur das Prinzip begriffen haben.
Habe ich behauptet, dass ich damals, als ich das Mischpult
gebaut habe, das Prinzip begriffen und die Spannungsversor-
gung sauber geplant habe? Ich denke nicht... und drum will
ichs diesmal ja besser machen und frag erst mal jemand, der
sich damit auskennt, bevor ich mir nen Lötkolben schnappe
und anfange, Bauteile aneinanderzureihen, bis der gewünschte
Effekt einigermaßen eintritt. So liefs nämlich das letzte
Mal. Funktioniert hat auch die "Lösung", nur eben nicht sehr
schön.
> Potis sind in Ordnung und haben die letzten hundert Jahre
> ausgereicht, um die Lautstaerke in Studios, bei der
> Plattenherstellung und zu Hause zu machen, dann wird es auch
> fuer dich reichen.
Potis sind schön und gut. Wenn man aber ein Signal dran anlegt,
das Poti etwas alt ist und Staub abbekommen hat, deshalb
nicht mehr 100%igen Kontakt hat und es zu kurzen Spannungsun-
terbrechungen / kurzzeitiger Hochohmigkeit beim Regeln kommt,
dann hört man ein Knacken im Lautsprecher, weil das Signal ja
gründlich verstärkt wird, inclusive der ruckartigen Veränderung
der Lautstärke wegen den Staubpartikeln, über die der Schleifer
des Potis fährt. Dieses Knacken kann man verhindern, indem man
das Signal nicht durch das Poti laufen lässt, sondern eben
durch ne Schaltung. Das Poti bekommt nur ne Steuerspannung ab,
ne Gleichspannung, und die kann man mit nem Kondensator glätten
und so gegen dieses Knacken vom verdreckten Regler schützen.
Viele alte Verstärker haben diese Krankheit, dass es im Laut-
sprecher knackt, wenn man an der Lautstärkeregelung dreht, es
liegt also nicht daran, dass ich irgendwas komplett falsch
verbaut habe, das kommt mit der Zeit und man kann mit so ner
Schaltung die Fehlertoleranz und somit die Lebensdauer
(Funktionsfähigkeit) etwas rauszögern. Das ist der einzige
Grund, warum ich eine solche Schaltung überhaupt in Erwägung
gezogen habe.
> Wenn ueberhaupt, verwende OTAs
> (...)
> oder VCAs
> (...)
> Ja, keine einzelnen Transitoren, nicht mal FETs.
Warum nicht? Was spricht gegen Transistoren? Ich gehe an das
Thema etwas blauäugig ran, gebe ich ja zu, aber ich hab so in
Erinnerung, dass man mit Transistoren Gleichspannungen regeln
kann. Und dass man ne Wechselspannung in zwei Gleichspannungen
trennen und dann wie Gleichspannungen rechnen kann. Und genau
das macht die Schaltung. Die beiden Transistoren trennen die
Wechselspannung, jeder übernimmt einen Teil, und über die
Basen wird gesteuert, wieviel von der angelegten Spannung
durchkommt, also wie hoch die Amplitude und somit die Laut-
stärke ist.
Behold! Thus spake Lars Mueller <lm@despammed.com>:
> > Partykeller. Ach ja, ich verachte ICs. Die sind
> > zur Fehlerdiagnose und schneller Reparatur ungeeig-
> > net
>
> ROTFL
> Das sollte jetzt auch so ein Party-Brüller werden, richtig?
Komisch, wieso hab ich nur gewusst , dass es wieder jemand
unglaublich lustig findet, über Leute zu lachen, die gerne
einfache Schaltungen bauen, anstatt große ICs zu verbauen,
die meistens recht empfindlich gegen Überspannungen usw sind,
wie sie beim basteln ab und zu vorkommen können... und wenn
der IC abraucht, kann man nicht einfach nen neuen Transistor
nehmen, nee es muss der komplette IC ausgetauscht werden.
Außerdem halte ich es auch für sinnvoller, die Schaltung erst
(in der Theorie) zu minimieren und nur das einzubauen, was
nötig ist, anstatt einen IC mit ner bestimmten Funktion zu
organisieren, der dann nur zur Hälfte genutzt wird. Abgesehen
davon machts überhaupt keinen Spaß, nen IC einzulöten, ein
Poti mit Vorwiderstand dran und fertig. Sowas ist nicht basteln,
sowas ist "nach Anleitung was machen" oder schlimmer: "was
nachmachen". Ich will bestimmt nicht das Rad neu erfinden,
aber mit nem Transistor ne Spannung zu regeln... wofür soll
ich da denn bitte nen IC nehmen? Ein Transistor ist speziell
dazu gebaut, Spannungen zu regeln!
> PS: Bei mir knackt oder kratzt kein Poti und die ältesten hier sind
seit
> 20 Jahren im Einsatz. Allerdings qualme ich die Dinger auch nicht voll
> und wenn zwischendurch alle Jahre wieder doch an einer Stelle mal etwas
> leicht gekratzt hat, wurde es eben 3-4x an dieser Stelle zur Reinigung
> vorbei bewegt.
Na dann erklär mir mal, warum jeder HiFi-Verstärker, der ein
gewisses Alter überschreitet, mit an Sicherheit grenzender
Wahrscheinlichkeit anfängt, bei der Lautstärkeregelung zu
knacken und zu kratzen... es liegt in der Natur offener
(Schiebe-)Potis, dass Staub reinkommt. Man kann den Effekt
einschränken (z.B. mit feinen weichen Borsten entlang des
Weges, den der Regler so gehen kann) aber ganz vermeiden,
dass was reinkommt kann man nicht. Und wegen ner kleinen Ab-
lagerung, die sich festgesetzt hat gleich das Ding ausbauen,
zerlegen, reinigen und wieder einbauen... ich hab auch noch
andere Dinge zu tun.
> > (...) Abgesehen
> > davon machts überhaupt keinen Spaß, nen IC
einzulöten, ein
> > Poti mit Vorwiderstand dran und fertig. Sowas ist nicht basteln,
> > sowas ist "nach Anleitung was machen" oder schlimmer:
"was
>
> Warum auch einfach, wenns kompliziert geht:-)
>
> *Jedi Kräfte an*
> Es ist nicht so einfach.... [Wiederholungen]
> * Jedi Kräfte aus*
Das Mischpult hat jetzt 2 Jahre lang funktioniert mit 2-3
Potism ner Klangregelung und nem kleinen Verstärker im Sig-
nalweg. Also: ja, es ist so einfach. Ich will hier kein
Theater beschallen sondern einen Partykeller. In dem Party-
keller sind keine Audiophilen, für die der Sound vollkommen
perfekt sein muss, ohne jedes Klirren/Rauschen/Verzerren,
es sind Leute, die gern laute Musik hören und sich dazu be-
wegen. Wie gesagt: dieses Mischpult hat diesen Zweck wunder-
bar erfüllt. Warum sollte ich also jetzt für mehrere hundert
Euronen Elektronik drin verbauen, wenn für diesen Zweck
nur wichtig ist, dass man die Lautstärke regeln kann und
nicht, dass am Ende der perfekte Studio-Sound rauskommt?
Was ist daran so schwer zu verstehen, dass ich ein einfaches
Mischpult ohne jeden Schnickschnack will, mit dem man mehrere
Audioquellen mixen kann und fertig? Und was ist daran so schwer
zu verstehen, dass das mischpult bereits existiert und nur die
Elektronik, das Innenleben, neu gemacht werden soll? Nicht ich
mach es unnötig kompliziert, sondern diese Perfektionisten,
die sich hier tummeln und meinen, dass man immer und überall
ne 100% perfekte Lösung braucht.
> > Verachten ist vielleicht das falsche Wort, aber einige
> > Leute hier scheinen anders nicht zu begreifen, dass ich
> > auf keinen Fall ICs in dieser Schaltung haben will.
> > Und selbst wenn mans so explizit sagt, dass es jeder
> > -piiiep- kapiert, wird geflamet...
>
> Sag mal, lieber Markus: Du weißt ja nicht, was Flames sind? Dir
wurde
> nur mitgeteilt, daß man es hört, wenn Gleichspannungen mit dem
Poti
> verstellt werden (es hört sich so ähnlich wie ein Schaben an)
Ich zitiere:
"Man muss nur das Prinzip begriffen haben."
(was ich dann ja offensichtlich nicht habe)
"ROTFL Das sollte jetzt auch so ein Party-Brüller werden,
richtig?"
(auf eine ernst gemeinte Frage Gelächter... nett!)
"(...) die nötige Theorie nicht wirklich beherrscht"
(auf deutsch: geh im Sandkasten spielen, aber lass die
Finger von der Elektronik)
...und das beste:
"Du erinnerst mich an jemanden, der vor ca. 50 Jahren stehen geblieben
ist und nun starr an irgend welchen Vorurteilen festhält, damit er sich
nur nicht weiter entwickeln muß. Da finden sich dann genau solche
völlig
sinnfreien Argumente."
Komisch, dass immer irgend einer den Hitler-Vergleich bringt.
Normal ist das ein klares Zeichen dafür, dass der Autor dieses
Vergleichs keine Argumente mehr hat und deshalb den Fragesteller
mit irgend einem Verbrecher gleichsetzt, er wird dann ja wohl seine
Klappe halten und wieder gehen...
> [Hinweis: Klirrfaktor]
> Wenn dich derlei Hinweise bereits tödlich beleidigen, solltest du
hier
> tatsächlich nicht fragen, du Prinzessin auf der Erbse.
Nicht der Hinweis ist schlecht, was mich stört ist der Unterton. Dieses
"Ach Kind, du hast ja keine Ahnung, lies erst mal ein Buch!", dieses
von
oben herab reden. Warum frage ich wohl hier? Weils hier Leute gibt, die
ne Ahnung davon haben. Also sollten die Leute, die ne Ahnung davon haben
ihre Meinung doch auch sagen können, ohne dass man auf dem kleinen An-
fänger, der ja sowieso nix kann und bescheuert ist (was? keine ICs? geh
sterben!) rumhackt.
EOT. War ne blöde Idee, euch zu fragen. Vorurteilsfreie Antworten
scheint man hier nur zu kriegen, wenn man ein Bauteil sucht. Nein,
das ist keine Beleidigung, ich sehe das als Feststellung. Ist ja
nicht das erste Mal. So, und jetzt gehen dann normal die Flames
spätestens los, so wie ich <de.*> kenne.
Behold! Thus spake Michael Rübig <michaely@bigfoot.de>:
> ich hab das Gefühl, dass in diesem Thread hier ne ausführliche
Antwort
> fehlt, die Dir erklärt warum diese Schaltung nicht funktioniert.
Stimmt.
> Deshalb klinke ich mich hier auch mal ein.
> Was Du suchst, ist eine Schaltung, die die Verstärkung regelt.
>
> > [Schaltung von Markus]
>
> [Erklärung, warum und wie bei dieser Schaltung Verzerrungen
> entstehen]
>
>
> Was Du eigentlich suchst, ist ein Multiplizierer, der die 0-5V mit
> Deinem Eingangssignal multipliziert.
> An einem sauberen analogen Multiplizierer beißt man sich schon
lange
> die Zähne aus, zumindest, wenn die Schaltung einfach bleiben soll.
>
> [...]
>
> Um Dein Projekt in Angriff zu nehmen solltest Du mit der Multiplikation
> anfangen. Denk Dir eine Schaltung aus, die zwei Spannungen multipliziert
> oder dividiert. Wenn Du das geschafft hats (mit wenigen Transistoren),
> dann lass es Dir gleich patentieren. Du könntest damit reich werden,
> denn so eine Schaltung sucht man schon seit es Transistoren gibt.
Das ist die Art von Antwort, die ich eigentlich zu kriegen gehofft
habe. Zwar kann ich meine Schaltung jetzt in den Gully kicken und
wieder von vorne anfangen, aber jetzt weiß ich endlich, wieso. Kein
"wer keine ICs einsetzt, hat Verzerrungen", sondern "du kriegst
Verzerrungen, weil [nachvollziehbare Begründung]".
Behold! Thus spake Lars Mueller <lm@despammed.com>:
> > Komisch, dass immer irgend einer den Hitler-Vergleich bringt.
>
> Mir einen Hitler-Vergleich zu unterstellen, oder gar zu unterstellen,
> ich hätte diesen gekannt, ist eine grobe Unverschämtheit! Du
möchtest
> das gerne im eigenen Interesse zurücknehmen und dich hierfür
> entschuldigen! Am besten jetzt gleich!
Dieses "Vor 50 Jahren hatte schonmal jemand diese Einstellung"
wird schon lange als Anspielung auf das dritte Reich verwendet,
auch wenns inzwischen ein paar Jahre mehr sind. Ich bin also
stillschweigend davon ausgegangen, dass du meine Sturheit (ich
wollte eigentlich nur ne verständliche und nachvollziehbare
Begründung, warum die Schaltung so nicht funktionieren kann) mit
der von dem Diktator damals vergleichst. In der Netiquette der
de.* Groups steht (oder stand mal), dass man beim Hitler-Ver-
gleich, der nach ner gewissen Zeit, die ein Thread existiert,
immer zu kommen scheint, aufhören sollte, weil man keine kon-
struktive Antworten mehr erwarten braucht. Und eben das hab ich
gemacht (EOT), hat aber keinen interessiert. Ich werd in dem
Thread jetzt nicht mehr weiterschreiben, hab ja 2 Antworten
gekriegt, mit denen ich auch was anfangen kann (sinnvolle Be-
gründung, die auch für nen Anfänger nachvollziehbar ist statt
einem "die Schaltung ist Müll, nimm nen IC der sowas kann"),
und das muss mir wohl genügen.
Tut mir leid, dass ich das "vor 50 Jahren" als Hitler-Vergleich
interpretiert habe.
Behold! Thus spake Steffen Klein <SteffenX2001@web.de>:
> suche eine Li-Ionen- Batterie, gerne auch Akku, mit einer Spannung von
> mindestens 3,6V. Das Problem ist, dass sie Spitzenströme von ca. 2,5A
> liefern muss.
> Hat irgend jemand eine Idee, welche Batterie, bzw. welcher Akku, diese
> Spezifikationen erfüllt?
Die gewünschte Größe wäre auch interessant... sonst kommt
bestimmt gleich jemand und empfiehlt dir, nen Bleiakku zu
nehmen. Die, die in Autos und LKWs verbaut werden, haben
12-24 und teilweise mehr Volt, sind hochstromfest bis über
100 A usw...
Andere Möglichkeit: mehrere Li-Ion-Batterien a 3,6V parallel
schalten, bis der Strom pro Zelle niedrig genug ist...
> für eine Stroboskopbeleuchtung zur Untersuchung von Vorgängen in
einer
> Zentrifuge suchen wir nach LED Zeilen die einerseits sehr hell, (also
> schon Lumen pro Diode) und andererseits einigermassen gleichmässige
> Helligkeit haben sollten.
> [...]
> Also wo gibts LEDs in geringem Abstand kleiner als 5 mm, aber sehr hell
> und gleichmässig?
http://www.lumileds.com bietet IMHO die hellsten LEDs an. Bis zu 120
Lumen pro Diode liest man auf der Homepage... (products -> emitter)
Davon brauchst dann nur recht wenige, sind halt ein bisschen größer.
> Irre ich, oder solltest du deinen Newsreader neu Konfigurieren
> (Posting ist als Anhang).
kurz:
Du irrst. ;-)
lang:
Mit dieser Frage (wo ist denn das Fragezeichen?) outest du
dich als MS Outlook Express Benutzer. Dieses tolle Programm
aus Redmond (hab ich dir Stadt richtig geschrieben?) macht
dasselbe wie alles, was sonst noch so von Microsoft kommt:
sich nicht an geltende Normen halten.
Ergo solltest du, Christof, deinen Newsreader neu konfigurieren
bzw. wegwerfen und einen richtigen holen, falls es dich stört,
dass einige Nachrichten hier im Anhang statt inline angezeigt
werden.
SCNR,
Markus
P.S: jaja, ich nutze auch Outlook Express... geht in meinem
Fall aber nicht anders (ist nicht mein eigener Rechner...)
Behold! Thus spake Nicolas Mittelmaier <scooby doo766@yahoo.de>:
> beim Reinigen meines alten CD-Players ist so ein super dünnes Kabel
(sieht
> aus wie ein Film mit Drähten drin) gerissen. Garantie hat das
Gerät nicht
> mehr.
> [...]
> Wo kriege ich denn so ein dünnes Kabel?
> Und kann man das überhaupt selber anlöten? Die Punkte sitzen so
eng
> beieinander, dass sich das wohl extrem schwierig gestalten würde. Was
kann
> ich also noch tun?
Vielleicht ne beliebige, nicht-leitende Folie nehmen und
die Leiterbahnen mit Leitsilber draufmalen? Ob das dann
aber so biegbar ist, wage ich zu bezweifeln. Wenn das
Kabel nicht bewegt wird (auf dem Bild ist nicht erkennbar,
obs an nen beweglchen Schlitten angeschlossen ist oder
unbewegt bleibt) kannst du auch ein dickeres nehmen und
irgendwie reinpfuschen ;-)
> > Beim Auslöten des alten Teils und an einigen Abfallstücken
Löten üben
> > und die optimale Temperatureinstellung ausprobieren.
>
> Wenn es Polyimid ist, dann kann man da ziemlich lange drauf
rumlöten,
> ohne daß etwas mit dem Trägermaterial passiert.
Hmmm... man kann auch Steine anzünden und braucht nichtmal viel
Temperatur dazu, wenn man sie vorher zu ne feinen Staub zermahlt.
Die genannte Folie ist recht dünn, drum kann die recht schnell
"durch" gelötet werden, da ist schnell ein Loch drin.
Post subject: 80.000 Volt aus einer 9-Volt -Batterie - ist das möglich?
Posted: 2003-08-13 17:39:17
Replies: 40 Views: 1708
Behold! Thus spake Rafael Deliano <Rafael Deliano@t-online.de>:
> > 80.000 Volt
> Nach deutscher Schreibe 80V (...)
> Nach eingedeutschter US-Schreibe wärens 80kV.
In Deutschland trennt man die Dezimalen mit nem Komma ab.
Das tausender-Trennzeichen ist in Deutschland ein Hochkomma (), man
kann aber auch einen Punkt verwenden, und dient der Übersichtlichkeit
bei großen Zahlen. Der Punkt als tausendertrennzeichen wurde in
Deutschland eingeführt, weil er einfacher zu tippen ist. Man muss nur
eine Taste drücken statt 2. Purer Blödsinn eigentlich, aber die Leute
"oben" haltens so wohl für besser.
80.000 sind also achtzigtausend
80,000 sind achtzig komma null (null null)
Bei den Amis ists umgekehrt, sie trennen die Dezimalen mit nem Punkt
und die tausender mit nem Komma.
Eigentlich ists auch an der Aussprache ganz einfach erkennbar, womit
die Nachkommastellen abgetrennt werden:
"fünf komma zwei" (5,2 - deutsch)
"five point two" (5.2 - englisch)
MfG,
Markus
P.S: ich will hier nicht wie der große Besserwisser dastehen, auf
keinen Fall, aber dass 80.000 nach geltender deutscher Rechtschrei-
bung dasselbe wie 80 sein soll, ist eben falsch.
Post subject: 80.000 Volt aus einer 9-Volt -Batterie - ist das möglich?
Posted: 2003-08-15 00:23:54
Replies: 40 Views: 1708
Behold! Thus spake Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de>:
> Stimmt schon, wenn die Spannung nicht zusammenbricht. Aber mich
> nervt halt dass wenn man schon penetrant ist (und das ist Herr
> Bart nur zu oft) dann soll man bitteschön auch richtig penetrant
> sein. Nicht nur so halbherzig. Das kann ich halt nicht leiden.
> Wenn scho dann gscheit.
Dir ist offensichtlich die Ironie meines Beitrages nicht aufgefallen.
Niemand, der auch nur halbwegs bei Trost ist, wird sowas tatsächlich
bauen. Und wenn doch, dann wird die Konstruktion nicht lange leben,
weil die Bauteile völlig falsch dimensioniert sind und man hohe Span-
nungen nirgends (jaja, im Physikunterricht, aber sonst wirklich nir-
gends) so erzeugt.
Alles, was ich in meinem Beitrag erklärt habe, ist dss die Möglich-
keit besteht, Spannungen mit einem Trafo zu transformieren, und dass
man dazu ne Änderung der Spannung braucht, also am besten Wechsel-
spannung.
> > > > Und hat nicht jeder schon mal nen 230V Schlag aus der
Steckdose
> > > > (18 Ampere! Uiii) abbekommen? Ich lebe noch. Ich denke also
man
> > > > ist
Aha, du hast also im Selbstversuch einwandfrei belegen können,
dass 230V völlig ungefährlich sind. Immer. Dass du 18 Ampere
abgekriegt
hast, glaub ich nicht. Erstens habt ihr bestimmt ne Sicherung im Haus,
und die schaltet bei 16 Ampere den Saft ab, und zweitens hast du nen
hohen Hautwiderstand... ich wage zu behaupten, dass du nach 18 Ampere
nicht mehr in Newsgroups schreibst... dann wird man dich wohl zusammen
fegen und in ne Urne werfen.
> > > > höchstwahrscheinlich nicht tot. Schätze es ist
eher von
> > > > geringer Wahrscheinlichkeit dass man wirklich sofort
komplett
> > > > ganz und gar tot ist.
Deshalb wird man ja auch überall gewarnt... weil 230 Volt völlig un-
gefährlich sind. In meiner Freizeit nehm ich auch immer nen
unisolierten Schraubenzieher und such damit die Phase bei unseren Steck-
dosen. Mal im Ernst: sollte jemand so wahnsinnig sein und den Murks, den
ich vorgeschlagen habe, tatsächlich verwirklichen, dann muss derjenige
wohl so daneben sein, dass man den besser auch davor warnt, dass das
Gerät reichlich ungesund sein kann . Klar, man kann Glück haben und
mit
nem Schrecken davonkommen. Wenn man aber Pech hat, kann man sich Ver-
brennungen und schlimmeres holen.
Dass man hohe Spannungen ohne Probleme überleben kann, steht nicht zur
Debatte, 100 kV hält ein Mensch locker aus, wenn der Strom niedrig ist...
also so maximal 10-20 mA. Damit meine ich jetzt nicht den Strom, den die
Quelle liefern kann (siehe "ich halte 18 Ampere aus", von dir oben
ge-
schrieben, halt mit anderen Worten), sondern den Strom, der tatsächlich
fließt.
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