Ich würde sowas mit Mikrocontrollern realisieren, Atmel oder PIC, ist im
Prinzip egal.
Ich würde die Geräte mit der seriellen Schnittstelle quasi in Reihe
schalten. Also es gibt einen PC, der sendet ein Startzeichen und ein
Endezeichen. Diese werden vom 1. MC empfangen. Das Startzeichen wird
geechot, das Endezeichen erstmal gemerkt. Nachdem das Endezeichen gelesen
wurde, sendet der 1. MC seine Daten an den 2. MC und anschließend das
Endezeichen. Der 2. MC macht dasselbe, Echo bis zum Endezeichen, Endezeichen
verschlucken, eigene Daten anhängen und Endezeichen senden.
Damit lassen sich theoretisch beliebig viele Geräte
hintereinanderschalten.
Das ganze dann als TTY-Loop, der Sender ist jeweils aktiv und der
Empfänger
passiv.
Der letzte Sender ist wieder mit dem PC verbunden.
Ein Problem mit Tantalkondensatoren ist die mangelnde Schaltfestigkeit.
d.h., wenn man einen Tantalkondensator z.B. in einem Netzgerät zur Siebung
der Betriebsspannung einsetzt, fließt beim Einschalten kurzzeitig ein
unzulässig hoher Strom in den Elko. Irgendwann ist der dann einfach tot.
Etwas ähnliches passiert, wenn der gelandene Elko kurzgeschlossen wird.
Deshalb Tantalkondensatoren nicht zur Siebung von Versorgungsspannungen
verwenden.
"Lars Noschinski" <lars-2006-1@usenet.noschinski.de> schrieb im
Newsbeitrag
news:20060429174100.GA5974@lars.home.noschinski.de...
>* Lennart Widhalm <elektronik@gmx.at> [2006-04-29 19:31]:
>>Lampe A. Ok. Frage: wie kann ich das programmieren, dass der letzte
>>Schaltungszustand so wie "abgespeichert" wird, und beim
wieder anlegen
>>der Steuerspannung geladen wird?
>
> Du brauchst irgendeinen persistenten Speicher. Hat dein PIC ein EEPROM?
> Da knnte man das drin ablegen.
Da müsste dann noch berücksichtigt werden, dass das EEPROM nur eine
begrenzte Zahl von Schreibzyklen zulässt.
Eventuell ist es günstiger, den PIC in einen Sleep-Modus zu versetzen,
oder
so langsam zu takten, dass der Stromverbrauch so gering wird, dass eine
ausreichend lange Pufferung mit einem kleinen Akku erreicht wird. Den
Zustand kannst du dann einfach in einem Register speichern.
Das müsste doch auch analog gehen.
An jeden Eingang eine Diode mit einem Widerstand. Das andere Ende der
Widerstande zusammenschalten, den Summenstrom auf einen weiteren Widerstand
geben und die Spannung messen, z.B. mit einem Komparator.
"Horst Laschinsky" <horst.laschinsky@physik.uni-erlangen.de>
schrieb im
Newsbeitrag news:4bpeg9F11p3j0U1@news.dfncis.de...
> Stefan Brroering wrote:
>> Das müsste doch auch analog gehen.
>> An jeden Eingang eine Diode mit einem Widerstand. Das andere Ende der
>> Widerstande zusammenschalten, den Summenstrom auf einen weiteren
>> Widerstand
>> geben und die Spannung messen, z.B. mit einem Komparator.
>
> Hm? Ich wuesste jetzt spontan nicht, wie das gehen sollte.
Stimmt, ich hatte die Frage nicht komplett durchgelesen...
Eine andere Idee wäre, die Bits durch ein Schieberegister zu schieben und
die maximale Pulslänge am Ausgang zu messen, z.B. mit Hilfe von Monoflops.
ich bin gerade dabei, ein altes 2m Allmode Geräte FT-221 zu reparieren.
Der
Empfänger war extrem taub, was vermutlich an einem defekten Antennenrelais
liegt.
Ich hab das Relais ausgebaut, weil der Ruhekontakt nicht durchschaltete.
Nach dem Ausbau habe ich festgestellt, dass der Ruhekontakt wegschmort ist.
Der Sendekontakt ist merkwürdigerweise in Ordnung und der Sender hat auch
funktioniert.
Jetzt suche ich Ersatz. Leider finde ich bei Omron kein Relais mit dieser
Typenbezeichnung. Liegt vieleicht daran, dass das Gerät hier ca. 25 Jahre
auf dem Buckel hat...
Auf der Relaisspule ist aufgedruckt: OMRON TYPE LZ2 DC 12V 450 Ohm
Hat jemand einen Tipp, wo man sowas heute noch auftreiben kann?
> Vielleicht kommst du ja besser, wenn du ein Foto davon machst und hier
> die Platinenmaße postest? Sollte doch nahezu jedes elektrisch und
> mechanisch passende Relais geeignet sein. Die kommerziellen
> RFT-2m-Funken (Betriebsfunk bei 174 MHz, wurden gern für Afu
umgebaut)
> hatten dazumals ein stinknormales GBR-111-Kleinrelais für die
> Antennenumschaltung drin.
>
> --
> Jörg Wunsch
Ich habe das alte Relais inzwischen zerlegt und den defekten Ruhekontakt
gegen den unbenutzen Ruhekontakt des 2x Um Relais ausgetauscht. War eine
ziemliche Fummelarbeit, aber jetzt funktioniert es erstmal wieder.
Inzwischen habe ich auch noch festgestellt, dass es in der Tonrufeinheit ein
baugleiches Relais gibt. Ich denke mal, wenn das Relais in der
Senderendstufe wieder ausfällt, werde ich das Relais aus der Tonrufeinheit
verwenden und dieses gegen ein anderes Kleinrelaus austauschen.
Leider ist der Empfänger immer noch ziemlich taub. Ein 2m Relais, das ca.
50km entfernt ist und das ich mit meinem anderen 2m Gerät mit S5 empfange
konnte ich so gerade eben hören. Der Vorbesitzer hat offenbar noch
einiges
mehr zerschossen oder verstimmt.
Post subject: Suche DC/DC Wandler der mit µC programmiert werden kann.
Posted: 2006-05-21 16:43:20
Replies: 4 Views: 1538
> Kann im Prinzip jeder... mit einem seriell programmierbaren digitalen Poti
> von Dallas z.B..
>
> --
> lg
> Johannes
Man könnte auch mit einem PWM-Signal einen DC/DC-Wandler realisieren. Ein
oder zwei Schalttransistoren und ein geeigneter Übertrager. Die Frage
wäre
noch, ob die Ausgangsspannung gemessen werden muss, d.h. ob ein Regler
benötigt wird, oder ob ein Steller ausreicht.
You can post new topics in this forum You can reply to topics in this forum You cannot edit your posts in this forum You cannot delete your posts in this forum You cannot post attachments in this forum