>8051-Sourcen sind mir jetzt auf Anhieb keine geläufig
>Den Low-Level-Kram, d.h. das Ansprechen des auf der "billigen
PC-Karte"
>vorhandenen 765-Derivates, mußt Du allerdings zu Fuß erledigen.
Es gibt (gab?) eine Application-Note von SIEMENS um den 765er an einem
8051 zu betreiben. Ohne DMA. Ob eine alte ISA-Karte geht, ist eher
zweifelhaft. Jedenfalls nicht mit dem o.a. Sourcen (ID-Pins und Dreh
im Datenkabel :-)
Ich glaube aber nicht, dass ich die vielen (40? :-) Seiten noch auf-
treiben kann. Wenn ich mich nicht zu sehr irre, war der Code in PL/M :-)
Stefan Wagner <stefan-usenet@dl6dx.westfalen.de> writes:
>Hallo!
>IIRC gab es mal Adapterkarten PC-ISA<->ECB, ich meine, sogar als ct-
>Projekt.
CT 12/86 Seite 90. Bild-Unterschrift auf Seite 94:
"So schön passt eine ECB-Karte .. in den IBM-Slot.
Anders als für den ct86 braucht man für den hier
gezeigten Prommer-80 keine Hardware-Änderungen...
Mit nur minimal geänderter Software prommt dann
auch der PC"
>Googeln hat mich bis jetzt noch nicht viel weiter gebracht.
Bei Google findet man meist nur Sachen nach 1990...
>Wie gesagt, das größte Problem ist die geringe Bandbreite, bei
78,125kHz
>liegt ja schon die 5 Oberwelle der Zeilenfrequenz vom Fernsehen
>Oder man "googelt" in den alten Karteikisten der Stadtbibliothek
nach alten
>Elektor-/ELRAD-/ELO-Zeitschriften.
Da findet man (ELRAD) dann eine Schaltung mit dem TCA440, die als Mi-
scher die DCF-Frequenz mit eben jenen (aus 5 MHz per binär-Teiler) er-
zeugten obigen 78,125 KHz arbeitet. Die Zwischen-Frequenz von 3,6 KHz
wurde mit einem OP als Gyrator gefitert.
Post subject: Re: Unterwasser fernsteuern: Welche Frequenz?
Posted: 2003-08-19 11:23:42
Replies: 38 Views: 220
Rafael Deliano <Rafael Deliano@t-online.de> writes:
> Geeignetes Kabel: bei der Länge ist das Kabel oft teuerer als das
was
>dranhängt.
Da wird sogenanntes "Einleiter-Kabel" benutzt, welches eher eine Art
Koaxialkable ist: Aussen Stahlgeflecht als Rückleiter, und innen der
"Ein"-Leiter.
Die Kombination aus Kabel und Gerät wird mit einer Stromquelle betrie-
ben; das Gerät unten ändert seinen Wirk-Widerstand im Takte der zu
sendenden Daten (Damals meist 1200 Baud, in meinem Fall 4800). DIe sich
ergebende Spannung an der Versorgungseinrichtung wurde ausgewertet und
die Bits zur seriellen Schnittstelle geschickt.
Mit der geforderten Tauchtiefe hängt allerdings auch die Kabel-Länge
und damit der (Ohmsche) Kabelwiderstand zusammen. Ein mir bekanntes
Gerät hing (etwa 1988 :-) zuerst auf der ALKOR und hatte eine Spannung
von ~35 Volt. Danach kam das Gerät auf die POSEIDON und das längere
Kabel erforderte eine höhere Spannung (an der Grenze zu 42 Volt Klein)
welche vom Versorgungsgerät nicht geliefert werden wollte - bis man dort
die Begrenzung änderte.
Die pH-Wert - Sonde war zwar bis ~200 Meter spezifiziert, hat aber die
1800 Meter nicht mehr ausgehalten...
Post subject: Re: Unterwasser fernsteuern: Welche Frequenz?
Posted: 2003-08-20 17:34:13
Replies: 38 Views: 220
Thomas Rehm <ThRehm@despammed.com> writes:
>Rafael Deliano wrote:
>> Stahl als Leiter ist da etwas suspekt.
>Wenn man oben nur genug Leistung bei höchstmöglicher Spannung
>reinsteckt, unten einen DC/DC-Wandler betreibt und 80% Verlust
>in der Leitung einkalkuliert <schulterzuck> ...
>Außerdem ist Wasser ein brauchbares Kühlmedium für
überlastete
>Leiter. :-)
Aber Stahl ist gut geeignet, die (Zug-) Kräfte einer Sonde auszuhalten,
die zwischen der etliche Meter tief im Meer quasi "ruhenden" Sonde
und
dem Schiff herrschen. Letzteres ist niemals ganz ruhig; es stampft
oder zieht gar die Sonde hinter sich her...
>Das ändert aber nichts daran daß Winodws beim Initialisieren
erst
>einmal einige Bytes aussendet!
>Versteht hier eigentlich keiner um was es geht?
Nun, XP will wohl die PnP-Fähigkeiten von Geräten am LPT-
Port testen... Aber auch das BIOS und DOS haben m.E. ein
CR (oder LF, lang ist es her... -:) an den Port ausgegeben,
und damit dafür gesorgt, dass ein bestimmtes Muster anlag.
Und wenn vorher ein zufällig anderes Muster war...
Man kann versuchen, den betreffenden Port im BIOS abzu-
schalten.
Ich denke, dass man bei einem bestimmten Motherboard even-
tuell ein einziges Muster hinbekommen wird; aber wenn das
Programm / die Zusatz-Hardware an verscheidensten MoBos
laufen soll wird das (fast?) unmöglich werden?
>Hm..also ich bin ja von der Ct so einiges gewohnt, aber nun wieder
>Artikel ueber Platinenlayoutprogramme? Ich habe mal das Programm aus
>ct 8/84, S. 37 ausprobiert und fand es etwas entaeuschend.
Zumal in der Ausgabe 2/84 (der dritten :-) auch schon ein Artikel
war? [*]
>Wird die CT dann bald einen Elektronik-Mittelteil haben der spaeter
>zu einer eigenen Zeitschrift wird?
Hihi... Die ELRAD hatte wahrscheinlich auch einige Artikel :-)
Gruss, Holger
[*] "Platinenlayout aus dem Micro" von Remco Treffkorn
professionelles CAD-System auf Z80-Basis; Micrograf Hamburg
Mit mini-Sourceschnippseln in Z80-ASM
Remco war damals bei der Hamburger Firma "Dr. Neuhaus"
angestellt.
>Ich kenne jemanden, der hat mal was aehnliches fuer den PC-Speaker
>programmiert. Das war allerdings die Internationale, und die wollt ich
>mir dann doch nicht unbedingt antun...
Ich habe mal [ca. 1992] ein (Turbo-Pascal :-) Programm gescrieben, das fü
DOS die Sommer/Winterzeit-Umstellung erledigte. An den (Montagen nach) den
Umschalt-Terminen hat es dann ein Lied gespielt: Im Frühling "Alle
Vögel
sind schon da" und im September (ja, war damals so) dann "Bald nun
ists
Weihnachtszeit". Den Quelltext sollte ich noch haben...
Post subject: Probleme mit asynchronem Signal bei CPLD
Posted: 2003-11-13 19:19:36
Replies: 7 Views: 865
Mathias Weierganz <mweier@gmx.net> writes:
>Durch Erreichen eines metastabilen Zustandes des run-Flip-Flops
Dazu gab es vor einiger Zeit mal eine (Riesen-) Diskussion in
der US-Forth-Newsgroup. Einer der Artikel hat folgende Header-
Zeilen:
Newsgroups: comp.lang.forth
Subject: Re: Is "meta-stability" a non-issue
[was in thread of Re: Timer on PC with uS resolution.]
Date: Sat, 09 Nov 2002 06:59:24 -0500
Organization: Arius, Inc
Lines: 42
Message-ID: <3DCCF89C.CC94D001@yahoo.com>
Bernd Paysan (aus D) hat dazu die Meinung vertreten, dass Meta-
stabilität heute kein Problem mehr sei; einige andere Teilneh-
mer bestanden vehement darauf, dass dieses Grundgesetz der
Schaltungstechnik nicht zu vernachlässigen sei...
Ich hatte mal (ca. 197x) nach so einem Teil gesucht[*] und es
im VALVO-Datenbuch gefunden; allerdings konnte niemand so ein
Teil liefern. Beim nächsten Ausflug nach Hamburg bin ich dann
frech im Chile-Haus vorbeigegangen und habe beim Pförtner ge-
fragt. Ich wurde dann in ein Labor geführt und bekam nach der
Schilderung meines Anliegens ein paar Exemplare (ohne Anschluss-
drähte!).
Mit der Bemerkung: Der wird nicht mehr hergestellt...
Gruss, Holger
[*] Schwarz-Weiss Photolabor; Punkt-Messung unter dem Vergrösserer
Sample&Hold per Analogschaltung mit 10µF-Kondensator (kein ELKO)
Das S&H war laut eines NATIONAL-Datenblattes zum damals neuen
Norton-OP abgleichbar gebaut; die beiden anderen OPs waren zur
Messung und Timer-Funktion verbaut worden.
Leider habe ich die Schaltung samt Applikationsheft irgendwo
bei einem Umzug verloren.
PS: Das DIN-A7 Datenheft sollte ich noch in einem anderen Umzugskarton
haben; die LDRs habe ich wohl nicht mehr.
j@ida.interface-business.de (Joerg Wunsch) writes:
>Wenn ich groß bin, beteilige ich mich mal irgendwann an der
>``Minimal art QSO party :-), dort gibts umso mehr Punkte für
>das QSO, je weniger Bauteile das Equipment hat. ;-)
Manche HAMs sind sogenannte Diplom-Jäger und eventuell in ent-
sprechenden Interessensgruppen. Ich z.B. bin in der (relativ un-
bekannten :-) Gruppe KIAD[*]...
> Ich mag mich
>beispielsweise nicht in einem Amateurfunk-Contest 24 h lang stressen,
>nur um möglichst viele 10-Sekunden-Kontakte zu erreichen
Am Wochende ist es wieder soweit: Ein Arbeitskollege hat 2 Tage Urlaub
genommen :-)
> noch sind
>digitale Betriebsarten (außer CW :-) für mich wirklich
interessant --
So etwa 1982 war Packet Radio mit damals 1200 BpS (fast) revolutioär.
Heute kann man mit viel Mühe 9600 BpS machen :-(
>wenn ich Computerdaten übertragen will, kann ich das Internet
>komfortabel benutzen.
Heute: Ja. Zur o.a. Zeit (ev. etwas später) war es schon nett, von
einem OSI-Challenger zu einem anderen (40 Km entfernt) per 300 Baud
im KANSAS-City-Format (BASIC-) Programme zu übertragen. Haben zwei
Kollegen auf 144.xxx gemacht.
> Dafür finde ich es entspannend, mich am Abend
>mal ein paar Minuten mit der Morsetaste mit irgendjemandem auf der
>Welt zu unterhalten.
>Ganz allgemein: Will man Antennengewinn haben, so
>braucht es eine gewisse Antennengröße im Verhältnis
>zur Wellenlänge in irgendeiner Richtung.
Zwar ein anderer Frequenzbereich, aber ev. interessant:
Man kann einen Draht als (50 Ohm) Widerstand induktions-
und/oder kapazitäts-arm aufwickeln und hat dann eine gu-
te "Dummy-Load".
Man kann aber jenen Draht auch einige Kilometer auf ei-
nigen kleinen Masten in die gewünschte Senderichtung
aufspannen, und hat dann eine (angeblich) brauchbare
Antenne.
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